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Pressemitteilung vom 21. August 2019, 07:29 Uhr

aap erhält US-amerikanische Zulassung (FDA) für polyaxiales LOQTEQ(R) VA Kalkaneussystem; Markteinführung für Anfang 2020 geplant

aap erhält US-amerikanische Zulassung (FDA) für polyaxiales LOQTEQ(R) VA Kalkaneussystem; Markteinführung für Anfang 2020 geplant

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Produkteinführung/Markteinführung

21.08.2019 / 07:29
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass ihre neuen LOQTEQ(R) VA Kalkaneusplatten 3.5 von der US-amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA (= Food and Drug Administration) zugelassen wurden. Die Gesellschaft plant die Einführung des LOQTEQ(R) VA Kalkaneussystems für Anfang 2020 in den USA sowie in weiteren Märkten, die die FDA-Zulassung akzeptieren. Das System ermöglicht die flexible Behandlung von Frakturen des Fersenbeins, welches zu den wichtigen lasttragenden Gelenken der unteren Extremität zählt. Die LOQTEQ(R) VA Kalkaneusplatten 3.5 gehören zur Produktfamilie LOQTEQ(R) VA (VA = Variable Angle). Dabei handelt es sich um polyaxiale Implantate, die das Setzen der winkelstabilen Schrauben in verschiedenen Winkeln ermöglichen und somit die Flexibilität in der Anwendung erhöhen.
 

Mit ihrem neuen Kalkaneussystem adressiert aap das Fuß- und Sprunggelenksegment, welches mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 9 % zu den am schnellsten wachsenden Bereichen des Traumamarktes gehört[1] und knapp die Hälfte des gesamten Extremitätenmarktes ausmacht. Die Versorgung von Kalkaneus- oder Fersenbeinfrakturen erfolgt sehr häufig auf chirurgischem Wege, da diese mit 75 % eine hohe Gelenkbeteiligung aufweisen. Um den wachsenden Ansprüchen der Patienten zu entsprechen, ist eine schnelle und stabile Versorgung nötig, die eine frühzeitige Wiederherstellung der Mobilität ermöglicht. Die anatomisch angepassten, winkelstabilen Platten der LOQTEQ(R) VA Systeme in Verbindung mit frei wählbaren Schraubenwinkeln, anwenderfreundlichen Instrumenten und einer hohen Stabilität erfüllen alle Anforderungen an die moderne Chirurgie. Das LOQTEQ(R) VA Kalkaneussystem 3.5 beinhaltet Platten für die Versorgung des Fersenbeins in zwei verschiedenen Größen und Ausführungen, deren geringe Profilhöhe von nur 1,6 mm mit einer Typ II Anodisierung zum Komfort für Anwender und Patienten beitragen.
 

Im Hinblick auf die Einführung der Kalkaneusplatten in den europäischen Markt bereitet aap aktuell die Unterlagen für das entsprechende Konformitätsbewertungsverfahren für die CE-Kennzeichnung vor. Mit dem LOQTEQ(R) VA Kalkaneussystem 3.5 vollzieht aap einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Komplettierung ihres Portfolios, wodurch sich die Attraktivität für Vollversorgerkliniken und Einkaufsgemeinschaften ebenfalls erhöht.



[1] Compound Annual Growth Rate (= CAGR) der Jahre 2019 - 2025; Quelle: Global Foot and Ankle Devices Market Forecast up to 2025, Februar 2019.

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aap
Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: aap Implantate AG; Fabian Franke; Manager Investor Relations; Lorenzweg 5; D-12099 Berlin; Tel.: +49/30/750 19 - 134; Fax.: +49/30/750 19 - 290; f.franke@aap.de



21.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Pressemitteilung vom 14. August 2019, 08:12 Uhr

aap: Umsatz und EBITDA in Q2/2019 im Rahmen der Guidance; Zweistelliges Umsatzwachstum in H1/2019

aap: Umsatz und EBITDA in Q2/2019 im Rahmen der Guidance; Zweistelliges Umsatzwachstum in H1/2019

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

14.08.2019 / 08:12
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Die aap Implantate AG ("aap") hat ihre finanziellen Ziele im zweiten Quartal 2019 erreicht. aap verzeichnete einen Umsatz in Höhe von 2,5 Mio. EUR (Q2/2018: 2,7 Mio. EUR) und somit einen Wert am unteren Ende der Prognose von 2,5 Mio. EUR bis 3,5 Mio. EUR. Das EBITDA wurde im zweiten Quartal 2019 von erheblichen Einmaleffekten im Umfang von rund 0,8 Mio. EUR belastet und lag bei -2,1 Mio. EUR (Q2/2018: -1,5 Mio. EUR) und damit ebenfalls am unteren Ende der Guidance von -2,1 Mio. EUR bis -1,1 Mio. EUR. Demgegenüber steigerte aap den Umsatz auf Halbjahresbasis um +10 % auf 6,0 Mio. EUR (H1/2018: 5,4 Mio. EUR), wobei alle Regionen mit positiven Wachstumsraten beigetragen haben. Das EBITDA lag in den ersten sechs Monaten 2019 bei -3,1 Mio. EUR (H1/2018: -3,1 Mio. EUR). Ausgehend von einem unveränderten Recurring EBITDA (um Einmaleffekte bereinigt) im zweiten Quartal 2019 von -1,3 Mio. EUR, verbesserte sich das Recurring EBITDA auf Halbjahresbasis deutlich um +18 % auf -2,2 Mio. EUR.
 


Q2/2019 und H1/2019 - Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte

- Umsatz nach Regionen: Q2: Stabiles Geschäft in Deutschland, während internationales Geschäft nach starkem Q1 erwartungsgemäß unter Vorjahr liegt; weitere Stabilisierung in Nordamerika mit Wachstumstrend im Distributionsgeschäft; auf Halbjahresbasis alle Regionen mit guten Wachstumsraten

- Ergebnis: EBITDA in Q2 von erheblichen Einmaleffekten belastet, primär aus vorzeitiger Vertragsauflösung mit früherem CEO und Beendigung von Rechtsstreitigkeiten; um Einmaleffekte bereinigtes Recurring EBITDA in Q2 auf Vorjahresniveau, während in H1 deutliche Verbesserung (H1/2019:
-2,2 Mio. EUR; +18 %) verzeichnet wurde

- Bruttomarge und Kosten: Verbesserung der Bruttomarge[1] auf 83 % in Q2 (Q2/2018: 76 %) und 84 % in H1 (H1/2018: 77 %) sowie rückläufiges Kostenniveau (normalisiert um Einmaleffekte)

- Cash-Flow und Bilanz: Erfolgreicher Abschluss von Bezugsrechtskapitalerhöhung und zwei weiteren Fremdfinanzierungen mit Nettozuflüssen von insgesamt rund 5,2 Mio. EUR; Cash-Bedarf in H1 bei insgesamt 4,0 Mio. EUR mit positiven Effekten aus Working Capital Reduktion (1,7 Mio. EUR); Cash-Bestand von 7,6 Mio. EUR[2]; erstmalige Anwendung des IFRS 16 - Leasing und abgeschlossene Factoring-Vereinbarung führen zu Verschiebungen in Bilanz, GuV und Cash-Flow

- LOQTEQ(R): FDA-Zulassung für polyaxiales LOQTEQ(R) VA Fußsystem - Einführung in USA und weiteren Märkten für Anfang 2020 geplant; kontinuierliche Fokussierung auf Umstellung interner Prozesse und Dokumentationen auf regulatorische Anforderungen der MDR sowie Entwicklung von Sterilverpackungen für Implantate

- Silberbeschichtungstechnologie: In Q2 weiterhin intensiver Austausch mit BfArM zum Antrag für Durchführung der klinischen Humanstudie; Schulung der teilnehmenden Ärzte und Vorbereitung der silberbeschichteten Implantate für Krankenhäuser; Vorbereitung des Antrags für Durchführung der klinischen Humanstudie in USA bei FDA; Anfang August Erteilung der Genehmigung für Studie durch BfArM und Einreichung Antrag bei FDA



Q2/2019 und H1/2019 - Finanzkennzahlen

Umsatz Q2

in TEUR Q2/2019 Q2/2018 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International (ohne Nordamerika)
Europa (ohne Deutschland)
BRICS-Staaten
Summe Schlüsselmärkte
Rest
2.490
728
620
614
6

1.142
451
192
643
499
2.678
735
621
584
37

1.322
493
187
680
642
-7 %
-1 %
0 %
+5 %
-84 %

-14 %
-9 %
+3 %
-5 %
-22 %
Sonstiges -17 -24 +29 %
Umsatz 2.473 2.654 -7 %

 

Umsatz H1

in TEUR H1/2019 H1/2018 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International (ohne Nordamerika)
Europa (ohne Deutschland)
BRICS-Staaten
Summe Schlüsselmärkte
Rest
5.491
1.480
1.266
1.244
22

3.195
1.105
1.013
2.118
1.077
5.473
1.391
1.149
1.095
54

2.933
995
925
1.920
1.013
+9 %
+6 %
+10 %
+14 %
-59 %

+9 %
+11 %
+10 %
+10 %
+6 %
Sonstiges +33 -37 >+100 %
Umsatz 5.974 5.436 +10 %
 


Auf Halbjahresbasis haben alle Regionen mit positiven Wachstumsraten zu dem realisierten Umsatzanstieg beigetragen. So auch Deutschland (+6 %), obgleich im zweiten Quartal 2019 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum kein weiteres Wachstum (-1 %) realisiert werden konnte. Im internationalen Geschäft hat aap nach den starken ersten drei Monaten des Jahres im zweiten Quartal einen erwarteten quartalsbedingten Rückgang (-14 %) verzeichnet, wobei auch in diesem Markt im ersten Halbjahr 2019 der positive Wachstumstrend fortgesetzt werden konnte (+9 %). In Nordamerika konnte aap die Umsatzentwicklung sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr 2019 (+10 %) weiter stabilisieren. Dabei zeigt sich vor allem am Wachstum im Distributionsgeschäft (+5 % in Q2/2019 und +14 % in H1/2019), dass die umgesetzten Maßnahmen Früchte tragen und die Basis für die Rückkehr zu einem dynamischen Wachstum gelegt wurde.
 

EBITDA Q2

in TEUR Q2/2019 Q2/2018 Veränderung
EBITDA -2.146 -1.530 -40 %
Einmaleffekte 853* 227** >+100 %
Recurring EBITDA 1.293 -1.303 -4 %

*Beinhaltet Kosten für Personalmaßnahmen, Beendigung von Rechtsstreitigkeiten (saldierter Effekt) und externe Mitarbeiter.
**Beinhaltet Kosten für externe Mitarbeiter und Projekt Quality First / Fit-4-MDR.


EBITDA H1

in TEUR H1/2019 H1/2018 Veränderung
EBITDA -3.144 -3.118 -1 %
Einmaleffekte 943* 425** >+100 %
Recurring EBITDA -2.201 -2.693 +18 %

*Beinhaltet Kosten für Personalmaßnahmen, externe Mitarbeiter und Beendigung von Rechtsstreitigkeiten (saldierter Effekt).
** Beinhaltet Kosten für externe Mitarbeiter und Projekt Quality First / Fit-4-MDR.



Mit Blick auf das Ergebnis hat aap sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr 2019 von einer verbesserten Bruttomarge und einem rückläufigen Kostenniveau (normalisiert um Einmaleffekte) profitiert. Gleichzeitig wurde das Ergebnis im zweiten Quartal allerdings von erheblichen Einmaleffekten belastet, die primär aus der vorzeitigen Vertragsauflösung mit dem früheren Vorstandsvorsitzenden und der Beendigung von Rechtsstreitigkeiten resultieren. Auf dieser Basis lag das EBITDA im zweiten Quartal 2019 bei -2,1 Mio. EUR (Q2/2018: -1,5 Mio. EUR) und in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres bei -3,1 Mio. EUR (H1/2018: -3,1 Mio. EUR). Unter Herausrechnung der Einmaleffekte lag das Recurring EBITDA im zweiten Quartal 2019 unverändert bei -1,3 Mio. EUR. Bei einem Vergleich auf Halbjahresbasis verbesserte sich das Recurring EBITDA deutlich um +18 % auf -2,2 Mio. EUR (H1/2018: -2,7 Mio. EUR) und spiegelt die angestrebte Entwicklung wider: Fokus auf etablierte Märkte mit höheren Ergebnismargen bei gleichzeitig diszipliniertem Kostenmanagement zur Verbesserung der operativen Performance.


Weiterhin hat aap im zweiten Quartal 2019 ein Maßnahmenpaket zur Stärkung ihrer Finanzbasis umgesetzt. Dabei hat die Gesellschaft eine Bezugsrechtskapitalerhöhung und zwei weitere Fremdfinanzierungen erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt sind aap aus diesen Maßnahmen Mittel im Umfang von ca. 5,2 Mio. Euro zugeflossen, die die Gesellschaft zur Finanzierung des geplanten Umsatzwachstums und für die Weiterentwicklung ihrer zukunftsweisenden und innovativen Silberbeschichtungstechnologie verwendet.

 

Ausblick
Im zweiten Halbjahr 2019 liegen noch einige Herausforderungen vor aap, die es zu meistern gilt. Konkret wird der Vorstand die Analyse zur Identifikation von Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungspotentialen im Unternehmen in den kommenden Monaten fortsetzen. Umsatzseitig soll der positive Wachstumstrend des ersten Halbjahres in Deutschland fortgesetzt werden, während in Nordamerika auf Basis des in den ersten sechs Monaten stabilisierten Umsatzniveaus eine dynamischere Entwicklung im Distributionsgeschäft gezeigt werden soll. Daneben arbeitet aap fokussiert am Abschluss von strategischen Partnerschaften mit globalen Orthopädieunternehmen (Distributionsnetzwerke sowie Produktentwicklungs- und -zulassungsprojekte). Darüber hinaus werden steril verpackte Implantate sowie die Umstellung von Prozessen und Unterlagen auf die regulatorischen Anforderungen der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation - MDR) wesentliche Schwerpunkte unserer Arbeit sein.
 

Mit Blick auf ihre antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie wird aap nach der erfolgten Genehmigung der klinischen Humanstudie durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ("BfArM") die Gespräche und Verhandlungen mit interessierten globalen Medizintechnikunternehmen weiter intensivieren. Konkret diskutiert die Gesellschaft neben gemeinsamen Produktentwicklungs- und -zulassungsprojekten auch Distributionspartnerschaften sowie Lizensierungsgeschäfte bis hin zum Verkauf der Technologie für spezifische Anwendungsgebiete. Bei ihrer innovativen resorbierbaren Magnesiumimplantat-Technologie verfolgt aap das Ziel, die weitere Entwicklung dieser vielversprechenden Technologie gemeinsam mit Partnern unter der Leitung von aap voranzutreiben.
 

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 11,0 Mio. EUR und 13,0 Mio. EUR sowie ein EBITDA zwischen -6,0 Mio. EUR bis -5,0 Mio. EUR. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von +2 % bis +21 % und einer Verbesserung des EBITDA von +6 % bis +22 % gegenüber den jeweiligen Vorjahreswerten.
 

Vor dem Hintergrund des beschlossenen Wechsels der Börsennotierung vom Prime Standard in den General Standard des regulierten Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse wird aap keine Konzern-Quartalsmitteilung für das dritte Quartal 2019 mehr veröffentlichen. Die Gesellschaft wird im General Standard auch in Zukunft die hohen Transparenzanforderungen des regulierten Marktes erfüllen und ihre Aktionäre und den Kapitalmarkt in geeigneter Form auch weiterhin quartalsweise innerhalb eines Geschäftsjahres über die Entwicklungen informieren.




[1] Bezogen auf Umsatzerlöse, Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen.
[2] In der Konzernbilanz zum 30.06.2019 werden 5,2 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 2,4 Mio. EUR unter den lang- und kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten verpfändet sind bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden.
 

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aap
Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG; Fabian Franke; Manager Investor Relations; Lorenzweg 5; D-12099 Berlin
Tel.: +49/30/750 19 - 134; Fax.: +49/30/750 19 - 290; f.franke@aap.de


14.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 08. August 2019, 14:10 Uhr

aap erhält Genehmigung für klinische Humanstudie vom BfArM und wird zum weltweiten Vorreiter bei der antibakteriellen Beschichtung für Traumaimplantate

aap erhält Genehmigung für klinische Humanstudie vom BfArM und wird zum weltweiten Vorreiter bei der antibakteriellen Beschichtung für Traumaimplantate

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Studie

08.08.2019 / 14:10
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Die aap Implantate AG ("aap") steht nach der heutigen Genehmigung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ("BfArM") kurz vor dem Start der klinischen Humanstudie für ihre innovative antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie. Mit der Genehmigung der Studie hat die Gesellschaft einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur angestrebten Marktzulassung erreicht. aap ist damit das erste Unternehmen weltweit, das im Rahmen einer Studie dieser Art eine antibakterielle Silberbeschichtung auf anatomischen Platten zur Frakturbehandlung erproben wird.
 

Mit Blick auf den Start der klinischen Humanstudie in Deutschland benötigt aap nun noch die Freigabe der Ethikkommissionen, die bereits beantragt wurde. Daneben wurde Anfang August 2019 auch der Antrag für die Genehmigung der klinischen Humanstudie in den USA bei der Food and Drug Administration ("FDA") eingereicht. Eine Vorhersage wann die Genehmigung für die Studie in den USA erteilt werden wird, kann aus heutiger Sicht nicht gemacht werden.
 

Die antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie der aap verfügt als Plattformtechnologie über ein breites Anwendungsspektrum. Sie kann neben der Traumatologie in weiteren Bereichen der Orthopädie sowie in der Kardiologie, der Zahnmedizin oder bei medizinischen Instrumenten zum Einsatz kommen.
 

"Die Genehmigung der klinischen Humanstudie ist ein sehr wichtiger Schritt für die Marktzulassung der Silberbeschichtungstechnologie", sagt Prof. Dr. Dr. Volker Alt, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Regensburg und Experte auf dem Gebiet der antimikrobiellen Beschichtungen. "Damit lassen sich die Risiken schwerwiegender Komplikationen bei Operationen, vor allem durch Infektionen, reduzieren. Hiervon werden Patienten zukünftig enorm profitieren."
 

aap adressiert mit ihrer innovativen Silberbeschichtungstechnologie eine der größten und bislang noch nicht adäquat gelösten Herausforderungen in der Traumatologie: die Reduzierung von Infektionen im Zusammenhang mit der Einbringung von Implantaten in den Körper (sog. Surgical Site Infections = SSI). Surgical Site Infections stellen eine große Belastung für die weltweiten Gesundheitssysteme dar. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO[1] (= World Health Organization) führen SSI alleine in den USA zu Kosten für die Gesundheitssysteme von bis zu 18,6 Mrd. USD. In Europa liegen die durch Surgical Site Infections verursachten volkswirtschaftlichen Kosten bei bis zu 19,1 Mrd. EUR. Davon ausgehend und aufgrund des breiten Anwendungsspektrums bietet die antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie aap ein enormes Marktpotential.
 

Durch die Fokussierung auf bislang noch unzureichend adressierte Bedürfnisse und Herausforderungen in der Traumatologie und die Fortschritte bei ihrer international patentgeschützten Silberbeschichtungstechnologie hat aap das Interesse von verschiedenen globalen Medizintechnikunternehmen geweckt. Dabei ist sich aap bewusst, dass ihre Silberbeschichtungstechnologie dazu prädestiniert ist, ihr volles Wertpotential in der Kooperation mit globalen Partnern zu entfalten. So würden Produktentwicklungs- und -zulassungsprojekte mit anderen Unternehmen eine wesentlich schnellere Vermarktung der Silberbeschichtungstechnologie insbesondere mit Blick auf additive Bereiche, wie beispielsweise die Kardiologie, die Zahnmedizin oder medizinische Instrumente, ermöglichen. Vor diesem Hintergrund wird aap die Gespräche und Verhandlungen mit globalen Medizintechnikunternehmen weiter intensivieren. Konkret diskutiert die Gesellschaft neben gemeinsamen Produktentwicklungs- und -zulassungsprojekten auch Distributionspartnerschaften sowie Lizensierungsgeschäfte bis hin zum Verkauf der Technologie für spezifische Anwendungsgebiete.



[1] Quelle: WHO's Global Guidelines For The Prevention Of Surgical Site Infection, 2016.

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Pressemitteilung vom 22. Juli 2019, 10:14 Uhr

aap erhält europäisches Patent für ihre innovative resorbierbare Magnesiumimplantat-Technologie

aap erhält europäisches Patent für ihre innovative resorbierbare Magnesiumimplantat-Technologie

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Patent

22.07.2019 / 10:14
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Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass ihr vor kurzem ein weiteres europäisches Schlüsselpatent für ihre innovative Magnesiumimplantat-Technologie erteilt wurde. Das Patent (EP 2 593 152 B1) beschreibt und schützt das Verfahren, mit dem die Magnesiumimplantate der aap beschichtet werden. Das europäische Patent wird nun in zahlreichen Schlüsselmärkten in Europa nationalisiert und in verschiedenen Sprachen veröffentlicht.
 

Mit ihrem Entwicklungsprojekt der resorbierbaren Magnesiumimplantate verfolgt aap das Ziel Implantate zu entwickeln, die nach erfolgter Fraktur- bzw. Defektheilung im Körper biologisch abgebaut werden und so eine zweite Operation zur Entfernung des Implantats überflüssig machen. Dabei muss das Implantat über gute biomechanische Eigenschaften für die Stabilisierung und Heilung des Knochens verfügen und gleichzeitig im Körper resorbierbar sein. Bei den Implantaten handelt es sich um kleine Schrauben und Platten, welche aus einer Magnesiumlegierung bestehen und mittels eines PEO-Verfahrens (=Plasma Electrolytic Oxidation) mit Hydroxyapatit beschichtet werden. Die Hydroxyapatitbeschichtung dient dazu, die Korrosionsrate (Degregationsgeschwindigkeit) des Implantats bzw. die mit der Korrosion verbundene Wasserstoffentwicklung zu kontrollieren.
 

Die resorbierbare Magnesiumimplantat-Technologie der aap verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale wie beispielsweise Kosteneffizienz sowie gute biomechanische Eigenschaften bei einer gleichzeitig moderaten und kontrollierbaren Resorptionsrate. Diese Eigenschaften konnten bereits im Rahmen mehrerer Untersuchungen mit vielversprechenden Ergebnissen belegt werden. Des Weiteren verfügt die von der Gesellschaft entwickelte resorbierbare Magnesiumimplantat-Technologie als Plattformtechnologie über ein breites Anwendungsspektrum und kann neben der Orthopädie in weiteren Bereichen wie beispielsweise der Gesichtschirurgie, der Sportmedizin oder der Pädiatrie zum Einsatz kommen.
 

Die Magnesiumimplantat-Technologie adressiert ein großes Kosteneinsparungspotential in der Gesundheitswirtschaft und bietet aap daher ein erhebliches Marktpotential. aap zielt in einem ersten Schritt zunächst auf den US-amerikanischen Markt für Mini- und Kleinfragment-Platten ab, dessen Volumen auf rund 0,6 Mrd. US$ geschätzt wird. Das weltweite Marktvolumen wird auf ca. 1,3 Mrd. US$ beziffert. aap plant die weitere Entwicklung ihrer Magnesiumimplantat-Technologie gemeinsam mit Partnern unter der Leitung von aap voranzutreiben.



 

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Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; 12099 Berlin, Germany;
Tel.: +49/30/750 19 - 134; Fax.: +49/30/750 19 - 290; f.franke@aap.de


22.07.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 12. Juli 2019, 11:53 Uhr

aap erhält US-amerikanische Zulassung (FDA) für polyaxiales LOQTEQ(R) VA Fußsystem; Markteinführung für Anfang 2020 geplant

aap erhält US-amerikanische Zulassung (FDA) für polyaxiales LOQTEQ(R) VA Fußsystem; Markteinführung für Anfang 2020 geplant

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Produkteinführung/Markteinführung

12.07.2019 / 11:53
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Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass ihre neuen LOQTEQ(R) VA Fußplatten 2.5 von der US-amerikanischen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA (= Food and Drug Administration) zugelassen wurden. Die Gesellschaft plant die Einführung des LOQTEQ(R) VA Fußsystems für Anfang 2020 in den USA sowie in weiteren Märkten, die die FDA-Zulassung akzeptieren. Das System ermöglicht die flexible Behandlung von Frakturen sowie die Korrektur von Fehlstellungen im Vorder- und Mittelfußbereich. Die LOQTEQ(R) VA Fußplatten 2.5 gehören zur Produktfamilie LOQTEQ(R) VA (VA = Variable Angle). Dabei handelt es sich um polyaxiale Implantate, die das Setzen der winkelstabilen Schrauben in verschiedenen Winkeln ermöglichen und somit die Flexibilität in der Anwendung erhöhen.
 

Mit ihrem neuen Fußsystem adressiert aap das Fuß- und Sprunggelenksegment, welches mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von rund 9 % zu den am schnellsten wachsenden Bereichen des Traumamarktes gehört[1]. Hintergründe sind mit Blick auf den Fußbereich nicht zuletzt der demographische Wandel und die gestiegenen Anforderungen der Patienten in den Industrieländern, die vor allem die Zahl chirurgisch durchgeführter Korrekturen im Vorder- und Mittelfußbereich stetig steigen lassen. Um den wachsenden Ansprüchen der Patienten zu entsprechen, ist eine schnelle und stabile Versorgung nötig, die eine frühzeitige Wiederherstellung der Mobilität ermöglicht. Die spezielle Zusammenstellung von anatomisch angepassten, winkelstabilen Platten des LOQTEQ(R) VA Fußsystems in Verbindung mit frei wählbaren Schraubenwinkeln, anwenderfreundlichen Instrumenten und einer hohen Stabilität erfüllen alle Anforderungen an die moderne Fußchirurgie. Das LOQTEQ(R) VA Fußsystem 2.5 beinhaltet verschiedene Fraktur- sowie Arthrodesen- und Osteotomieplatten für die Korrektur von Gelenkfehlstellungen am Fuß. Darüber hinaus wird das Set durch Revisionsplatten für wiederholte Fußoperationen komplettiert.
 

Im Hinblick auf die Einführung der Fußplatten in den europäischen Markt bereitet aap aktuell die Unterlagen für das entsprechende Konformitätsbewertungsverfahren für die CE-Kennzeichnung vor. Mit dem LOQTEQ(R) VA Fußsystem 2.5 vollzieht aap einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Komplettierung ihres Portfolios, wodurch sich die Attraktivität für Vollversorgerkliniken und Einkaufsgemeinschaften weiter erhöht.



 

[1] Compound Annual Growth Rate (= CAGR) der Jahre 2019 - 2025; Quelle: Global Foot and Ankle Devices Market Forecast up to 2025, Februar 2019.
 

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Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
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12.07.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 09. Juli 2019, 08:05 Uhr

aap trennt sich zum Ende des GJ/2019 von Teilen ihres Standardtraumageschäfts im Rahmen eines Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramms

aap trennt sich zum Ende des GJ/2019 von Teilen ihres Standardtraumageschäfts im Rahmen eines Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramms

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Strategische Unternehmensentscheidung

09.07.2019 / 08:05
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Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass sie sich nach einer eingehenden Analyse zur Identifikation von Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungspotentialen im Unternehmen mit Ablauf des Geschäftsjahres 2019 von Teilen ihres Standardtraumageschäfts trennen wird. Fortan will sich die Gesellschaft noch stärker auf ihre innovativen und vielversprechenden Plattformtechnologien LOQTEQ(R), Silberbeschichtung und resorbierbare Magnesiumimplantate sowie ihr umfassendes Lochschraubenportfolio konzentrieren.
 

Der Vertrieb von Teilen des Standardtraumaportfolios soll mit Ablauf des Geschäftsjahres 2019 eingestellt werden. Mit den entsprechenden Produkten wurde im Geschäftsjahr 2018 ein Umsatz von rund 0,7 Mio. EUR erzielt. Die vorhandenen Bestände an Produkten des Standardtraumaportfolios sollen bis zum Ende des laufenden Jahres abverkauft werden. Die Entscheidung wurde auch vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen regulatorischen Anforderungen durch die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation - MDR) getroffen, die für aap mit erheblichen personellen und finanziellen Aufwendungen verbunden sind. Kostenseitig lassen sich durch die Einstellung von Teilen des Standardtraumaportfolios nicht nur die Aufwendungen für die Umstellung von Prozessen und Unterlagen dieser Produkte auf die erhöhten regulatorischen Anforderungen der MDR, sondern auch die Kosten für die Aufrechterhaltung ihrer Zertifizierung nach der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung vermeiden. Im Ergebnis kam die Gesellschaft zu dem Schluss, dass es ökonomisch sinnvoller ist, sich auf den Vertrieb ihres innovativen und höhermargigen LOQTEQ(R) Portfolios sowie ihrer umfassenden Produktpalette an Lochschrauben zu konzentrieren. Daneben soll die weitere Entwicklung bzw. Marktzulassung der vielversprechenden Plattformtechnologien Silberbeschichtung und resorbierbare Magnesiumimplantate konsequent vorangetrieben werden.


 

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Pressemitteilung vom 04. Juli 2019, 14:52 Uhr

aap: Dr. med. Nathalie Krebs zur neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt

aap: Dr. med. Nathalie Krebs zur neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Personalie

04.07.2019 / 14:52
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Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass Frau Dr. med. Nathalie Krebs (47) von den Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gesellschaft zur neuen Vorsitzenden des Kontrollgremiums gewählt wurde. Zuvor wurde Frau Dr. med. Krebs von der ordentlichen Hauptversammlung der aap am 21. Juni 2019 in Berlin mit einer überwältigenden Mehrheit (99,99 %) in den Aufsichtsrat der Gesellschaft gewählt. Die Wahl erfolgte mit Wirkung ab der Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung am 21. Juni 2019 für die Zeit bis zu der Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2021 beschließt.
 

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Dr. med. Krebs eine ausgewiesene Expertin in den Bereichen Medizin und Wirtschaft sowie eine starke Persönlichkeit für den Aufsichtsrat der aap gewinnen konnten", sagt Biense Visser, Mitglied und bisheriger Vorsitzender des Aufsichtsrats der aap. "Sie blickt auf langjährige Erfahrungen in der Pharmaindustrie, der Medizintechnik und der Beratung zurück und ist darüber hinaus in weiteren Kontrollgremien bei Wirtschaftsunternehmen mit medizinischer Ausrichtung aktiv. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und sind fest davon überzeugt, dass aap von ihrer umfassenden Expertise profitieren wird."
 

Frau Dr. med. Krebs ist promovierte Ärztin und hat an der Universität Basel, Schweiz, studiert und promoviert. Sie ist derzeit als Verwaltungsrätin bei verschiedenen Unternehmen tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrungen aus verschiedenen verantwortlichen Positionen in der pharmazeutischen Industrie, der Medizintechnik und Beratungsunternehmen, wie zum Beispiel bei Bayer und der Boston Consulting Group.



 

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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.




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04.07.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 13. Mai 2019, 09:50 Uhr

aap: Guter Start in 2019 mit deutlichem Umsatzwachstum (+26 %) und stark verbessertem EBITDA (+37 %)

aap: Guter Start in 2019 mit deutlichem Umsatzwachstum (+26 %) und stark verbessertem EBITDA (+37 %)

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung

13.05.2019 / 09:50
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Die aap Implantate AG ("aap") ist mit einem deutlichen Umsatzwachstum und einem stark verbesserten EBITDA erfolgreich in das Geschäftsjahr 2019 gestartet. Die Gesellschaft steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 26 % auf 3,5 Mio. EUR (Q1/2018: 2,8 Mio. EUR). Damit realisierte aap einen Wert oberhalb der im Januar abgegebenen Prognose von 2,0 Mio. EUR bis 3,0 Mio. EUR. Beim EBITDA konnte die Gesellschaft im ersten Quartal 2019 eine starke Verbesserung (+37 %) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf -1,0 Mio. EUR (Q1/2018: -1,6 Mio. EUR) verzeichnen. Folglich lag das EBITDA ebenfalls oberhalb der Guidance von -1,8 Mio. EUR bis -1,2 Mio. EUR.
 

Q1/2019 - Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte
 

- Umsatz nach Regionen: Zweistellige Wachstumsraten in allen Regionen: Deutschland (+15 %), internationales Geschäft (+28 %) und Nordamerika (+22 %)

- Bruttomarge und Kosten: Verbesserung der Bruttomarge[1] auf 85 % (Q1/2018: 79 %) primär durch fortgesetzte Fokussierung auf margenstärkere Märkte und verbesserten Produkt-/Kundenmix; Rückgang bei den Gesamtkosten

- Cash-Flow und Bilanz: Cash-Bedarf in Q1/2019 bei insgesamt 1,6 Mio. EUR mit weiteren positiven Effekten aus Working Capital Reduktion; Liquiditätsbestand von 5,3 Mio. EUR[2]; erstmalige Anwendung des IFRS 16 - Leasing führt zu Verschiebungen in Bilanz, GuV und Cash-Flow

- LOQTEQ(R): Fokus auf polyaxialer Fixationstechnologie, Plattensystemen für Fuß- und Sprunggelenkbereich sowie steril verpackten Implantaten; zudem Schwerpunkt auf Umstellung von Prozessen und Unterlagen auf neue regulatorische Anforderungen

- Silberbeschichtungstechnologie: Austausch mit BfArM nach Einreichung des Antrags Ende 2018 für Durchführung einer klinischen Humanstudie; Anträge bei Ethikkommissionen gestellt mit ersten positiven Rückmeldungen; Vorbereitung des entsprechenden Antrags bei FDA und Einreichung im nächsten Schritt; globale Orthopädieunternehmen haben Interesse an Silberbeschichtungstechnologie erneut bekräftigt


Q1/2019 - Finanzkennzahlen
 

Umsatz

in TEUR Q1/2019 Q1/2018 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International (ohne Nordamerika)
Europa (ohne Deutschland)
BRICS-Staaten
Summe Schlüsselmärkte
Rest
3.451
752
646
630
16

2.053
654
821
1.475
578
2.797
656
531
513
18

1.610
502
738
1.240
370
+23 %
+15 %
+22 %
+23 %
-11 %

+28 %
+30 %
+11 %
+19 %
+56 %
Sonstiges +49 -15 >+100 %
Umsatz 3.501 2.782 +26 %
 

Mit Blick auf die Umsatzentwicklung haben alle Regionen mit zweistelligen Wachstumsraten zu dem realisierten Umsatzanstieg beigetragen. Dabei konnte aap das Momentum des letzten Geschäftsjahres in Deutschland (+15 %) und im internationalen Geschäft (+28 %) auch im ersten Quartal 2019 aufrechterhalten und somit ein nachhaltiges Wachstum verzeichnen. In Nordamerika konnte die Umsatzentwicklung (+22 %) stabilisiert werden. Hier zeigt sich, dass die im Geschäftsjahr 2018 eingeleiteten Maßnahmen erste Wirkung zeigen.
 

EBITDA

in TEUR Q1/2019 Q1/2018 Veränderung
EBITDA -998 -1.588 +37 %
 


Das EBITDA verbesserte sich infolge der erhöhten Bruttomarge und gesunkener Gesamtkosten im ersten Quartal 2019 gegenüber den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres stark um 37 % auf -1,0 Mio. EUR (Q1/2018: -1,6 Mio. EUR) und spiegelt die angestrebte Entwicklung wider: Fokus auf etablierte Märkte mit höheren Ergebnismargen bei gleichzeitig diszipliniertem Kostenmanagement zur Verbesserung der operativen Performance. Diese Handlungsfelder sind auch im Geschäftsjahr 2019 von zentraler Bedeutung für das Management.
 

Im Zusammenhang mit dem im April verabschiedeten Maßnahmenpaket zur Stärkung der Finanzbasis hat aap jüngst eine Bezugsrechtskapitalerhöhung mit einem Bruttoemissionserlös von rund 3,5 Mio. EUR erfolgreich abgeschlossen. Mit den Zuflüssen aus der Kapitalerhöhung und zwei weiteren Fremdfinanzierungen stehen aap Mittel im Umfang von ca. 5,2 Mio. EUR zur Verfügung, die die Gesellschaft zur Finanzierung des geplanten Umsatzwachstums und für die Weiterentwicklung ihrer zukunftsweisenden und innovativen Silberbeschichtungstechnologie verwenden wird.
 

Ausblick Q2/2019

Für das zweite Quartal 2019 erwartet aap einen Umsatz im Bereich zwischen 2,5 Mio. EUR und 3,5 Mio. EUR sowie ein normalisiertes (recurring) EBITDA (vor Einmaleffekten) von -1,6 Mio. EUR bis -1,0 Mio. EUR bzw. ein berichtetes EBITDA (inkl. Einmaleffekte) von -2,1 Mio. EUR bis -1,5 Mio. EUR.





[1] Bezogen auf Umsatzerlöse, Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen.
[2] In der Konzernbilanz zum 31.03.2019 werden 2,7 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 2,6 Mio. EUR unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten verpfändet sind bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden.
 

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Pressemitteilung vom 10. Mai 2019, 15:51 Uhr

aap: Erfolgreicher Abschluss der Bezugsrechtskapitalerhöhung mit Bruttoemissionserlös von rund 3,5 Mio. EUR

aap: Erfolgreicher Abschluss der Bezugsrechtskapitalerhöhung mit Bruttoemissionserlös von rund 3,5 Mio. EUR

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Kapitalerhöhung/Finanzierung

10.05.2019 / 15:51
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Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen sind weder zur Veröffentlichung, noch zur Weitergabe in die bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Australien, Kanada oder Japan bestimmt.


 

Die aap Implantate AG ("aap") hat die am 17. April 2019 beschlossene Bezugsrechtskapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital erfolgreich abgeschlossen. Das Grundkapital der aap wird durch die Ausgabe von insgesamt 3.360.467 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bareinlagen um 3.360.467,00 EUR von 28.706.910,00 EUR auf 32.067.377,00 EUR erhöht. Auf Basis des festgelegten Bezugspreises von 1,04 EUR je neuer Aktie ergibt sich ein Bruttoemissionserlös von rund 3,5 Mio. EUR. Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2018 gewinnberechtigt.
 

"Wir freuen uns über die erfolgreiche Kapitalerhöhung und danken unseren Aktionären für ihr Vertrauen", sagt Rubino Di Girolamo, Vorstandsvorsitzender / CEO der aap. "Mit dem Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung wollen wir unser geplantes Umsatzwachstum und die klinische Humanstudie für unsere zukunftsweisende und innovative Silberbeschichtungstechnologie finanzieren."
 

Insgesamt wurden 3.260.467 neue Aktien über die Ausübung von Bezugs- und Mehrbezugsrechten gezeichnet. Darin enthalten sind die Ausübungen wesentlicher Bestandsaktionäre der aap, die sich im Vorfeld der Transaktion zum Bezug von insgesamt 2.211.539 neuen Aktien verpflichtet hatten. Des Weiteren wurden insgesamt 100.000 nicht bezogene neue Aktien nach Ablauf der Bezugsfrist im Wege einer Privatplatzierung bei qualifizierten institutionellen Investoren platziert.
 

Mit den Zuflüssen aus der Bezugsrechtskapitalerhöhung und zwei weiteren Fremdfinanzierungen stehen aap Mittel im Umfang von rund 5,2 Mio. EUR zur Verfügung, die die Gesellschaft zur Finanzierung des geplanten Umsatzwachstums und für die Weiterentwicklung ihrer zukunftsweisenden und innovativen Silberbeschichtungstechnologie verwenden wird.

 

 

Diese Mitteilung ist weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten, in Australien, Kanada, Japan oder anderen Jurisdiktionen, in denen ein Angebot gesetzlich unzulässig ist.
 

Diese Mitteilung ist kein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten nur mit vorheriger Registrierung oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung gemäß den Vorschriften des Securities Act verkauft oder zum Verkauf angeboten werden. Wenn ein öffentliches Angebot von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten stattfinden würde, würde dieses mittels eines Wertpapierprospekts, den Investoren von der Gesellschaft erhalten konnten, durchgeführt. Dieser Wertpapierprospekt würde detaillierte Informationen über die Gesellschaft und ihre Geschäftsführung, sowie Finanzinformationen, enthalten. Es findet kein öffentliches Angebot der in dieser Mitteilung genannten Wertpapiere in den Vereinigten Staaten statt.
 

Vorbehaltlich bestimmter Ausnahmeregelungen dürfen die in dieser Mitteilung genannten Wertpapiere in Australien, Kanada oder Japan, oder an oder für Rechnung von in Australien, Kanada oder Japan ansässigen oder wohnhaften Personen, weder verkauft noch zum Kauf angeboten werden.
 

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Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

 
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; D-12099 Berlin
Tel.: +49/30/750 19 - 134; Fax.: +49/30/750 19 - 290; f.franke@aap.de


10.05.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Pressemitteilung vom 30. April 2019, 10:20 Uhr

Jahresabschluss 2018: Weitere Fortschritte bei Strategieumsetzung mit zweistelligem Umsatzwachstum in Schlüsselmärkten und wesentlichen Meilensteinen bei Silberbeschichtungstechnologie; Nordamerika hinter den Erwartungen

Jahresabschluss 2018: Weitere Fortschritte bei Strategieumsetzung mit zweistelligem Umsatzwachstum in Schlüsselmärkten und wesentlichen Meilensteinen bei Silberbeschichtungstechnologie; Nordamerika hinter den Erwartungen

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

30.04.2019 / 10:20
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Die aap Implantate AG ("aap") erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz in Höhe von 10,8 Mio. EUR (GJ/2017: 10,9 Mio. EUR). Das EBITDA lag im Berichtszeitraum bei -6,4 Mio. EUR (GJ/2017: -6,2 Mio. EUR).
 

2018 - Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte

- Umsatz nach Regionen: Zweistellige Wachstumsraten in Deutschland (+14 %) und in internationalen Schlüsselmärkten (+24 % in BRICS und Europa ohne Deutschland); Nordamerika hinter den Erwartungen (-27 %)

- Bruttomarge und Kosten: Bruttomarge[1] mit 78 % weiterhin auf gutem Niveau, wenngleich temporär beeinflusst durch verminderten Anteil hochmargiger US-Umsätze an Gesamtumsätzen; plangemäßer leichter Anstieg der Personalkosten; sonstige Aufwendungen auf Vorjahresniveau mit hohen Einmalkosten im Zusammenhang mit ausgeweiteten Maßnahmen zur beschleunigten Strategieumsetzung

- Cash-Flow und Bilanz: Cash-Bedarf im GJ/2018 bei insgesamt 9,0 Mio. EUR mit positiven Effekten aus Working Capital Reduktion (0,7 Mio. EUR); Cash-Bestand von 7,3 Mio. EUR[2] und weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 83 %

- LOQTEQ(R): Fokus u.a. auf europäischer Zulassung polyaxialer LOQTEQ(R) Systeme und Entwicklung von Sterilverpackungen für Implantate; Zulassungsanträge u.a. für Fuß- und periprothetisches System bei FDA eingereicht

- Silberbeschichtungstechnologie: Wesentliche Meilensteine mit überzeugenden Ergebnissen aus einer mit dem renommierten AO Research Institute Davos durchgeführten Tierstudie und Einreichung des Antrags zur Genehmigung einer klinischen Humanstudie beim BfArM


Für eine detaillierte Auswertung der Management Agenda 2018 verweist aap auf den heute veröffentlichten konsolidierten Jahresfinanzbericht 2018.
 

2018 - Finanzkennzahlen

Umsatz

in TEUR GJ/2018 GJ/2017 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International (ohne Nordamerika)
Europa (ohne Deutschland)
BRICS-Staaten
Summe Schlüsselmärkte
Rest
10.816
2.774
2.240
2.172
68
5.802
1.864
1.713
3.577
2.225
10.648
2.427
3.071
2.491
580
5.150
1.593
1.297
2.890
2.260
+2 %
+14 %
-27 %
-13 %
-88 %
+13 %
+17 %
+32 %
+24 %
-2 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) -35 254 >-100 %
Umsatz 10.781 10.902 -1 %
 

Mit Blick auf die Umsatzentwicklung in den einzelnen Regionen, konnte aap in ihrem Heimatmarkt Deutschland im Geschäftsjahr 2018 eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen und steigerte den Umsatz um 14 % auf 2,8 Mio. EUR (GJ/2017: 2,4 Mio. EUR). Hier zeigen die Vertriebsaktivitäten, wie beispielsweise die Listung bei bedeutenden deutschen Klinikgruppen und Einkaufsverbänden, Wirkung. Demgegenüber ist die Umsatzentwicklung in Nordamerika in 2018 hinter den Erwartungen geblieben. aap konnte in diesem Markt im abgelaufenen Geschäftsjahr keine weiteren Verträge mit globalen Partnern abschließen und das Distributionsgeschäft wurde temporär durch den Verlust einzelner Distributoren und Kliniken belastet. Diese fehlenden Umsatzbeiträge konnten kurzfristig nicht anderweitig kompensiert werden. Weiterhin positiv entwickelten sich hingegen die internationalen Schlüsselmärkte Europa (ohne Deutschland) und BRICS, wo aap ein deutliches Wachstum von 24 % auf 3,6 Mio. EUR (GJ/2017: 2,9 Mio. EUR) realisieren konnte. Wachstumstreiber waren dabei der Ausbau des Geschäfts mit bestehenden Kunden und die Gewinnung neuer Kunden.
 

EBITDA

in TEUR GJ/2018 GJ/2017 Veränderung
EBITDA -6.406 -6.211 -3 %
 

Das EBITDA lag im Geschäftsjahr 2018 bei -6,4 Mio. EUR (GJ/2017: -6,2 Mio. EUR) und konnte somit im Berichtszeitraum nicht verbessert werden. Dabei wurde das EBITDA maßgeblich von den folgenden Entwicklungen beeinflusst:

- Gestiegene Gesamtleistung bei vermindertem Bestandsaufbau und höherem Umfang an aktivierten Eigenleistungen aufgrund umfangreicher Arbeiten an Silberbeschichtungstechnologie

- Bruttomarge temporär belastet durch verringerten Anteil hochmargiger US-Umsätze an Gesamtumsätzen; Rückgang von 82 % auf 78 %

- Planmäßiger leichter Anstieg der Personalkosten auf 7,8 Mio. EUR (GJ/2017: 7,4 Mio. EUR) durch insbesondere Ende 2017 vorgenommene Personaleinstellungen zur Erfüllung der gestiegenen regulatorischen Anforderungen und für angestrebte Marktzulassung der Silberbeschichtungstechnologie

- Sonstige betriebliche Aufwendungen unverändert gegenüber dem Vorjahr bei 9,4 Mio. EUR, jedoch mit umfangreichen Einmalaufwendungen u. a. im Zusammenhang mit ausgeweiteten Maßnahmen zur beschleunigten Strategieumsetzung

 

Ausblick 2019

Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet der Vorstand mit einem Umsatzanstieg auf einen Wert zwischen 13,0 Mio. EUR und 15,0 Mio. EUR, was einem Wachstum von rund 20 % bis 40 % entspricht. Beim EBITDA plant aap ebenfalls eine Verbesserung und erwartet für das laufende Jahr einen Wert in Höhe von -4,4 Mio. EUR bis -2,8 Mio. EUR.
 

Alle Märkte sollen zu dem geplanten Umsatzwachstum und der Ergebnisverbesserung beitragen. aap ist zuversichtlich, dass mit den bereits eingeleiteten Maßnahmen im Geschäftsjahr 2019 in Nordamerika wieder eine entsprechende Umsatzdynamik gezeigt werden kann. Gleichzeitig soll der positive Wachstumstrend in Deutschland und im internationalen Geschäft fortgesetzt werden. Daneben arbeitet aap auch am Abschluss von strategischen Partnerschaften mit globalen Orthopädieunternehmen (Distributionsnetzwerke, Lizensierungsgeschäfte sowie Produktentwicklungs- und -zulassungsprojekte).
 

Für das Geschäftsjahr 2019 und die Folgejahre hat es sich der Vorstand zum Ziel gesetzt, ein deutliches Umsatzwachstum zu realisieren und die zukunftsweisende und innovative Silberbeschichtungstechnologie der aap weiterzuentwickeln und zur Marktzulassung zu bringen. Basierend auf diesen Zielsetzungen, sind verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Finanzbasis notwendig, die Mitte April verabschiedet wurden und nun kurzfristig umgesetzt werden. Diese beinhalten neben einer Bezugsrechtskapitalerhöhung zwei Fremdfinanzierungen. Durch die Zuflüsse aus diesen Finanzierungsmaßnahmen im Volumen von insgesamt mindestens rund 4,0 Mio. EUR, der Realisierung des geplanten Umsatzwachstums und weiteren geplanten Zahlungszuflüssen, u.a. aus technologiebezogenen Transaktionen sowie öffentlichen Fördermitteln, will aap die Finanzierung der Gesellschaft nachhaltig, zumindest bis Ende 2020, sicherstellen.
 

Mit einem Umsatzwachstum von 25 % auf EUR 3,5 Mio. EUR im ersten Quartal ist aap gut in das Jahr 2019 gestartet und hat damit eine solide Basis für das geplante dynamische Umsatzwachstum im Gesamtjahr gelegt. Der derzeitig intensive Austausch mit dem BfArM über aap's Antrag für die Durchführung einer klinischen Humanstudie für ihre Silberbeschichtungstechnologie stimmt die Gesellschaft optimistisch und verschiedene globale Orthopädieunternehmen haben ihr Interesse an der innovativen Silberbeschichtungstechnologie, sowie den Produkten der LOQTEQ(R) Familie, in aktuell geführten Gesprächen erneut bekräftigt.
 

Ausgehend von diesen Entwicklungen bleibt der Vorstand zuversichtlich, um mit einer großartigen Technologiepipeline, einer modernen Fertigung, internationalen Produktzulassungen und einem guten Umsatzmomentum in wichtigen Schlüsselmärkten nun in eine Wachstumsphase einzutreten.




[1] Bezogen auf Umsatzerlöse, Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen.
[2] In der Konzernbilanz zum 31.12.2018 werden 4,3 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 3,0 Mio. EUR unter den lang- und kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten verpfändet sind bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden.

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aap
Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
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Pressemitteilung vom 17. April 2019, 11:14 Uhr

aap verabschiedet Maßnahmenpaket zur Stärkung ihrer Finanzbasis - Kapitalerhöhung attraktives Angebot für Aktionäre

aap verabschiedet Maßnahmenpaket zur Stärkung ihrer Finanzbasis - Kapitalerhöhung attraktives Angebot für Aktionäre

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Finanzierung/Kapitalerhöhung

17.04.2019 / 11:14
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Die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen sind weder zur Veröffentlichung, noch zur Weitergabe in die bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Australien, Kanada oder Japan bestimmt.

 

 

Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass sie ein Maßnahmenpaket zur Stärkung ihrer Finanzbasis verabschiedet hat und kurzfristig umsetzen wird. Dabei bildet die heute beschlossene Kapitalerhöhung als integraler Bestandteil ein attraktives Angebot für alle Aktionäre der Gesellschaft.
 

Für das laufende und die kommenden Jahre hat es sich der Vorstand zum Ziel gesetzt, ein deutliches Umsatzwachstum zu realisieren und die zukunftsweisende und innovative Silberbeschichtungstechnologie der Gesellschaft weiterzuentwickeln. Im Hinblick auf die Silberbeschichtungstechnologie strebt aap im Geschäftsjahr 2019 den Start einer klinischen Humanstudie als Voraussetzung für die geplante Marktzulassung an.
 

Ausgehend von diesen Zielsetzungen sind verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der Finanzbasis notwendig. Diese beinhalten neben einer Bezugsrechtskapitalerhöhung zwei assetbasierte Finanzierungen. Aus der Kapitalerhöhung werden aap auf Basis bereits vorliegender Zusagen aus dem Kreis ihrer Aktionäre mindestens EUR 2,3 Mio. zufließen. Begleitend zur Umsetzung der Kapitalerhöhung beabsichtigt die Gesellschaft Sale- und Rent-Back- sowie Factoring-Vereinbarungen abzuschließen, die zu einem Zufluss von weiteren Finanzmitteln im Geschäftsjahr 2019 in Höhe von ca. 1,7 Mio. EUR führen sollen. Damit würden der Gesellschaft aus den Finanzierungsmaßnahmen in den nächsten Monaten insgesamt mindestens rund EUR 4,0 Mio. zur Verfügung stehen. Mit diesen Zuflüssen und der Realisierung des geplanten Umsatzwachstums ist der Finanzierungsbedarf mindestens für die nächsten zwölf Monate gedeckt.
 

Ausgehend von der zugrundeliegenden Planung geht der Vorstand ferner davon aus, Zahlungszuflüsse in vergleichbarem Umfang durch technologiebezogene Transaktionen (wie z.B. Auslizenzierung von Technologien, Joint-Venture-Vereinbarungen mit Carve-out von Technologien oder Einbindung anderer Unternehmen für die gemeinsame Entwicklung von Produkten), durch öffentliche Fördermittel und aufgrund der Beendigung von Rechtsstreitigkeiten zu generieren, die die Finanzierung der Gesellschaft nachhaltig, zumindest bis Ende 2020, sicherstellen sollen.
 

Im Rahmen der Bezugsrechtskapitalerhöhung soll das Grundkapital der aap durch teilweise Ausnutzung des genehmigten Kapitals von derzeit EUR 28.706.910,00 um bis zu EUR 4.784.485,00 durch Ausgabe von bis zu 4.784.485 neuen Aktien auf bis zu EUR 33.491.395,00 erhöht werden. Dabei sollen die neuen Aktien den Aktionären der Gesellschaft zu einem Bezugspreis von EUR 1,04 je neuer Aktie im Wege eines mittelbaren Bezugsangebots zum Bezug angeboten werden. Die Aktionäre können im Rahmen einer Bezugsfrist, die voraussichtlich am 25. April 2019 (0:00 Uhr MEZ) beginnt und voraussichtlich am 9. Mai 2019 (24:00 Uhr MEZ) endet, für je 6 gehaltene Aktien der aap 1 neue Aktie erwerben1). Der aap liegen zum jetzigen Zeitpunkt aus dem Kreis ihrer Aktionäre Verpflichtungen zur Ausübung von Bezugs- und Überbezugsrechten im Volumen von insgesamt EUR 2,3 Mio. EUR vor. Dies entspricht ca. 46 % der Kapitalerhöhung.
 

Mit einem Umsatzwachstum von 25 % auf EUR 3,5 Mio. im ersten Quartal ist aap gut in das Jahr 2019 gestartet und hat damit einen soliden Auftakt für das geplante dynamische Umsatzwachstum im Gesamtjahr gezeigt. Dabei konnten alle Regionen zweistellige Wachstumsraten gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Mit Blick auf die angestrebte Marktzulassung ihrer Silberbeschichtungstechnologie hat aap Ende 2018 den Antrag für die Durchführung einer klinischen Humanstudie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ("BfArM") eingereicht und steht mittlerweile im intensiven Austausch mit dem Bundesinstitut. aap adressiert mit dieser Technologie eine der größten bislang noch nicht adäquat gelösten Herausforderungen in der Traumatologie: die Reduzierung von Infektionen im Zusammenhang mit der Einbringung von Implantaten in den Körper (sog. Surgical Site Infections = SSI). Die von aap entwickelte Silberbeschichtungstechnologie verfügt als Plattformtechnologie über ein breites Anwendungsspektrum und kann neben der Orthopädie in weiteren Bereichen wie beispielsweise der Kardiologie, der Zahnmedizin oder bei medizinischen Instrumenten zum Einsatz kommen und bietet damit ein enormes Marktpotential. Die Entwicklungen im Bereich der Silberbeschichtungstechnologie, aber auch die weitere Komplettierung des LOQTEQ(R)-Portfolios, werden mit großem Interesse von verschiedenen globalen Orthopädieunternehmen verfolgt, die in aktuell geführten Gesprächen erneut ihr Interesse an der innovativen Silberbeschichtungstechnologie und den Produkten der LOQTEQ(R)-Familie der aap bekräftigt haben.
 

Ausgehend von den vorgenannten jüngsten Entwicklungen, dem derzeitigen Kursniveau der aap-Aktie und der bereits fest zugesagten Unterstützung aus dem Kreis unserer wesentlichen Anteilseigner, sind wir überzeugt, mit der heute beschlossenen Kapitalerhöhung allen Aktionären ein attraktives Angebot zu unterbreiten, um an den Chancen eines dynamisch wachsenden Pure Players im Bereich Trauma partizipieren zu können.





 

1)Details zu der geplanten Bezugsrechtskapitalerhöhung sind dem Bezugsangebot zu entnehmen, das vor Beginn der Bezugsfrist auf der Internetseite der Gesellschaft (www.aap.de) unter der Rubrik "Investoren / Kapitalerhöhung" sowie im Bundesanzeiger unter www.bundesanzeiger.de veröffentlicht wird.

Diese Mitteilung ist weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten, in Australien, Kanada, Japan oder anderen Jurisdiktionen, in denen ein Angebot gesetzlich unzulässig ist.

Diese Mitteilung ist kein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten nur mit vorheriger Registrierung oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung gemäß den Vorschriften des Securities Act verkauft oder zum Verkauf angeboten werden. Wenn ein öffentliches Angebot von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten stattfinden würde, würde dieses mittels eines Wertpapierprospekts, den Investoren von der Gesellschaft erhalten konnten, durchgeführt. Dieser Wertpapierprospekt würde detaillierte Informationen über die Gesellschaft und ihre Geschäftsführung, sowie Finanzinformationen, enthalten. Es findet kein öffentliches Angebot der in dieser Mitteilung genannten Wertpapiere in den Vereinigten Staaten statt.

Vorbehaltlich bestimmter Ausnahmeregelungen dürfen die in dieser Mitteilung genannten Wertpapiere in Australien, Kanada oder Japan, oder an oder für Rechnung von in Australien, Kanada oder Japan ansässigen oder wohnhaften Personen, weder verkauft noch zum Kauf angeboten werden.

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Pressemitteilung vom 15. April 2019, 14:39 Uhr

aap: Wechsel in Vorstand und Aufsichtsrat - Vorstandsvorsitzender / CEO Bruke Seyoum Alemu scheidet vorzeitig zum 30. April 2019 aus; Rubino Di Girolamo zum 1. Mai 2019 als Nachfolger bestellt

aap: Wechsel in Vorstand und Aufsichtsrat - Vorstandsvorsitzender / CEO Bruke Seyoum Alemu scheidet vorzeitig zum 30. April 2019 aus; Rubino Di Girolamo zum 1. Mai 2019 als Nachfolger bestellt

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Personalie

15.04.2019 / 14:39
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Der Aufsichtsrat der aap Implantate AG ("aap") und der Vorstandsvorsitzende / CEO, Bruke Seyoum Alemu (54), haben heute eine vorzeitige Beendigung dessen Amtszeit zum 30. April 2019 vereinbart. Bruke Seyoum Alemu hat daraufhin sein Mandat als Mitglied und Vorsitzender des Vorstands / CEO der aap im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat mit Wirkung zum 30. April 2019 niedergelegt und wird zu diesem Zeitpunkt aus dem Vorstand ausscheiden. Als Nachfolger hat der Aufsichtsrat ebenfalls am heutigen Tage Herrn Rubino Di Girolamo (57), derzeit Mitglied des Aufsichtsrats der aap, mit Wirkung zum 1. Mai 2019 zum neuen Vorstandsvorsitzenden / CEO der Gesellschaft bestellt.
 

Bruke Seyoum Alemu war langjährig in verschiedenen Top-Management Positionen bei aap tätig und ist seit 2014 Vorstandsvorsitzender / CEO. Herr Alemu wird die Geschäfte der aap bis zum Ablauf des 30. April 2019 weiter als Vorstandsvorsitzender / CEO verantworten. Er wird der Gesellschaft nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand in beratender Funktion zur Verfügung stehen. Dies soll einen reibungslosen Übergang insbesondere mit Blick auf die angestrebte Marktzulassung der Silberbeschichtungstechnologie und die laufenden Gespräche mit globalen Orthopädieunternehmen sicherstellen.
 

"Herr Alemu hat aap in den vergangenen Jahrzehnten mit seiner Zielstrebigkeit und seinen starken Führungsqualitäten maßgeblich geprägt", sagt Biense Visser, Aufsichtsratsvorsitzender der aap. "Er hat die Transformation der aap von einem diversifizierten Medizintechnikunternehmen zu einem Pure Player im Bereich Trauma konsequent und erfolgreich durchgeführt. Als Mitentwickler und -inhaber der zugrundeliegenden Patente entstand unter seiner Führung unser umfangreiches Schrauben- und Plattensystem LOQTEQ(R), das wir seit 2012 erfolgreich im In- und Ausland vermarkten. Daneben trägt die Entwicklung unserer innovativen und zukunftsweisenden Silberbeschichtungstechnologie maßgeblich seine Handschrift. Für diesen großartigen Einsatz und die hervorragende Arbeit möchte ich Herrn Alemu im Namen des Aufsichtsrats, des Vorstands und der gesamten Belegschaft der aap herzlich danken."
 

Herr Di Girolamo führt derzeit noch als Vorstandsvorsitzender eine Zahntechnik Holding in der Schweiz und ist seit mehreren Jahren in verschiedenen Aufsichtsratsfunktionen für aap tätig. Herr Di Girolamo blickt auf langjährige Erfahrungen in verschiedenen Top-Management-Positionen u. a. bei der Metalor Dental Holding AG und deren Tochtergesellschaften, der Bellevue Group und M2 Capital zurück. Er hat Betriebswirtschaftslehre an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) studiert.
 

Biense Visser kommentiert die Bestellung von Rubino Di Girolamo wie folgt: "Herr Di Girolamo verfügt durch seine derzeitige Rolle über langjährige Erfahrungen auf den Gebieten der Unternehmensführung und -steuerung und eine ausgewiesene Expertise in der Medizintechnikbranche. Daneben ist er mit aap aus seinen verschiedenen Aufsichtsratstätigkeiten in den vergangenen Jahren bestens vertraut. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit Herrn Di Girolamo und seinem Vorstandskollegen, Herrn Marek Hahn, gut aufgestellt sind um aap weiter konsequent zu einem nachhaltig wachsenden Pure Player im Bereich Trauma zu entwickeln und den inhärenten Wert der vielversprechenden und innovativen Produkt- und Technologiebasis zu heben."
 

Des Weiteren haben Vorstand und Aufsichtsrat der aap am heutigen Tage beschlossen dem zuständigen Handelsregister Frau Dr. Natalie Krebs (47) für eine gerichtliche Bestellung als neues Aufsichtsratsmitglied und Nachfolgerin von Herrn Di Girolamo für die Zeit bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 21. Juni 2019 vorzuschlagen. Frau Dr. Krebs ist promovierte Ärztin und hat an der Universität Basel, Schweiz, studiert und promoviert. Sie ist derzeit als Verwaltungsrat bei verschiedenen Unternehmen tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrungen aus verschiedenen verantwortlichen Positionen in der pharmazeutischen Industrie und Beratungsunternehmen.


 

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Pressemitteilung vom 02. April 2019, 12:22 Uhr

aap: Guter Jahresauftakt mit 25 % Umsatzwachstum in Q1/2019; alle Regionen mit zweistelligen Wachstumsraten

aap: Guter Jahresauftakt mit 25 % Umsatzwachstum in Q1/2019; alle Regionen mit zweistelligen Wachstumsraten

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Umsatzentwicklung

02.04.2019 / 12:22
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Die aap Implantate AG ("aap") ist mit einem deutlichen Umsatzwachstum erfolgreich in das Geschäftsjahr 2019 gestartet. Nach vorläufigen Zahlen steigerte aap den Umsatz um 25 % auf 3,5 Mio. EUR (Q1/2018: 2,8 Mio. EUR) in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit realisierte die Gesellschaft einen Wert oberhalb der im Januar abgegebenen Prognose von 2,0 Mio. EUR bis 3,0 Mio. EUR.
 

Umsatz

in TEUR Q1/2019 Q1/2018 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International (ohne Nordamerika)
Europa (ohne Deutschland)
BRICS-Staaten
Summe Schlüsselmärkte
Rest
3.428
749
626
610
16

2.053
654
821
1.475
578
2.797
656
531
513
18

1.610
502
738
1.240
370
+23 %
+14 %
+18 %
+19 %
-11 %

+28 %
+30 %
+11 %
+19 %
+56 %
Sonstiges +53 -15 >+100 %
Umsatz 3.481 2.782 +25 %
 


Alle Regionen haben mit zweistelligen Wachstumsraten zu dem realisierten Umsatzanstieg beigetragen. Dabei konnte aap das Momentum des letzten Geschäftsjahres in Deutschland (+14 %) und im internationalen Geschäft (+28 %) auch im ersten Quartal 2019 aufrechterhalten und somit ein nachhaltiges Wachstum verzeichnen. In Nordamerika konnte die Umsatzentwicklung (+18 %) stabilisiert werden. Hier zeigt sich, dass die im Geschäftsjahr 2018 eingeleiteten Maßnahmen erste Wirkung zeigen.
 

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung erwartet der Vorstand für das erste Quartal 2019 nunmehr ein EBITDA zwischen -1,2 Mio. EUR und -0,9 Mio. EUR (zuvor: -1,8 Mio. EUR bis -1,2 Mio. EUR).
 

Bei den in dieser Pressemitteilung enthaltenen Zahlen handelt es sich um vorläufige Werte zum 31. März 2019, die sich bis zur finalen Veröffentlichung noch ändern können. aap plant die endgültigen Ergebnisse des ersten Quartals 2019 am 13. Mai 2019 bekanntzugeben.



 

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aap
Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.



Kontakt:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; D-12099 Berlin
Tel.: +49/30/750 19 - 134; Fax.: +49/30/750 19 - 290; f.franke@aap.de


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Pressemitteilung vom 28. März 2019, 15:34 Uhr

aap Implantate AG / Silberbeschichtungstechnologie: Weitere Fortschritte auf dem Weg zur angestrebten Marktzulassung - globale Orthopädieunternehmen bekräftigen Interesse

aap Implantate AG / Silberbeschichtungstechnologie: Weitere Fortschritte auf dem Weg zur angestrebten Marktzulassung - globale Orthopädieunternehmen bekräftigen Interesse

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Zulassungsantrag/Studie

28.03.2019 / 15:34
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Die aap Implantate AG ("aap") hat im Rahmen der American Academy of Orthopaedic Surgeons ("AAOS") 2019 in Las Vegas, USA Mitte März die Gespräche mit verschiedenen globalen Orthopädieunternehmen fortgeführt und diese insbesondere über den aktuellen Stand bei ihrer antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie informiert. Diese Unternehmen haben erneut ihr Interesse an der innovativen Silberbeschichtungstechnologie der aap bekräftigt.
 

Mit Blick auf die angestrebte Marktzulassung ihrer Silberbeschichtungstechnologie hat aap Ende 2018 den Antrag für die Durchführung einer klinischen Humanstudie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ("BfArM") eingereicht und steht mittlerweile im intensiven Austausch mit dem Bundesinstitut. Parallel dazu wurden in der Zwischenzeit auch die Anträge bei den Ethikkommissionen gestellt, wobei bereits erste positive Rückmeldungen vorliegen. Im nächsten Schritt erfolgt nun die Einreichung des entsprechenden Antrags bei der US-Behörde.
 

Auf Basis der Interaktion mit dem BfArM und dem erneut bestätigten Interesse seitens der globalen Orthopädieunternehmen wird aap die weiteren Gespräche und Verhandlungen mit diesen intensivieren. Konkret diskutiert die Gesellschaft neben gemeinsamen Produktentwicklungs- und -zulassungsprojekten auch Distributionspartnerschaften sowie Lizensierungsgeschäfte bis hin zum Verkauf der Technologie für spezifische Anwendungsgebiete.



 

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aap
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28.03.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 12. März 2019, 16:44 Uhr

aap Implantate AG: Verschiebung der Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2018

aap Implantate AG: Verschiebung der Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2018

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

12.03.2019 / 16:44
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Der Vorstand der aap Implantate AG ("aap") verfolgt weiterhin konsequent die Strategie, aap zu einem nachhaltig wachsenden auf den Bereich Trauma fokussierten Unternehmen zu entwickeln und den inhärenten Wert der vielversprechenden und innovativen Produkt- und Technologiebasis zu heben.
 

Bei der Implementierung dieser Strategie sind in den vergangenen Monaten neue Entwicklungen und zeitliche Verschiebungen aufgetreten, die eine Bewertung und Entscheidung zu verschiedenen Fragestellungen durch Vorstand und Aufsichtsrat erfordern. Da einzelne Entscheidungen im Rahmen dieser bevorstehenden Evaluation im Jahres- und Konzernabschluss 2018 zu berücksichtigen sein könnten, hat die Gesellschaft beschlossen, die Veröffentlichung des Jahresfinanzberichts 2018 (HGB) und des konsolidierten Jahresfinanzberichts 2018 (IFRS) auf den 30. April 2019 zu verschieben. aap wird sich zu etwaigen Entwicklungen im Rahmen dieses Prozesses wieder äußern, nachdem der Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat konkrete Entscheidungen getroffen oder die Evaluation der Themen anderweitig beendet hat.


 

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aap
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Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

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Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.



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Pressemitteilung vom 21. Januar 2019, 13:58 Uhr

GJ/18: Umsatz mit zweistelligem Wachstum in Deutschland und International, Nordamerika hinter den Erwartungen - Meilensteine bei Silberbeschichtungstechnologie; für GJ/19 zweistelliger Umsatzanstieg geplant und Start der klinischen Humanstudie angestrebt

GJ/18: Umsatz mit zweistelligem Wachstum in Deutschland und International, Nordamerika hinter den Erwartungen - Meilensteine bei Silberbeschichtungstechnologie; für GJ/19 zweistelliger Umsatzanstieg geplant und Start der klinischen Humanstudie angestrebt

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Prognose

21.01.2019 / 13:58
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- Umsatz im GJ/2018 bei 10,8 Mio. EUR mit zweistelligen Wachstumsraten in Deutschland (+14 %) und in internationalen Schlüsselmärkten (+24 % in Europa ohne Deutschland und BRICS); Nordamerika hinter den Erwartungen

- Silberbeschichtungstechnologie: Wesentliche Meilensteine im GJ/2018 erreicht mit überzeugenden Ergebnissen aus einer mit dem renommierten AO Research Institute Davos durchgeführten Tierstudie und Einreichung des Antrags zur Genehmigung einer klinischen Humanstudie beim BfArM - Start der Studie für H1/2019 angestrebt

- Für GJ/2019 Umsatzanstieg um rund 20 % - 40 % und Ergebnisverbesserung geplant: Prognose für Umsatz zwischen 13,0 Mio. EUR und 15,0 Mio. EUR und EBITDA[1] zwischen -4,4 Mio. EUR und
-2,8 Mio. EUR


Umsatzentwicklung GJ/2018 und Q4/2018

Die aap Implantate AG ("aap") erzielte im Geschäftsjahr 2018 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz in Höhe von 10,8 Mio. EUR (GJ/2017: 10,9 Mio. EUR) und damit einen Wert, der innerhalb der im November 2018 veröffentlichten Guidance von 10,0 Mio. EUR bis 11,7 Mio. EUR lag. Im vierten Quartal 2018 realisierte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 2,6 Mio. EUR (Q4/2017: 2,9 Mio. EUR).
 

Umsatz GJ/2018

in TEUR GJ/2018 GJ/2017 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International (ohne Nordamerika)
Europa (ohne Deutschland)
BRICS-Staaten
Summe Schlüsselmärkte
Rest
10.816
2.774
2.240
2.172
68
5.802
1.864
1.713
3.577
2.225
10.648
2.427
3.071
2.491
580
5.150
1.593
1.297
2.890
2.260
+2 %
+14 %
-27 %
-13 %
-88 %
+13 %
+17 %
+32 %
+24 %
-2 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) -38 254 <-100 %
Umsatz 10.778 10.902 -1 %
 


Umsatz Q4/2018

in TEUR Q4/2018 Q4/2017 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International (ohne Nordamerika)
Europa (ohne Deutschland)
BRICS-Staaten
Summe Schlüsselmärkte
Rest
2.582
695
557
549
8

1.330
531
346
877
453
2.863
578
620
613
7

1.665
583
421
1.004
661
-10 %
+20 %
-10 %
-10 %
+14 %

-20 %
-9 %
-18 %
-13 %
-31 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) 24 5 >+100 %
Umsatz 2.606 2.868 -9 %
 

 

Regional betrachtet, konnte aap in ihrem Heimatmarkt Deutschland im Geschäftsjahr 2018 eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen und steigerte den Umsatz um 14 % auf 2,8 Mio. EUR (GJ/2017: 2,4 Mio. EUR). Hier zeigen die Vertriebsaktivitäten, wie beispielsweise die Listung bei bedeutenden deutschen Klinikgruppen und Einkaufsverbänden, Wirkung. Demgegenüber ist die Umsatzentwicklung in Nordamerika in 2018 hinter den Erwartungen geblieben. aap konnte in diesem Markt im abgelaufenen Geschäftsjahr keine weiteren Verträge mit globalen Partnern abschließen und das Distributionsgeschäft wurde temporär durch den Verlust einzelner Distributoren und Kliniken belastet. Diese fehlenden Umsatzbeiträge konnten kurzfristig nicht anderweitig kompensiert werden. Positiv entwickelten sich die internationalen Schlüsselmärkte Europa (ohne Deutschland) und BRICS, wo aap ein Wachstum von 24 % auf 3,6 Mio. EUR (GJ/2017: 2,9 Mio. EUR) verzeichnen konnte.
 

Mit Blick auf ihre innovative antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie hat aap auf dem Weg zum Start der klinischen Humanstudie als Voraussetzung für die angestrebte Marktzulassung im Geschäftsjahr 2018 wichtige Meilensteine erreicht. Zunächst konnte die Gesellschaft in einer mit dem renommierten AO Research Institute Davos durchgeführten Tierstudie überzeugende Ergebnisse erzielen. Dabei wurde nachgewiesen, dass die von aap entwickelte Silberbeschichtung keinen negativen Einfluss auf die Knochenheilung hat, was eine der zentralen Forderungen der regulatorischen Behörden darstellt. Vor Jahresende hat aap dann den Antrag für die Durchführung einer klinischen Humanstudie für ihre Silberbeschichtungstechnologie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ("BfArM") eingereicht.
 

Ausblick 2019

Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet der Vorstand mit einem Umsatzanstieg auf einen Wert zwischen 13,0 Mio. EUR und 15,0 Mio. EUR, was einem Wachstum von rund 20 % bis 40 % entspricht. Beim EBITDA[2] plant aap ebenfalls eine Verbesserung und erwartet für das laufende Jahr einen Wert in Höhe von -4,4 Mio. EUR bis -2,8 Mio. EUR.
 

Alle Märkte sollen zu dem geplanten Umsatzwachstum und der Ergebnisverbesserung beitragen. aap ist zuversichtlich, dass mit den bereits eingeleiteten Maßnahmen im Geschäftsjahr 2019 in Nordamerika wieder eine entsprechende Umsatzdynamik gezeigt werden kann. Gleichzeitig soll der positive Wachstumstrend in Deutschland und im internationalen Geschäft fortgesetzt werden. Daneben arbeitet aap auch am Abschluss von strategischen Partnerschaften mit globalen Orthopädieunternehmen (Distributionsnetzwerke, Lizensierungsgeschäfte sowie Produktentwicklungs- und -zulassungsprojekte).
 

Kostenseitig rechnet der Vorstand abgesehen von den umsatzabhängigen Kosten mit einem rückläufigen Trend bei den sonstigen Aufwendungen. Im Falle der Genehmigung der klinischen Humanstudie für die Silberbeschichtungstechnologie durch die regulatorischen Behörden wird es zudem zu einem Anstieg der Entwicklungskosten und der aktivierten Eigenleistungen kommen. Nicht zuletzt sollten sich die im Geschäftsjahr 2018 belastenden Einmaleffekte (z.B. externe Mitarbeiter und Evaluierung strategischer Optionen) im laufenden Jahr reduzieren.
 

Ausgehend von der strategischen Ausrichtung der aap, dem geplanten Umsatzwachstum und dem angestrebten Start der klinischen Humanstudie für ihre Silberbeschichtungstechnologie, evaluiert die Gesellschaft aktuell verschiedene Maßnahmen zur Stärkung ihrer Finanzbasis. Diese reichen von technologiebezogenen Transaktionen (wie z.B. Auslizenzierung von Technologien, Joint-Venture-Vereinbarungen mit Carve-out von Technologien oder Einbindung anderer Unternehmen für die gemeinsame Entwicklung von Produkten) über Fremdkapitalmaßnahmen (wie z.B. Bankkredite oder assetbasierte Finanzierungen) bis hin zu Eigenkapitalinstrumenten (wie z.B. Barkapitalerhöhung oder Wandelanleihe). Daneben strebt aap vor dem Hintergrund der in 2018 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ("BMBF") erteilten Zusage für die Förderung von anfallenden Kosten im Rahmen der Vorbereitung der klinischen Humanstudie auch den Erhalt von Zuwendungen für die Durchführung der Studie an.
 

Für das erste Quartal 2019 erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 2,0 Mio. EUR und 3,0 Mio. EUR und ein EBITDA im Bereich von -1,8 Mio. EUR bis -1,2 Mio. EUR.
 

Basierend auf der Antragstellung für die Durchführung einer klinischen Humanstudie für ihre Silberbeschichtungstechnologie beim BfArM Ende 2018, erfolgt nun im nächsten Schritt die Antragstellung in den USA und bei den Ethikkommissionen verschiedener Bundesländer, in deren Krankenhäusern die klinische Humanstudie durchgeführt werden soll. Auf Basis der eingereichten Unterlagen, folgt dann die Interaktionsphase mit sämtlichen involvierten Behörden, über deren Ergebnisse aap zu gegebener Zeit berichten wird. Vor dem Hintergrund des aktuellen Standes der Vorbereitungen sowie insbesondere der schwer abschätzbaren notwendigen Zeit für die Interaktion mit den regulatorischen Behörden strebt die Gesellschaft den Studienbeginn im ersten Halbjahr 2019 an.
 

Management Agenda 2019

Nach dem erfolgreichen ersten Jahr 2017 als Pure Player im Bereich Trauma, in dem ein Trauma-Umsatzwachstum von 20 % verzeichnet werden konnte, ist das Jahr 2018 insgesamt hinter den Erwartungen geblieben. Ausgehend von den bereits eingeleiteten und geplanten Maßnahmen, ist der Vorstand zuversichtlich, im Geschäftsjahr 2019 wieder eine über dem durchschnittlichen Marktwachstum liegende Umsatzentwicklung zu zeigen. Im Einzelnen hat der Vorstand seine Zielsetzungen für das aktuelle Geschäftsjahr als Management Agenda wie folgt in vier strategischen und operativen Handlungsfeldern spezifiziert:
 

Beschleunigung wertschaffender Innovationen
Silberbeschichtungstechnologie - Anwendung auf LOQTEQ(R): Start der klinischen Humanstudie in H1/2019 angestrebt
Silberbeschichtungstechnologie - Entwicklungsprojekte mit globalen Firmen: Initiierung gemeinsamer Produktentwicklungs- und -zulassungsprojekte
LOQTEQ(R): Weitere Komplettierung des LOQTEQ(R) Portfolios mit Fokus auf polyaxiale Fixationstechnologie, Plattensysteme für den Fuß- und Sprunggelenkbereich sowie steril verpackte Implantate

 
Erweiterung des Marktzugangs
Deutschland: Steigerung der Marktpräsenz
Internationale Schlüsselmärkte: Erweiterung des Distributionsnetzwerks mit Fokus auf Nordamerika, Europa und BRICS
Globale Partnerschaften: Distributionsnetzwerke und Lizensierungsgeschäfte mit globalen Orthopädieunternehmen

 
Optimierung der operativen Effizienz
Quality First: Konsequente Fortführung des unternehmensweiten Qualitätsverbesserungsprogramms; Umstellung von Prozessen und Unterlagen auf neue erhöhte regulatorische Anforderungen gemäß MDR
Produktions- und Vertriebseffizienz: Steigerung der zeitnahen Lieferfähigkeit und der Performance per Vertriebsmitarbeiter
Working Capital: Optimierung des Working Capital Managements mit höherem Umschlag des Lagers u.a. durch konsequentes Konsignationsmanagement

 
Realisierung der finanziellen Ziele
Umsatz: Umsatz zwischen 13,0 Mio. EUR und 15,0 Mio. EUR
EBITDA[3]: EBITDA zwischen -4,4 EUR und -2,8 Mio. EUR
Finanzierung: Stärkung der Finanzbasis für Umsatzwachstum, klinische Humanstudie Silber und Weiterentwicklung Magnesium
 

Die Gesellschaft wird auch in 2019 weiterhin an verschiedenen Maßnahmen zur beschleunigten Umsetzung der Strategie arbeiten, aap zu einem nachhaltig wachsenden Pure Player im Bereich Trauma zu entwickeln und den inhärenten Wert der vielversprechenden und innovativen Produkt und Technologiebasis zu heben.
 

Bei den in dieser Pressemitteilung enthaltenen Umsatzzahlen handelt es sich um vorläufige Werte zum 31. Dezember 2018, die sich bis zur finalen Veröffentlichung noch ändern können. aap plant die endgültigen, testierten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018 am 29. März 2019 im Rahmen des konsolidierten Jahresfinanzberichts 2018 bekanntzugeben.




[1, 2, 3] Einschließlich Sondereinflüssen und Effekten von IFRS 16; weitere Einzelheiten dazu werden im konsolidierten Jahresfinanzbericht 2018 erläutert.

 

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Pressemitteilung vom 19. Dezember 2018, 15:30 Uhr

Antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie: Antrag zur Genehmigung einer klinischen Humanstudie beim BfArM eingereicht

Antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie: Antrag zur Genehmigung einer klinischen Humanstudie beim BfArM eingereicht

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Zulassungsantrag

19.12.2018 / 15:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass heute der Antrag zur Genehmigung für die Durchführung einer klinischen Humanstudie für ihre antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ("BfArM") gestellt wurde. Damit erreicht aap einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Start der klinischen Humanstudie als Voraussetzung für die angestrebte Marktzulassung der Silberbeschichtungstechnologie.
 

Aus Sicht der Gesellschaft liegen nunmehr alle präklinischen Daten und internen Validierungen vor, die für den Antrag zur Genehmigung der Studie notwendig sind, so dass die Einreichung beim BfArM noch vor Jahresende vollzogen werden konnte. Im nächsten Schritt erfolgt nun die Antragstellung in den USA und bei den Ethikkommissionen verschiedener Bundesländer, in deren Krankenhäusern die klinische Humanstudie durchgeführt werden soll. Auf Basis der eingereichten Unterlagen folgt dann die Interaktionsphase mit sämtlichen involvierten Behörden, über deren Ergebnisse aap zu gegebener Zeit berichten wird.
 

Die von aap entwickelte und international patentgeschützte Silberbeschichtungstechnologie soll die Oberfläche von Implantaten vor der Besiedelung von Bakterien schützen. Damit adressiert aap eine der größten bislang noch nicht adäquat gelösten Herausforderungen in der Traumatologie: die Reduzierung von Infektionen im Zusammenhang mit der Einbringung von Implantaten in den Körper (sog. Surgical Site Infections = SSI).
 

Die Silberbeschichtungstechnologie der aap verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale wie beispielsweise eine hohe Beschichtungsstabilität sowie eine gute Biokompatibilität und Wirksamkeit. Diese Eigenschaften konnten bereits im Rahmen verschiedener präklinischer Versuchsreihen belegt werden. Darüber hinaus handelt es sich um eine kosteneffiziente Beschichtungstechnologie, die mit vertretbarem Aufwand auf höhere Produktionsvolumina skalierbar ist.
 

Des Weiteren verfügt die von der Gesellschaft entwickelte Silberbeschichtungstechnologie als Plattformtechnologie über ein breites Anwendungsspektrum und kann neben der Orthopädie in weiteren Bereichen wie beispielsweise der Kardiologie, der Zahnmedizin oder bei medizinischen Instrumenten zum Einsatz kommen.



 

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Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.



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aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; D-12099 Berlin
Tel.: +49/30/750 19 - 134; Fax.: +49/30/750 19 - 290; E-mail: f.franke@aap.de



19.12.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 22. November 2018, 12:34 Uhr

LOQTEQ(R): Biomechanische Studie bestätigt gute Explantationseigenschaften im Vergleich zum Marktführer

LOQTEQ(R): Biomechanische Studie bestätigt gute Explantationseigenschaften im Vergleich zum Marktführer

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Studienergebnisse

22.11.2018 / 12:34
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Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass die klinisch beobachteten guten Explantationseigenschaften ihres winkelstabilen anatomischen Plattensystems LOQTEQ(R) nun auch in einer biomechanischen Studie gezeigt wurden. So konnte beobachtet werden, dass übertriebenes Festdrehen und zyklische Belastung potenzielle Ursachen für das Festfressen von Schrauben in winkelstabilen Plattenimplantaten sind. Beide Effekte wurden beim winkelstabilen Schrauben-Platten-Mechanismus des LOQTEQ(R) Systems der aap für weniger ausgeprägt befunden als bei dem Mechanismus des Marktführers.
 

Das Festfressen von Schrauben in Platten ist ein häufig vorkommendes klinisches Problem bei der Entfernung von winkelstabilen Implantaten nach erfolgter Frakturheilung. In der Folge hat der behandelnde Chirurg Schwierigkeiten bei der Explantation, muss mitunter Hilfsinstrumente nutzen oder sogar die gesamte Schraube in der Platte mit einem zusätzlichen Bohrer aufbohren, wodurch Metallspäne entstehen. Dementsprechend stellt das Festfressen ein gesundheitliches Risiko für den Patienten dar und kann Behandlungszeit und -kosten signifikant erhöhen. Das Festfressen des Schraubenkopfs im Plattenloch wird manchmal fälschlicherweise mit Kaltverschweißung in Verbindung gebracht, was bei eloxierten Titanoberflächen allerdings sehr unwahrscheinlich ist.
 

In einer Studie wurden nun die Explantationseigenschaften der LOQTEQ(R) Technologie im Vergleich zu der Technologie des Marktführers analysiert. Dabei wurde insbesondere das Ausdrehmoment vor und nach einer zyklischen dynamischen Belastung der Schrauben untersucht, die entweder mit dem vom Hersteller empfohlenen oder einem erhöhten Drehmoment verriegelt wurden. Während übermäßiges Anziehen ein häufig vermuteter Grund für das Festfressen von Schrauben in winkelstabilen Konstruktionen ist, wurde durch die zyklische Belastung der Schrauben die Aktivität des Patienten im Alltag simuliert. Im Ergebnis konnte unter anderem gezeigt werden, dass bei dem Mechanismus des Marktführers übermäßiges Anziehen zu einem Anstieg im Ausdrehmoment von etwa 40 % im Vergleich zum Festziehen der Schraube mit dem vom Hersteller empfohlenen Drehmoment führt. Im Gegensatz dazu hatte übermäßiges Anziehen beim LOQTEQ(R) Mechanismus der aap keine Auswirkung auf das Festfressen der winkelstabilen Schrauben. Des Weiteren wurde beobachtet, dass das Ausdrehmoment nach der zyklischen Belastung bei den Schrauben des Marktführers konstant um etwa 40 % bis 70 % erhöht war, während bei LOQTEQ(R) lediglich ein um 20 % erhöhter Wert registriert wurde. Eine Schlussfolgerung war somit, dass der LOQTEQ(R) Mechanismus weniger vom Festfresseffekt betroffen zu sein scheint als der Mechanismus des Marktführers.
 

Die Tests wurden von dem bekannten Institut für Biomechanik der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Augat durchgeführt. Das Institut für Biomechanik ist eine interdisziplinäre Abteilung für die Forschung an unfallchirurgischen und orthopädischen Fragestellungen mit direkter klinischer Relevanz. Durch die Anbindung des Instituts an die Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg wird die Orientierung an der klinischen Praxis durch die Integration in die akademischen Wissenschaften ergänzt.
 

Das anatomische Plattensystem LOQTEQ(R) der aap vereinfacht Operationstechniken bei der Im- und Explantation der Implantate. Das LOQTEQ(R) Konzept basiert auf einer patentierten Technologie, bei der es sich um eine Schrauben-Loch-Geometrie handelt, die es ermöglicht mit nur einer Schraube in einem Schritt gleichzeitig eine Fraktur zu komprimieren und winkelstabil zu verriegeln. Der Vorteil dieser Technologie liegt in der Möglichkeit, dass sich der Chirurg einen Operationsschritt sparen kann, indem er ohne den Bohrer oder andere Hilfsinstrumente wechseln zu müssen, die LOQTEQ(R) Platte winkelstabil setzen und gleichzeitig eine Kompression der Fraktur durchführen kann. Diese Schrauben-Platten-Kombination kann demnach die Operation vereinfachen sowie die Operationszeit verkürzen.
 

Im Jahr 2011 wurde die Marke LOQTEQ(R) erstmals im Markt platziert. LOQTEQ(R) steht für "Locking Compression Technology" mit einem Fokus auf Qualität "Made in Germany". Seit Markteinführung hat aap das Spektrum der angebotenen anatomischen Plattensysteme sukzessive vergrößert. Mittlerweile deckt das LOQTEQ(R) System bereits mehr als 90 Prozent der Frakturindikationen im Bereich der Großknochenversorgung ab, so dass von einem Komplettsystem gesprochen werden kann. Das umfangreiche patentgeschützte Portfolio findet bei zahlreichen Kunden und führenden Chirurgen weltweit großen Anklang.




 

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Pressemitteilung vom 20. November 2018, 12:29 Uhr

aap Implantate AG präsentiert auf dem Deutschen Eigenkapitalforum 2018

aap Implantate AG präsentiert auf dem Deutschen Eigenkapitalforum 2018

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Konferenz

20.11.2018 / 12:29
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Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass sie am Dienstag, den 27. November 2018 auf dem Deutschen Eigenkapitalforum 2018 im Sheraton Frankfurt Airport Hotel and Conference Center in Frankfurt am Main präsentieren wird. Der Vortrag des Vorstandsvorsitzenden, Bruke Seyoum Alemu, beginnt um 11.00 Uhr im Raum Oslo.
 

Die begleitenden Präsentationsunterlagen werden im Anschluss an die Konferenz auf der Corporate Website der aap unter https://www.aap.de/ im Bereich "Investoren" in der Sektion "News & Publikationen" unter "Präsentationen" zur Verfügung stehen.


 

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20.11.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 14. November 2018, 08:27 Uhr

aap: Wachstum in Q3 und 9M/2018 mit Umsatz und EBITDA im Rahmen der Guidance; Meilenstein bei der Silberbeschichtungstechnologie auf dem Weg zur Humanstudie

aap: Wachstum in Q3 und 9M/2018 mit Umsatz und EBITDA im Rahmen der Guidance; Meilenstein bei der Silberbeschichtungstechnologie auf dem Weg zur Humanstudie

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung

14.11.2018 / 08:27
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Die aap Implantate AG ("aap") realisierte im dritten Quartal 2018 einen Umsatz und ein EBITDA im Rahmen der Guidance. Der Umsatz wuchs im dritten Quartal 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5 % auf 2,7 Mio. EUR (Q3/2017: 2,6 Mio. EUR) und lag dementsprechend innerhalb des prognostizierten Bereichs von 2,0 Mio. EUR bis 3,8 Mio. EUR. Das EBITDA verbesserte sich im dritten Quartal 2018 im Vorjahresvergleich um 6 % auf -1,5 Mio. EUR (Q3/2017: -1,6 Mio. EUR) und folglich ebenfalls auf einen Wert im Rahmen der Guidance von -1,8 Mio. EUR bis -0,9 Mio. EUR. Mit Blick auf den Neunmonatszeitraum erhöhte sich der Umsatz um 2 % auf 8,2 Mio. EUR (9M/2017: 8,0 Mio. EUR). Das EBITDA verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 6 % auf -4,6 Mio. EUR (9M/2017: -4,9 Mio. EUR).
 

Q3/2018 und 9M/2018 - Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte
 

- Umsatz: Trauma-Umsatz wächst in Q3 und 9M um 7 % auf 2,8 Mio. EUR bzw. 6 % auf 8,2 Mio. EUR

- Ergebnis: EBITDA verbessert sich in Q3 und 9M um jeweils 6 % auf -1,5 Mio. EUR bzw. -4,6 Mio. EUR

- Bruttomarge und Kosten: Bruttomarge[1] mit 80 % in Q3 und 78 % in 9M weiterhin auf gutem Niveau, wenngleich temporär beeinflusst durch verminderten Anteil hochmargiger US-Umsätze an Gesamtumsätzen; leichter Anstieg der Personalkosten; insgesamt rückläufiger Trend bei sonstigen Aufwendungen im 9M-Zeitraum

- Cash-Flow und Bilanz: Cash-Bedarf in 9M/2018 bei insgesamt 6,0 Mio. EUR mit positiven Effekten aus Working Capital Reduktion (0,3 Mio. EUR); Cash-Bestand von 10,3 Mio. EUR[2] und weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 83 %

- Fokus auf etablierte Märkte: Fortsetzung der positiven Entwicklung in Deutschland mit 8 % Umsatzwachstum in Q3 und 12 % in 9M; 28 % Umsatzwachstum im internationalen Geschäft (exkl. USA) in Q3 und 9M mit Europa, Lateinamerika und Südafrika als Haupttreiber

- LOQTEQ(R): Fokus auf europäischer Zulassung polyaxialer LOQTEQ(R) Systeme und Entwicklung von Sterilverpackungen für Implantate; zudem Zulassungsanträge u.a. für Fuß- und periprothetisches System bei FDA eingereicht

- Silberbeschichtungstechnologie: Überzeugende Ergebnisse in Tierstudie mit AO Research Institute Davos sind Meilenstein auf dem Weg zur klinischen Humanstudie; Förderung des BMBF für Vorbereitung der klinischen Humanstudie über 0,7 Mio. EUR; Finalisierungsphase der notwendigen Validierungen und Dokumente für Einreichung zur Zulassung der klinischen Humanstudie - Start für H1/2019 angestrebt
 

Q3/2018 und 9M/2018 - Finanzkennzahlen
 

Umsatz Q3 (berichtet)

in TEUR Q3/2018 Q3/2017 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International
2.763
688
536
529
7
1.539
2.574
639
733
625
108
1.202
+7 %
+8 %
-27 %
-15 %
-94 %
+28 %
Sonstiges (Vorjahr überwiegend aufgegebene Aktivitäten) -27 21 <-100 %
Umsatz 2.736 2.595 +5 %
 

Umsatz Q3 (konstante Wechselkurse)

in TEUR Q3/2018 Q3/2017 Veränderung
Trauma 2.763 2.574 +7 %
Sonstiges (Vorjahr überwiegend aufgegebene Aktivitäten) -27 21 <-100 %
Umsatz 2.736 2.595 +5 %
 

Umsatz 9M (berichtet)

in TEUR 9M/2018 9M/2017 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International
8.238
2.080
1.687
1.626
61
4.471
7.785
1.849
2.450
1.877
573
3.486
+6 %
+12 %
-31 %
-13 %
-89 %
+28 %
Sonstiges (Vorjahr überwiegend aufgegebene Aktivitäten) -66 249 <-100 %
Umsatz 8.172 8.034 +2 %
 

Umsatz 9M (konstante Wechselkurse)

in TEUR 9M/2018 9M/2017 Veränderung
Trauma 8.366 7.785 +7 %
Sonstiges (Vorjahr überwiegend aufgegebene Aktivitäten) -66 249 <-100 %
Umsatz 8.300 8.034 +3 %
 

Unter der Annahme konstanter Wechselkurse (US$/EUR) erhöhte sich der Umsatz im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten 2018 gegenüber den jeweiligen Vergleichszeiträumen des Vorjahres um 5 % bzw. 3 %.
 

Beim Trauma-Umsatz verzeichnete aap im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten 2018 im Vorjahresvergleich ein Wachstum von 7 % auf 2,8 Mio. EUR (Q3/2017: 2,6 Mio. EUR) bzw. 6 % auf 8,2 Mio. EUR (9M/2017: 7,8 Mio. EUR). Dabei konnte die Gesellschaft in Deutschland die positive Entwicklung der Vorquartale fortsetzen und steigerte den Umsatz im dritten Quartal um 8 % und in den ersten neun Monaten um 12 %. Demgegenüber ist die Umsatzentwicklung in Nordamerika im dritten Quartal und damit in den ersten neun Monaten hinter den Erwartungen zurückgeblieben. aap konnte in diesem Markt im Geschäftsjahr 2018 bislang keine weiteren Verträge mit globalen Partnern abschließen und wurde im Distributionsgeschäft temporär durch den Verlust einzelner Distributoren belastet. Als Reaktion auf die aktuelle Entwicklung des Distributionsgeschäfts in Nordamerika hat die Gesellschaft ihr Vertriebsteam verstärkt und konnte in den vergangenen Monaten bereits zwölf neue Verträge mit Distributoren schließen, die sich in den kommenden Quartalen in einer entsprechenden Umsatzdynamik widerspiegeln sollten. Positiv entwickelte sich weiterhin die Region International: Hier konnte aap sowohl im dritten Quartal als auch im Neunmonatszeitraum ein Wachstum von jeweils 28 % verzeichnen. Hintergrund dieser positiven Entwicklung war primär der Ausbau des Geschäfts mit bestehenden Kunden und die Gewinnung neuer Kunden, u. a. in Südafrika und Chile.
 

EBITDA Q3

in TEUR Q3/2018 Q3/2017 Veränderung
EBITDA -1.475 -1.567 +6 %
 

EBITDA 9M

in TEUR 9M/2018 9M/2017 Veränderung
EBITDA -4.593 -4.875 +6 %
 

Ausgehend von der gestiegenen Gesamtleistung, einem weiterhin guten Niveau der Bruttomarge und einem im Neunmonatszeitraum insgesamt rückläufigen Trend bei den sonstigen Aufwendungen verbesserte sich das EBITDA sowohl im dritten Quartal als auch im Neunmonatszeitraum 2018 um jeweils 6 % auf -1,5 Mio. EUR (Q3/2017: -1,6 Mio. EUR) bzw. -4,6 Mio. EUR (9M/2017: -4,9 Mio. EUR).
 

Ausblick

Wir sind zuversichtlich, dass sich mit den getroffenen Maßnahmen in Nordamerika in den kommenden Quartalen wieder eine entsprechende Umsatzdynamik zeigen wird. Gleichzeitig wollen wir die positive Entwicklung in Deutschland und auf internationaler Ebene fortsetzen. Daneben arbeiten wir verstärkt an diversen Maßnahmen zur beschleunigten Umsetzung der Strategie, aap zu einem nachhaltig wachsenden Pure Player im Bereich Trauma zu entwickeln und den inhärenten Wert der vielversprechenden und innovativen Produkt- und Technologiebasis zu heben.
 

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet aap einen Umsatz im Bereich zwischen 10,0 Mio. EUR und
11,7 Mio. EUR sowie ein EBITDA von -6,9 Mio. EUR bis -5,9 Mio. EUR.

 


[1] Bezogen auf Umsatzerlöse, Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen.
[2] In der Konzernbilanz zum 30.09.2018 werden 7,3 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 3,0 Mio. EUR unter den lang- und kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten verpfändet sind bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden.


 

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Pressemitteilung vom 08. November 2018, 07:42 Uhr

Antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie: Überzeugende Ergebnisse in Tierstudie von aap und AO Research Institute Davos - Komplettierung der präklinischen Datenbasis auf dem Weg zur angestrebten Marktzulassung

Antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie: Überzeugende Ergebnisse in Tierstudie von aap und AO Research Institute Davos - Komplettierung der präklinischen Datenbasis auf dem Weg zur angestrebten Marktzulassung

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Studienergebnisse

08.11.2018 / 07:42
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Die aap Implantate AG ("aap") hat mit ihrer antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie in einer mit dem renommierten AO Research Institute Davos durchgeführten Tierstudie überzeugende Ergebnisse erzielt. So konnte nachgewiesen werden, dass die von aap entwickelte Silberbeschichtung keinen negativen Einfluss auf die Knochenheilung hat. Damit erfüllt die Gesellschaft eine der zentralen Forderungen der regulatorischen Behörden und erreicht einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Start einer klinischen Humanstudie als Voraussetzung für die angestrebte Marktzulassung.
 

Die antibakterielle Wirksamkeit der Silberbeschichtungstechnologie der aap konnte bereits in verschiedenen in-vivo- und in-vitro-Studien nachgewiesen werden. Darüber hinaus hatten die regulatorischen Behörden eine Tierstudie angefordert, die zeigt, dass ein silberbeschichtetes Implantat im Vergleich zu einem unbeschichteten Implantat keinen negativen Effekt auf die Frakturheilung hat ("non-inferiority"). Vor diesem Hintergrund führte aap gemeinsam mit dem AO Research Institute Davos eine GLP-konforme Studie (GLP = "Gute Labor Praxis") mit Kaninchen durch. Dabei erfolgte die Behandlung der Frakturen in einer Gruppe mit silberbeschichteten und in der anderen mit unbeschichteten Implantaten. Im Ergebnis konnte kein Unterschied im Heilungsverlauf zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden und es kam nach zehn Wochen bei allen Tieren aus beiden Gruppen zu einer erfolgreichen Frakturkonsolidierung. Diese Daten liefern einen weiteren Nachweis dafür, dass die von aap entwickelte Beschichtung neben der in vorangegangenen Untersuchungen gezeigten antibakteriellen Wirkung auch eine gute Biokompatibilität besitzt und keinen negativen Einfluss auf die Knochenheilung hat.
 

aap hat sich bewusst für das AO Research Institute Davos als Partner dieser Studie entschieden. Die dahinterstehende AO Stiftung ist eine medizinische Non-Profit-Organisation mit Sitz in Chur, Schweiz, die von einer Gruppe internationaler Chirurgen, die sich auf die Behandlung von Knochenbrüchen und Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates spezialisiert hat, geleitet wird. Das AO Research Institute Davos gehört zu den führenden Forschungseinrichtungen, wenn es um Traumatologie-Studien für sogenannte "Break-Through-Technologien" geht. Über die Ergebnisse der Studie werden gemeinsam mit dem aap Clinical Advisory Board in naher Zukunft verschiedene wissenschaftliche Publikationen erscheinen.
 

Mit den positiven Ergebnissen der Tierstudie hat aap einen weiteren wichtigen Fortschritt im Rahmen der Vorbereitung der klinischen Humanstudie für die angestrebte CE- und FDA-Zulassung ihrer antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie erzielt. aap befindet sich derzeit in der Finalisierungsphase der notwendigen Validierungen und Dokumente für die Einreichung zur Zulassung der klinischen Humanstudie. Auf Basis des aktuellen Standes der Vorbereitungen sowie insbesondere vor dem Hintergrund der schwer abschätzbaren notwendigen Zeit für die Interaktion mit den regulatorischen Behörden strebt aap den Studienbeginn im ersten Halbjahr 2019 an.
 

Die von aap entwickelte und international patentgeschützte Silberbeschichtungstechnologie soll die Oberfläche von Implantaten vor der Besiedelung von Bakterien schützen. Damit adressiert aap eine der größten bislang noch nicht adäquat gelösten Herausforderungen in der Traumatologie: die Reduzierung von Infektionen im Zusammenhang mit der Einbringung von Implantaten in den Körper (sog. Surgical Site Infections = SSI).
 

Die Silberbeschichtungstechnologie der aap verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale wie beispielsweise eine hohe Beschichtungsstabilität sowie eine gute Biokompatibilität und Wirksamkeit. Diese Eigenschaften konnten bereits im Rahmen verschiedener präklinischer Versuchsreihen belegt werden. Darüber hinaus handelt es sich um eine kosteneffiziente Beschichtungstechnologie, die mit vertretbarem Aufwand auf höhere Produktionsvolumina skalierbar ist.
 

Des Weiteren verfügt die von der Gesellschaft entwickelte Silberbeschichtungstechnologie als Plattformtechnologie über ein breites Anwendungsspektrum und kann neben der Orthopädie in weiteren Bereichen wie beispielsweise der Kardiologie, der Zahnmedizin oder bei medizinischen Instrumenten zum Einsatz kommen.



 

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Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.




Kontakt:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; D-12099 Berlin
Tel.: +49/30/750 19 - 134; Fax.: +49/30/750 19 - 290; f.franke@aap.de



08.11.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Pressemitteilung vom 01. Oktober 2018, 13:55 Uhr

aap erhält Förderung für ihre innovative antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie

aap erhält Förderung für ihre innovative antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Studie/Finanzierung

01.10.2018 / 13:55
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Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass ihre innovative antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ("BMBF") gefördert wird. Dabei soll aap zunächst Zuwendungen für anfallende Kosten im Rahmen der Vorbereitung der klinischen Humanstudie für die angestrebte Marktzulassung der Silberbeschichtungstechnologie von bis zu rund 0,7 Mio. EUR erhalten. Die Förderung bezieht sich insbesondere auf Aufwendungen im Zusammenhang mit der Konzeption und Qualifizierung der Studie. In einem nächsten Schritt strebt aap auch eine Förderung für die Durchführung der klinischen Humanstudie an, die jedoch einer erneuten Antragstellung bedarf.
 

Die Förderung durch das BMBF unterstreicht den innovativen Charakter der Silberbeschichtungstechnologie von aap und ihr Potential, Gesundheitssysteme auf der Kostenebene deutlich zu entlasten. Die von aap entwickelte und international patentgeschützte Silberbeschichtungstechnologie soll die Oberfläche von Implantaten vor der Besiedelung von Bakterien schützen. Damit adressiert aap eine der größten bislang noch nicht adäquat gelösten Herausforderungen in der Traumatologie: die Reduzierung von Infektionsrisiken im Zusammenhang mit der Einbringung von Implantaten in den Körper (sog. Surgical Site Infections = SSI).

Die dem Unternehmen gewährte Zuwendung (aap Förderkennzeichen 13GW0313A+B) ist Teil des Aktionsfeldes "Gesundheitswirtschaft im Rahmenprogramm Gesundheitsforschung" des BMBF (= Zuwendungsgeber). Gefördert werden laut BMBF Projekte zum Thema "Medizintechnische Lösungen in die Patientenversorgung überführen - Klinische Evidenz ohne Verzögerung belegen". Im Rahmen des Förderprogramms sollen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) an sich wandelnde rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen herangeführt und bei der klinischen Validierung medizintechnischer Lösungen unterstützt werden. Dadurch soll die schnelle Überführung von Innovationen in die Versorgung gefördert und das späte Ausfallrisiko für Investitionen in Forschung und Entwicklung gesenkt werden. Für weitere Informationen hierzu verweisen wir auf die entsprechende Richtlinie auf der Website des BMBF: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1376.html.


 

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aap
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Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen..


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; 12099 Berlin; Tel.: 030/750 19 - 134; Fax: 030/750 19 - 290; E-mail: f.franke@aap.de

 


01.10.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 14. August 2018, 08:17 Uhr

aap Implantate AG: Zweistelliges Umsatzwachstum in Q2/2018; Umsatz und EBITDA am oberen Ende der Guidance

aap Implantate AG: Zweistelliges Umsatzwachstum in Q2/2018; Umsatz und EBITDA am oberen Ende der Guidance

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

14.08.2018 / 08:17
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Die aap Implantate AG ("aap") erzielte im zweiten Quartal 2018 einen Umsatz und ein EBITDA am oberen Ende der Guidance. Der Umsatz erhöhte sich im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13 % auf 2,7 Mio. EUR (Q2/2017: 2,3 Mio. EUR) und lag folglich am oberen Ende der Prognose von 1,8 Mio. EUR bis 3,0 Mio. EUR. Das EBITDA verbesserte sich im zweiten Quartal 2018 im Vorjahresvergleich um 7 % auf -1,5 Mio. EUR (Q2/2017: -1,6 Mio. EUR) und somit ebenfalls auf einen Wert im oberen Bereich der Guidance von -1,9 Mio. EUR bis -1,4 Mio. EUR. Auf Halbjahresbasis realisierte aap einen Umsatz von 5,4 Mio. EUR (H1/2017: 5,4 Mio. EUR). Das EBITDA verbesserte sich in den ersten sechs Monaten 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 6 % auf -3,1 Mio. EUR (H1/2017: -3,3 Mio. EUR).


Q2/2018 und H1/2018 - Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte

- Umsatz: Trauma-Umsatz steigt in Q2 und H1 um 16 % auf 2,7 Mio. EUR (Q2/2017: 2,3 Mio. EUR) bzw. um 5 % auf 5,5 Mio. EUR (H1/2017: 5,2 Mio. EUR)

- Ergebnis: EBITDA verbessert sich in Q2 und H1 um 7 % auf -1,5 Mio. EUR (Q2/2017:
-1,6 Mio. EUR) bzw. 6 % auf -3,1 Mio. EUR (H1/2017: -3,3 Mio. EUR)

- Bruttomarge und Kosten: Bruttomarge[1] mit 76 % in Q2 und 77 % in H1 weiterhin auf gutem Niveau, wenngleich temporär beeinflusst durch verminderten Anteil der hochmargigen US-Umsätze an Gesamtumsätzen; nahezu unveränderte Personalkosten und rückläufiger Trend bei sonstigen Aufwendungen in beiden Betrachtungszeiträumen

- Cash-Flow und Bilanz: Cash-Bedarf in H1/2018 bei insgesamt 3,7 Mio. EUR mit positiven Effekten aus Working Capital Reduktion (0,8 Mio. EUR); Cash-Bestand von 12,7 Mio. EUR[2] und weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 84 %

- Fokus auf etablierte Märkte: Positive Entwicklung im Fokusmarkt Deutschland mit 28 % Umsatzwachstum in Q2 und 15 % in H1

- LOQTEQ(R): Fokus weiterhin auf europäischer Zulassung bereits fertig entwickelter polyaxialer LOQTEQ(R) Systeme, Umstellung interner Prozesse und Dokumentationen auf neue regulatorische Vorgaben und Entwicklung von Sterilverpackungen für Implantate

- Silberbeschichtungstechnologie: Fokus auf intensiver Vorbereitung verschiedener Anträge für klinische Humanstudie bei zuständigen Behörden, interner Validierung relevanter Prozesse und Beginn der Schulung der an der Studie teilnehmenden Ärzte


Q2/2018 und H1/2018 - Finanzkennzahlen


Umsatz Q2 (berichtet)

in TEUR Q2/2018 Q2/2017 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International
2.678
735
621
584
37
1.322
2.310
576
675
675
0
1.059
+16 %
+28 %
-8 %
-13 %
>+100 %
+25 %
Sonstiges (Vorjahr überwiegend aufgegebene Aktivitäten) -24 34 <-100 %
Umsatz 2.654 2.344 +13 %
 

Umsatz Q2 (konstante Wechselkurse)

in TEUR Q2/2018 Q2/2017 Veränderung
Trauma 2.746 2.310 +19 %
Sonstiges (Vorjahr überwiegend aufgegebene Aktivitäten) -25 34 <-100 %
Umsatz 2.722 2.344 +16 %
 

Umsatz H1 (berichtet)

in TEUR H1/2018 H1/2017 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International
5.475
1.391
1.151
1.097
55
2.932
5.210
1.210
1.718
1.253
465
2.282
+5 %
+15 %
-33 %
-13 %
-88 %
+28 %
Sonstiges (Vorjahr überwiegend aufgegebene Aktivitäten) -39 229 <-100 %
Umsatz 5.436 5.439 0 %
 

Umsatz H1 (konstante Wechselkurse)

in TEUR H1/2018 H1/2017 Veränderung
Trauma 5.603 5.211 +8 %
Sonstiges (Vorjahr überwiegend aufgegebene Aktivitäten) -39 228 <-100 %
Umsatz 5.564 5.439 +2 %
 


Unter der Annahme konstanter Wechselkurse (US$/EUR) erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal 2018 und in den ersten sechs Monaten 2018 gegenüber den jeweiligen Vergleichszeiträumen des Vorjahres um 16 % bzw. 2 %.


Beim Trauma-Umsatz verzeichnete aap im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr im Vorjahresvergleich ein Wachstum von 16 % auf 2,7 Mio. EUR (Q2/2017: 2,3 Mio. EUR) bzw. 5 % auf 5,5 Mio. EUR (H1/2017: 5,2 Mio. EUR). Wachstumstreiber waren insbesondere der deutsche Markt sowie das internationale Geschäft. In Deutschland steigerte aap den Umsatz im zweiten Quartal um 28 % und in den ersten sechs Monaten um 15 %. An dieser erfreulichen Entwicklung zeigt sich, dass die Vertriebsaktivitäten der vergangenen Monate, wie beispielsweise die Listung bei bedeutenden deutschen Klinikgruppen, allmählich Früchte tragen. Demgegenüber konnte die Gesellschaft in Nordamerika im zweiten Quartal keine weiteren Verträge mit globalen Partnern abschließen. Zudem kam es bei einem wichtigen US-Distributor seitens des Endkunden zu Veränderungen, die die Umsatzentwicklung im zweiten Quartal temporär negativ beeinflusst haben. In der Region International realisierte die Gesellschaft im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr gegenüber den jeweiligen Vergleichszeiträumen des Vorjahres ein Umsatzwachstum von 25 % bzw. 28 %. Hintergrund dieser positiven Entwicklung war primär der Ausbau des Geschäfts mit bestehenden Kunden und die Gewinnung neuer Kunden, u. a. in Südafrika.


EBITDA Q2

in TEUR Q2/2018 Q2/2017 Veränderung
EBITDA -1.530 -1.642 +7 %
 

EBITDA H1

in TEUR H1/2018 H1/2017 Veränderung
EBITDA -3.118 -3.307 +6 %
 


Ausgehend von der gestiegenen Gesamtleistung, einem weiterhin guten Niveau der Bruttomarge, nahezu unveränderten Personalkosten und einem rückläufigen Trend bei den sonstigen Aufwendungen verbesserte sich das EBITDA im zweiten Quartal 2018 um 7 % auf -1,5 Mio. EUR (Q2/2017: -1,6 Mio. EUR) und im ersten Halbjahr 2018 um 6 % auf -3,1 Mio. EUR (H1/2017: -3,3 Mio. EUR).
 


Ausblick
Für das dritte Quartal 2018 erwartet aap einen Umsatz im Bereich zwischen 2,0 Mio. EUR und 3,8 Mio. EUR sowie ein EBITDA von -1,8 Mio. EUR bis -0,9 Mio. EUR. Insgesamt bestätigt die Gesellschaft ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2018 und erwartet einen Umsatz und ein EBITDA am unteren Ende der Guidance von 13 Mio. EUR bis 15 Mio. EUR bzw. -5,0 Mio. EUR bis -3,4 Mio. EUR.



[1]Bezogen auf Umsatzerlöse, Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen.
[2]In der Konzernbilanz zum 30.06.2018 werden 9,5 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 3,2 Mio. EUR unter den lang- und kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten verpfändet sind bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden.

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aap
Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

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Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

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14.08.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 14. Mai 2018, 08:57 Uhr

aap Implantate AG: Solider Start in 2018 mit Umsatz und EBITDA am oberen Ende der Guidance

aap Implantate AG: Solider Start in 2018 mit Umsatz und EBITDA am oberen Ende der Guidance

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung

14.05.2018 / 08:57
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Die aap Implantate AG ("aap") ist solide in das Geschäftsjahr 2018 gestartet und hat ihre finanziellen Ziele für das erste Quartal 2018 erreicht. Die Gesellschaft realisierte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen Umsatz von 2,8 Mio. EUR (Q1/2017: 3,1 Mio. EUR) und damit einen Wert am oberen Ende der Guidance von 1,8 Mio. EUR bis 3,0 Mio. EUR. Das EBITDA verbesserte sich im ersten Quartal 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5 % auf -1,6 Mio. EUR(Q1/2017: -1,7 Mio. EUR) und lag folglich ebenfalls im oberen Bereich der im Februar abgegebenen Prognose von -1,9 Mio. EUR bis -1,4 Mio. EUR. Beim Trauma-Umsatz erzielte aap in den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres mit 2,8 Mio. EUR einen Wert in etwa auf dem Niveau des Vergleichszeitraums des Vorjahres (Q1/2017: 2,9 Mio. EUR).
 

Q1/2018 - Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte

- Umsatz und Ergebnis: Umsatz mit 2,8 Mio. EUR und EBITDA mit -1,6 Mio. EUR am oberen Ende der Guidance

- Bruttomarge und Kosten: Positive Entwicklung der Bruttomarge Dank Fokussierung auf etablierte Märkte; Rückgang bei den sonstigen betrieblichen Kosten

- Cash-Flow und Bilanz: Cash-Bedarf in Q1/2018 bei insgesamt 2,1 Mio. EUR mit weiteren positiven Effekten aus Working Capital Reduktion; Liquiditätsbestand von 14,7 Mio. EUR[1] und weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 85 %

- Fokus auf etablierte Märkte: Stabile Entwicklung im Fokusmarkt Deutschland mit leichtem Umsatzanstieg (+3 %)

- LOQTEQ(R): Für 2018 Komplettierung des Portfolios mit Fokus auf polyaxiale Fixationstechnologie, Plattensysteme für den Fuß- und Sprunggelenkbereich sowie steril verpackte Implantate geplant

- Silberbeschichtungstechnologie: Weiterhin intensive Vorbereitung der diversen Anträge bei involvierten Behörden für klinische Studie; zudem aktuell intensive Arbeit an Validierung der relevanten internen Prozesse, die weitere wichtige Voraussetzung für Studienbeginn darstellt; für 2018 Start einer multizentrischen zweiarmigen einfach verblindeten Studie mit rund 200 Patienten in mehreren Ländern angestrebt
 

Q1/2018 - Finanzkennzahlen

Umsatz

in TEUR Q1/2018 Q1/2017 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International
2.797
656
530
513
18
1.610
2.901
634
1.043
578
465
1.224
-4 %
+3 %
-49 %
-11 %
-96 %
+32 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) -15 194 -108 %
Umsatz 2.782 3.095 -10 %
 

Mit Blick auf die Umsatzentwicklung konnte aap in der Region International im ersten Quartal 2018 einen deutlichen Umsatzanstieg (+32 %) realisieren. Wachstumstreiber waren dabei der Ausbau des Geschäfts mit bestehenden Kunden und die Gewinnung neuer Kunden, u. a. in Südafrika. Demgegenüber ist das Distributionsgeschäft in Nordamerika in den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres hinter den Erwartungen zurückgeblieben, während der Rückgang im Geschäft mit globalen Partnern in diesem Markt primär auf einen umfangreichen Initialauftrag im ersten Quartal 2017 zurückzuführen ist. Insgesamt sieht aap in Nordamerika aber weiterhin zahlreiche vielversprechende Opportunitäten, so dass die Region ein zentraler Pfeiler des Wachstums in diesem Jahr sein wird. Des Weiteren konnte die Gesellschaft in Deutschland, das ebenfalls im Fokus der Wachstumsstrategie steht, erneut einen leichten Umsatzanstieg (+3 %) und damit weiterhin eine stabile Entwicklung verzeichnen.
 

EBITDA

in TEUR Q1/2018 Q1/2017 Veränderung
EBITDA -1.588 -1.665 +5 %
 


Das EBITDA verbesserte sich infolge der positiven Entwicklung der Bruttomarge und gesunkenen sonstigen Kosten im ersten Quartal 2018 gegenüber den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres um 5 % auf -1,6 Mio. EUR (Q1/2017: -1,7 Mio. EUR) und spiegelt die angestrebte Entwicklung wider: Fokus auf etablierte Märkte mit höheren Ergebnismargen bei gleichzeitig diszipliniertem Kostenmanagement zur Verbesserung der operativen Performance. Diese Handlungsfelder sind auch im Geschäftsjahr 2018 von zentraler Bedeutung für das Management.
 

Ausblick Q2/2018
Für das zweite Quartal 2018 erwartet aap einen Umsatz im Bereich zwischen 1,8 Mio. EUR und 3,0 Mio. EUR sowie ein EBITDA von -1,9 Mio. EUR bis -1,4 Mio. EUR.



[1] In der Konzernbilanz zum 31.03.2018 werden 11,2 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 3,5 Mio. EUR unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten verpfändet sind bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden.

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Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.




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14.05.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Pressemitteilung vom 29. März 2018, 16:21 Uhr

Jahresabschluss 2017: Erfolgreiches erstes Jahr als Pure Player im Bereich Trauma mit 20 % Trauma-Umsatzwachstum / Umsatz und EBITDA im Rahmen der Guidance

Jahresabschluss 2017: Erfolgreiches erstes Jahr als Pure Player im Bereich Trauma mit 20 % Trauma-Umsatzwachstum / Umsatz und EBITDA im Rahmen der Guidance

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

29.03.2018 / 16:21
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Die aap Implantate AG ("aap") blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr als Pure Player im Bereich Trauma zurück. Dies spiegelt sich insbesondere in der erfreulichen Entwicklung des Trauma-Umsatzes wider. Hier realisierte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 ein Wachstum von 20 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt konnte aap die finanziellen Ziele im Berichtszeitraum erreichen. So lagen sowohl der Umsatz mit 10,9 Mio. EUR (Prognose: 10,0 bis 13,0 Mio. EUR) als auch das EBIDTA mit -6,2 Mio. EUR (Prognose: -6,5 bis -4,5 Mio. EUR) im Rahmen der Guidance.
 

2017 - Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte

- Trauma-Umsatz: Trauma-Umsatz wächst um 20 % auf 10,6 Mio. EUR (GJ/2016: 8,9 Mio. EUR)

- Ergebnis: EBITDA verbessert sich trotz Einmaleffekten auf -6,2 Mio. EUR (GJ/2016: -7,9 Mio. EUR); Recurring EBITDA im GJ/2017 bei -4,7 Mio. EUR (GJ/2016: -5,6 Mio. EUR)

- Bruttomarge und Kosten: Deutlicher Anstieg der Bruttomarge (+15 PP) insbesondere durch Trauma-Umsatzwachstum in etablierten Märkten; Rückgang der Personalkosten (1,3 Mio. EUR) durch in 2016 umgesetzte Personalmaßnahmen

- Cash-Flow und Bilanz: Cash-Bedarf im GJ/2017 bei insgesamt 7,1 Mio. EUR mit positiven Effekten aus Working Capital Reduktion (0,1 Mio. EUR); Cash-Bestand von 17,1 Mio. EUR[1] und weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 84 %

- Fokus auf etablierte Märkte: Umsatz in Nordamerika steigt um 26 % auf 3,1 Mio. EUR (GJ/2016: 2,4 Mio. EUR) mit Distributionsgeschäft als Wachstumstreiber (+70 %); Erweiterung des Kundenzugangs in Deutschland und 3 % Umsatzwachstum

- LOQTEQ(R): Erfolgreicher Abschluss der Entwicklungsaktivitäten des LOQTEQ(R) VA Fuß- und Sprunggelenkssystems sowie weiterer polyaxialer LOQTEQ(R) Systeme

- Silberbeschichtungstechnologie: Vorbereitung der klinischen Humanstudie mit Fokus auf Abstimmung über Umfang und Design der Studie mit Behörden; CRO ausgewählt und aap-Entwicklungsteam mit erfahrenen Fach- und Führungskräften von global führenden Unternehmen verstärkt

- Freiwilliges öffentliches Aktienrückkaufangebot: Erwerb von ca. 2,25 Millionen Aktien mit anschließender Einziehung und Kapitalherabsetzung führt zu Cash-Abfluss von rund 3,4 Mio. EUR


Für eine detaillierte Auswertung der Management Agenda 2017 verweist aap auf den heute veröffentlichten konsolidierten Jahresfinanzbericht 2017.
 

2017 - Finanzkennzahlen

Umsatz

in TEUR GJ/2017 GJ/2016 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner

International
10.648
2.428
3.071
2.491
580
5.149
8.877
2.352
2.436
1.464
972
4.089
+20 %
+3 %
+26 %
+70 %
-40 %
+26 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) 254 1.609 -84 %
Umsatz 10.902 10.486 +4 %
 


Mit Blick auf die Umsatzentwicklung ergibt sich im Geschäftsjahr 2017 ein positives Bild, das im Wesentlichen durch die folgenden Effekte geprägt wurde: In Nordamerika, das einen der Kernmärkte im Rahmen der Wachstumsstrategie darstellt, steigerte aap den Umsatz im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 26 % auf 3,1 Mio. EUR (GJ/2016: 2,4 Mio. EUR). Wachstumstreiber war dabei das Distributionsgeschäft mit einem Wachstum von 70 % auf 2,5 Mio. EUR (GJ/2016: 1,5 Mio. EUR). In Deutschland konnte aap durch zahlreiche Aktivitäten den Kundenzugang erweitern und realisierte im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzanstieg von 3 %. Auf internationaler Ebene konnte die Gesellschaft das Geschäft mit bestehenden Kunden ausbauen und neue Kunden gewinnen. Gleichzeitig zeigte die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten einen positiven Trend zur Stabilisierung. Im Ergebnis realisierte aap im Geschäftsjahr 2017 in der Region International ein Umsatzwachstum von 26 % gegenüber dem Vorjahr auf 5,1 Mio. EUR (GJ/2016: 4,1 Mio. EUR). Insgesamt steigerte die Gesellschaft den Umsatz im Geschäftsjahr 2017 trotz der in 2016 getätigten Desinvestitionen und des damit einhergehenden Wegfalls der mit diesen Unternehmen realisierten Umsatzerlöse um 4 % auf 10,9 Mio. EUR (GJ/2016: 10,5 Mio. EUR).
 

EBITDA

in TEUR GJ/2017 GJ/2016 Veränderung
EBITDA -6.211 -7.888 +21 %
Einmaleffekte 1.479* 2.257** -34 %
Recurring EBITDA -4.732 -5.631 +16 %

*Beinhaltet Kosten für Projekt "Quality First", Aufwendungen für freiwillige Produktrückrufe, Kosten für Personalmaßnahmen, Kosten für Evaluierung strategischer Optionen, Wertabschläge Rohmaterialien, Kosten für Aktienrückkaufprogramm und Rezertifizierungskosten im Zusammenhang mit dem Verkauf der aap Joints GmbH
**Beinhaltet Vorlaufkosten Aufbau Vertriebsgeschäft Nordamerika, Gängigkeitsabschläge Nichtkernprodukte, Kosten für Personalmaßnahmen, Kosten für vorzeitige Beendigung langfristiger Lizenzvertrag und Rezertifizierungskosten im Zusammenhang mit dem Verkauf der aap Joints GmbH


Das EBITDA verbesserte sich im Geschäftsjahr 2017 trotz verschiedener Einmaleffekte auf -6,2 Mio. EUR (GJ/2016: -7,9 Mio. EUR). Dabei wurde das EBITDA im Berichtszeitraum maßgeblich von den folgenden Entwicklungen beeinflusst:

- Anstieg der Bruttomarge (bezogen auf Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und Materialaufwendungen) von 67 % auf 82 % durch Trauma-Umsatzwachstum in etablierten und margenstärkeren Märkten

- Personalkosten sinken von 8,7 Mio. EUR auf 7,4 Mio. EUR und spiegeln die in 2016 umgesetzten Personalmaßnahmen wider, die im Rahmen der Angleichung des Kostenniveaus an die zukünftig erwarteten Umsatzströme und die verminderte Unternehmensgröße vollzogen wurden

- Leichter Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund von höheren Rechtsberatungskosten und Einmaleffekten in Höhe von 1,2 Mio. EUR aus u. a. erhöhten Beratungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem unternehmensweiten Qualitätsmanagementprogramm "Quality First", der Evaluierung verschiedener strategischer Alternativen sowie Einmalaufwendungen im Rahmen der freiwilligen Produktrückrufe - demgegenüber rückläufiger Trend der übrigen Kostenpositionen


Da das EBITDA sowohl im Geschäftsjahr 2017 als auch im Vorjahr von nicht unerheblichen Einmaleffekten belastet war, ist ein Vergleich nur auf Basis des Recurring EBITDA (EBITDA ohne Einmaleffekte) sinnvoll. Bereinigt um die Einmaleffekte verbesserte sich das Recurring EBITDA im Geschäftsjahr 2017 auf -4,7 Mio. EUR (GJ/2016: -5,6 Mio. EUR).


Ausblick 2018

Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet der Vorstand mit einer Fortsetzung des dynamischen Umsatzwachstums und erwartet einen Umsatz zwischen 13,0 Mio. EUR und 15,0 Mio. EUR. Damit strebt aap ein Wachstum zwischen rund 20 % und rund 40 % an, das deutlich über der durchschnittlichen Wachstumsrate des globalen Traumamarktes von 4 - 5 %[2] liegt. Für das EBITDA plant die Gesellschaft für das laufende Geschäftsjahr ebenfalls mit einer Verbesserung und rechnet mit einem Wert in Höhe von -5,0 Mio. EUR bis -3,4 Mio. EUR.
 

Alle Märkte sollen zu dem geplanten Umsatzwachstum und der Ergebnisverbesserung beitragen, wobei sowohl das Distributionsgeschäft als auch Partnerschaften mit globalen Orthopädieunternehmen (Distributionsnetzwerke, Lizensierungsgeschäfte sowie Produktentwicklungs- und -zulassungsprojekte) vor allem in Nordamerika als Haupttreiber fungieren sollen. Insgesamt geht der Vorstand für die erste Jahreshälfte von einer moderateren Entwicklung aus und rechnet insbesondere im zweiten Halbjahr mit einem dynamischeren Wachstum.
 

Dies spiegelt die angestrebte Entwicklung wider: Fokus auf etablierte Märkte mit höheren Ergebnismargen bei gleichzeitig diszipliniertem Kostenmanagement zur Verbesserung der operativen Performance. Diese Handlungsfelder sind im Geschäftsjahr 2018 von zentraler Bedeutung für das Management.
 

Die Durchführung einer klinischen Humanstudie ist ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur geplanten CE- und FDA-Zulassung der innovativen antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie von aap. Die Gesellschaft strebt den Start dieser Studie im Geschäftsjahr 2018 an.
 

Der Vorstand ist zuversichtlich, mit der konsequenten Umsetzung der Strategie das dynamische Umsatzwachstum der aap fortsetzen zu können und den inhärenten Wert der innovativen Produkt- und Technologiebasis zu heben.




 

 

[1] In der Konzernbilanz zum 31.12.2017 werden 13,3 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 3,8 Mio. EUR unter den lang- und kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten verpfändet sind bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden.

[2] Quelle: "The Orthopaedic Industry Annual Report 2017" der Orthoworld Inc.

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Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.



Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; 12099 Berlin
Tel.: 030/750 19 - 134; Fax: 030/750 19 - 290; E-mail: f.franke@aap.de[



29.03.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 29. März 2018, 08:45 Uhr

Antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie: Gute Fortschritte bei Vorbereitungen für klinische Humanstudie - Start für 2018 angestrebt

Antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie: Gute Fortschritte bei Vorbereitungen für klinische Humanstudie - Start für 2018 angestrebt

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Studie

29.03.2018 / 08:45
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Die aap Implantate AG ("aap") hat in den vergangenen Monaten wesentliche Fortschritte im Rahmen der Vorbereitung der klinischen Humanstudie für die angestrebte CE- und FDA-Zulassung ihrer antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie erzielt. Vor diesem Hintergrund strebt die Gesellschaft den Start der klinischen Humanstudie im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres an.
 

Momentan befindet sich aap weiterhin in einer intensiven Abstimmung mit den involvierten Behörden über den Umfang und das Design der klinischen Studie. Auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen plant die Gesellschaft die Durchführung einer multizentrischen zweiarmigen einfach verblindeten Studie mit rund 200 Patienten in mehreren Ländern. aap rechnet mit einer Dauer von ca. zwei Jahren für die Patientengewinnung, die Implantation sowie die dann folgende Nachbeobachtung der Patienten. Daran anschließend erfolgt die Aufbereitung und Auswertung der gewonnenen Daten. Alle Informationen stehen aktuell noch unter dem Vorbehalt der Freigabe der beteiligten Behörden. In diesem Zusammenhang verweist die Gesellschaft insbesondere auf die nur schwer abschätzbaren Antwortzeiten der involvierten europäischen benannten Stelle, der regulatorischen Behörden BfArM (= Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte) und FDA (= U.S. Food and Drug Administration) sowie der Ethikkommissionen verschiedener Bundesländer, in deren Krankenhäusern die klinische Humanstudie durchgeführt werden soll.
 

aap hat bereits eine namhafte international agierende CRO (=Clinical Research Organization) ausgewählt, die über umfangreiche Erfahrungen mit Zulassungsstudien dieser Art verfügt. Gemeinsam mit der CRO und einer Gruppe renommierter Ärzte wurde das Studiendesign erarbeitet und beispielsweise Ein- und Ausschlusskriterien der Studie diskutiert. In dieser Konstellation wurden zudem diverse Dokumente für die involvierten Behörden vorbereitet. Hierzu zählen beispielsweise Unterlagen zum Nachweis der Biokompatibilität und mechanischen Stabilität. Zudem hat aap bereits zahlreiche große und namhafte Universitätskrankenhäuser in verschiedenen Ländern für die Durchführung der klinischen Humanstudie gewinnen können. Darüber hinaus hat aap in den letzten Monaten große Fortschritte bei der internen Validierung der Prozesse und Produkte verzeichnet. Dies ist notwendig, um eine ausreichende Stückzahl der silberbeschichteten LOQTEQ(R) distalen Tibia- und Fibulaplatten 3.5 für die klinische Humanstudie bereitstellen zu können.
 

Die von aap entwickelte und international patentgeschützte Silberbeschichtungstechnologie schützt die Oberfläche der Implantate vor bakterieller Besiedelung. Damit adressiert aap eine der größten noch nicht adäquat gelösten Herausforderungen in der Traumatologie: die Reduzierung von Infektionen im Zusammenhang mit der Einbringung von Implantaten in den Körper (sog. Surgical Site Infections = SSI). Surgical Site Infections stellen eine enorme Belastung für die weltweiten Gesundheitssysteme dar. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO (= World Health Organization)[1] haben SSI alleine in den USA zu 406.730 zusätzlichen Kliniktagen und Krankenhauskosten von mehr als 900 Mio. USD geführt. In Europa liegen die durch Surgical Site Infections verursachten volkswirtschaftlichen Kosten zwischen 1,47 und 19,1 Mrd. EUR.
 

Die Silberbeschichtungstechnologie der aap verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale wie beispielsweise eine hohe Beschichtungsstabilität sowie eine gute Biokompatibilität und Wirksamkeit. Diese Eigenschaften konnten bereits im Rahmen verschiedener Versuchsreihen belegt werden. Darüber hinaus handelt es sich um eine kosteneffiziente Beschichtungstechnologie, die mit vertretbarem Aufwand auf höhere Produktionsvolumina skalierbar ist.
 

Die Silberbeschichtungstechnologie der aap verfügt als Plattformtechnologie über ein breites Anwendungsspektrum und kann neben der Orthopädie in verschiedenen weiteren Bereichen wie beispielsweise der Kardiologie, der Zahnmedizin oder bei medizinischen Instrumenten zum Einsatz kommen.
 

Parallel zu den Vorbereitungen der klinischen Humanstudie führt die Gesellschaft fortlaufend Gespräche mit verschiedenen globalen Firmen über potenzielle gemeinsame Entwicklungsprojekte im Bereich der Silberbeschichtungstechnologie.
 



[1] Quelle: WHO's Global Guidelines For The Prevention Of Surgical Site Infection, 2016.

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29.03.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 15. Februar 2018, 08:40 Uhr

aap Implantate AG: 20 % Trauma-Umsatzwachstum in 2017; Für 2018 weiteres dynamisches Umsatzwachstum und Start der klinischen Humanstudie für Silberbeschichtungstechnologie angestrebt

aap Implantate AG: 20 % Trauma-Umsatzwachstum in 2017; Für 2018 weiteres dynamisches Umsatzwachstum und Start der klinischen Humanstudie für Silberbeschichtungstechnologie angestrebt

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Prognose

15.02.2018 / 08:40
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


 

- Erfolgreiches erstes Jahr als Pure Player im Bereich Trauma mit 20 % Trauma-Umsatzwachstum

- Umsatz mit rund 11 Mio. EUR innerhalb der Guidance von 10,0 Mio. EUR bis 13,0 Mio. EUR

- Weiteres dynamisches Umsatzwachstum und Ergebnisverbesserung für GJ/2018 geplant: Prognose für Umsatz zwischen 13,0 Mio. EUR und 15,0 Mio. EUR und EBITDA zwischen -5,0 Mio. EUR und -3,4 Mio. EUR

- Start der klinischen Humanstudie für geplante CE- und FDA-Zulassung der innovativen antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie im GJ/2018 angestrebt

 


Umsatzentwicklung 2017

Die aap Implantate AG ("aap") blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr als Pure Player im Bereich Trauma zurück. Dies spiegelt sich in der erfreulichen Entwicklung des Trauma-Umsatzes wider. Hier realisierte die Gesellschaft im vierten Quartal 2017 nach vorläufigen Zahlen ein Wachstum von 42 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2,9 Mio. EUR (Q4/2016: 2,0 Mio. EUR). Auf Gesamtjahresbasis steigerte aap den Trauma-Umsatz um 20 % auf 10,6 Mio. EUR (GJ/2016: 8,9 Mio. EUR). Wesentliche Wachstumstreiber waren das Distributionsgeschäft in Nordamerika mit einem Umsatzanstieg von 70 % und der Ausbau des bestehenden Geschäfts sowie die Gewinnung von Neukunden in internationalen Märkten.
 

Umsatz Q4/2017

in TEUR Q4/2017 Q4/2016 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner
International
2.863
578
621
613
7

1.665
2.016
559
477
445
32

980
+42 %
+3 %
+30 %
+38 %
-78 %

+70 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) 5 389 -99 %
Umsatz 2.869 2.405 +19 %
 

Umsatz GJ/2017

in TEUR GJ/2017 GJ/2016 Veränderung
Trauma
Deutschland
Nordamerika
Nordamerika Distributoren
Nordamerika Globale Partner
International
10.648
2.427
3.071
2.491
580
5.149
8.877
2.352
2.436
1.464
972
4.089
+20 %
+3 %
+26 %
+70 %
-40 %
+26 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) 254 1.609 -84 %
Umsatz 10.902 10.486 +4 %
 


Der Rückgang der sonstigen Umsatzerlöse im Quartal und im Geschäftsjahr resultiert aus den in 2016 umgesetzten Desinvestitionen (aap Joints und aap Biomaterials).


Insgesamt erzielte aap im vierten Quartal 2017 nach vorläufigen Zahlen ein deutliches Umsatzwachstum von 19 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2,9 Mio. EUR (Q4/2016: 2,4 Mio. EUR). Trotz der in 2016 getätigten Desinvestitionen und des damit einhergehenden Wegfalls der mit diesen Unternehmen realisierten Umsatzerlöse erhöhte sich der Umsatz im Geschäftsjahr 2017 um 4 % auf 10,9 Mio. EUR (GJ/2016: 10,5 Mio. EUR) und lag innerhalb der Guidance von 10,0 Mio. EUR bis 13,0 Mio. EUR.
 

Ausblick 2018

Für das Geschäftsjahr 2018 rechnet der Vorstand mit einer Fortsetzung des dynamischen Umsatzwachstums und erwartet einen Umsatz zwischen 13,0 Mio. EUR und 15,0 Mio. EUR. Damit strebt die Gesellschaft ein Wachstum zwischen rund 20 % und rund 40 % an, das deutlich über der durchschnittlichen Wachstumsrate des globalen Traumamarktes von 4 - 5 %[1] liegt. Für das EBITDA plant aap für das laufende Geschäftsjahr ebenfalls mit einer Verbesserung und rechnet mit einem Wert in Höhe von -5,0 Mio. EUR bis -3,4 Mio. EUR.
 

Alle Märkte sollen zu dem geplanten Umsatzwachstum und der Ergebnisverbesserung beitragen, wobei sowohl das Distributionsgeschäft als auch Partnerschaften mit globalen Orthopädieunternehmen (Distributionsnetzwerke, Lizensierungsgeschäfte sowie Produktentwicklungs- und -zulassungsprojekte) vor allem in Nordamerika als Haupttreiber fungieren sollen.
 

Mit Blick auf die Kostenentwicklung rechnet der Vorstand im Geschäftsjahr 2018 mit erhöhten Vertriebskosten im Rahmen des geplanten Umsatzwachstums. Daneben erwartet die Gesellschaft steigende Personal- und sonstigen Kosten vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen regulatorischen Anforderungen und der umfangreichen Arbeiten im Rahmen der geplanten Zulassung der Silberbeschichtungstechnologie. Die erwarteten Kostensteigerungen im Zusammenhang mit der klinischen Humanstudie für die Silberbeschichtungstechnologie werden in 2018 auch zu einem Anstieg der aktivierten Eigenleistungen führen. Nicht zuletzt wurde aap auf der Kostenebene im letzten Jahr von verschiedenen Einmaleffekten belastet, die sich im laufenden Geschäftsjahr reduzieren sollten.
 

Insgesamt geht der Vorstand für die erste Jahreshälfte von einer moderateren Entwicklung aus und rechnet insbesondere im zweiten Halbjahr mit einem dynamischeren Wachstum.
 

Für das erste Quartal 2018 antizipiert der Vorstand einen Umsatz zwischen 1,8 Mio. EUR und 3,0 Mio. EUR und ein EBITDA im Bereich von -1,9 Mio. EUR bis -1,4 Mio. EUR.
 

Management Agenda 2018

Der Vorstand hat seine Zielsetzungen für das aktuelle Geschäftsjahr als Management Agenda im Rahmen von vier strategischen und operativen Handlungsfeldern spezifiziert.
 

Beschleunigung wertschaffender Innovationen
Silberbeschichtungstechnologie - Anwendung auf LOQTEQ(R): Start der klinischen Humanstudie angestrebt
Silberbeschichtungstechnologie - Entwicklungsprojekte mit globalen Firmen: Initiierung gemeinsamer Produktentwicklungs- und -zulassungsprojekte
LOQTEQ(R): Komplettierung des LOQTEQ(R) Portfolios mit Fokus auf polyaxiale Fixationstechnologie, Plattensysteme für den Fuß- und Sprunggelenkbereich sowie steril verpackte Implantate
 
Erweiterung des Marktzugangs
Etablierte Länder: Fokus auf Nordamerika, Deutschland und Westeuropa als Schlüsselmärkte; Nordamerika als Hauptwachstumstreiber
Schwellenländer: Weitere Stabilisierung der Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten
Globale Partnerschaften: Distributionsnetzwerke und Lizensierungsgeschäfte mit globalen Orthopädieunternehmen
 
Optimierung der operativen Effizienz
Quality First: Konsequente Fortführung des unternehmensweiten Qualitätsverbesserungsprogramms
Produktionseffizienz: Senkung der Herstellungskosten und Steigerung der zeitnahen Lieferfähigkeit
Working Capital: Optimierung des Working Capital Managements mit höherem Umschlag des Lagers und weiterer Verringerung der Kennzahl DSO (days sales outstanding); konsequentes Konsignationsmanagement
 
Realisierung der finanziellen Ziele
Umsatz: Umsatz zwischen 13,0 Mio. EUR und 15,0 Mio. EUR
EBITDA: EBITDA zwischen -5,0 Mio. EUR und -3,4 Mio. EUR
 


Bei den in dieser Pressemitteilung enthaltenen Umsatzzahlen handelt es sich um vorläufige Werte zum 31. Dezember 2017, die sich bis zur finalen Veröffentlichung noch ändern können. aap plant die endgültigen, testierten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017 am 29. März 2018 im Rahmen des konsolidierten Jahresfinanzberichts 2017 bekanntzugeben.


[1] Quelle: "The Orthopaedic Industry Annual Report 2017" der Orthoworld Inc.
 

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15.02.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 27. November 2017, 11:34 Uhr

aap Implantate AG präsentiert auf dem Deutschen Eigenkapitalforum 2017

aap Implantate AG präsentiert auf dem Deutschen Eigenkapitalforum 2017

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Konferenz/Sonstiges

27.11.2017 / 11:34
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass sie am Mittwoch, den 29. November 2017 auf dem Deutschen Eigenkapitalforum 2017 im Sheraton Frankfurt Airport Hotel and Conference Center in Frankfurt am Main präsentieren wird. Der Vortrag des Vorstandsvorsitzenden, Bruke Seyoum Alemu, beginnt um 11.00 Uhr im Raum Zürich.

Die begleitenden Präsentationsunterlagen werden im Anschluss an die Konferenz auf der Corporate Website der aap unter http://www.aap.de/ im Bereich "Investoren" in der Sektion "News & Publikationen" unter "Präsentationen" zur Verfügung stehen.

 

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Pressemitteilung vom 14. November 2017, 08:50 Uhr

aap Implantate AG: Zweistelliges Trauma-Umsatzwachstum in Q3 und 9M/2017

aap Implantate AG: Zweistelliges Trauma-Umsatzwachstum in Q3 und 9M/2017

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Quartals-/Zwischenmitteilung

14.11.2017 / 08:50
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Die aap Implantate AG ("aap") realisierte im dritten Quartal 2017 einen Umsatz und ein EBITDA im Rahmen der Guidance und konnte ihre finanziellen Ziele somit erreichen. Die Gesellschaft erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz in Höhe von 2,6 Mio. EUR (Q3/2016: 2,9 Mio. EUR) und damit einen Wert innerhalb des prognostizierten Bereichs von 1,8 Mio. EUR bis 3,0 Mio. EUR. Das EBITDA verbesserte sich im dritten Quartal 2017 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 11 % auf -1,6 Mio. EUR (Q3/2016: -1,8 Mio. EUR) und lag folglich ebenfalls im Rahmen der Guidance von -1,8 Mio. EUR bis -1,2 Mio. EUR. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielte aap einen Umsatz in Höhe von 8,0 Mio. EUR (9M/2016 vergleichbar: 8,1 Mio. EUR[1]), während sich das EBITDA um 8 % auf -4,9 Mio. EUR (9M/2016: -5,3 Mio. EUR) verbesserte.
 

Q3/2017 und 9M/2017 - Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte

- Umsatz: Trauma-Umsatz +11 % in Q3 auf 2,6 Mio. EUR (Q3/2016: 2,3 Mio. EUR) und +13 % in 9M auf 7,8 Mio. EUR (9M/2016 vergleichbar: 6,9 Mio. EUR1)

- Ergebnis: Recurring EBITDA +12 % in Q3 auf -1,3 Mio. EUR (Q3/2016: -1,5 Mio. EUR) und +27 % in 9M auf -3,7 Mio. EUR (9M/2016: -5,0 Mio. EUR)

- Bruttomarge und Kosten: Deutlich erhöhte Bruttomarge gegenüber Vorjahr (Q3 und 9M) durch gestiegenen Umsatzanteil in etablierten Märkten und Trauma-Umsatzwachstum; Rückgang der Personalkosten (Q3 und 9M) durch in 2016 umgesetzte Personalmaßnahmen

- Cash-Flow und Bilanz: Cash-Bedarf in 9M/2017 bei insgesamt 5,4 Mio. EUR mit positiven Effekten aus Working Capital Reduktion (0,4 Mio. EUR); Cash-Bestand von 19,1 Mio. EUR[2] und weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 84 %

- Fokus auf etablierte Märkte: Nordamerika und DACH-Region als Wachstumstreiber; Umsatz in Nordamerika +14 % in Q3 und +23 % in 9M sowie Umsatz in DACH-Region +8 % in 9M

- LOQTEQ(R): Abschluss der Entwicklungsaktivitäten im Zusammenhang mit dem aap-Fußsystem und weiteren polyaxialen LOQTEQ(R) Systemen

- Silberbeschichtungstechnologie: Fokus auf Vorbereitung der klinischen Studie für angestrebte CE- und FDA-Zulassung

- Freiwilliges öffentliches Aktienrückkaufangebot: Erwerb von ca. 2,25 Millionen Aktien mit anschließender Einziehung und Kapitalherabsetzung führt zu Cash-Abfluss von rund 3,4 Mio. EUR


Q3/2017 und 9M/2017- Finanzkennzahlen

Umsatz Q3

in TEUR Q3/2017 Q3/2016 Veränderung
Umsatz 2.595 2.875 -10 %
Trauma
davon Nordamerika und Europa
davon Rest
2.574
1.657
917
2.325
1.723
602
+11 %
-4 %
+52 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) 21 550 -96 %
 

Umsatz 9M

in TEUR 9M/2017 9M/2016 Veränderung
Umsatz (berichtet) 8.033 8.820 -9 %
abzgl. Q2/2016 Initialumsatz in Q4/2016 rückabgewickelt 0 756 -
Umsatz (vergleichbar) 8.033 8.064 k.Ä.
Trauma
davon Nordamerika und Europa
davon Rest
7.785
5.332
2.453
6.860
5.291
1.569
+13 %
+1 %
+56 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) 248 1.204 -79 %
 

Besonders erfreulich entwickelte sich der Trauma-Umsatz. Hier konnte aap sowohl im dritten Quartal als auch im Neunmonatszeitraum zweistellige Wachstumsraten verzeichnen. So erhöhte sich der Trauma-Umsatz im dritten Quartal 2017 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 11 % auf 2,6 Mio. EUR (Q3/2016: 2,3 Mio. EUR) und in den ersten neun Monaten um 13 % auf 7,8 Mio. EUR (9M/2016 vergleichbar: 6,9 Mio. EUR). Wachstumstreiber waren dabei insbesondere die strategisch wichtigen Kernmärkte Nordamerika und die DACH-Region. Während der Umsatz in Nordamerika im dritten Quartal 2017 um 14 % und in den ersten neun Monaten um 23 % gewachsen ist, konnte in der DACH-Region im Neunmonatszeitraum ein Anstieg von 8 % verzeichnet werden. Dies spiegelt damit auch die Fortschritte im Rahmen der angestrebten Vertriebsfokussierung auf etablierte Märkte wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder wider. Der Rückgang der sonstigen Umsatzerlöse im Quartal und im Neunmonatszeitraum resultiert aus den im Vorjahr umgesetzten Desinvestitionen (aap Joints und aap Biomaterials) und des damit einhergehenden Wegfalls der mit diesen Unternehmen realisierten Umsatzerlöse.


EBITDA Q3

in TEUR Q3/2017 Q3/2016 Veränderung
EBITDA -1.567 -1.764 +11 %
Einmaleffekte 286* 315** -9 %
Recurring EBITDA -1.281 -1.449 +12 %
 

*Beinhaltet Kosten für Evaluierung strategischer Optionen, Kosten für Projekt "Quality First", Kosten für Aktienrückkaufprogramm und Risikovorsorge freiwillige Produktrückrufe
**Beinhaltet Kosten für vorzeitige Beendigung langfristiger Lizenzvertrag


EBITDA 9M

in TEUR 9M/2017 9M/2016 Veränderung
EBITDA -4.874 -5.325 +8 %
Einmaleffekte 1.191* 298** >+100 %
Recurring EBITDA -3.683 -5.027 +27 %
 

*Beinhaltet Risikovorsorge freiwillige Produktrückrufe, Kosten für Projekt "Quality First", Kosten für Evaluierung strategischer Optionen, Kosten für Aktienrückkaufprogramm, Kosten für Personalmaßnahmen und Rezertifizierungskosten im Zusammenhang mit dem Verkauf der aap Joints GmbH
**Beinhaltet in Q4/2016 rückabgewickelten Q2/2016 Initialumsatz, Kosten für Personalmaßnahmen, Kosten für vorzeitige Beendigung langfristiger Lizenzvertrag und Rezertifizierungskosten im Zusammenhang mit dem Verkauf der aap Joints GmbH


Das EBITDA wurde sowohl im dritten Quartal und ersten neun Monaten 2017 als auch in den entsprechenden Vergleichszeiträumen des Vorjahres von Einmaleffekten belastet, so dass ein Vergleich auf Basis des Recurring EBITDA (EBITDA ohne Einmaleffekte) sinnvoll ist. Bereinigt um die oben genannten Einmaleffekte verbesserte sich das Recurring EBITDA im dritten Quartal 2017 um 12 % auf -1,3 Mio. EUR (Q3/2016: -1,5 Mio. EUR) und in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 27 % auf -3,7 Mio. EUR (9M/2016: -5,0 Mio. EUR). Dies spiegelt die angestrebte Entwicklung wider: Fokus auf etablierte Märkte mit höheren Ergebnismargen bei gleichzeitig diszipliniertem Kostenmanagement zur Verbesserung der operativen Performance. Diese Handlungsfelder sind im Geschäftsjahr 2017 von zentraler Bedeutung für das Management.


Ausblick GJ/2017
Vor dem Hintergrund der im bisherigen Jahresverlauf realisierten Ergebnisse und des Ausblicks für das vierte Quartal erwartet aap für das Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz und ein EBITDA am unteren Ende der Guidance.


[1] Vergleichbarer Umsatz von 8,1 Mio. EUR in 9M/2016 ergibt sich ausgehend von berichtetem Umsatz von 8,8 Mio. EUR unter Berücksichtigung eines im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses 2016 rückabgewickelten und im zweiten Quartal 2016 fakturierten Initialumsatzes; vergleichbarer Trauma-Umsatz in 9M/2016 bei 6,9 Mio. EUR.
[2] In der Konzernbilanz zum 30.09.2017 werden 14,9 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 4,2 Mio. EUR unter den lang- und kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten verpfändet sind bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden.
 

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aap
Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.



Kontakt:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; D-12099 Berlin
Tel.: ++49/30/750 19 - 134; Fax.: ++49/30/750 19 - 290; f.franke@aap.de



14.11.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 14. August 2017, 10:43 Uhr

aap Implantate AG: aap evaluiert strategische Alternativen zur Wertsteigerung

aap Implantate AG: aap evaluiert strategische Alternativen zur Wertsteigerung

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Sonstiges

14.08.2017 / 10:43
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Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ) ("aap" oder das "Unternehmen"), ein weltweit tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, gibt heute bekannt, dass der Vorstand derzeit verschiedene strategische Alternativen zur Wertsteigerung evaluiert. Dazu gehören unter anderem Entwicklungspartnerschaften und Lizenzabkommen sowie Joint-Venture-Vereinbarungen bis hin zu Unternehmenstransaktionen (z. B. Fusionen, Share- oder Asset-Deals sowie Carve-Outs).

Die Prüfung dieser Maßnahmen erfolgt im Rahmen der laufenden ganzheitlichen strategischen Planung des Unternehmens und damit verbundenen Bestrebungen, sämtliche zur Verfügung stehende Optionen zur Hebung des inhärenten Werts von aap's umfassendem Trauma-Produktportfolio und seiner verschiedenen patentierten Plattformtechnologien zu evaluieren sowie auf der gestärkten Finanzposition des Unternehmens zu bauen.

Für die Evaluation der strategischen Alternativen besteht kein fester Zeitplan und dem Unternehmen zufolge ist bislang noch keine Entscheidung im Hinblick auf eine Maßnahme getroffen worden. Darüber hinaus besteht keine Gewähr, dass die Evaluation der verschiedenen strategischen Alternativen durch den Vorstand zum Abschluss oder Vollzug einer Transaktion führen wird. aap wird sich zu etwaigen Entwicklungen im Rahmen dieses Prozesses wieder äußern, nachdem der Vorstand eine konkrete Maßnahme beschlossen oder die Prüfung der Alternativen anderweitig beendet hat.

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Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

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Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.



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Pressemitteilung vom 14. August 2017, 08:25 Uhr

aap Implantate AG: Umsatz und EBITDA in Q2/2017 im Rahmen der Guidance; 14 % Umsatzwachstum in Trauma in H1/2017

aap Implantate AG: Umsatz und EBITDA in Q2/2017 im Rahmen der Guidance; 14 % Umsatzwachstum in Trauma in H1/2017

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

14.08.2017 / 08:25
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Die aap Implantate AG ("aap") erzielte im zweiten Quartal 2017 einen Umsatz und ein EBITDA im Rahmen der Guidance und hat ihre finanziellen Ziele damit erreicht. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum bei 2,3 Mio. EUR (Q2/2016 vergleichbar: 2,7 Mio. EUR) und damit innerhalb des prognostizierten Bereichs von 1,8 Mio. EUR bis 2,7 Mio. EUR. Des Weiteren erwirtschaftete die Gesellschaft im zweiten Quartal 2017 ein EBITDA in Höhe von -1,6 Mio. EUR (Q2/2016: -1,4 Mio. EUR) und somit ebenfalls einen Wert im Rahmen der Guidance von -1,7 Mio. EUR bis -1,3 Mio. EUR. Auf Halbjahresbasis steigerte aap den Umsatz um 5 % auf 5,4 Mio. EUR (H1/2016 vergleichbar: 5,2 Mio. EUR). Auch das EBITDA verbesserte sich in den ersten sechs Monaten 2017 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 7 % auf -3,3 Mio. EUR (H1/2016: -3,6 Mio. EUR).

Ausgehend von den berichteten Umsatzzahlen von 3,4 Mio. EUR im zweiten Quartal 2016 bzw. 5,9 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2016 und unter Berücksichtigung eines im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses 2016 rückabgewickelten und im zweiten Quartal 2016 fakturierten Initialumsatzes, ergibt sich ein vergleichbarer Umsatzwert für das zweite Quartal 2016 von 2,7 Mio. EUR und von 5,2 Mio. EUR für das erste Halbjahr 2016. Dementsprechend beträgt der vergleichbare Trauma-Umsatz im zweiten Quartal 2016 2,3 Mio. EUR und 4,5 Mio. EUR in den ersten sechs Monaten 2016.

Q2/2017 und H1/2017 - Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte

- Umsatz: Trauma-Umsatz steigt auf Halbjahresbasis um 14 % auf 5,2 Mio. EUR (H1/2016 vergleichbar: 4,5 Mio. EUR); Trauma-Umsatz in Q2 unverändert zum Vorjahresniveau (2,3 Mio. EUR)

- Ergebnis: Recurring EBITDA in Q2 bei -1,1 Mio. EUR (Q2/2016: -1,5 Mio. EUR) und in H1 bei -2,4 Mio. EUR (H1/2016: -3,6 Mio. EUR)

- Bruttomarge und Kosten: Stark verbesserte Bruttomarge gegenüber Vorjahr (Q2 und H1) durch Fokussierung auf Trauma und wachsenden Umsatzanteil in etablierten Märkten; fortgesetzter Rückgang der Personalkosten in Q2 und spürbare Reduktion in H1 durch in 2016 umgesetzte Personalmaßnahmen

- Cash-Flow und Bilanz: Cash-Bedarf in H1/2017 bei insgesamt 3,4 Mio. EUR mit positiven Effekten aus Working Capital Reduktion (0,6 Mio. EUR); Cash-Bestand von 24,8 Mio. EUR[1] und weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 86 %

- Fokus auf etablierte Märkte: Auf Nordamerika und Europa gemeinsam entfallender Umsatzanteil steigt in H1 auf 3,7 Mio. EUR (H1/2016: 3,6 Mio. EUR); Wachstumstreiber sind Nordamerika (+26 %) und DACH-Region (+10 %); Abschluss einer Vertriebsvereinbarung für LOQTEQ(R) Radiussystem mit weltweit führendem US-Medizintechnikunternehmen Integra LifeSciences

- LOQTEQ(R): Komplettierung des Portfolios mit Fokus auf Vorbereitung der Zulassungen für weitere polyaxiale LOQTEQ(R) Systeme sowie der weiteren Entwicklungsschritte zur Fertigstellung des aap- Fußsystems

- Silberbeschichtungstechnologie: Fokus auf Abstimmungsprozess bzgl. Umfang und Design der klinischen Studie mit involvierten Behörden; namhafte international agierende CRO (Clinical Research Organization) mit umfangreichen Erfahrungen im Bereich ähnlicher Zulassungsstudien ausgewählt; aap-Team mit erfahrenen Fach- und Führungskräften von global führenden Unternehmen verstärkt

- Erfolgreiches freiwilliges öffentliches Aktienrückkaufangebot: Erwerb von rund 2,25 Millionen Aktien zu 1,52 Euro je Aktie; Transaktion war mit rund 3,9 Millionen zum Rückkauf angebotenen Aktien überzeichnet

Q2/2017 und H1/2017- Finanzkennzahlen

Umsatz Q2

in TEUR Q2/2017 Q2/2016 Veränderung
Umsatz (berichtet) 2.344 3.427 -32 %
abzgl. Q2/2016 Initialumsatz in Q4/2016 rückabgewickelt 0 756 -
Umsatz (vergleichbar) 2.344 2.670 -12 %
Trauma
davon Nordamerika und Europa
davon Rest
2.288
1.608
680
2.309
1.799
510
-1 %
-11 %
+33 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) 57 361 -84 %
 

Umsatz H1

in TEUR H1/2017 H1/2016 Veränderung
Umsatz (berichtet) 5.439 5.945 -9 %
abzgl. Q2/2016 Initialumsatz in Q4/2016 rückabgewickelt 0 756 -
Umsatz (vergleichbar) 5.439 5.188 +5 %
Trauma
davon Nordamerika und Europa
davon Rest
5.189
3.653
1.536
4.535
3.568
967
+14 %
+2 %
+59 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) 250 653 -62 %
 

Im zweiten Quartal sank der Umsatz um 12 % von 2,7 Mio. EUR auf 2,3 Mio. EUR, während im ersten Halbjahr ein Anstieg von 5 % auf 5,4 Mio. EUR zu verzeichnen war. Der Rückgang der sonstigen Umsatzerlöse im Quartal als auch im Halbjahr resultiert aus den im Vorjahr umgesetzten Desinvestionen (aap Joints und aap Biomaterials) und des damit einhergehenden Wegfalls der mit diesen Unternehmen realisierten Umsatzerlöse.

Der Trauma-Umsatz blieb im zweiten Quartal 2017 mit 2,3 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres. Auf Basis der Halbjahreszahlen hat sich der Trauma-Umsatz gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 14 % auf 5,2 Mio. EUR (H1/2016: 4,5 Mio. EUR) erhöht. Wachstumstreiber waren in den ersten sechs Monaten insbesondere Nordamerika (+26 %) und die DACH-Region (+10 %). Dies spiegelt damit auch die Fortschritte im Rahmen der angestrebten Vertriebsfokussierung auf etablierte Märkte wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder wider. Daneben zeigt die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten im ersten Halbjahr einen positiven Trend zur Stabilisierung.

EBITDA Q2

in TEUR Q2/2017 Q2/2016 Veränderung
EBITDA -1.642 -1.390 -18 %
Einmaleffekte 553* -95** >+100 %
Recurring EBITDA -1.089 -1.485 +27 %
 

*Beinhaltet Risikovorsorge freiwillige Produktrückrufe und Kosten für Personalmaßnahmen
**Beinhaltet in Q4/2016 rückabgewickelten Q2/2016 Initialumsatz, Kosten für Personalmaßnahmen und Rezertifizierungskosten im Zusammenhang mit dem Verkauf der aap Joints GmbH

EBITDA H1

in TEUR H1/2017 H1/2016 Veränderung
EBITDA -3.307 -3.561 +7 %
Einmaleffekte 905* -18** >+100 %
Recurring EBITDA -2.402 -3.579 +33 %
 

*Beinhaltet Kosten für Projekt "Quality First", Wertabschläge Rohmaterialien, Risikovorsorge freiwillige Produktrückrufe und Kosten für Personalmaßnahmen
**Beinhaltet in Q4/2016 rückabgewickelten Q2/2016 Initialumsatz, Kosten für Personalmaßnahmen und Rezertifizierungskosten im Zusammenhang mit dem Verkauf der aap Joints GmbH

Das EBITDA lag im zweiten Quartal 2017 bei -1,6 Mio. EUR (Q2/2016: -1,4 Mio. EUR) und erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 7 % auf -3,3 Mio. EUR (H1/2016: -3,6 Mio. EUR).

Das EBITDA wurde sowohl im zweiten Quartal und ersten Halbjahr 2017 als auch in den entsprechenden Vergleichszeiträumen des Vorjahres von Einmaleffekten belastet, so dass ein Vergleich auf Basis des Recurring EBITDA (EBITDA ohne Einmaleffekte) sinnvoll ist. Bereinigt um die oben genannten Einmaleffekte erhöhte sich das Recurring EBITDA im zweiten Quartal 2017 um 27 % auf -1,1 Mio. EUR (Q2/2016: -1,5 Mio. EUR) und in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 33 % auf -2,4 Mio. EUR (H1/2016: -3,6 Mio. EUR). Dies spiegelt die angestrebte Entwicklung wider: Fokus auf etablierte Märkte mit höheren Ergebnismargen bei gleichzeitig diszipliniertem Kostenmanagement zur Verbesserung der operativen Performance. Diese Handlungsfelder sind im Geschäftsjahr 2017 von zentraler Bedeutung für das Management.


Ausblick Q3/2017
Für das dritte Quartal 2017 erwartet aap einen Umsatz im Bereich zwischen 1,8 Mio. EUR und 3,0 Mio. EUR sowie ein EBITDA von -1,8 Mio. EUR bis -1,2 Mio. EUR.

1] In der Konzernbilanz zum 30.06.2017 werden 20,3 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 4,4 Mio. EUR unter den lang- und kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten verpfändet sind bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden.

 

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Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.



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Tel.: ++49/30/750 19 - 134; Fax.: ++49/30/750 19 - 290; f.franke@aap.de



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Pressemitteilung vom 30. Juni 2017, 16:39 Uhr

aap Implantate AG: Update zur antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie - Vorbereitungen für klinische Humanstudie laufen

aap Implantate AG: Update zur antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie - Vorbereitungen für klinische Humanstudie laufen

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Studie/Zulassungsantrag

30.06.2017 / 16:39
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Die aap Implantate AG ("aap") gibt ein Update zu den jüngsten Entwicklungen im Hinblick auf die angestrebte CE- und FDA-Zulassung für ihre antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie. Ausgehend von den bisherigen Gesprächen mit den involvierten Behörden sowie den internen Entwicklungsfortschritten wird aap in der zweiten Jahreshälfte 2017 diverse weitere Vorbereitungen für die Durchführung einer klinischen Humanstudie initiieren. Zudem wird die Abstimmung mit den zuständigen Behörden über das Design und den Umfang der Humanstudie fortgesetzt werden. Weitere Details der Studie wird die Gesellschaft zu Beginn des Jahres 2018 bekannt geben.

Die von aap entwickelte und international patentgeschützte Silberbeschichtungstechnologie schützt die Oberfläche der Implantate vor bakterieller Besiedelung. Damit adressiert die Silberbeschichtungstechnologie eines der kritischen und bislang noch nicht adäquat gelösten Probleme in der Chirurgie: die Reduktion von Infektionsrisiken beim Einsatz von Metallimplantaten. Die Silberbeschichtungstechnologie der aap verfügt über mehrere Alleinstellungsmerkmale wie beispielsweise eine hohe Beschichtungsstabilität sowie eine gute Biokompatibilität und Wirksamkeit. Diese Eigenschaften konnten bereits im Rahmen verschiedener Versuchsreihen belegt werden. Darüber hinaus handelt es sich um eine kosteneffiziente Beschichtungstechnologie, die mit vertretbarem Aufwand auf höhere Produktionsvolumina skalierbar ist, da die Investitionen für die notwendigen Beschichtungsanlagen relativ gering sind.

Die Silberbeschichtungstechnologie der aap verfügt als Plattformtechnologie über ein breites Anwendungsspektrum und kann neben der Orthopädie in verschiedenen weiteren Bereichen wie beispielsweise der Kardiologie, der Zahnmedizin oder bei medizinischen Instrumenten zum Einsatz kommen.

Parallel zu den Vorbereitungen der klinischen Humanstudie befindet sich aap aktuell in Gesprächen mit verschiedenen globalen Firmen über potenzielle gemeinsame Entwicklungsprojekte im Bereich der Silberbeschichtungstechnologie.

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aap
Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.



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Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; D-12099 Berlin
Tel.: ++49/30/750 19 - 134; Fax.: ++49/30/750 19 - 290; f.franke@aap.de



30.06.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 15. Juni 2017, 20:15 Uhr

aap Implantate AG: Aufsichtsrat verlängert Verträge beider Vorstandsmitglieder vorzeitig bis Ende 2020

aap Implantate AG: Aufsichtsrat verlängert Verträge beider Vorstandsmitglieder vorzeitig bis Ende 2020

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Personalie/Sonstiges

15.06.2017 / 20:15
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Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass der Aufsichtsrat am heutigen Tage die vorzeitige Verlängerung der Verträge des Vorstandsvorsitzenden Bruke Seyoum Alemu (CEO) und des Finanzvorstands Marek Hahn (CFO) um weitere drei Jahre bis Ende 2020 beschlossen hat.

Bruke Seyoum Alemu (52) ist langjährig in verschiedenen Top-Management Positionen bei aap tätig und seit Juni 2014 Vorstandsvorsitzender (CEO) der Gesellschaft. Er verantwortet die Bereiche Corporate Development, Forschung & Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung und
-kontrolle, Regulatory Affairs sowie Vertrieb und Marketing.

Marek Hahn (42) ist seit April 2010 Mitglied des Vorstands (CFO) bei aap. In seiner Funktion als Finanzvorstand zeichnet er in der Gesellschaft verantwortlich für die Bereiche Finanzen/ Controlling, Personal, IT, Legal Affairs, Investor und Public Relations sowie Administration.

"Durch die Vertragsverlängerungen mit Herrn Alemu und Herrn Hahn setzen wir auch in den kommenden Jahren auf Kontinuität in der obersten Führungsebene", sagt Biense Visser, Aufsichtsratsvorsitzender der aap. "Herr Alemu und Herr Hahn haben in den vergangenen Jahren die Transformation der aap von einem diversifizierten Medizintechnikunternehmen zu einem Pure Player im Bereich Trauma konsequent und erfolgreich durchgeführt. Die Gesellschaft verfügt nun über ein umfassendes patentgeschütztes Produkt- und Technologieportfolio sowie eine starke Liquiditätsposition und kann die Chancen auf dem wachsenden globalen Traumamarkt mit ihrem fokussierten Geschäftsmodell noch besser nutzen. Jetzt gilt es für Vorstand und Aufsichtsrat die Strategie gemeinsam weiter konsequent umzusetzen, um den inhärenten Wert unserer innovativen Produkt- und Technologiebasis zu heben und damit einen nachhaltigen Wert für die Aktionärinnen und Aktionäre der aap zu schaffen."

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Pressemitteilung vom 15. Juni 2017, 11:25 Uhr

aap Implantate AG: Erstmalige Aktionärsbeteiligung im Rahmen eines Aktienrückkaufs nach Verkauf der aap Biomaterials GmbH im Geschäftsjahr 2016

aap Implantate AG: Erstmalige Aktionärsbeteiligung im Rahmen eines Aktienrückkaufs nach Verkauf der aap Biomaterials GmbH im Geschäftsjahr 2016

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Aktienrückkauf/Kapitalmaßnahme

15.06.2017 / 11:25
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Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass die angekündigte teilweise Auskehr von Erlösen an die Aktionäre aus dem im letzten Jahr erfolgten Verkauf der Tochtergesellschaft aap Biomaterials GmbH im Wege eines Aktienrückkaufs erfolgen soll. Insgesamt beabsichtigt die Gesellschaft bis zu 2,25 Millionen aap-Aktien im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Aktienrückkaufangebots zu einem Angebotspreis von 1,52 Euro je aap-Aktie zu erwerben. Der maximale Gesamterwerbspreis (einschließlich Nebenkosten) und damit der Betrag, der an die Aktionäre ausgekehrt werden soll, liegt folglich bei bis zu 3,5 Mio. EUR. aap plant die erworbenen Aktien im Anschluss an die Angebotsfrist einzuziehen.

aap hat im Geschäftsjahr 2016 mit der Veräußerung ihrer Tochtergesellschaft aap Biomaterials GmbH und der verbliebenen Beteiligung an der aap Joints GmbH die Transformation zu einem Pure Player im Bereich Trauma erfolgreich abgeschlossen. Die Gesellschaft verfügt nun über ein umfassendes patentgeschütztes Produkt- und Technologieportfolio sowie eine starke Liquiditätsposition und kann die Chancen auf dem wachsenden globalen Traumamarkt mit ihrem fokussierten Geschäftsmodell noch besser nutzen. Wie bereits angekündigt, wird aap einen Teil der Erlöse aus dem Verkauf der aap Biomaterials GmbH zur Finanzierung des weiteren Wachstums verwenden und einen Teil an ihre Aktionäre auskehren. Im Zuge der Transaktion sind der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 insgesamt rund 34 Mio. EUR zugeflossen. Nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung der verschiedenen Optionen zur Erlösbeteiligung und unter Berücksichtigung der Wachstumsplanung der Gesellschaft für die kommenden Jahre haben sich Vorstand und Aufsichtsrat dazu entschlossen, bis zu 3,5 Mio. EUR (einschließlich Nebenkosten) im Rahmen eines öffentlichen Aktienrückkaufangebots an die Aktionäre der aap auszukehren. Aus Sicht der Gesellschaft ist ein öffentliches Aktienrückkaufangebot eine aktionärsfreundliche Maßnahme, die auch dem Charakter einer einmaligen Sonderausschüttung am ehesten gerecht wird. Gleichzeitig trägt ein Aktienrückkauf mit einer anschließenden Einziehung der Aktien auch der reduzierten Unternehmensgröße und den niedrigeren Umsatzströmen nach den jüngsten Desinvestitionen Rechnung.

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Aktienrückkaufprogramm erstmals seit dem Börsengang der Gesellschaft im Jahr 1999 etwas an unsere Aktionäre zurückgeben können", sagt Bruke Seyoum Alemu, Vorstandsvorsitzender (CEO) der aap. "Zudem sind wir davon überzeugt, dass wir unseren Anteilseignern mit einem Angebotspreis, der deutlich über dem Durchschnittskurs der letzten zwölf Monate liegt, ein attraktives und faires Angebot unterbreiten."

Die Annahmefrist des öffentlichen Aktienrückkaufangebots beginnt am Dienstag, den 20. Juni 2017, 0.00 Uhr (MESZ) und endet am Montag, den 10. Juli 2017, 24.00 Uhr (MESZ). Die Angebotsunterlage wird vor Beginn der Annahmefrist auf der Internetseite der aap (www.aap.de) unter der Rubrik "Investoren / Aktienrückkauf" sowie im Bundesanzeiger unter www.bundesanzeiger.de veröffentlicht werden.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Transformation in ein fokussiertes Traumaunternehmen wird aap den überwiegenden Teil der Erlöse aus dem Verkauf der aap Biomaterials GmbH in das weitere Wachstum und die Beschleunigung ihrer Innovationen wie beispielsweise die Silberbeschichtungstechnologie investieren. Vorstand und Aufsichtsrat verfolgen weiterhin konsequent das übergeordnete Ziel, den inhärenten Wert der innovativen Produkt- und Technologiebasis der aap zu heben und damit einen nachhaltigen Wert für die Aktionärinnen und Aktionäre der Gesellschaft zu schaffen.

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Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.



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Tel.: ++49/30/750 19 - 134; Fax.: ++49/30/750 19 - 290; f.franke@aap.de



15.06.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Pressemitteilung vom 15. Mai 2017, 16:11 Uhr

aap Implantate AG: Erfolgreicher Start in 2017 mit Umsatz- und EBITDA-Steigerung - 30 % Umsatzwachstum in Trauma in Q1/2017

aap Implantate AG: Erfolgreicher Start in 2017 mit Umsatz- und EBITDA-Steigerung - 30 % Umsatzwachstum in Trauma in Q1/2017

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/Quartals-/Zwischenmitteilung

15.05.2017 / 16:11
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Die aap Implantate AG ("aap") ist als Pure Player im Bereich Trauma mit einem Umsatz- und EBITDA-Wachstum erfolgreich in das Geschäftsjahr 2017 gestartet und hat ihre finanziellen Ziele für das erste Quartal 2017 erreicht. Die Gesellschaft steigerte den Trauma-Umsatz im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 30 % auf 2,9 Mio. EUR (Q1/2016: 2,2 Mio. EUR). Insgesamt erhöhte sich der Gesamtumsatz in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 23 % auf 3,1 Mio. EUR (Q1/2016: 2,5 Mio. EUR) und damit auf einen Wert leicht oberhalb der im Februar abgegebenen Prognose von 1,8 Mio. EUR bis 2,8 Mio. EUR. Das EBITDA wuchs im Berichtszeitraum gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres 2016 ebenfalls um 23 % auf -1,7 Mio. EUR (Q1/2016: -2,2 Mio. EUR) und lag damit am oberen Ende der Guidance von -2,3 Mio. EUR bis -1,7 Mio. EUR.
 

Q1/2017 - Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte

- Umsatz und Ergebnis: Umsatz wächst auf 3,1 Mio. EUR (Q1/2016: 2,5 Mio. EUR) und EBITDA auf -1,7 Mio. EUR (Q1/2016: -2,2 Mio. EUR); Recurring EBITDA bei -1,2 Mio. EUR (Q1/2016: -2,0 Mio. EUR)

- Bruttomarge und Kosten: Erste positive Effekte bei der Steigerung der Bruttomarge durch Fokussierung auf Trauma und wachsenden Umsatzanteil in etablierten Märkten; spürbare Reduktion der Personal- und sonstigen Kosten u.a. durch in 2016 umgesetzte Personalmaßnahmen

- Cash-Flow und Bilanz: Cash-Bedarf in Q1/2017 bei insgesamt 1,1 Mio. EUR mit positiven Effekten aus Working Capital Reduktion; Liquiditätsbestand von 27,4 Mio. EUR[1] und weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 86 %

- Fokus auf etablierte Märkte: Auf Nordamerika und Europa gemeinsam entfallender Umsatzanteil steigt um 16 % auf 2,1 Mio. EUR (Q1/2016: 1,8 Mio. EUR); Abschluss einer Vertriebsvereinbarung für LOQTEQ(R) Radiussystem mit weltweit führendem US-amerikanischen Medizintechnikunternehmen

- LOQTEQ(R): Komplettierung des Portfolios mit Fokus auf Vorbereitung der Zulassungen für weitere polyaxiale LOQTEQ(R) Systeme

- Silberbeschichtungstechnologie: Fokus auf Abstimmung über Umfang der klinischen Studie mit benannter Stelle und US-amerikanischer FDA; Vorgehensweise, Zeitplan und benötigte Ressourcen werden im Rahmen einer gesonderten Mitteilung veröffentlicht


Q1/2017 - Finanzkennzahlen

Umsatz

in Mio. EUR Q1/2017 Q1/2016 Veränderung
Trauma
davon Nordamerika und Europa
davon Rest
2,9
2,1
0,8
2,2
1,8
0,4
+30 %
+16 %
+87 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) 0,2 0,3 -34 %
Umsatz 3,1 2,5 +23 %
 

Mit Blick auf die Umsatzentwicklung zeigt sich, dass sich die dynamische Entwicklung in Nordamerika und Europa im ersten Quartal 2017 fortgesetzt hat. Dies spiegelt gleichzeitig die Fortschritte im Rahmen der angestrebten Vertriebsfokussierung auf etablierte Märkte wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder wider. Daneben zeigt die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten einen positiven Trend zur Stabilisierung.

EBITDA

in Mio. EUR Q1/2017 Q1/2016 Veränderung
EBITDA -1,7 -2,2 +23 %
Einmaleffekte 0,5* 0,2** >100 %
Recurring EBITDA -1,2 -2,0 +39 %

*Beinhaltet Kosten für Projekt "Quality First", Wertabschläge Rohmaterialien und Vorlaufkosten Aufbau Vertriebsgeschäft Nordamerika
**Beinhaltet Vorlaufkosten Aufbau Vertriebsgeschäft Nordamerika und Rezertifizierungskosten im Zusammenhang mit dem Verkauf der aap Joints GmbH


Ausgehend von dem realisierten Umsatzwachstum mit einer erhöhten Bruttomarge bei gleichzeitig gesunkenen Gesamtkosten verbesserte aap das EBITDA im ersten Quartal 2017 gegenüber den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres um 23 % auf -1,7 Mio. EUR (Q1/2016: -2,2 Mio. EUR).

Da sowohl im ersten Quartal 2017 als auch im Vergleichszeitraum des Vorjahres Einmaleffekte enthalten sind, ist ein Vergleich auf Basis des Recurring EBITDA (EBITDA ohne Einmaleffekte) sinnvoll. Bereinigt um die oben genannten Einmaleffekte erhöhte sich das Recurring EBITDA im Berichtszeitraum um 39 % auf -1,2 Mio. EUR (Q1/2016: -2,0 Mio. EUR) und spiegelt die angestrebte Entwicklung wider: Fokus auf etablierte Märkte mit höheren Ergebnismargen bei gleichzeitig diszipliniertem Kostenmanagement zur Verbesserung der operativen Performance. Diese Handlungsfelder sind im Geschäftsjahr 2017 von zentraler Bedeutung für das Management.


Ausblick Q2/2017
Für das zweite Quartal 2017 erwartet aap einen Umsatz im Bereich zwischen 1,8 Mio. EUR und 2,7 Mio. EUR sowie ein EBITDA von -1,7 Mio. EUR bis -1,3 Mio. EUR. Bei der vorstehenden Umsatzprognose ist mit Blick auf den Vorjahresvergleich (Gesamtumsatz Q2/2016 berichtet mit 3,4 Mio. EUR) zu beachten, dass der Vorstand im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses 2016 als vorbeugende Maßnahme die Rückabwicklung eines im zweiten Quartal fakturierten Initialumsatzes mit einem Distributionspartner beschlossen hatte. Hintergrund war die nicht fristgerechte Zahlung des vertraglich geschuldeten Kaufpreises. Bei Herausrechnung dieses Effekts ergibt sich für das zweite Quartal 2016 ein vergleichbarer Trauma-Umsatz von 2,3 Mio. EUR bzw. für den Gesamtumsatz (inkl. aufgegebener Aktivitäten) ein Wert von 2,7 Mio. EUR.



[1] In der Konzernbilanz zum 31.03.2017 werden 22,7 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 4,7 Mio. EUR unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten verpfändet sind bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden.
 

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Pressemitteilung vom 03. Mai 2017, 15:44 Uhr

aap Implantate AG präsentiert auf der 8. DVFA Frühjahrskonferenz 2017

aap Implantate AG präsentiert auf der 8. DVFA Frühjahrskonferenz 2017

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Konferenz/Sonstiges

03.05.2017 / 15:44
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Die aap Implantate AG ("aap") gibt bekannt, dass sie am Montag, den 8. Mai 2017 auf der 8. DVFA Frühjahrskonferenz im Marriott Hotel in Frankfurt am Main präsentieren wird. Der Vortrag des Vorstandsvorsitzenden, Bruke Seyoum Alemu, beginnt um 13.00 Uhr.

Die begleitenden Präsentationsunterlagen werden im Anschluss an die Konferenz auf der Corporate Website der aap unter http://www.aap.de im Bereich "Investor Relations" unter "Finanzkalender / Präsentationen" zur Verfügung stehen.

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Pressemitteilung vom 24. April 2017, 10:35 Uhr

aap Implantate AG: 30 % Umsatzwachstum in Trauma im ersten Quartal 2017

aap Implantate AG: 30 % Umsatzwachstum in Trauma im ersten Quartal 2017

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Quartalsergebnis

24.04.2017 / 10:35
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Die aap Implantate AG ("aap") ist als Pure Player im Bereich Trauma mit einem deutlichen Umsatzwachstum erfolgreich in das Geschäftsjahr 2017 gestartet. Nach vorläufigen Zahlen erhöhte sich der Trauma-Umsatz in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 30 % auf 2,9 Mio. EUR (Q1/2016: 2,2 Mio. EUR). Insgesamt steigerte aap den Gesamtumsatz im ersten Quartal 2017 im Vergleich zu den ersten drei Monaten des letzten Jahres um 23 % auf 3,1 Mio. EUR (Q1/2016: 2,5 Mio. EUR). Damit realisierte die Gesellschaft einen Wert leicht oberhalb der im Februar abgegebenen Prognose von 1,8 Mio. EUR bis 2,8 Mio. EUR.

Umsatz

in Mio. EUR Q1/2017 Q1/2016 Veränderung
Trauma
davon Nordamerika und Europa
davon Rest
2,9
2,1
0,8
2,2
1,8
0,4
+30 %
+16 %
+87 %
Sonstiges (überwiegend aufgegebene Aktivitäten) 0,2 0,3 -33 %
Umsatz 3,1 2,5 +23 %
 

Insgesamt zeigt sich, dass sich die dynamische Entwicklung in Nordamerika und Europa im ersten Quartal 2017 fortgesetzt hat. Dies spiegelt gleichzeitig die Fortschritte im Rahmen der angestrebten Vertriebsfokussierung auf etablierte Märkte wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder wider. Daneben zeigt die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten einen positiven Trend zur Stabilisierung.

Bei den in dieser Pressemitteilung enthaltenen Ergebnissen handelt es sich um vorläufige Werte, die auf einer ersten Analyse des operativen Geschäfts bis zum 31. März 2017 durch den Vorstand basieren und sich somit noch ändern können. aap plant die endgültigen Ergebnisse des ersten Quartals 2017 am 15. Mai 2017 zu veröffentlichen.

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Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; 12099 Berlin
Tel.: 030/750 19 - 134; Fax: 030/750 19 - 290; E-mail: f.franke@aap.de



24.04.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
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Pressemitteilung vom 21. April 2017, 10:26 Uhr

aap Implantate AG: aap schließt Vertriebsvereinbarung für LOQTEQ(R) Radiussystem mit führendem US-amerikanischen Medizintechnikunternehmen

aap Implantate AG: aap schließt Vertriebsvereinbarung für LOQTEQ(R) Radiussystem mit führendem US-amerikanischen Medizintechnikunternehmen

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Kooperation/Vereinbarung

21.04.2017 / 10:26
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Die aap Implantate AG ("aap") gibt den Abschluss einer Vertriebsvereinbarung für ihr LOQTEQ(R) Radiussystem mit einem weltweit führenden US-amerikanischen Medizintechnikunternehmen bekannt.

Gemäß der Vereinbarung erfolgt der nicht-exklusive Vertrieb des LOQTEQ(R) Radiussystems im gesamten Gebiet der USA. aap setzt in Nordamerika auf eine hybride Vertriebsstrategie. Dabei erfolgt der Vertrieb sowohl über Distributionsagenten als auch im Rahmen von Partnerschaften mit globalen Orthopädie- und Medizintechnikunternehmen.

Der Abschluss der Vereinbarung stellt einen weiteren wichtigen Fortschritt im Rahmen der angestrebten Vertriebsfokussierung auf etablierte Märkte wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder dar. Die Partnerschaft mit diesem Kunden wird die dynamische Entwicklung in Nordamerika zusätzlich unterstützen und damit einen Beitrag zum weiteren geplanten Umsatzwachstum in diesem strategischen Kernmarkt leisten.

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Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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21.04.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 01. April 2017, 01:07 Uhr

aap Implantate AG: Jahresabschluss 2016: aap mit wesentlichen Fortschritten bei Strategieumsetzung - Transformation zu Pure Player im Bereich Trauma abgeschlossen

aap Implantate AG: Jahresabschluss 2016: aap mit wesentlichen Fortschritten bei Strategieumsetzung - Transformation zu Pure Player im Bereich Trauma abgeschlossen

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

01.04.2017 / 01:07
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Die aap Implantate AG ("aap") erzielte im Geschäftsjahr 2016 wesentliche Fortschritte im Rahmen der Transformation zu einem fokussierten Traumaunternehmen. So hat die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Tochtergesellschaft aap Biomaterials GmbH und die verbliebene Beteiligung an der aap Joints GmbH verkauft und somit die letzten Schritte auf dem Weg zu einem Pure Player im Bereich Trauma vollzogen. Jetzt sind wir mit unserer patentgeschützten Produkt- und Technologiebasis und unserer starken Liquiditätsposition gut aufgestellt, um die Chancen auf dem schnell wachsenden globalen Traumamarkt noch besser nutzen zu können. Unsere drei innovativen Plattformtechnologien LOQTEQ(R), Silberbeschichtung und resorbierbares Magnesium adressieren bislang überwiegend nicht adäquat adressierte Bedürfnisse im Gesundheitssystem und bieten ein erhebliches Wachstumspotenzial.

2016 - Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte

- Umsatz und Ergebnis: Umsatz in Höhe von 10,5 Mio. EUR (GJ/2015: 12,3 Mio. EUR) und EBITDA in Höhe von -7,9 Mio. EUR (GJ/2015: -6,8 Mio. EUR) im fortzuführenden Geschäftsbereich; Recurring EBITDA 2016 bei -5,6 Mio. EUR

- Cash-Flow und Bilanz: Positiver Effekt aus Working Capital Reduktion vor allem durch signifikanten Abbau an Forderungen (2,9 Mio. EUR); Solide Bilanzstruktur für weiteres Wachstum mit 86 % Eigenkapitalquote und Liquiditätsbestand von 28,9 Mio. EUR[1]

- Fokus auf Trauma: Verkauf der aap Biomaterials GmbH zu vorteilhaften Konditionen führt zu Entkonsolidierungsgewinn von 23,2 Mio. EUR und Zufluss von ca. 34 Mio. EUR; Verkauf der verbliebenen Beteiligung an der aap Joints GmbH schliesst Transformation zu Pure Player im Bereich Trauma ab

- Fokus auf etablierte Märkte: Auf Nordamerika und Europa gemeinsam entfallender Umsatzanteil steigt um 50 % auf 6,8 Mio. EUR (GJ/2015: 4,5 Mio. EUR); Umsatz in Nordamerika wächst auf 2,5 Mio. EUR (GJ/2015: 0,5 Mio. EUR); Erweiterung des Kundenzugangs in DACH-Region und Listung bei wichtigen Verbundkliniken (Helios und Asklepios)

- LOQTEQ(R): Komplettierung des Portfolios mit u.a. Markteinführung des periprothetischen Systems und Entwicklung verschiedener polyaxialer Systeme; mehr als 90 % Indikationsabdeckung bei Versorgung von Großknochenbrüchen schafft hohe Attraktivität für Vollversorgerkliniken und Einkaufsgemeinschaften; "Umbrella Patent" in USA erhalten

- Silberbeschichtungstechnologie: Einreichung des Design Dossiers für Durchführung eines CE-Konformitätsbewertungsverfahrens bei Benannter Stelle; Einreichung der Unterlagen für Pre-Submission Meetings bei FDA

- Kosten: Umsetzung umfangreicher Personalmaßnahmen die 2017 zu effektiver Ersparnis von ca. 1 Mio. EUR führen werden; gütliche Einigung mit Mitentwickler der LOQTEQ(R) Technologie über vorzeitige Beendigung eines langfristigen Lizenzvertrags führt zu mittel- bis langfristiger nachhaltiger Entlastung der Ergebnisebene

Für eine genaue Auswertung der Management Agenda 2016 verweist aap auf den heute veröffentlichten konsolidierten Jahresfinanzbericht 2016.

2016 - Finanzkennzahlen

Umsatz

in Mio. EUR GJ/2016 GJ/2015 Veränderung
Trauma
davon Nordamerika und Europa
davon Rest
8,9
6,8
2,1
10,8
4,5
6,3
-18 %
+50 %
-67 %
Sonstiges 1,6 1,5 +12 %
Umsatz fortzuführender Geschäftsbereich 10,5 12,3 -15 %
       
Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich 4,2* 15,7 -73%
Umsatz Konzern 14,7* 28,0 -48 %
 

*Beinhaltet Geschäft der aap Biomaterials GmbH im Zeitraum 01.01.2016 bis 11.05.2016.

Mit Blick auf die Umsatzentwicklung des fortzuführenden Geschäftsbereichs im Geschäftsjahr 2016 ergibt sich ein ambivalentes Bild, das durch zwei gegenläufige Effekte wesentlich geprägt wurde. Auf der einen Seite konnte aap im Rahmen der angestrebten Fokussierung auf etablierte Märkte wie Nordamerika und Europa im Geschäftsjahr 2016 bereits substantielle Fortschritte erzielen. Dabei hat sich der auf Nordamerika und Europa gemeinsam entfallende Umsatzanteil im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um rund 50 % auf 6,8 Mio. EUR (GJ/2015: 4,5 Mio. EUR) erhöht. Erfreulich ist insbesondere die Entwicklung in Nordamerika, einem der Kernmärkte im Rahmen der Wachstumsstrategie, in dem der Umsatz im Berichtszeitraum signifikant auf 2,5 Mio. EUR (GJ/2015: 0,5 Mio. EUR) stieg. Auf der anderen Seite konnte China, das in 2015 trotz gebremsten Wachstums einen der Hauptabsatzmärkte darstellte, im Geschäftsjahr 2016 keinen Umsatzbeitrag leisten (Umsatz GJ/2015: ca. 3,3 Mio. EUR). Insgesamt konnten die im Geschäftsjahr 2016 realisierten erfreulichen Umsatzzuwächse in Nordamerika und Europa die fehlenden Umsatzbeiträge aus China nicht kompensieren. Daneben konnten wir im Geschäftsjahr auf Basis der erreichten Indikationsabdeckung von mehr als 90 % bei der Versorgung von Großknochenbrüchen erfolgreich unseren Kundenzugang in der DACH-Region erweitern und sind nun wieder bei wichtigen Verbundkliniken wie Helios und Asklepios gelistet, die zur geplanten Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2017 beitragen werden.

EBITDA

in Mio. EUR GJ/2016 GJ/2015 Veränderung
EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich -7,9 -6,8 -16 %
       
EBITDA aufgegebener Geschäftsbereich 23,9* 4,9 > +100 %
EBITDA Konzern 16,0* -1,9 > +100 %
 

*Beinhaltet Geschäft der aap Biomaterials GmbH im Zeitraum 01.01.2016 bis 11.05.2016 und Entkonsolidierungserfolg aus Verkauf der aap Biomaterials GmbH.

Das EBITDA im fortzuführenden Geschäftsbereich lag im Geschäftsjahr 2016 bei -7,9 Mio. EUR (GJ/2015: -6,8 Mio. EUR). Hintergrund dieser Entwicklung waren insbesondere die folgenden Effekte, die das EBITDA im Berichtszeitraum maßgeblich beeinflusst haben:

- Verbesserung der Umsatzmarge (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und Materialaufwand im Verhältnis zu Umsatzerlösen) von 68 % auf 71 % durch Verlagerung in margenstärkere Fokusmärkte bei gleichzeitig stark verminderten Bestandsaufbau und signifikant reduzierten Materialaufwand

- Weitere Vorlaufkosten für den Aufbau des Vertriebsgeschäfts in Nordamerika bei jedoch schon sichtbar dynamischer Umsatzentwicklung

- Personalaufwendungen belastet durch Einmalkosten im Rahmen von Abfindungszahlungen im Zuge der Anpassung der Kostenstruktur an zukünftige Umsatzströme und verminderte Unternehmensgröße

- Positiver Trend mit rückläufigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen die zusätzlich mit Einmalaufwendungen für die vorzeitige Beendigung eines Lizenzvertrags mit einem Mitentwickler der LOQTEQ(R)-Technologie, notwendigen Rezertifizierungsarbeiten im Rahmen der aap Joints-Transaktion sowie Rechtsberatungskosten im Zusammenhang mit den durchgeführten Personalmaßnahmen und den beiden vorgenannten Verträgen, belastet waren

in Mio. EUR GJ/2016 GJ/2015 Veränderung
EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich -7,9 -6,8 -16 %
Einmaleffekte 2,3* 1,3** +77 %
Recurring EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich -5,6 -5,5 -1 %
 

*Beinhaltet z.B. Vorlaufkosten Aufbau Vertriebsgeschäft Nordamerika (0,9 Mio. EUR), zusätzliche Gängigkeitsabschläge Nichtkernprodukte (0,45 Mio. EUR), Abfindungszahlungen incl. Beratungskosten für Personalmaßnahmen (0,4 Mio. EUR) sowie Aufwendungen für vorzeitige Beendigung eines LOQTEQ(R)-Lizenzvertrags incl. Beratungskosten (0,4 Mio. EUR)
** Beinhaltet z.B. Vorlaufkosten Aufbau Vertriebsgeschäft Nordamerika (0,6 Mio. EUR), zusätzlicher Wertabschlag auf Vorräte infolge von Kannibalisierungseffekten (0,7 Mio. EUR)

Ausgehend von den vorgenannten Entwicklungen beträgt das um Einmaleffekte bereinigte - Recurring EBITDA - für das Geschäftsjahr 2016 -5,6 Mio. EUR und spiegelt die angestrebte Entwicklung wider: Fokus auf etablierte Märkte mit höheren Ergebnismargen bei gleichzeitig diszipliniertem Kostenmanagement zur Verbesserung der operativen Performance. Diese Handlungsfelder werden auch im Geschäftsjahr 2017 von zentraler Bedeutung für das Management sein.

Der aufgegebene Geschäftsbereich realisierte im Geschäftsjahr 2016 ein EBITDA von 23,9 Mio. EUR, das neben dem Entkonsoliderungserfolg in Höhe von 23,2 Mio. EUR noch das laufende Ergebnis unter Beachtung der Vorschriften von IFRS 5 für die Zeit vom 1. Januar bis 11. Mai 2016 enthält.

Ausblick 2017

Für das Geschäftsjahr 2017 strebt aap die Rückkehr auf den Wachstumspfad an. Als Treiber der Umsatzsteigerung sollen im Einklang mit der strategischen Fokussierung insbesondere etablierte Märkte wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder fungieren. Gleichzeitig soll die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten stabilisiert werden. Dabei erwartet der Vorstand für die erste Jahreshälfte eine moderate Entwicklung und rechnet insbesondere im zweiten Halbjahr mit einem dynamischeren Wachstum. Insgesamt antizipiert die Gesellschaft für 2017 einen Umsatz in Höhe von 10,0 Mio. EUR bis 13,0 Mio. EUR.

Des Weiteren plant aap für das Geschäftsjahr 2017 eine Verbesserung des EBITDA. Dies soll durch eine Erhöhung der Bruttomarge bei einer gleichzeitigen Kostensenkung erreicht werden. Die Bruttomarge will aap insbesondere durch Umsatzwachstum in margenstärkeren Märkten wie Nordamerika und der DACH-Region steigern. Daneben strebt die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 den Abschluss eines Technologie-Deals (z.B. Co-Development Vereinbarung, Lizensierung, Vergabe von Vertriebsrechten etc.) für ihre LOQTEQ(R)- und/oder Silberbeschichtungstechnologie. Insgesamt rechnet der Vorstand für 2017 mit einem EBITDA in Höhe von -6,5 Mio. EUR bis -4,5 Mio. EUR.

Der Vorstand ist zuversichtlich, mit der konsequenten Umsetzung der unter der Strategie abgeleiteten Maßnahmen aap wieder auf den Wachstumspfad zurückzuführen und den inhärenten Wert der innovativen Produkt- und Technologiebasis zu heben.

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Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; 12099 Berlin
Tel.: 030/750 19 - 134; Fax: 030/750 19 - 290; E-mail: f.franke@aap.de[1] In der Konzernbilanz zum 31.12.2016 werden 23,8 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 5,1 Mio. EUR unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten im Geschäftsjahr verpfändet bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden



01.04.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 31. März 2017, 00:00 Uhr

Jahresabschluss 2016: aap mit wesentlichen Fortschritten bei Strategieumsetzung – Transformation zu Pure Player im Bereich Trauma abgeschlossen

Jahresabschluss 2016: aap mit wesentlichen Fortschritten bei Strategieumsetzung – Transformation zu Pure Player im Bereich Trauma abgeschlossen

Die aap Implantate AG ("aap") erzielte im Geschäftsjahr 2016 wesentliche Fortschritte im Rahmen der Transformation zu einem fokussierten Traumaunternehmen. So hat die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Tochtergesellschaft aap Biomaterials GmbH und die verbliebene Beteiligung an der aap Joints GmbH verkauft und somit die letzten Schritte auf dem Weg zu einem Pure Player im Bereich Trauma vollzogen. Jetzt sind wir mit unserer patentgeschützten Produkt- und Technologiebasis und unserer starken Liquiditätsposition gut aufgestellt, um die Chancen auf dem schnell wachsenden globalen Traumamarkt noch besser nutzen zu können. Unsere drei innovativen Plattformtechnologien LOQTEQ®, Silberbeschichtung und resorbierbares Magnesium adressieren bislang überwiegend nicht adäquat adressierte Bedürfnisse im Gesundheitssystem und bieten ein erhebliches Wachstumspotenzial.

2016 – Wesentliche Ergebnisse und Fortschritte

  • Umsatz und Ergebnis: Umsatz in Höhe von 10,5 Mio. EUR (GJ/2015: 12,3 Mio. EUR) und EBITDA in Höhe von -7,9 Mio. EUR (GJ/2015: -6,8 Mio. EUR) im fortzuführenden Geschäftsbereich; Recurring EBITDA 2016 bei -5,6 Mio. EUR
  • Cash-Flow und Bilanz: Positiver Effekt aus Working Capital Reduktion vor allem durch signifikanten Abbau an Forderungen (2,9 Mio. EUR); Solide Bilanzstruktur für weiteres Wachstum mit 86 % Eigenkapitalquote und Liquiditätsbestand von 28,9 Mio. EUR*)
  • Fokus auf Trauma: Verkauf der aap Biomaterials GmbH zu vorteilhaften Konditionen führt zu Entkonsolidierungsgewinn von 23,2 Mio. EUR und Zufluss von ca. 34 Mio. EUR; Verkauf der verbliebenen Beteiligung an der aap Joints GmbH schliesst Transformation zu Pure Player im Bereich Trauma ab
  • Fokus auf etablierte Märkte: Auf Nordamerika und Europa gemeinsam entfallender Umsatzanteil steigt um 50 % auf 6,8 Mio. EUR (GJ/2015: 4,5 Mio. EUR); Umsatz in Nordamerika wächst auf 2,5 Mio. EUR (GJ/2015: 0,5 Mio. EUR); Erweiterung des Kundenzugangs in DACH-Region und Listung bei wichtigen Verbundkliniken (Helios und Asklepios)
  • LOQTEQ®: Komplettierung des Portfolios mit u.a. Markteinführung des periprothetischen Systems und Entwicklung verschiedener polyaxialer Systeme; mehr als 90 % Indikationsabdeckung bei Versorgung von Großknochenbrüchen schafft hohe Attraktivität für Vollversorgerkliniken und Einkaufsgemeinschaften; "Umbrella Patent" in USA erhalten
  • Silberbeschichtungstechnologie: Einreichung des Design Dossiers für Durchführung eines CE-Konformitätsbewertungsverfahrens bei Benannter Stelle; Einreichung der Unterlagen für Pre-Submission Meetings bei FDA 
  • Kosten: Umsetzung umfangreicher Personalmaßnahmen die 2017 zu effektiver Ersparnis von
    ca. 1 Mio. EUR führen werden; gütliche Einigung mit Mitentwickler der LOQTEQ® Technologie über vorzeitige Beendigung eines langfristigen Lizenzvertrags führt zu mittel- bis langfristiger nachhaltiger Entlastung der Ergebnisebene

Für eine genaue Auswertung der Management Agenda 2016 verweist aap auf den heute veröffentlichten konsolidierten Jahresfinanzbericht 2016.

2016 - Finanzkennzahlen

Umsatz

in Mio. EUR

GJ/2016

GJ/2015

Veränderung

Trauma
davon Nordamerika und Europa
              davon Rest

8,9
6,8
2,1

10,8
4,5
6,3

-18 %
+50 %
-67 %

Sonstiges

1,6

1,5

+12 %

Umsatz fortzuführender Geschäftsbereich

10,5

12,3

-15 %

 

 

 

 

Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich

4,2*

15,7

-73%

Umsatz Konzern

14,7*

28,0

-48 %

*Beinhaltet Geschäft der aap Biomaterials GmbH im Zeitraum 01.01.2016 bis 11.05.2016.

Mit Blick auf die Umsatzentwicklung des fortzuführenden Geschäftsbereichs im Geschäftsjahr 2016 ergibt sich ein ambivalentes Bild, das durch zwei gegenläufige Effekte wesentlich geprägt wurde. Auf der einen Seite konnte aap im Rahmen der angestrebten Fokussierung auf etablierte Märkte wie Nordamerika und Europa im Geschäftsjahr 2016 bereits substantielle Fortschritte erzielen. Dabei hat sich der auf Nordamerika und Europa gemeinsam entfallende Umsatzanteil im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um rund 50 % auf 6,8 Mio. EUR (GJ/2015: 4,5 Mio. EUR) erhöht. Erfreulich ist insbesondere die Entwicklung in Nordamerika, einem der Kernmärkte im Rahmen der Wachstumsstrategie, in dem der Umsatz im Berichtszeitraum signifikant auf 2,5 Mio. EUR (GJ/2015: 0,5 Mio. EUR) stieg. Auf der anderen Seite konnte China, das in 2015 trotz gebremsten Wachstums einen der Hauptabsatzmärkte darstellte, im Geschäftsjahr 2016 keinen Umsatzbeitrag leisten (Umsatz GJ/2015: ca. 3,3 Mio. EUR). Insgesamt konnten die im Geschäftsjahr 2016 realisierten erfreulichen Umsatzzuwächse in Nordamerika und Europa die fehlenden Umsatzbeiträge aus China nicht kompensieren. Daneben konnten wir im Geschäftsjahr auf Basis der erreichten Indikationsabdeckung von mehr als 90 % bei der Versorgung von Großknochenbrüchen erfolgreich unseren Kundenzugang in der DACH-Region erweitern und sind nun wieder bei wichtigen Verbundkliniken wie Helios und Asklepios gelistet, die zur geplanten Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2017 beitragen werden.

EBITDA

in Mio. EUR

GJ/2016

GJ/2015

Veränderung

EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-7,9

-6,8

-16 %

 

 

 

 

EBITDA aufgegebener Geschäftsbereich

23,9*

4,9

> +100 %

EBITDA Konzern

16,0*

-1,9

> +100 %

*Beinhaltet Geschäft der aap Biomaterials GmbH im Zeitraum 01.01.2016 bis 11.05.2016 und Entkonsolidierungserfolg aus Verkauf der aap Biomaterials GmbH.

Das EBITDA im fortzuführenden Geschäftsbereich lag im Geschäftsjahr 2016 bei -7,9 Mio. EUR (GJ/2015: -6,8 Mio. EUR). Hintergrund dieser Entwicklung waren insbesondere die folgenden Effekte, die das EBITDA im Berichtszeitraum maßgeblich beeinflusst haben:

  • Verbesserung der Umsatzmarge (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und Materialaufwand im Verhältnis zu Umsatzerlösen) von 68 % auf 71 % durch Verlagerung in margenstärkere Fokusmärkte bei gleichzeitig stark verminderten Bestandsaufbau und signifikant reduzierten Materialaufwand
  • Weitere Vorlaufkosten für den Aufbau des Vertriebsgeschäfts in Nordamerika bei jedoch schon sichtbar dynamischer Umsatzentwicklung
  • Personalaufwendungen belastet durch Einmalkosten im Rahmen von Abfindungszahlungen im Zuge der Anpassung der Kostenstruktur an zukünftige Umsatzströme und verminderte Unternehmensgröße
  • Positiver Trend mit rückläufigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen die zusätzlich mit Einmalaufwendungen für die vorzeitige Beendigung eines Lizenzvertrags mit einem Mitentwickler der LOQTEQ®-Technologie, notwendigen Rezertifizierungsarbeiten im Rahmen der aap Joints-Transaktion sowie Rechtsberatungskosten im Zusammenhang mit den durchgeführten Personalmaßnahmen und den beiden vorgenannten Verträgen, belastet waren

in Mio. EUR

GJ/2016

GJ/2015

Veränderung

EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-7,9

-6,8

-16 %

Einmaleffekte

2,3*

1,3**

+77 %

Recurring EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-5,6

-5,5

-1 %

*Beinhaltet z.B. Vorlaufkosten Aufbau Vertriebsgeschäft Nordamerika (0,9 Mio. EUR), zusätzliche Gängigkeitsabschläge Nichtkernprodukte (0,45 Mio. EUR), Abfindungszahlungen incl. Beratungskosten für Personalmaßnahmen (0,4 Mio. EUR) sowie Aufwendungen für vorzeitige Beendigung eines LOQTEQ®-Lizenzvertrags incl. Beratungskosten (0,4 Mio. EUR)
** Beinhaltet z.B. Vorlaufkosten Aufbau Vertriebsgeschäft Nordamerika (0,6 Mio. EUR), zusätzlicher Wertabschlag auf Vorräte infolge von Kannibalisierungseffekten (0,7 Mio. EUR)

Ausgehend von den vorgenannten Entwicklungen beträgt das um Einmaleffekte bereinigte - Recurring EBITDA - für das Geschäftsjahr 2016 -5,6 Mio. EUR und spiegelt die angestrebte Entwicklung wider: Fokus auf etablierte Märkte mit höheren Ergebnismargen bei gleichzeitig diszipliniertem Kostenmanagement zur Verbesserung der operativen Performance. Diese Handlungsfelder werden auch im Geschäftsjahr 2017 von zentraler Bedeutung für das Management sein.

Der aufgegebene Geschäftsbereich realisierte im Geschäftsjahr 2016 ein EBITDA von 23,9 Mio. EUR, das neben dem Entkonsoliderungserfolg in Höhe von 23,2 Mio. EUR noch das laufende Ergebnis unter Beachtung der Vorschriften von IFRS 5 für die Zeit vom 1. Januar bis 11. Mai 2016 enthält.

Ausblick 2017

Für das Geschäftsjahr 2017 strebt aap die Rückkehr auf den Wachstumspfad an. Als Treiber der Umsatzsteigerung sollen im Einklang mit der strategischen Fokussierung insbesondere etablierte Märkte wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder fungieren. Gleichzeitig soll die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten stabilisiert werden. Dabei erwartet der Vorstand für die erste Jahreshälfte eine moderate Entwicklung und rechnet insbesondere im zweiten Halbjahr mit einem dynamischeren Wachstum. Insgesamt antizipiert die Gesellschaft für 2017 einen Umsatz in Höhe von 10,0 Mio. EUR bis 13,0 Mio. EUR.

Des Weiteren plant aap für das Geschäftsjahr 2017 eine Verbesserung des EBITDA. Dies soll durch eine Erhöhung der Bruttomarge bei einer gleichzeitigen Kostensenkung erreicht werden. Die Bruttomarge will aap insbesondere durch Umsatzwachstum in margenstärkeren Märkten wie Nordamerika und der DACH-Region steigern. Daneben strebt die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 den Abschluss eines Technologie-Deals (z.B. Co-Development Vereinbarung, Lizensierung, Vergabe von Vertriebsrechten etc.) für ihre LOQTEQ®- und/oder Silberbeschichtungstechnologie. Insgesamt rechnet der Vorstand für 2017 mit einem EBITDA in Höhe von -6,5 Mio. EUR bis -4,5 Mio. EUR.

Der Vorstand ist zuversichtlich, mit der konsequenten Umsetzung der unter der Strategie abgeleiteten Maßnahmen aap wieder auf den Wachstumspfad zurückzuführen und den inhärenten Wert der innovativen Produkt- und Technologiebasis zu heben.

*) In der Konzernbilanz zum 31.12.2016 werden 23,8 Mio. EUR als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen, während Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 5,1 Mio. EUR unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten gezeigt werden, da diese zur Besicherung von Finanzverbindlichkeiten im Geschäftsjahr verpfändet bzw. als Barunterlegung zur Sicherung gewährter Bankgarantien an Dritte hinterlegt wurden


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
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Fabian Franke
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Tel.: 030 / 750 19 134
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Pressemitteilung vom 28. Februar 2017, 22:12 Uhr

aap: Umsatz in Q4/2016 bei 2,4 Mio. EUR und im GJ/2016 bei 11,2 Mio. EUR; im GJ/2017 Umsatzwachstum in etablierten Märkten und EBITDA-Verbesserung geplant

aap: Umsatz in Q4/2016 bei 2,4 Mio. EUR und im GJ/2016 bei 11,2 Mio. EUR; im GJ/2017 Umsatzwachstum in etablierten Märkten und EBITDA-Verbesserung geplant

DGAP-News: aap Implantate AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Prognose

28.02.2017 / 22:12
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


- Herausforderndes GJ/2016 mit Fortschritten bei Strategieumsetzung - Transformation zu Pure Player im Bereich Trauma abgeschlossen

- Prognose für GJ/2017: Umsatz zwischen 10,0 Mio. EUR und 13,0 Mio. EUR und EBITDA zwischen
-6,5 Mio. EUR und -4,5 Mio. EUR; dynamische Entwicklung ab der zweiten Jahreshälfte erwartet

- Wachstumstreiber der geplanten Umsatzentwicklung sind etablierte Märkte wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder

- EBITDA-Verbesserung soll durch Erhöhung der Bruttomarge aus Umsätzen in margenstärkeren Märkten bei gleichzeitiger Kostensenkung erreicht werden
 

Umsatzentwicklung 2016

Die aap Implantate AG ("aap") erzielte im vierten Quartal 2016 im fortzuführenden Geschäftsbereich nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz in Höhe von 2,4 Mio. EUR (Q4/2015: 2,4 Mio. EUR). Damit verzeichnete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2016 im fortzuführenden Geschäftsbereich insgesamt einen Umsatz von 11,2 Mio. EUR (GJ/2015: 12,3 Mio. EUR), der damit innerhalb der im Dezember 2016 veröffentlichten Guidance von 11,0 Mio. EUR bis 12,1 Mio. EUR lag.

Umsatz Q4/2016

in Mio. EUR Q4/2016 Q4/2015 Veränderung
Trauma 2,0 2,0 k. Ä.
Sonstiges 0,4 0,4 k. Ä.
Umsatz fortzuführender Geschäftsbereich 2,4 2,4 k. Ä.
 

Umsatz GJ/2016

in Mio. EUR GJ/2016 GJ/2015 Veränderung
Trauma 9,6 10,8 -11 %
Sonstiges 1,6 1,5 +9 %
Umsatz fortzuführender Geschäftsbereich 11,2 12,3 -9 %
       
Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich 4,2* 15,7 < -100 %
Umsatz Konzern 15,4* 28,0 -45 %
 

*Beinhaltet Geschäft der aap Biomaterials GmbH im Zeitraum 01.01.2016 bis 11.05.2016.

aap blickt auf ein herausforderndes Geschäftsjahr 2016 zurück, in dem die finanziellen Ziele nicht erreicht aber dennoch gute Fortschritte bei der Strategieumsetzung erzielt werden konnten. So hat die Gesellschaft im letzten Jahr ihre Tochtergesellschaft aap Biomaterials GmbH und die verbliebene Beteiligung in Höhe von 33 % an der aap Joints GmbH verkauft und somit die letzten Schritte auf dem Weg zu einem Pure Player im Bereich Trauma vollzogen. Im Rahmen der angestrebten Fokussierung auf etablierte Märkte konnte aap zudem den auf Nordamerika und Europa gemeinsam entfallenden Umsatzanteil im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um rund 50 % auf 6,8 Mio. EUR (GJ/2015: 4,5 Mio. EUR) steigern. Insgesamt konnten die realisierten erfreulichen Umsatzzuwächse in Nordamerika und Europa jedoch die fehlenden Umsatzbeiträge aus China nicht kompensieren. Darüber hinaus kam es zu Verzögerungen bei der Umsatzentwicklung in verschiedenen Märkten, die zu einer Verschiebung der Umsätze in das Geschäftsjahr 2017 führten.

Ausblick 2017

Für das Geschäftsjahr 2017 strebt aap die Rückkehr auf den Wachstumspfad an. Als Treiber der Umsatzsteigerung sollen im Einklang mit der strategischen Fokussierung insbesondere etablierte Märkte wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder fungieren. Gleichzeitig soll die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten stabilisiert werden. Insgesamt erwartet der Vorstand für die erste Jahreshälfte eine moderate Entwicklung und rechnet insbesondere im zweiten Halbjahr mit einem dynamischeren Wachstum.

Ausgehend von den jüngsten Desinvestitionen wird aap im Geschäftsjahr 2017 eine veränderte Umsatzstruktur aufweisen. So erzielte die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz aus dem Produktgeschäft mit der aap Joints GmbH (1,0 Mio. EUR) sowie aus Vertriebsdienstleistungen für das veräußerte ehemalige Tochterunternehmen aap Biomaterials GmbH (0,6 Mio. EUR) in Höhe von insgesamt rund 1,6 Mio. EUR. Diese Umsätze entfallen in 2017.

Vor dem Hintergrund dieser Veränderungen erwartet der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 10,0 Mio. EUR bis 13,0 Mio. EUR. Für das erste Quartal 2017 rechnet der Vorstand mit einem Umsatz im Bereich von 1,8 Mio. EUR bis 2,8 Mio. EUR.

aap strebt für das Geschäftsjahr 2017 eine Verbesserung des EBITDA an. Dies soll durch eine Erhöhung der Bruttomarge bei einer gleichzeitigen Kostensenkung erreicht werden. Die Bruttomarge will aap insbesondere durch Umsatzwachstum in margenstärkeren Märkten wie Nordamerika und der DACH-Region steigern. Daneben plant aap im Geschäftsjahr 2017 den Abschluss eines Technologie-Deals (z.B. Co-Development Vereinbarung, Lizensierung, Vergabe von Vertriebsrechten etc.) für ihre LOQTEQ(R)- und/oder Silberbeschichtungstechnologie.

Kostenseitig werden zum einen die bereits im Geschäftsjahr 2016 umgesetzten Personalmaßnahmen sowie die Maßnahmen zur Verbesserung der operativen Effizienz im laufenden Geschäftsjahr ihre Wirkung entfalten. Zum anderen plant die Gesellschaft eine weitere Optimierung der Kostenstruktur mit dem Ziel der Realisierung zusätzlicher Einspareffekte.

Demgegenüber hat aap zur nachhaltigen Verbesserung des gesamten Qualitätsmanagementsystems und vor dem Hintergrund der gestiegenen Anforderungen durch die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung das umfangreiche Qualitätsmanagement-Programm "Quality First" initiiert. Dieses wird im laufenden Jahr zu Einmalkosten von rund 0,5 Mio. EUR führen.

Daneben muss erwähnt werden, dass aap im Geschäftsjahr 2016 in nicht unerheblichem Umfang Erträge aus zentralen Dienstleistungen für die aap Joints GmbH sowie Transitionsdienstleistungen für die aap Biomaterials GmbH erwirtschaftet hat, die als Teil der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen wurden und in diesem Jahr nicht mehr realisiert werden.

Auf Basis der geplanten Maßnahmen und erwähnten Entwicklungen rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 mit einem EBITDA in Höhe von -6,5 Mio. EUR bis -4,5 Mio. EUR. Für das erste Quartal 2017 erwartet der Vorstand ein EBITDA im Bereich von -2,3 Mio. EUR bis -1,7 Mio. EUR.

Wertschaffende Innovationen 2017

Ausgehend von einer bereits erreichten Indikationsabdeckung von über 90 % bei der Versorgung von Großknochenbrüchen strebt aap im Geschäftsjahr 2017 die weitere Komplettierung des LOQTEQ(R) Portfolios an. Im Zentrum der Produktentwicklungsaktivitäten stehen dabei insbesondere die polyaxiale Fixationstechnologie sowie die Bereiche Fuß und Sprunggelenk.

Vor dem Hintergrund der gestiegenen regulatorischen Anforderungen und ausgehend von dem jüngsten Austausch mit den Zulassungsbehörden geht aap nun von davon aus, dass die Durchführung einer klinischen Studie notwendige Bedingung für die Erteilung einer CE- und FDA-Zulassung für die Silberbeschichtungstechnologie sein wird. Da die Abstimmungen mit den Zulassungsbehörden über den Umfang der klinischen Studie noch laufen, wird aap über die diesbezügliche Vorgehensweise sowie den entsprechenden Zeitplan und die benötigten Ressourcen in einer gesonderten Mitteilung im zweiten Quartal 2017 berichten.

Management Agenda 2017

Der Vorstand der aap hat seine Zielsetzungen für das aktuelle Geschäftsjahr als Management Agenda im Rahmen von vier strategischen und operativen Handlungsfeldern spezifiziert.

Ziele der Management Agenda 2017

Beschleunigung wertschaffender Innovationen
LOQTEQ(R): Komplettierung des LOQTEQ(R) Portfolios mit Fokus auf polyaxiale Fixationstechnologie sowie Fuß und Sprunggelenk
Silberbeschichtungstechnologie - Anwendung auf LOQTEQ(R): Entscheidende Schritte bezüglich CE- und FDA-Zulassung mit Fokus auf klinische Studie
 
Silberbeschichtungstechnologie - Entwicklungsprojekte mit globalen Firmen: Initiierung gemeinsamer Produktentwicklungs- und Produktzulassungsprojekte
 
Erweiterung des Marktzugangs
Etablierte Länder: Fokus auf DACH, Westeuropa und Nordamerika als Schlüsselmärkte
Schwellenländer: Stabilisierung der Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten
Globale Partnerschaften: Distributionsnetzwerke und Lizensierungsgeschäfte mit globalen Orthopädieunternehmen
 
Optimierung der operativen Effizienz
Quality First: Umfangreiches Programm zur Verbesserung des gesamten Qualitätsmanagementsystems
Produktionseffizienz: Senkung der Herstellungskosten und Steigerung der zeitnahen Lieferfähigkeit
Working Capital: Optimierung des Working Capital Managements mit höherem Umschlag des Lagers und Verringerung der Kennzahl DSO (days sales outstanding)
 
 
Realisierung der finanziellen Ziele
Umsatz und EBITDA: Umsatz zwischen 10,0 Mio. EUR und 13,0 Mio. EUR sowie EBITDA zwischen -6,5 Mio. EUR und -4,5 Mio. EUR
Kosten: Weitere Optimierung der Kostenstruktur mit dem Ziel der Realisierung zusätzlicher Einspareffekte
Innovationen: Aufrechterhaltung eines Freshness Indizes von mindestens 20 %
 

Der Vorstand ist zuversichtlich, mit der konsequenten Umsetzung der unter der Strategie abgeleiteten Maßnahmen aap wieder auf den Wachstumspfad zurückzuführen und den inhärenten Wert der innovativen Produkt- und Technologiebasis zu heben.

Die Veröffentlichung des konsolidierten Jahresfinanzberichts 2016 plant aap für den 31. März 2017.

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aap
Implantate AG (ISIN DE0005066609) - Prime Standard/Regulierter Markt - Alle deutschen Börsenplätze -

Über aap Implantate AG
Die aap Implantate AG ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Deutschland. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für die Orthopädie im Bereich Trauma. Das IP-geschützte Portfolio des Unternehmens umfasst neben dem innovativen anatomischen Plattensystem LOQTEQ(R) und traumakomplementären Biomaterialien ein weites Spektrum an Lochschrauben sowie Standard-Platten und -Schrauben. Darüber hinaus verfügt die aap Implantate AG über eine Innovationspipeline mit vielversprechenden Entwicklungsprojekten wie der antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie und Magnesium-basierten Implantaten. Diese Technologien adressieren kritische und bislang noch nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie. Die aap Implantate AG vertreibt ihre Produkte im deutschsprachigen Europa direkt an Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften und Verbundkliniken, während auf internationaler Ebene ein breites Distributorennetzwerk in über 25 Ländern genutzt wird. Die Aktie der aap Implantate AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (XETRA: AAQ.DE). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.aap.de, oder laden Sie sich die Unternehmens-Investor Relations-app aus dem Apple's App Store oder von Google Play herunter.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.



Kontakt:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
aap Implantate AG; Fabian Franke; Investor Relations; Lorenzweg 5; D-12099 Berlin
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28.02.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Pressemitteilung vom 16. Dezember 2016, 00:00 Uhr

aap schließt Verkauf der verbliebenen Beteiligung an aap Joints GmbH ab

aap schließt Verkauf der verbliebenen Beteiligung an aap Joints GmbH ab

Letzter Schritt auf dem Weg zu einem Pure Player im Bereich Trauma

Die aap Implantate AG („aap“) gibt bekannt, dass der Verkauf der verbliebenen Beteiligung in Höhe von 33 % an der aap Joints GmbH erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Gesellschaft hat die per Anteilskaufvertrag vom 23. September 2016 vereinbarten Bedingungen erfüllt, so dass der Anteilsübergang nun vollzogen wird.

Der aap fließt durch den Abschluss der Transaktion bis zum Jahresende ein Betrag in Höhe von ca. 0,4 Mio. EUR zu. Im Geschäftsjahr 2016 hat die Gesellschaft mit der aap Joints GmbH nach bisherigen Berechnungen einen Umsatz von rund 1 Mio. EUR mit relativ geringem Margenanteil erzielt. Im nächsten Jahr wird sich die Geschäftsbeziehung auf wenige Herstellungs- und Service-Dienstleistungen beschränken, die lediglich einen geringen Umsatzbeitrag leisten werden.

In der aap Joints GmbH waren sämtliche Aktivitäten im Bereich Orthopädie (Knie, Hüfte und Schulter) zusammen mit der C~Ment®-Linie gebündelt. Im Zuge der konsequenten Fokussierung auf den Bereich Trauma hatte aap bereits im Jahr 2013 67 % der Anteile an der aap Joints GmbH verkauft. Durch die Veräußerung der verbliebenen Beteiligung in Höhe von 33 % vollzieht aap nun den letzten Schritt auf dem Weg zu einem Pure Player im Bereich Trauma.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

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Manager Investor Relations
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Pressemitteilung vom 15. Dezember 2016, 12:00 Uhr

aap schließt Distributionsvertrag mit führendem Dienstleister im US-amerikanischen Gesundheitswesen

aap schließt Distributionsvertrag mit führendem Dienstleister im US-amerikanischen Gesundheitswesen

Weiterer wichtiger Fortschritt im Rahmen der angestrebten Vertriebsfokussierung auf etablierte Märkte

Die aap Implantate AG („aap“) gibt den Abschluss eines Distributionsvertrags für ihre LOQTEQ® Produkte mit einem führenden Dienstleister im US-amerikanischen Gesundheitswesen bekannt.

Der Vertrag sieht zunächst eine 12-monatige Pilotphase vor, in der der Vertragspartner die LOQTEQ® Produkte in einer Reihe ausgewählter Bundesstaaten in den USA vertreiben wird. Bei erfolgreichem Verlauf wird der Vertrieb sukzessive auf weitere Bundesstaaten erweitert werden. aap setzt in Nordamerika auf eine hybride Vertriebsstrategie. Dabei erfolgt der Vertrieb sowohl über Distributionsagenten als auch im Rahmen von Partnerschaften mit globalen Orthopädie- und Medizintechnikunternehmen.

Der Abschluss des Distributionsvertrags stellt einen weiteren wichtigen Fortschritt im Rahmen der angestrebten Vertriebsfokussierung auf etablierte Märkte wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder dar. Die Partnerschaft mit diesem neuen Kunden wird die bisherige dynamische Entwicklung in Nordamerika zusätzlich unterstützen und damit einen Beitrag zum weiteren geplanten Umsatzwachstum in diesem strategischen Kernmarkt leisten.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 14. November 2016, 00:00 Uhr

aap: Umsatz und EBITDA in Q3/2016 im Rahmen der Guidance; Nordamerika-Umsatz in 9M/2016 über den Erwartungen; Wichtige Fortschritte beim Ausbau des LOQTEQ® Portfolios

aap: Umsatz und EBITDA in Q3/2016 im Rahmen der Guidance; Nordamerika-Umsatz in 9M/2016 über den Erwartungen; Wichtige Fortschritte beim Ausbau des LOQTEQ® Portfolios

  • Umsatz und EBITDA in Q3/2016 bei 2,9 Mio. EUR (Guidance: 2,5 Mio. EUR bis 4,0 Mio. EUR) und
    -1,8 Mio. EUR (Guidance: -2,0 Mio. EUR bis -1,2 Mio. EUR)
  • EBITDA in Q3/2016 und im 9-Monatszeitraum durch Einmaleffekte belastet (Q3/2016: 0,5 Mio. EUR; 9M/2016: 0,8 Mio. EUR), die in Zukunft größtenteils zu Einspareffekten auf Ergebnisebene führen werden
  • Nordamerika-Umsatz in Q3/2016 bei 0,7 Mio. EUR (Q3/2015: 0,1 Mio. EUR) und in 9M/2016 bei 2,0 Mio. EUR (9M/2015: 0,4 Mio. EUR)
  • LOQTEQ®: Wichtige Fortschritte bei Komplettierung des Portfolios durch Markteinführungen periprothetischer und polyaxialer LOQTEQ® Systeme – weitere Launchs in Kürze geplant
  • Silberbeschichtungstechnologie: Gute Fortschritte im Rahmen des CE-Konformitätsbewertungs-verfahrens; Vorbereitung der Zulassungsunterlagen für US-amerikanische FDA
  • Unterzeichnung eines notariellen Anteilskaufvertrags über verbliebene Beteiligung in Höhe von 33 % an aap Joints GmbH – Abschluss bis Jahresende 2016 geplant
  • Wechsel im Aufsichtsrat: Jacqueline Rijsdijk folgt auf Ronald Meersschaert

Die aap Implantate AG („aap“) erzielte im dritten Quartal 2016 einen Umsatz und ein EBITDA im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum im fortzuführenden Geschäftsbereich bei 2,9 Mio. EUR (Q3/2015: 3,4 Mio. EUR) und damit innerhalb der Guidance von 2,5 Mio. EUR bis 4,0 Mio. EUR. Des Weiteren erwirtschaftete aap im dritten Quartal 2016 im fortzuführenden Geschäftsbereich ein EBITDA in Höhe von -1,8 Mio. EUR (Q3/2015: -1,4 Mio. EUR) und somit ebenfalls einen Wert im Rahmen des prognostizierten Bereichs von -2,0 Mio. EUR bis -1,2 Mio. EUR. Das EBITDA wurde im Berichtszeitraum durch Einmaleffekte aus der Beendigung eines langfristigen Lizenzvertrags in Zusammenhang mit der LOQTEQ® Technologie (0,3 Mio. EUR) sowie einer Wertkorrektur auf Kundenforderungen (0,2 Mio. EUR) in Höhe von insgesamt rund 0,5 Mio. EUR belastet. Der Lizenzvertrag bestand mit einem Mitentwickler der LOQTEQ® Technologie und verfügte ursprünglich über eine langfristige Laufzeit, die an die Laufzeiten der LOQTEQ® Patente gebunden war. Durch die Terminierung des Lizenzvertrags ist es aap gelungen, die Ergebnisebene mittel- und langfristig sowie nachhaltig zu entlasten. Bereinigt um die erwähnten Sondereffekte liegt das – recurring EBITDA – im dritten Quartal bei -1,3 Mio. EUR und somit am oberen Ende der Guidance. 

Umsatz Q3

in Mio. EUR

Q3/2016

Q3/2015

Veränderung

Trauma

2,3

2,9

-18 %

Sonstiges

0,6

0,5

+2 %

Umsatz fortzuführender Geschäftsbereich

2,9

3,4

-15 %


EBITDA Q3

in Mio. EUR

Q3/2016

Q3/2015

Veränderung

EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-1,8

-1,4

-30 %

Einmaleffekte

0,5

0

> +100 %

Recurring EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-1,3

-1,4

-5 %

 

Im Zusammenhang mit der angestrebten Fokussierung auf etablierte Märkte wie Nordamerika, die DACH-Region und weitere europäische Länder ist es aap gelungen, den Umsatz in Nordamerika signifikant zu steigern und den Zugang zu Kunden in der DACH-Region zu erweitern. Demgegenüber konnte China im dritten Quartal 2016, wie auch im bisherigen Jahresverlauf, keinen Umsatzbeitrag leisten. China stellte in 2015 trotz gebremsten Wachstums einen der Hauptabsatzmärkte dar. Wir befinden uns aktuell noch immer in Verhandlungen über die Fortführung des Distributionsgeschäfts und erwarten einen Abschluss sowie eine entsprechende Wiederbelebung des Geschäfts bis zum Ende des Geschäftsjahres. Insgesamt zeigt sich mit Blick auf die Umsatzentwicklung, dass die im Geschäftsjahr 2016 realisierten erfreulichen Umsatzzuwächse in Nordamerika die bislang fehlenden Umsatzbeiträge aus China nicht kompensieren konnten.

Umsatz 9M

in Mio. EUR

9M/2016

9M/2015

Veränderung

Trauma

7,6

8,8

-14 %

Sonstiges

1,2

1,1

+14 %

Umsatz fortzuführender Geschäftsbereich

8,8

9,9

-11 %

 

 

 

 

Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich

4,2*

12,1

< -100 %

Umsatz Konzern

13,0*

22,0

-41 %

*Beinhaltet Geschäft der aap Biomaterials GmbH im Zeitraum 01.01.2016 bis 11.05.2016.

EBITDA 9M

in Mio. EUR

9M/2016

9M/2015

Veränderung

EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-5,3

-4,5

-19 %

Einmaleffekte

0,8

0,2

> +100 %

Recurring EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-4,5

-4,3

-6 %

 

in Mio. EUR

9M/2016

9M/2015

Veränderung

EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-5,3

-4,5

-19 %

 

 

 

 

EBITDA aufgegebener Geschäftsbereich

24,1*

4,2

> +100 %

EBITDA Konzern

18,8*

-0,3

> +100 %

*Beinhaltet Geschäft der aap Biomaterials GmbH im Zeitraum 01.01.2016 bis 11.05.2016 und Entkonsolidierungserfolg aus Verkauf der aap Biomaterials GmbH.

In den ersten neun Monaten 2016 erzielte aap im fortzuführenden Geschäftsbereich einen Umsatz von 8,8 Mio. EUR (9M/2015: 9,9 Mio. EUR) und ein EBITDA in Höhe von -5,3 Mio. EUR (9M/2015: -4,5 Mio. EUR). Das EBITDA wurde im Neunmonatszeitraum des laufenden Geschäftsjahres neben den erwähnten Sondereffekten zusätzlich durch einen Einmaleffekt aus im zweiten Quartal umgesetzten Personalmaßnahmen in Höhe von 0,3 Mio. EUR belastet. Damit summieren sich die Einmaleffekte in den ersten neun Monaten auf 0,8 Mio. EUR. Insbesondere die Beendigung des langfristigen Lizenzvertrags und die Personalmaßnahmen werden in den Folgejahren zu spürbaren Kostenentlastungen und somit Ergebnisverbesserungen der Gesellschaft führen. Bereinigt um sämtliche Sondereffekte liegt das – recurring EBITDA – im Neunmonatszeitraum 2016 bei -4,5 Mio. EUR und somit nahezu auf dem Niveau der entsprechenden Vorjahresperiode.  

Die folgenden Highlights zeigen die Fortschritte, die aap bezüglich der Umsetzung der Management Agenda 2016 im dritten Quartal 2016 erzielen konnte:

  • Vertrieb Nordamerika: Umsatz mit lokalen Distributoren und globalen Partnern, die aap-Produkte unter eigenem oder aap-Label in Nordamerika vertreiben, in Q3/2016 bei 0,7 Mio. EUR (Q3/2015: 0,1 Mio. EUR) und in 9M/2016 bei 2,0 Mio. EUR (9M/2015: 0,4 Mio. EUR) und damit deutlich über den Erwartungen
  • LOQTEQ®: Wichtige Fortschritte bei Komplettierung des LOQTEQ®-Produktportfolios durch jüngste Markteinführungen des periprothetischen LOQTEQ® Systems und des polyaxialen LOQTEQ® VA Sprunggelenkssystems – in Kürze weitere Launchs diverser polyaxialer LOQTEQ® Systeme für unterschiedliche anatomische Regionen
  • Silberbeschichtungstechnologie: Gute Fortschritte im Rahmen des CE-Konformitätsbewertungsverfahrens für silberbeschichtete LOQTEQ®-Platte – intensiver und konstruktiver Austausch mit benannter Stelle; Vorbereitung der Zulassungsunterlagen für US-amerikanische Food and Drug Administrations (FDA)
  • Unterzeichnung eines notariellen Anteilskaufvertrags über verbliebene Beteiligung in Höhe von 33 % an aap Joints GmbH am 23.09.2016 für 0,4 Mio. EUR; Voraussetzung für Vollzug ist Rezertifizierung von drei Produkten bis Jahresende 2016; Verlängerung der CE-Zulassung ist sehr herausfordernde Aufgabe, da es sich um sogenannte Klasse III-Produkte handelt, die sich in einem schwierigen Zulassungsumfeld mit stetig steigenden Anforderungen und teils langen Reaktionszeiten der Zulassungsbehörden bewegen; Abschluss des Vertrags führte in Q3/2016 zu Wertberichtigung auf Beteiligung an aap Joints GmbH in Höhe von 0,4 Mio. EUR
  • Gütliche Einigung mit Mitentwickler der LOQTEQ® Technologie über vorzeitige Beendigung eines langfristigen Lizenzvertrags und Kompensation durch Abstandszahlung, die in 2016 in einer ersten Fixzahlung geleistet wird und in der Folge bei Erreichung bestimmter Umsatzziele nur in den nächsten drei Jahren tranchenweise zur Auszahlung kommt; Terminierung führt zu mittel- und langfristiger sowie nachhaltiger Entlastung der Ergebnisebene; erste Abstandszahlung in Höhe von 0,3 Mio. EUR führt zu einmaliger Sonderbelastung des Ergebnisses in Q3/2016
  • Wechsel im Aufsichtsrat: Jacqueline Rijsdijk folgt auf Ronald Meersschaert, der sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hat; Jacqueline Rijsdijk verfügt über ausgewiesene Wirtschafts- und Finanzexpertise und exzellentes Netzwerk

Ausblick 2016

Im vierten Quartal 2016 will aap weitere Fortschritte im Rahmen der Strategieumsetzung realisieren. Hierbei fokussiert der Vorstand schwerpunktmäßig die folgenden Themen:

Bei der Beschleunigung wertschaffender Innovationen wird aap die Erweiterung des LOQTEQ® Portfolios für bestimmte Indikationsregionen bzw. Funktionalitäten weiter gezielt vorantreiben und plant die Markteinführung weiterer polyaxialer LOQTEQ® Systeme für unterschiedliche anatomische Regionen.

Im Bereich der Silberbeschichtungstechnologie wird bezüglich des laufenden CE-Konformitätsbewertungsverfahrens die aktive Interaktion mit den Zulassungsbehörden weiter fortgesetzt. Für die US-amerikanische Zulassung werden die erforderlichen Zulassungsunterlagen für die Einreichung bei der US-Behörde vorbereitet.   

Die Erweiterung des Marktzugangs möchte die Gesellschaft durch zwei Ansätze realisieren: Zum einen sollen die Vertriebsaktivitäten in den etablierten Märkten Nordamerikas und Westeuropas weiter ausgebaut werden. Ausgehend von der sehr erfreulichen Umsatzentwicklung in Nordamerika in den ersten neun Monaten 2016 erwarten wir eine Fortsetzung der Umsatzdynamik im vierten Quartal 2016. Zum anderen werden weitere Anstrengungen unternommen, um die Umsätze in Wachstumsmärkten wie den BRICS- und SMIT-Staaten zu stabilisieren.

Nach der erfolgreichen Desinvestition der aap Biomaterials GmbH hat aap bereits umfangreiche Maßnahmen zur Senkung der Personal- und Sachkosten eingeleitet um der verminderten Unternehmensgröße Rechnung zu tragen. Diesen Prozess der Kostenoptimierung werden wir in den nächsten Quartalen weiter forcieren.

Basierend auf dem bisherigen Geschäftsverlauf und unter Berücksichtigung der Einmaleffekte sowie der laufenden Verhandlungen, geht der Vorstand davon aus, dass Umsatz und EBITDA am unteren Ende der Guidance für das Geschäftsjahr 2016 liegen werden.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 20. Oktober 2016, 00:00 Uhr

aap: Markteinführung des polyaxialen LOQTEQ® VA Sprunggelenkssystems

aap: Markteinführung des polyaxialen LOQTEQ® VA Sprunggelenkssystems

Polyaxiales System ermöglicht flexible Behandlung von Sprunggelenksfrakturen

Die aap Implantate AG („aap“) gibt die Markteinführung der polyaxialen LOQTEQ® VA Distalen Tibia- und Fibulaplatten 2.7/3.5 bekannt. Das System ermöglicht die flexible Behandlung von Sprunggelenksfrakturen und adressiert damit eine der häufigsten Frakturen lasttragender Gelenke. Die LOQTEQ® VA Distalen Tibia- und Fibulaplatten 2.7/3.5 gehören zur Produktfamilie LOQTEQ® VA (VA = Variable Angle). Dabei handelt es sich um polyaxiale Implantate, die das Setzen der winkelstabilen Schrauben in verschiedenen Winkeln ermöglichen. Polyaxiale Implantate benötigt man für die Versorgung von Regionen, wie zum Beispiel dem Sprunggelenk, die im Rahmen einer Operation neben Winkelstabilität auch Flexibilität beim Setzen der Schrauben benötigen.

Sprunggelenksfrakturen gehören zu den häufigsten unfallchirurgisch versorgten Frakturen. Um den wachsenden Ansprüchen der Patienten zu entsprechen, ist eine schnelle, übungsstabile Versorgung mit einem dauerhaften Erhalt des Repositionsergebnisses nötig. Die spezielle Zusammenstellung von anatomisch vorgeformten sowie winkelstabilen Platten in Verbindung mit frei wählbaren Schraubenwinkeln und anwenderfreundlichen Instrumenten erfüllen alle Anforderungen an ein modernes Frakturmanagement.

Das LOQTEQ® VA Sprunggelenkssystem 2.7/3.5 beinhaltet distale Platten für die Versorgung von medialen und anterolateralen Frakturen der Tibia (Schienbein) sowie Platten zur Behandlung von lateralen Frakturen der Fibula (Wadenbein). Dabei wurde die bereits erfolgreich vermarktete monoaxiale Version des LOQTEQ® Sprunggelenkssystems um variable-winkelstabile Rundlöcher im gelenknahen Plattenteil ergänzt und das Profil der Tibiaplatten weiter optimiert. Die LOQTEQ® Fibulaplatte 3.5 wurde zusätzlich auf Schrauben mit einem Durchmesser von 2,7 mm im distalen Anteil umgestellt, um kleine Frakturfragmente zu fixieren und den Überstand von Schraubenköpfen bei Abweichungen vom vorgegebenen Winkel zu minimieren. Durch die anatomische Passform des Systems sowie das niedrige Profil, die abgerundeten Kanten und die glatten Oberflächen wird das Risiko von Weichteilirritationen reduziert.

aap wird in Kürze weitere polyaxiale Varianten verschiedener LOQTEQ® Produkte für unterschiedliche anatomische Regionen in den Markt einführen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 18. Oktober 2016, 00:00 Uhr

aap: LOQTEQ® VA Distales Radiussystem hat sich klinisch bewährt und erzielt hohe Marktakzeptanz

aap: LOQTEQ® VA Distales Radiussystem hat sich klinisch bewährt und erzielt hohe Marktakzeptanz

Erstes polyaxiales System aus LOQTEQ®-Produktfamilie seit einem Jahr erfolgreich im Markt

Die Evaluierung nach der Markteinführung vor einem Jahr zeigt, dass sich das LOQTEQ® VA Distale Radiussystem 2.5 der aap Implantate AG („aap“) klinisch bewährt hat und eine hohe Marktakzeptanz verzeichnet. Dabei stößt sowohl das Implantat als auch das zugehörige Instrumentarium auf eine positive Resonanz bei Anwendern und Kunden. Das LOQTEQ® VA Distale Radiussystem 2.5 ist das erste Produkt der Produktfamilie LOQTEQ® VA (VA = Variable Angle). Dabei handelt es sich um polyaxiale Implantate, die das Setzen der winkelstabilen Schrauben in verschiedenen Winkeln ermöglichen. Polyaxiale Implantate benötigt man für die Versorgung von Regionen, wie zum Beispiel der Hand, die im Rahmen einer Operation neben Winkelstabilität auch Flexibilität beim Setzen der Schrauben benötigen.

Das LOQTEQ® VA Distale Radiussystem 2.5 wurde für die Versorgung von Frakturen des distalen Radius (handgelenksnahe Speiche) und der distalen Ulna (handgelenksnahe Elle) entwickelt. Radiusfrakturen machen etwa ein Viertel aller Frakturen aus. Um den wachsenden Ansprüchen der Patienten zu entsprechen, ist eine schnelle, übungsstabile Versorgung mit einem dauerhaften Erhalt des Repositionsergebnisses nötig. Die spezielle Zusammenstellung von anatomisch vorgeformten sowie kleinen winkelstabilen Platten in Verbindung mit frei wählbaren Schraubenwinkeln und anwenderfreundlichen Instrumenten erfüllen alle Anforderungen an ein modernes Frakturmanagement.

Nach bereits erfolgter FDA-Zulassung ist das polyaxiale Radiussystem seit diesem Jahr auch in den USA im Einsatz und wird dort besonders gut angenommen. Dabei wurde eigens für den US-Markt ein Sterilisations- und Siebsystem entwickelt. Insgesamt erfahren insbesondere die große Auswahl an Platten in einem kompakten Set sowie die speziell entwickelten Instrumente wie beispielsweise der von Anwendern mitgestaltete Schraubendreher eine positive Resonanz. Da Radiusfrakturen zu den häufigsten Frakturen gehören, handelt es sich bei diesem System um einen Umsatztreiber. aap wird in Kürze weitere polyaxiale Varianten verschiedener LOQTEQ®-Produkte für unterschiedliche anatomische Regionen in den Markt einführen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 14. Oktober 2016, 00:00 Uhr

aap: Markteinführung des innovativen periprothetischen LOQTEQ®-Systems

aap: Markteinführung des innovativen periprothetischen LOQTEQ®-Systems

Neuartige Fixationstechnologie ermöglicht flexible Behandlung periprothetischer Frakturen

Die aap Implantate AG („aap“) gibt die Markteinführung ihres innovativen periprothetischen LOQTEQ®-Systems mit der Distalen Lateralen Femurplatte 4.5 PP (periprothetisch) bekannt. Das System basiert auf einer neuartigen zum Patent angemeldeten Fixationstechnologie und ermöglicht die Behandlung von Knochenfrakturen in unmittelbarer Nähe bereits im Körper befindlicher Gelenkimplantate. Damit adressiert das periprothetische LOQTEQ®-System eine der anspruchsvollsten Operationen der Orthopädie. Die Distale Laterale Femurplatte 4.5 PP verfügt über eine CE-Kennzeichnung.

Die Implantationen von künstlichen Hüft- und Kniegelenken gehören zu den häufigsten Operationen in Deutschland. Bei solchen Implantationen kann es im Laufe der Lebensdauer der verwendeten Gelenkimplantate zu Knochenfrakturen in unmittelbarer Nähe der behandelten Stelle kommen. Die Versorgung solcher Frakturen stellt eine besondere Herausforderung in der Orthopädie dar, da man die Schrauben für die Knochenplatten um das Gelenkimplantat herum fixieren muss. Hier setzt das periprothetische LOQTEQ®-System der aap mit seiner innovativen Fixationstechnologie an.

Kern der neuartigen Technologie sind spezielle LOQTEQ®-Scharniere, die sowohl distal als auch proximal an der Platte befestigt werden können. Dabei bleiben sie in einem Winkelbereich von 45° beweglich und werden mit winkelstabilen Schrauben 3,5 mm im variablen Winkel (±15°) im Knochen verankert. Auf diese Weise können verschiedenste Knochendurchmesser adaptiert und die Platten an einer Prothese oder einem Nagel vorbei insbesondere im osteoporotischen Knochen sicher fixiert werden. Die Scharniere ermöglichen dem behandelnden Chirurgen maximale Flexibilität bei der Planung und Durchführung der operativen Stabilisierung durch den möglichen Einsatz am proximalen und distalen Plattenende. Das Angebot der aap wird in diesem Bereich durch Cerclage-Einsätze für Kabel- oder Drahtcerclagen ergänzt.

Das periprothetische LOQTEQ®-System konnte in den vergangenen Monaten im Rahmen von klinischen Erstanwendungen in Punkto Anwenderfreundlichkeit und Flexibilität überzeugen. aap plant die periprothetische Fixationstechnologie in Zukunft auf weitere relevante Platten des LOQTEQ®-Portfolios für verschiedene anatomische Regionen zu übertragen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 12. September 2016, 00:00 Uhr

Wechsel im Aufsichtsrat der aap Implantate AG

Wechsel im Aufsichtsrat der aap Implantate AG

Die aap Implantate AG („aap“) gibt bekannt, dass Ronald Meersschaert sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats aus persönlichen Gründen niederlegen wird. Seine Tätigkeit endet zum 5. Oktober 2016. Ronald Meersschaert wurde erstmals von der Hauptversammlung im Geschäftsjahr 2009 in den Aufsichtsrat der aap gewählt. Nachfolgerin wird Frau Jacqueline Rijsdijk (60), die als Ersatzmitglied für Herrn Meersschaert gewählt wurde. Jacqueline Rijsdijk ist als Beraterin in den Niederlanden Mitglied in mehreren Aufsichtsräten und Kontrollgremien namhafter Unternehmen wie beispielsweise Deloitte Niederlande und Royal Cosun.

Biense Visser, Vorsitzender des Aufsichtsrats der aap, würdigt die Arbeit Ronald Meersschaerts in den vergangenen Jahren: „Wir danken Ronald Meersschaert für den großen Einsatz und die hervorragende Arbeit, die er in den letzten Jahren für aap auf dem Weg zu einem fokussierten Traumaunternehmen geleistet hat. Als ausgewiesener Finanzexperte war er für Aufsichtsrat und Vorstand stets ein kompetenter und vertrauensvoller Ansprechpartner, der wesentlich zu Themen in den Bereichen Finanzen und Strategie beigetragen hat.“

Zudem begrüßt Biense Visser die Annahme des Aufsichtsratsmandats durch Jacqueline Rijsdijk: „Jacqueline Rijsdijk ist eine angesehene Beraterin von Kontrollgremien mit umfassenden Wirtschafts- und Finanzkenntnissen und einem exzellenten Netzwerk. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und sind uns sicher, dass aap von ihrer ausgeprägten Finanzexpertise und ihrer langjährigen Erfahrung profitieren wird.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 12. August 2016, 00:00 Uhr

aap: Umsatz und EBITDA in Q2/2016 am oberen Ende der Guidance; Weitere wichtige Fortschritte bei LOQTEQ® und Silbertechnologie

aap: Umsatz und EBITDA in Q2/2016 am oberen Ende der Guidance; Weitere wichtige Fortschritte bei LOQTEQ® und Silbertechnologie

  • Umsatz und EBITDA in Q2/2016 bei 3,4 Mio. EUR (Guidance: 2,5 Mio. EUR bis 3,5 Mio. EUR) und
    -1,4 Mio. EUR (Guidance: -2,5 Mio. EUR bis -1,5 Mio. EUR) 
  • US-Umsatz in Q2/2016 bei 0,7 Mio. EUR (Q2/2015: 0,2 Mio. EUR) und in H1/2016 bei 1,3 Mio. EUR (H1/2015: 0,3 Mio. EUR)
  • Silberbeschichtungstechnologie: Gute Fortschritte im Rahmen des CE-Konformitätsbewertungs-verfahrens; ermutigendes Pre-Submission Meeting bei US- Zulassungsbehörde (FDA)
  • LOQTEQ®: Notice of Allowance für weiteres US-Patent erhalten; „Umbrella-Patent“ mit umfassendem Schutz in den USA
  • Kostensenkungsmaßnahmen: Umfangreiche Personalmaßnahmen mit annualisiertem Gesamteffekt von bis zu 1,5 Mio. EUR umgesetzt
  • Abschluss des Verkaufs der aap Biomaterials GmbH führt zu Nettozufluss zum 30.06.2016 von ca. 34,5 Mio. EUR und Entkonsolidierungsgewinn von rund 23,3 Mio. EUR
  • Erfolgreicher Verlauf der ordentlichen Hauptversammlung 2016

Die aap Implantate AG („aap“) konnte im zweiten Quartal 2016 die gesetzten Ziele sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig erreichen. Die Gesellschaft erzielte im Berichtszeitraum im fortzuführenden Geschäftsbereich einen Umsatz in Höhe von 3,4 Mio. EUR (Q2/2015: 3,6 Mio. EUR), der damit am oberen Ende der Guidance von 2,5 Mio. EUR bis 3,5 Mio. EUR liegt. Des Weiteren erwirtschaftete aap im zweiten Quartal 2016 im fortzuführenden Geschäftsbereich ein EBITDA in Höhe von -1,4 Mio. EUR (Q2/2015: -1,4 Mio. EUR) und somit einen Wert leicht oberhalb des prognostizierten Bereichs von
-2,0 Mio. EUR bis -1,5 Mio. EUR.

Umsatz Q2

in Mio. EUR

Q2/2016

Q2/2015

Veränderung

Trauma

3,0

3,3

-8 %

Sonstiges

0,4

0,3

+73 %

Umsatz fortzuführender Geschäftsbereich

3,4

3,6

-3 %

 

 

 

 

Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich

1,7*

2,9

-43 %

Umsatz Konzern

5,1*

6,5

-21 %

*Beinhaltet Geschäft der aap Biomaterials GmbH im Zeitraum 01.04.2016 bis 11.05.2016.

EBITDA Q2

in Mio. EUR

Q2/2016

Q2/2015

Veränderung

EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-1,4

-1,4

0 %

 

 

 

 

EBITDA aufgegebener Geschäftsbereich

23,8*

0,6

> +100%

EBITDA Konzern

22,4*

-0,8

> +100 %

*Beinhaltet Geschäft der aap Biomaterials GmbH im Zeitraum 01.04.2016 bis 11.05.2016 und Entkonsolidierungserfolg aus Verkauf der aap Biomaterials GmbH.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2016 zeigt sich, dass sich die initiierten Vertriebsmaßnahmen nun auch in einer entsprechenden Umsatz- und Ergebnisentwicklung widerspiegeln. So hat aap den Fokus insbesondere stärker auf etablierte Märkte gelegt und ihre Vertriebsorganisation mit erfahrenen Führungskräften ausgebaut. Gleichzeitig bleibt jedoch anzumerken, dass aufgrund der weiterhin angespannten wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in einigen der BRICS- und SMIT-Staaten Märkte wie China, Türkei und Russland auch im zweiten Quartal keinen Umsatzbeitrag geleistet haben.

Umsatz H1


in Mio. EUR

H1/2016

H1/2015

Veränderung

Trauma

5,2

6,0

-11 %

Sonstiges

0,7

0,5

+28 %

Umsatz fortzuführender Geschäftsbereich

5,9

6,5

-8 %

 

 

 

 

Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich

4,2*

7,1

-41 %

Umsatz Konzern

10,1*

13,6

-25 %

*Beinhaltet Geschäft der aap Biomaterials GmbH im Zeitraum 01.01.2016 bis 11.05.2016.

EBITDA H1

in Mio. EUR

H1/2016

H1/2015

Veränderung

EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-3,6

-3,1

-13 %

 

 

 

 

EBITDA aufgegebener Geschäftsbereich

24,1*

2,5

> +100 %

EBITDA Konzern

20,5*

-0,6

> +100 %

*Beinhaltet Geschäft der aap Biomaterials GmbH im Zeitraum 01.01.2016 bis 11.05.2016 und Entkonsolidierungserfolg aus Verkauf der aap Biomaterials GmbH.

Im ersten Halbjahr 2016 realisierte aap im fortzuführenden Geschäftsbereich einen Umsatz von 5,9 Mio. EUR (H1/2015: 6,5 Mio. EUR). Das EBITDA lag in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres bei -3,6 Mio. EUR (H1/2015: -3,1 Mio. EUR).

Die folgenden Highlights zeigen die Fortschritte, die aap bezüglich der Umsetzung der Management Agenda 2016 im zweiten Quartal 2016 erzielen konnte:

  • Vertrieb USA: Initiierte Vertriebsmaßnahmen zeigen Wirkung – Umsatz mit lokalen Distributoren und globalen Partnern, die aap-Produkte unter eigenem oder aap-Label in den USA vertreiben, in Q2/2016 bei 0,7 Mio. EUR (Q2/2015: 0,2 Mio. EUR) und in H1/2016 bei 1,3 Mio. EUR (H1/2015: 
  • 0,3 Mio. EUR); wachsende Anzahl an wöchentlichen Operationen mit LOQTEQ®-Produkten
  • Vertrieb DACH und International: Erfolgreiche Neukundengewinnung in Österreich; Präsenz in Spanien und Italien weiter erhöht, erfolgreiche Neukundengewinnung in Lateinamerika und Ausbau des Geschäfts in Südafrika
  • Silberbeschichtungstechnologie: Gute Fortschritte im Rahmen des CE-Konformitätsbewertungsverfahrens für silberbeschichtete LOQTEQ®-Platte – intensiver und konstruktiver Austausch mit benannter Stelle; ermutigendes Pre-Submission Meeting bei US-amerikanischer Food and Drug Administration (FDA) Anfang Juli
  • LOQTEQ®: Notice of Allowance für weiteres US-Patent erhalten – umfassender Schutz („Umbrella Patent“), bei dem viele bereits erteilte Patente vereint und erweitert werden konnten; planmäßige Fortschritte bei Komplettierung des LOQTEQ®-Produktportfolios – Fokus der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf neuen polyaxialen LOQTEQ®-Systemen sowie Ergänzungen bereits bestehender LOQTEQ®-Systeme
  • Kostensenkungsmaßnahmen: Umsetzung umfangreicher Personalmaßnahmen, die, hochgerechnet auf einen 12-Monatszeitraum, einem Gesamteffekt von bis zu 1,5 Mio. EUR entsprechen, verbunden mit Einmaleffekten in Q2/2016 von 0,3 Mio. EUR
  • Erfolgreicher Abschluss des Verkaufs der aap Biomaterials GmbH am 11. Mai 2016 führt zu Nettozufluss zum 30.06.2016 von ca. 34,5 Mio. EUR und Entkonsolidierungsgewinn von rund 23,3 Mio. EUR; Erlöse sollen zur Finanzierung des weiteren Wachstums verwendet und an Aktionäre ausgekehrt werden – denkbar ist beispielsweise Dividendenzahlung im GJ/2017 auf Basis Jahresabschluss 2016
  • Hauptversammlung 2016: Gegenanträge der Westlake GmbH & Co. Beratungs KG mit überwältigender Mehrheit abgelehnt und alle Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit angenommen

 Ausblick 2016

Im dritten Quartal 2016 will aap weitere Fortschritte im Rahmen der Strategieumsetzung realisieren. Hierbei fokussiert der Vorstand schwerpunktmäßig die folgenden Themen:

Bei der Beschleunigung wertschaffender Innovationen wird aap die Erweiterung des LOQTEQ®-Portfolios für bestimmte Indikationsregionen bzw. Funktionalitäten weiter gezielt vorantreiben. Im Bereich der Silberbeschichtungstechnologie wird bezüglich des laufenden CE-Konformitätsbewertungsverfahrens die aktive Interaktion mit den Zulassungsbehörden weiter fortgesetzt. Für die US-amerikanische Zulassung werden ausgehend von dem sehr ermutigenden Pre-Submission Meeting mit der FDA nun die erforderlichen Zulassungsunterlagen für die Einreichung bei der US-Behörde vorbereitet.

Die Erweiterung des Marktzugangs möchte die Gesellschaft durch zwei Ansätze realisieren: Zum einen sollen die Vertriebsaktivitäten in den etablierten Märkten Westeuropas sowie in den USA weiter ausgebaut werden. Zum anderen werden weitere Anstrengungen unternommen, um die Umsätze in Wachstumsmärkten wie den BRICS- und SMIT-Staaten zu stabilisieren.

Nach der erfolgreichen Desinvestition der aap Biomaterials GmbH hat aap bereits umfangreiche Maßnahmen zur Senkung der Personal- und Sachkosten eingeleitet um der verminderten Unternehmensgröße Rechnung zu tragen. Auch im dritten Quartal wird die Gesellschaft konsequent an einer weiteren Optimierung der Kostenbasis arbeiten.

Für das dritte Quartal 2016 erwartet aap für den fortzuführenden Geschäftsbereich einen Umsatz im Bereich zwischen 2,5 Mio. EUR und 4,0 Mio. EUR sowie ein EBITDA von -2,0 Mio. EUR bis -1,2 Mio. EUR.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 13. Mai 2016, 00:00 Uhr

aap: Umsatz und EBITDA in Q1/2016 im Rahmen der Erwartungen

aap: Umsatz und EBITDA in Q1/2016 im Rahmen der Erwartungen

Die aap Implantate AG ("aap") erzielte im ersten Quartal 2016 auf Konzernebene einen Umsatz und ein EBITDA im Rahmen der Guidance. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum bei 5,1 Mio. EUR (Q1/2015: 7,1 Mio. EUR) und damit innerhalb der im Februar 2016 veröffentlichten Prognose von 4,5 Mio. EUR bis 6,0 Mio. EUR. Des Weiteren realisierte die Gesellschaft im ersten Quartal 2016 ein EBITDA in Höhe von
-1,9 Mio. EUR (Q1/2015: 0,2 Mio. EUR), das ebenfalls im prognostizierten Bereich von
-2,0 Mio. EUR bis -1,0 Mio. EUR lag.

Verschlechterte gesamtwirtschaftliche Entwicklungen in den BRICS- und SMIT-Staaten haben im letzten Jahr unsere geplante Umsatzentwicklung negativ beeinflusst und stellten auch im ersten Quartal 2016 eine Herausforderung dar. Kennzeichnend dafür ist unter anderem, dass Märkte wie China, die Türkei und Russland im ersten Quartal keinen Umsatzbeitrag leisten konnten. aap hat darauf reagiert und den Fokus stärker auf etablierte Märkte gelegt und bereits die notwendigen Vertriebsaktivitäten in diesen Märkten gestartet. Insgesamt erwartet die Gesellschaft, dass die Maßnahmen in der zweiten Jahreshälfte 2016 ihre Wirkung entfalten werden.

Umsatz

in Mio. EUR

Q1/2016

Q1/2015

Veränderung

Trauma

2,2

2,6

-16 %

Sonstiges

0,3

0,3

-3 %

Umsatz fortzuführender Geschäftsbereich

2,5

2,9

-14 %

 

 

 

 

Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich

2,6

4,2

-39 %

Umsatz Konzern

5,1

7,1

-29 %


EBITDA

in Mio. EUR

Q1/2016

Q1/2015

Veränderung

EBITDA Konzern

-1,9

0,2

> -100 %

EBITDA aufgegebener Geschäftsbereich

0,3

2,0

-85 %

EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-2,2

-1,8

-23 %

 

aap erzielte im ersten Quartal 2016 im fortzuführenden Geschäftsbereich einen Umsatz in Höhe von 2,5 Mio. EUR (Q1/2015: 2,9 Mio. EUR). Im aufgegebenen Geschäftsbereich verzeichnete die Gesellschaft im Berichtszeitraum einen Umsatz von 2,6 Mio. EUR (Q1/2015: 4,2 Mio. EUR).

Das EBITDA im fortzuführenden Geschäftsbereich lag in den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres bei -2,2 Mio. EUR (Q1/2015: -1,8 Mio. EUR). Im aufgegebenen Geschäftsbereich realisierte aap im ersten Quartal 2016 ein EBITDA in Höhe von 0,3 Mio. EUR (Q1/2015: 2,0 Mio. EUR).

Die folgenden Highlights zeigen die Fortschritte, die aap bezüglich der Umsetzung der Management Agenda 2016 im ersten Quartal 2016 erzielen konnte:

  • Unterzeichnung eines Anteilskaufvertrags über Verkauf von 100 % der Geschäftsanteile an der aap Biomaterials GmbH am 22. März 2016; Vollzug der Transaktion am 11. Mai 2016
  • LOQTEQ®: Planmäßige Fortschritte bei Komplettierung des LOQTEQ®-Produktportfolios; Fokus der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten lag auf Implantaten für untere Extremitäten und dem Launch des periprothetischen Versorgungssystems
  • Silberbeschichtungstechnologie: Einreichung des Design Dossiers für Durchführung eines CE-Konformitätsbewertungsverfahrens bei benannter Stelle im Januar 2016; erste Schritte für Zulassungsprozess bei US-amerikanischer Food and Drug Administration (FDA) initiiert


Ausblick 2016

Im zweiten Quartal 2016 will aap weitere Fortschritte im Rahmen der Strategieumsetzung erreichen. Hierbei fokussiert der Vorstand schwerpunktmäßig die folgenden Themen:

Bei der Beschleunigung wertschaffender Innovationen wird aap die Erweiterung des LOQTEQ®-Portfolios für bestimmte Indikationsregionen bzw. Funktionalitäten weiter gezielt vorantreiben. Im Bereich der Silberbeschichtungstechnologie wird bezüglich des laufenden Zulassungsprozesses eine aktive Interaktion mit den Zulassungsbehörden angestrebt.

Die Erweiterung des Marktzugangs möchte die Gesellschaft durch zwei Ansätze realisieren: Zum einen sollen die Vertriebsaktivitäten in den etablierten Märkten Westeuropas sowie in den USA weiter ausgebaut werden. Zum anderen werden weitere Anstrengungen unternommen, um die Umsätze in Wachstumsmärkten wie den BRICS- und SMIT-Staaten zu stabilisieren.

Nach der erfolgreichen Desinvestition der aap Biomaterials GmbH wird sich aap im zweiten Quartal außerdem auf die Optimierung der operativen Effizienz konzentrieren. Hierbei steht die Anpassung der Kostenstruktur auf die neue Unternehmensgröße im Vordergrund.

Der Abschluss der Transaktion über den Verkauf der aap Biomaterials GmbH wird nach vorläufigen Berechnungen zu einem einmaligen positiven Gesamteffekt auf Ertragsebene im zweiten Quartal 2016 in Höhe von rund 19,6 Mio. EUR führen.

Somit bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr 2016: Die Gesellschaft antizipiert für das EBITDA des Konzerns (fortzuführender und aufgegebener Geschäftsbereich) inklusive Entkonsolidierungserfolg einen Wert zwischen 14,1 Mio. EUR und 15,7 Mio. EUR. Für den fortzuführenden Geschäftsbereich wird nach wie vor ein Umsatz zwischen 13,0 Mio. EUR und 15,0 Mio. EUR sowie ein EBITDA zwischen -5,5 Mio. EUR und -3,9 Mio. EUR erwartet.

Für das zweite Quartal 2016 erwartet aap für den fortzuführenden Geschäftsbereich einen Umsatz im Bereich zwischen 2,5 Mio. EUR und 3,5 Mio. EUR sowie ein EBITDA von -2,0 Mio. EUR bis -1,5 Mio. EUR.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 11. Mai 2016, 00:00 Uhr

aap schließt Verkauf des Biomaterialiengeschäfts ab

aap schließt Verkauf des Biomaterialiengeschäfts ab

Die aap Implantate AG („aap“) hat heute den Verkauf von 100 % der Geschäftsanteile an ihrer Tochtergesellschaft aap Biomaterials GmbH abgeschlossen. Käufer ist Keensight Capital, eine der führenden europäischen Beteiligungsgesellschaften im Bereich Growth Private Equity.
Der aap fließt durch den Abschluss der Transaktion ein Betrag von rund 36,6 Mio. EUR zu. Nach Abzug der geschätzten Transaktionskosten liegt der Nettozufluss bei etwa 35 Mio. EUR. Der Abschluss der Transaktion wird nach vorläufigen Berechnungen zu einem einmaligen positiven Gesamteffekt auf Ertragsebene in Höhe von 19 - 20 Mio. EUR führen.

Die Gesellschaft wird einen Teil der Erlöse zur Finanzierung des weiteren Wachstums verwenden und einen Teil an ihre Aktionäre auskehren. In diesem Zusammenhang prüft aap verschiedene Möglichkeiten, ohne bereits eine Maßnahme näher in Erwägung gezogen oder beschlossen zu haben. Denkbar erscheinen beispielsweise die Auflegung eines Aktienrückkaufprogramms im laufenden Geschäftsjahr und/oder eine Dividendenzahlung im Geschäftsjahr 2017 auf Basis des Jahresabschlusses 2016. 

Durch den Vollzug der Transaktion wird aap zu einem „Pure Player“ im Bereich Trauma mit einem innovativen Produkt- und Technologieportfolio. Dabei bieten die drei IP-geschützten Plattformtechnologien LOQTEQ®, Silberbeschichtung und Magnesium mittelfristig ein erhebliches Wachstumspotenzial. Es ist ein wesentliches Ziel der weiteren strategischen Entwicklung der aap den inhärenten Wert dieser innovativen Produkt- und Technologiebasis zu heben.

Der Vorstand der aap ist zuversichtlich mit der „neuen“ aap als „Pure Player“ im Bereich Trauma eine attraktive Wachstums-Story realisieren und nachhaltig den Unternehmenswert steigern zu können.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 29. April 2016, 00:00 Uhr

Jahresabschluss 2015: Herausforderndes Geschäftsjahr mit signifikanten Fortschritten bei der Strategieumsetzung

Jahresabschluss 2015: Herausforderndes Geschäftsjahr mit signifikanten Fortschritten bei der Strategieumsetzung

Die aap Implantate AG („aap“) konnte im Geschäftsjahr 2015 viele der gesetzten Ziele erreichen und dabei wesentliche Fortschritte im Rahmen der Strategieumsetzung verzeichnen. Gleichzeitig war es aber auch ein herausforderndes Jahr, da insbesondere einige der strategischen Wachstumsmärkte, die der Gesellschaft in den letzten Jahren positive Wachstumsraten beschert haben, nicht die erwartete Entwicklung genommen haben. aap erzielte im Geschäftsfahr 2015 einen Umsatz in Höhe von 28,0 Mio. EUR (GJ/2014: 30,6 Mio. EUR) und ein EBITDA in Höhe von -1,9 Mio. EUR (GJ/2014: 2,2 Mio. EUR).

2015 – Wesentliche Fortschritte

  • Signifikanter Ausbau des LOQTEQ®-Portfolios mit Indikationsabdeckung bei Großknochenbrüchen von mehr als 90 % erreicht – dadurch höhere Attraktivität für etablierte Märkte, Verbundkliniken, Einkaufsgemeinschaften und Ausschreibungsverfahren
  • Weitestgehender Abschluss der zulassungsrelevanten Arbeiten im Bereich Silberbeschichtungstechnologie und Einreichung des Design Dossiers für Durchführung eines CE-Konformitätsbewertungsverfahrens bei benannter Stelle im Januar 2016
  • Veräußerungsprozess für aap Biomaterials GmbH in Q4/2015 wieder gestartet und Unterzeichnung eines Anteilskaufvertrags im März 2016
  • Abschluss eines Vertrags in Q3/2015 der im Falle der erfolgreichen Rezertifizierung von acht Produkten die automatische Veräußerung des verbliebenen 33 %-Anteils an der aap Joints GmbH vorsieht
  • Abschluss von insgesamt 12 Distributionsverträgen im Rahmen der Erschließung des US-Marktes; erste Anwendungen mit LOQTEQ®-Produkten in verschiedenen Krankenhäusern durchgeführt und erste Umsätze erzielt
  • Erfolgreiche Neukundengewinnung und Vertriebsstart in Mexiko, Argentinien, Brasilien und Südafrika

All diese Entwicklungen stellen für uns klar Unternehmenswert steigernde Faktoren dar, die sich aber noch nicht in messbaren Zahlen in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Cash-Flow ausgedrückt haben.
Für eine genaue Auswertung der Management Agenda 2015 verweist aap auf den heute veröffentlichten konsolidierten Jahresfinanzbericht 2015.

aap hat am 22. März 2016 einen notariell beurkundeten Anteilskaufvertrag mit einem führenden europäischen Private-Equity-Unternehmen über den Verkauf von 100 % der Geschäftsanteile an ihrer Tochtergesellschaft aap Biomaterials GmbH mit Sitz in Dieburg unterzeichnet. Der im Rahmen der Transaktion veräußerte Geschäftsbereich besteht aus der aap Biomaterials GmbH, die auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Knochenzementen, Mischsystemen und dazugehörigen Accessoires spezialisiert ist, sowie dem Distributionsgeschäft der aap in diesem Bereich.

Ausgehend von dieser Transaktion und durch Erfüllung der Voraussetzungen nach IFRS 5 im November 2015 wird der veräußerte Geschäftsbereich im Konzernabschluss zum 31.12.2015 als aufgegebener Geschäftsbereich dargestellt. Die Gesamtergebnisrechnung des Konzerns wird daher in zwei Bereiche aufgespalten: Fortzuführender Geschäftsbereich und Aufgegebener Geschäftsbereich. Der fortzuführende Geschäftsbereich umfasst die Aktivitäten die in der aap Implantate AG, Berlin, der aap Implants Inc., Dover, Delaware, USA und der MAGIC Implants GmbH, Berlin gebündelt sind. Der aufgegebene Geschäftsbereich umfasst für das Geschäftsjahr 2015 die aap Biomaterials GmbH, Dieburg, das Distributionsgeschäft der aap Implantate AG im Bereich Knochenzemente, Mischsysteme und dazugehörigen Accessoires sowie für das Geschäftsjahr 2014 zusätzlich noch die EMCM B.V., Nijmegen, Niederlande, die im Februar 2014 an ein Private-Equity-Unternehmen verkauft wurde.

2015 - Finanzkennzahlen

Umsatz

in Mio. EUR

GJ/2015

GJ/2014

Veränderung

Trauma

10,8

12,8

-16 %

Trauma - Implantate

10,3

12,2

-16 %

Trauma - Biomaterialien

0,5

0,6

-9 %

Sonstiges

1,5

1,8

-17 %

Umsatz fortzuführender Geschäftsbereich

12,3

14,6

-16 %

 

 

 

 

Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich

15,7

16,0*

-2 %

Umsatz Konzern

28,0

30,6*

-9 %

*Aufgegebener Geschäftsbereich: Umfasst aap Biomaterials GmbH und das Distributionsgeschäft der aap Implantate AG im Bereich Knochenzemente, Mischsysteme und dazugehörigen Accessoires für den Zeitraum 1-12/2015 ohne die EMCM B.V. für den Zeitraum 1-2/2014.    

EBITDA

in Mio. EUR

GJ/2015

GJ/2014

Veränderung

EBITDA fortzuführender Geschäftsbereich

-6,8

-3,9

-73 %

EBITDA aufgegebener Geschäftsbereich

4,9

6,2*

-20 %

EBITDA Konzern

-1,9

2,2*

> -100 %

*Aufgegebener Geschäftsbereich: Umfasst aap Biomaterials GmbH und das Distributionsgeschäft der aap Implantate AG im Bereich Knochenzemente, Mischsysteme und dazugehörigen Accessoires für den Zeitraum 1-12/2015 ohne die EMCM B.V. für den Zeitraum 1-2/2014.    

2015 – Umsatz und Ergebnis

aap realisierte im fortzuführenden Geschäftsbereich im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz in Höhe von 12,3 Mio. EUR (GJ/2014: 14,6 Mio. EUR). Damit konnte die Gesellschaft das ursprünglich für 2015 geplante Umsatzwachstum im Bereich Trauma nicht erreichen. Hintergrund waren hauptsächlich Verzögerungen bei der Umsatzentwicklung in einigen strategischen Wachstumsmärkten (China, Russland und Türkei) aufgrund verschlechterter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sowie beim US-Markteintritt aufgrund langwieriger administrativer Prozesse in Krankenhäusern.

aap hat auf diese Entwicklungen reagiert und wird sich künftig stärker auf etablierte Märkte wie die USA, die DACH-Region und weitere europäische Länder fokussieren. Gleichzeitig soll die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten stabilisiert werden. Darüber hinaus hat die Gesellschaft ihre Vertriebsorganisation deutlich ausgebaut und sich mit erfahrenen Vertriebsleitern, die zuvor für global führende Unternehmen tätig waren, verstärkt.

Darüber hinaus kam es infolge von Unternehmensübernahmen und Fusionen in der globalen Orthopädieindustrie sowie der daraus folgenden Prioritäten der Entscheidungsträger zu Verzögerungen beim Abschluss bereits angebahnter Projektgeschäfte im Biomaterialienbereich. In der Folge blieb der Umsatz im aufgegebenen Geschäftsbereich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert bei 15,7 Mio. EUR (GJ/2014: 16,0 Mio. EUR).

 Das EBITDA im fortzuführenden Geschäftsbereich lag im Geschäftsjahr 2015 bei -6,8 Mio. EUR (GJ/2014: -3,9 Mio. EUR). Hintergrund dieser Entwicklung waren insbesondere die folgenden Effekte, die das EBITDA im Berichtszeitraum maßgeblich beeinflusst haben:

  • Rückgang in den sonstigen betrieblichen Erträgen aufgrund Anteilsveräußerung aap BM productions GmbH (-0,9 Mio. EUR) in 2014
  • Außerordentlicher und einmaliger Wertabschlag auf Vorräte an Standardtrauma- und Reconprodukten (-0,7 Mio. EUR) infolge von Kannibalisierungseffekten und der Entscheidung über die Desinvestition des verbleibenden Anteils an der aap Joints GmbH
  • Vorlaufkosten für Vertriebsaufbau USA (-0,6 Mio. EUR)
  • Erhöhte Aufwendungen aus Risikovorsorge auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Kundengutschriften für Umsätze früherer Jahre aufgrund verschlechterter Zahlungsmoral (-0,3 Mio. EUR)
  • Margenverlust aus notwendiger Rückabwicklung eines Initialumsatzes aufgrund nicht erfüllter Vertragspflichten eines Distributors (-0,3 Mio. EUR)


Im aufgegebenen Geschäftsbereich realisierte aap im Geschäftsjahr 2015 insbesondere aufgrund des verringerten Umfangs an margenträchtigen Projektgeschäften ein EBITDA in Höhe von 4,9 Mio. EUR (GJ/2014: 6,2 Mio. EUR). 

Ausblick 2016

Mit Vollzug des Verkaufs der aap Biomaterials GmbH wird aap zu einem „Pure Player“ im Bereich Trauma mit innovativen und patentierten Technologien. Damit kann die Gesellschaft mit ihrem fokussierten Geschäftsmodell die Chancen auf dem schnell wachsenden globalen Traumamarkt noch besser nutzen. Die „neue“ aap verfügt über ein umfassendes IP-geschütztes Technologie- und Produktportfolio mit einem breiten LOQTEQ®-Platten- und Schraubenportfolio sowie einer Pipeline für Innovationen mit der Silberbeschichtungstechnologie und auf Magnesium basierten Implantaten. Der Gesellschaft bieten sich damit kurz- und mittelfristige Wachstumsmöglichkeiten in drei der am schnellsten wachsenden Bereichen der Orthopädie: Mainstream-Trauma, Fuß und Sprunggelenk sowie traumakomplementäre Biomaterialien. Ausgehend davon sollte die „neue“ aap als ein Start-up-Unternehmen angesehen werden, dessen Wertschaffung sich zunächst nicht an wirtschaftlichen Zahlen einer Gewinn- und Verlustrechnung ableiten lässt, sondern vielmehr an der inhärenten Wertgenerierung einer IP-basierten Produkt- und Technologiebasis.

Im Geschäftsjahr 2016 will sich aap insbesondere auf eine nachhaltige Umsatzsteigerung mit ihren Traumaprodukten konzentrieren und gleichzeitig die Kostenstruktur so anpassen, dass sie den zukünftig zu erwartenden Umsatzströmen und der reduzierten Unternehmensgröße ausreichend Rechnung trägt. Im Fokus der Wachstumsstrategie der Gesellschaft stehen dabei insbesondere etablierte Märkte wie die USA, die DACH-Region und weitere europäische Länder. Gleichzeitig soll die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten stabilisiert werden. Das LOQTEQ®-Portfolio soll gezielt um weitere Indikationsregionen ergänzt bzw. komplettiert werden. Dabei liegt der Fokus auf der polyaxialen Fixationstechnologie sowie den Bereichen Fuß und Sprunggelenk. Zudem stehen die weitere Beschleunigung der Projekte „Silberbeschichtung von Trauma-Implantaten“ und „magnesiumbasierte Trauma-Implantate“ im Vordergrund, um die Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationen nachhaltig zu stärken und weiter auszubauen.

Der Vorstand hat sich für das Geschäftsjahr 2016 konkret die folgenden finanziellen Ziele gesetzt:

  • Umsatz zwischen 13,0 Mio. EUR und 15,0 Mio. EUR für den fortzuführenden Geschäftsbereich mit einem Wachstum von Traumaprodukten von 20 % (GJ 2015: 12,3 Mio. EUR)
  • EBITDA zwischen -5,5 Mio. EUR und -3,9 Mio. EUR (GJ 2015: -6,8 Mio. EUR) für den fortzuführenden Geschäftsbereich
  • EBITDA des Konzerns (fortzuführender und aufgegebener Geschäftsbereich) inkl. Entkonsolidierungserfolg aus der Veräußerung der aap Biomaterials GmbH zwischen 14,1 Mio. EUR und 15,7 Mio. EUR
  • Umsetzung von Kostensenkungsmaßnahmen mit einem annualisierten Gesamteffekt von 2,0 Mio. EUR; ggf. einmalige Zusatzkosten in 2016 im Rahmen der Beendigung von vertraglichen Beziehungen

Mittelfristig bieten die drei IP-geschützten Plattformtechnologien LOQTEQ®, Silberbeschichtung und Magnesium ein erhebliches Wachstumspotenzial. Darüber hinaus ist das Management der Überzeugung, dass die drei Kerntechnologien ihr volles Wertpotential in der Kooperation mit globalen Partnern entfalten können. Den inhärenten Wert dieser innovativen Produkt- und Technologiebasis zu heben, ist ein wesentliches Ziel der weiteren strategischen Entwicklung der aap. In diesem Zusammenhang arbeitet die Gesellschaft derzeit mit einem führenden Corporate-Finance-Unternehmen zusammen und erarbeitet und bewertet die verschiedenen Möglichkeiten der Wertgenerierung.  

Der Vorstand der aap ist zuversichtlich mit der „neuen“ aap als „Pure Player“ im Bereich Trauma eine attraktive Wachstums-Story realisieren und nachhaltig den Unternehmenswert steigern zu können.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Fabian Franke
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Pressemitteilung vom 22. März 2016, 00:00 Uhr

aap verkauft Biomaterialiengeschäft für 36 Mio. EUR und wird zu einem „Pure Player“ im Bereich Trauma mit innovativen Technologien

aap verkauft Biomaterialiengeschäft für 36 Mio. EUR und wird zu einem „Pure Player“ im Bereich Trauma mit innovativen Technologien

•    Mit Vollzug der Transaktion wird aap zu einem „Pure Player“ im Bereich Trauma mit innovativen Technologien
•    Fokussiertes Geschäftsmodell ermöglicht bessere Nutzung der Chancen auf schnell wachsendem globalem Traumamarkt
•    Vollzug der Transaktion wird zu positivem einmaligem Entkonsolidierungseffekt auf Ertragsebene führen
•    Erlöse sollen zur Finanzierung des weiteren Wachstums verwendet und an Aktionäre ausgekehrt werden

Die aap Implantate AG („aap“) hat heute einen notariell beurkundeten Anteilskaufvertrag mit einem führenden europäischen Private-Equity-Unternehmen über den Verkauf von 100 % der Geschäftsanteile an ihrer Tochtergesellschaft aap Biomaterials GmbH mit Sitz in Dieburg unterzeichnet. Der Kaufpreis basiert auf einem angenommenen Unternehmenswert der aap Biomaterials GmbH von 36 Mio. EUR und wird mit Vollzug der Transaktion („Closing“) zur Zahlung fällig. Der Vollzug der Transaktion unterliegt marktüblichen aufschiebenden Bedingungen, die innerhalb der nächsten drei Monate zu erfüllen sind. Mit Closing der Transaktion wird der bestehende Ergebnisabführungsvertrag zwischen der aap und der aap Biomaterials GmbH beendet.

„Der Vollzug der Transaktion ist der letzte Schritt im Rahmen unserer konsequent umgesetzten Strategie, aap in einen „Pure Player“ im Bereich Trauma zu transformieren “, sagt Bruke Seyoum Alemu, Vorstandsvorsitzender der aap. „Durch die Desinvestition unseres Private-Label-Geschäfts können wir mit einem fokussierten Geschäftsmodell die Chancen auf dem schnell wachsenden globalen Traumamarkt noch besser nutzen.“

Der im Rahmen der Transaktion veräußerte Geschäftsbereich (aufgegebener Geschäftsbereich) besteht aus der aap Biomaterials GmbH, die auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Knochenzementen, Mischsystemen und dazugehörigen Accessoires spezialisiert ist, sowie dem Distributionsgeschäft der aap in diesem Bereich. Der veräußerte Geschäftsbereich erzielte im Geschäftsjahr 2015 auf Grundlage vorläufiger Zahlen einen Umsatz in Höhe von 16,0 Mio. EUR.

Der Vollzug der Transaktion wird zu einem positiven einmaligen Entkonsolidierungseffekt auf Ertragsebene führen. Die Gesellschaft plant einen Teil der Erlöse zur Finanzierung des weiteren Wachstums zu verwenden und einen Teil an ihre Aktionäre auszukehren.

„Im letzten Jahr mussten wir den Verkaufsprozess abbrechen, da die Closing-Bedingungen für uns nicht akzeptabel waren“, sagt Marek Hahn, Mitglied des Vorstands (CFO) der aap. „Dieses Mal freuen wir uns, dass wir die Transaktion zu vorteilhaften Konditionen abschließen konnten. In einem nächsten Schritt werden wir die Kostenstruktur der neuen aap auf die Strategie eines „Pure Player“ im Bereich Trauma ausrichten.“

Die Veröffentlichung des vollständigen Konzern- und Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015 der aap wird bis spätestens 29. April 2016 erfolgen. Der Grund für die verzögerte Veröffentlichung liegt im Verkauf der aap Biomaterials GmbH, die bereits im Konzernabschluss 2015 als sogenannter aufgegebener Geschäftsbereich dargestellt werden muss. Dies führt zu umfangreichen Anpassungen im Anhang und Lagebericht sowie bei verschiedenen Ergebnisdarstellungen im Konzernabschluss.

Mit Vollzug der Transaktion wird die bisherige Umsatz- und EBITDA-Prognose der aap für das Geschäftsjahr 2016 nicht mehr länger gültig sein. Nach Closing wird die Gesellschaft eine neue aktualisierte Prognose für das laufende Geschäftsjahr veröffentlichen. In diesem Zusammenhang strebt aap an, auch weitere Details zur Verwendung eines Teils der Erlöse zugunsten der Aktionäre bekanntzumachen.

„Als „Pure Player“ im Bereich Trauma mit innovativen Technologien konzentrieren wir uns nun insbesondere auf die Erweiterung unseres Trauma-Portfolios sowie den beschleunigten Zugang zu etablierten und Wachstumsmärkten“, so Bruke Seyoum Alemu weiter. „Es ist ein Kernelement unserer Strategie, ein starkes IP-Portfolio mit einem Fokus auf ungedeckte medizinische Bedürfnisse aufzubauen. Unsere IP-geschützten Technologien in den Bereichen Silberbeschichtung und Magnesiumimplantate adressieren bisher nicht adäquat gelöste Probleme in der Chirurgie.“

Die aap wird im Rahmen der Transaktion durch Altium Capital (M&A-Beratung) und Taylor Wessing (Rechtsberatung) beraten.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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aap Implantate AG
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Pressemitteilung vom 18. Februar 2016, 00:00 Uhr

Ausblick für Geschäftsjahr 2016: aap strebt über 20 % Umsatzwachstum im Bereich Trauma an

Ausblick für Geschäftsjahr 2016: aap strebt über 20 % Umsatzwachstum im Bereich Trauma an

    • Umsatzprognose für GJ/2016 zwischen 30 Mio. EUR und 34 Mio. EUR
    • Vertriebsorganisation ausgebaut und Fokus stärker auf etablierten Märkten
    • Dynamische Umsatzentwicklung ab der zweiten Jahreshälfte erwartet
    • Kostensenkung in allen Bereichen mit Ausnahme des Vertriebs geplant

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) will im Geschäftsjahr 2016 auf den Wachstumskurs zurückkehren. Als Wachstumstreiber soll dabei insbesondere der Bereich Trauma fungieren. So erwartet der Vorstand im Traumabereich für das laufende Jahr einen Umsatzanstieg von 20 % bis 25 %. Im Fokus der Wachstumsstrategie der Gesellschaft stehen dabei insbesondere etablierte Märkte wie die USA, die DACH-Region und weitere europäische Länder. Gleichzeitig soll die Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten stabilisiert werden.

In Reaktion auf die Geschäftsentwicklung der vergangenen Quartale hat aap ihre Vertriebsorganisation deutlich ausgebaut. So wurde der Vertrieb mit mehreren Führungskräften verstärkt, die durch ihre langjährigen Tätigkeiten für namhafte internationale Medizintechnikunternehmen über umfangreiche Erfahrungen und eine ausgewiesene Branchenexpertise verfügen.

Durch den substantiellen Ausbau des LOQTEQ®-Portfolios im Geschäftsjahr 2015 kann aap mittlerweile eine Indikationsabdeckung von mehr als 90 % bei der Versorgung von Großknochenbrüchen gewährleisten. Dadurch erhöht sich die Attraktivität der LOQTEQ®-Produktfamilie sowohl für die etablierten Märkte als auch für Verbundkliniken, Einkaufsgemeinschaften und Ausschreibungsverfahren weiter.

Auf Basis der eingeleiteten Maßnahmen und vor dem Hintergrund der aktuellen globalen Marktentwicklungen erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz in Höhe von 30 Mio. EUR bis 34 Mio. EUR sowie ein EBITDA zwischen 0,0 Mio. EUR und 1,0 Mio. EUR.

Für das erste Quartal 2016 rechnet der Vorstand mit einem Umsatz im Bereich von 4,5 Mio. EUR bis 6,0 Mio. EUR sowie einem EBITDA zwischen -2,0 Mio. EUR und -1,0 Mio. EUR. Hintergrund dieser Prognose ist zum einen eine Quartalsschwankung im Bereich Biomaterialien, die primär auf das Bestellverhalten der Großkunden für Knochenzemente und Mischsysteme zurückzuführen ist. Zum anderen erwartet der Vorstand, dass die eingeleiteten Vertriebsmaßnahmen im Bereich Trauma ab der zweiten Jahreshälfte 2016 ihre Wirkung entfalten werden, was sich dann in einer spürbar dynamischeren Umsatzentwicklung widerspiegeln sollte. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Entwicklung der Umsatz- und Ergebniskennziffern im Sinne einer ganzheitlichen wirtschaftlichen Betrachtung auf Jahres- und nicht auf Quartalsbasis bewertet werden sollte.

Management Agenda 2016

Der Vorstand der aap hat seine Zielsetzungen für das aktuelle Geschäftsjahr als Management Agenda im Rahmen von vier strategischen und operativen Handlungsfeldern spezifiziert.

Ziele der Management Agenda 2016

Beschleunigung wertschaffender Innovationen

Komplettierung des LOQTEQ®-Portfolios mit Fokus auf polyaxiale Fixationstechnologie sowie Fuß und Sprunggelenk

CE-Kennzeichnung für antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie

Aufrechterhaltung eines Freshness Indizes von mindestens 20 %

 

Erweiterung des Marktzugangs

Substantieller Umsatzbeitrag aus dem US-Geschäft

Etablierung der DACH-Region und weiterer europäischer Länder als Kernmärkte

Stabilisierung der Umsatzentwicklung in den BRICS- und SMIT-Staaten

 

Optimierung der operativen Effizienz

Kostensenkung in allen Bereichen mit Ausnahme des Vertriebs

Steigerung der Vertriebseffizienz

Optimierung des Working Capital Managements

 

Fokussierung auf Trauma

Abschluss der Desinvestition der aap Biomaterials GmbH (Knochenzemente und Mischsysteme sowie Biomaterialien)

Veräußerung der verbliebenen Beteiligung in Höhe von 33 % an der aap Joints GmbH (Auftragsfertigung für Gelenkimplantate)

 

Ein zentrales Element der Unternehmensstrategie ist die Entwicklung innovativer und IP-geschützter Technologien und Produkte, die die Basis für eine kontinuierliche Wertschaffung darstellen. So adressiert die patentgeschützte antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie der aap einerseits ein bislang noch nicht adäquat gelöstes Problem in der Chirurgie (Infektionsrisiko beim Einsatz von Metallimplantaten) und verfügt andererseits aufgrund des breiten Anwendungsspektrums über ein hohes Wertschöpfungspotential. Übergeordnet verfolgt der Vorstand im Rahmen seiner Strategie weiterhin das Ziel, aap in ein fokussiertes Traumaunternehmen zu transformieren.

Des Weiteren wird aap im Rahmen ihrer Finanzkommunikation künftig über die Umsatzentwicklung in den Bereichen Trauma (LOQTEQ®, Standardtrauma und traumakomplementäre Biomaterialien) und Biomaterialien (Knochenzemente und dazugehörige Accessoires sowie Biomaterialien) berichten.

Die Veröffentlichung des konsolidierten Jahresfinanzberichts 2015 plant aap für den 30. März 2016.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 26. Januar 2016, 00:00 Uhr

aap stellt Antrag für CE-Kennzeichnung ihrer innovativen antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie

aap stellt Antrag für CE-Kennzeichnung ihrer innovativen antibakteriellen Silberbeschichtungstechnologie

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) gibt bekannt, dass vor kurzem das Design Dossier für die Durchführung eines CE-Konformitätsbewertungsverfahrens für die von der Gesellschaft entwickelte antibakterielle Silberbeschichtungstechnologie bei einer auf dem Gebiet der Medizinprodukte führenden benannten Stelle eingereicht wurde. Das Konformitätsbewertungsverfahren erfolgt zunächst für eine silberbeschichtete LOQTEQ®-Platte. Bei erfolgreichem Verlauf der Konformitätsbewertung plant die Gesellschaft die Zulassung auf weitere Trauma-Produkte zu erweitern.

Die Silberbeschichtungstechnologie der aap Implantate AG adressiert mit der Infektionsprävention eines der kritischen und bislang noch nicht adäquat gelösten Probleme in der Chirurgie. Medizinische Implantate können während der Operation durch Bakterien aus der Umgebung besiedelt werden, die in der Folge einen Biofilm bilden, der im späteren Verlauf schwerwiegende Infektionen auslösen kann. Sowohl Antibiotika als auch das menschliche Immunsystem sind gegen Biofilme nur sehr begrenzt wirksam. Es ist daher wünschenswert, die Biofilmbildung im Frühstadium zu bekämpfen. Hier setzt die Silberbeschichtungstechnologie der aap Implantate AG an, indem sie die Oberfläche der Implantate vor bakterieller Besiedelung schützt. Da es keine nennenswerten Resistenzen gegen Silber gibt, bietet die Beschichtung auch einen Schutz vor der Besiedelung durch die besonders problematischen multiresistenten Keime.

Die Alleinstellungsmerkmale der von der aap Implantate AG entwickelten Silberbeschichtungstechnologie sind in vielfältigen Versuchen nachgewiesen worden und bestehen in der hohen Beschichtungsstabilität sowie der guten Biokompatibilität und Wirksamkeit. Zudem handelt es sich aufgrund der relativ kurzen Beschichtungszeit und des vergleichsweise geringen Investitionsvolumens für die notwendigen Beschichtungsanlagen um eine kosteneffiziente Beschichtungstechnologie.

Insgesamt verfügt die Silberbeschichtungstechnologie der aap Implantate AG als Plattformtechnologie über ein breites Anwendungsspektrum und kann somit in einem nächsten Schritt unter anderem auch in weiteren Bereichen wie beispielweise der Kardiologie, der Zahnmedizin oder bei verschiedenen medizinischen Instrumenten zum Einsatz kommen.

Mit der Einreichung des Design Dossiers für die Durchführung eines CE-Konformitätsbewertungsverfahrens für die Silberbeschichtungstechnologie macht die aap Implantate AG einen wichtigen Fortschritt im Rahmen ihrer strategischen Zielsetzung, die Entwicklung wertschaffender Innovationen zu beschleunigen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
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Fabian Franke
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Pressemitteilung vom 18. Januar 2016, 00:00 Uhr

aap: Umsatz in Q4/2015 bei 6,7 Mio. EUR und im GJ/2015 bei 28,7 Mio. EUR

aap: Umsatz in Q4/2015 bei 6,7 Mio. EUR und im GJ/2015 bei 28,7 Mio. EUR

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) erzielte im vierten Quartal 2015 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz in Höhe von 6,7 Mio. EUR (Q4/2014: 8,6 Mio. EUR). Insgesamt verzeichnete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 28,7 Mio. EUR (GJ/2014: 30,6 Mio. EUR), der damit innerhalb der im November 2015 kommunizierten Guidance von 27,5 Mio. EUR bis 31,5 Mio. EUR lag.

in Mio. EURQ4/2015Q4/2014Veränderung
Umsatz6,78,6-22 %
Trauma2,73,9-31 %
davon LOQTEQ®1,62,9-45 %
Biomaterialien3,73,70 %
Projekte0,10,9-90 %
Sonstiges0,20,1>100 %
    
in Mio. EURGJ/2015GJ/2014Veränderung
Umsatz28,730,6-6 %
Trauma11,012,2-10%
davon LOQTEQ®6,88,2-17%
Biomaterialien16,816,42 %
Projekte0,31,2-76 %
Sonstiges0,60,8-20 %

 

Im Bereich Trauma realisierte die aap Implantate AG im vierten Quartal 2015 einen Umsatz in Höhe von 2,7 Mio. EUR (Q4/2014: 3,9 Mio. EUR). Im Gesamtjahr 2015 lag der Umsatz im Bereich Trauma bei 11,0 Mio. EUR (GJ/2014: 12,2 Mio. EUR). Hintergrund des Trauma-Umsatzrückgangs gegenüber dem Vorjahr sind insbesondere die eingetrübten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in einigen Märkten der BRICS- und SMIT-Staaten, die bislang im Fokus der Wachstumsstrategie der Gesellschaft standen, und die in der Konsequenz zu Abweichungen von der ursprünglich antizipierten Umsatzentwicklung geführt haben. Gleichzeitig konnte in den USA aufgrund von Verzögerungen durch langwierige administrative Prozesse in Krankenhäusern noch nicht der geplante Umsatzbeitrag realisiert werden.

Der Vorstand ist zuversichtlich, dass die Gesellschaft mit den eingeleiteten Maßnahmen, die primär auf eine Intensivierung der Vertriebsaktivitäten in vergleichsweise stabileren Märkten in Europa zielen, im aktuellen Geschäftsjahr auf den Wachstumspfad zurückkehren wird. Darüber hinaus soll der US-Markt 2016 zu einem zentralen Standbein im Rahmen der Wachstumsstrategie werden.

Im Bereich Biomaterialien erzielte die aap Implantate AG im vierten Quartal 2015 einen Umsatz in Höhe von 3,7 Mio. EUR, der damit auf dem Niveau der entsprechenden Vorjahresperiode lag (Q4/2014: 3,7 Mio. EUR). Insgesamt verzeichnete der Bereich Biomaterialien im Geschäftsjahr 2015 erneut eine zufriedenstellende Umsatzentwicklung: So erhöhte sich der Umsatz im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr leicht auf 16,8 Mio. EUR (GJ/2014: 16,4 Mio. EUR). Im Rahmen der Strategie, die aap Implantate AG in ein fokussiertes Traumaunternehmen zu transformieren, wurden bereits im vergangenen Geschäftsjahr die notwendigen Schritte für eine Desinvestition der aap Biomaterials GmbH initialisiert. Hierfür hat die Gesellschaft einen strukturierten Prozess aufgesetzt und wird über die Fortschritte berichten.

Im Bereich der Silberbeschichtungstechnologie sind die zulassungsrelevanten Arbeiten im vierten Quartal 2015 planmäßig verlaufen. Auf Basis des heutigen Entwicklungsstands und in Abhängigkeit der Ergebnisse der laufenden Konsultationen mit den Zulassungsbehörden plant die aap Implantate AG die Einreichung des CE-Zulassungsantrags für die Silberbeschichtungstechnologie bis Ende Januar 2016.

Bei den in dieser Pressemitteilung enthaltenen Ergebnissen handelt es sich um vorläufige Werte, die auf einer ersten Analyse des operativen Geschäfts bis zum 31. Dezember 2015 durch den Vorstand basieren und sich somit noch ändern können. Die aap Implantate AG plant, die endgültigen, testierten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2015 am 30. März 2016 zu veröffentlichen.

Die Gesellschaft wird im Rahmen einer weiteren Pressemitteilung Anfang Februar 2016 über den Ausblick auf das erste Quartal 2016 und das Geschäftsjahr 2016 informieren.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 13. November 2015, 00:00 Uhr

aap: Umsatz und EBITDA in Q3/2015 im Rahmen der Erwartungen

				
					

aap: Umsatz und EBITDA in Q3/2015 im Rahmen der Erwartungen

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) konnte die für das dritte Quartal 2015 gesetzten finanziellen Ziele sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig erreichen. Die Gesellschaft steigerte den Umsatz im Berichtszeitraum gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 7 % auf 8,4 Mio. EUR (Q3/2014: 7,8 Mio. EUR), der damit innerhalb der im August kommunizierten Guidance von 7,5 Mio. EUR bis 9,0 Mio. EUR lag. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 verzeichnete die aap Implantate AG einen Umsatz von 22,0 Mio. EUR (9M/2014: 22,1 Mio. EUR).

Des Weiteren erwirtschaftete die Gesellschaft im dritten Quartal 2015 ein EBITDA in Höhe von 0,3 Mio. EUR (Q3/2014: 0,8 Mio. EUR), das damit ebenfalls im prognostizierten Bereich von 0,1 Mio. EUR bis 0,6 Mio. EUR lag. Insgesamt realisierte die aap Implantate AG im Neunmonatszeitraum des aktuellen Geschäftsjahres ein EBITDA von -0,3 Mio. EUR (9M/2014: 2,4 Mio. EUR).

in Mio. EURQ3/2015Q3/2014Veränderung
Umsatz8,47,87 %
Trauma2,93,3-14 %
davon LOQTEQ®1,52,4-37 %
Biomaterialien5,44,227 %
Projekte0,00,1-92 %
Sonstiges0,10,2-30 %
in Mio. EURQ3/2015Q3/2014Veränderung
EBITDA0,30,8 -60 %
EBIT-0,40,2< -100 %
in Mio. EUR9M/20159M/2014Veränderung
Umsatz22,022,10 %
Trauma8,58,41 %
davon LOQTEQ®5,25,3-2 %
Biomaterialien13,012,72 %
Projekte0,20,3-25 %
Sonstiges0,30,7-59 %
in Mio. EUR9M/20159M/2014Veränderung
EBITDA-0,32,4< -100 %
EBIT-2,30,8< -100 %


Das Umsatzwachstum im dritten Quartal 2015 basiert auf der positiven Umsatzentwicklung im Bereich Biomaterialien. So erhöhte sich der Umsatz in diesem Bereich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 27 % auf 5,4 Mio. EUR (Q3/2014: 4,2 Mio. EUR). Wachstumstreiber war dabei insbesondere das Knochenzementgeschäft mit global führenden Unternehmen. Demgegenüber verzeichnete die Gesellschaft im Bereich Trauma im dritten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Umsatzrückgang (Q3/2015: 2,9 Mio. EUR vs. Q3/2014: 3,3 Mio. EUR). Hintergrund dieser Entwicklung sind hauptsächlich Verzögerungen bei der Umsatzentwicklung in einigen strategischen Wachstumsmärkten (China, Russland und Türkei) aufgrund verschlechterter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, beim US-Markteintritt aufgrund langwieriger administrativer Prozesse in Krankenhäusern sowie bei der Produktzulassung in Brasilien.

Die aap Implantate AG hat auf die jüngsten Entwicklungen in den BRICS- und SMIT-Staaten bereits reagiert und wird die Vertriebsaktivitäten in vergleichsweise stabileren Märkten wie beispielweise der DACH-Region intensivieren und die Erschließung neuer europäischer Märkte vorantreiben. Gleichzeitig wird die USA im Rahmen der Wachstumsstrategie ab 2016 einen der Kernmärkte darstellen.

in Mio. EURQ3/2015Q3/2014Veränderung
Umsatz (normalisiert)8,47,88 %
EBITDA (normalisiert)0,41,0-54 %
in Mio. EUR9M/20159M/2014Veränderung
Umsatz (normalisiert)21,821,90 %
EBITDA (normalisiert)0,31,4-77 %


Auf einer vergleichbaren Basis (ohne Einmaleffekte aus Anteilsveräußerungen, Einmalkosten im Zusammenhang mit strategischen Maßnahmen sowie Projekterlösen und damit jeweils in Zusammenhang stehenden Kosten) lag der normalisierte Umsatz im dritten Quartal 2015 bei 8,4 Mio. EUR (Q3/2014: 7,8 Mio. EUR) und in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres bei 21,8 Mio. EUR (9M/2014: 21,9 Mio. EUR). Das um Projekt- und Einmaleffekte bereinigte EBITDA erreichte im dritten Quartal 2015 einen Wert von 0,4 Mio. EUR (Q3/2014: 1,0 Mio. EUR) und im Neunmonatszeitraum von 0,3 Mio. EUR (9M/2014: 1,4 Mio. EUR).

Die folgenden Highlights zeigen die Fortschritte, die die aap Implantate AG bezüglich der Umsetzung der Management Agenda 2015 im dritten Quartal 2015 erzielen konnte:

  • Finanzielle Ziele wurden erreicht: Umsatz in Höhe von 8,4 Mio. EUR und EBITDA in Höhe von 0,3 Mio. EUR liegen innerhalb der im August abgegebenen Guidance
  • Umsatzwachstum im Bereich Biomaterialien (+27 % auf 5,4 Mio. EUR)
  • Erschließung US-Markt: Bislang Abschluss von insgesamt 11 Distributionsverträgen; erste Anwendungen mit LOQTEQ®-Produkten in verschiedenen Krankenhäusern durchgeführt und erste Umsätze erzielt
  • Trauma: Planmäßiger Ausbau des LOQTEQ®-Portfolios mit Fokus u.a. auf der periprothetischen Versorgung mit LOQTEQ® und der Einführung der polyaxialen Fixationstechnologie bei verschiedenen LOQTEQ®-Plattensystemen
  • Silberbeschichtungstechnologie: Zulassungsrelevante Tierstudien weitestgehend abgeschlossen

Ausblick 2015

Im Hinblick auf die Erschließung des US-Marktes wird die aap Implantate AG die Distributorengewinnung in den kommenden Monaten weiter vorantreiben und die Vertriebsaktivitäten intensivieren. Ziel ist es eine optimale geographische Abdeckung zu erreichen und die Präsenz in diesem strategischen Markt auszubauen.

Im Bereich Trauma liegt der Fokus auch im vierten Quartal auf dem weiteren Ausbau des LOQTEQ®-Portfolios.

Auf Basis des heutigen Entwicklungsstands und in Abhängigkeit der Ergebnisse der derzeit laufenden Konsultationen mit den Zulassungsbehörden, plant die Gesellschaft nach wie vor die Einreichung des CE-Zulassungsantrags für die Silberbeschichtungstechnologie im laufenden Geschäftsjahr. Danach soll der Zulassungsprozess bei der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) gestartet werden.

Die aap Biomaterials GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2015 eine sehr zufriedenstellende Umsatz- und Ergebnisentwicklung und es besteht weiterhin Interesse seitens potentieller Erwerber. Nach Evaluierung verschiedener Handlungsoptionen hat die aap Implantate AG die erforderlichen Schritte für eine Desinvestition ihrer Tochtergesellschaft eingeleitet. Die Grundlage für diesen Schritt bleibt nach wie vor die Transformation der aap Implantate AG in ein fokussiertes Traumaunternehmen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 13. Oktober 2015, 00:00 Uhr

aap: Umsatz in Q3/2015 mit 8,4 Mio. Euro (+7 %) im Rahmen der Erwartungen; starkes Quartal im Bereich Biomaterialien (+27 %)

				
					

aap: Umsatz in Q3/2015 mit 8,4 Mio. Euro (+7 %) im Rahmen der Erwartungen; starkes Quartal im Bereich Biomaterialien (+27 %)

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) erzielte im dritten Quartal 2015 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz in Höhe von 8,4 Mio. Euro (Q3/2014: 7,8 Mio. Euro), der damit innerhalb des im August prognostizierten Bereichs von 7,5 Mio. Euro bis 9,0 Mio. Euro lag. Insgesamt realisierte die Gesellschaft in den ersten neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahres einen Umsatz von 22,0 Mio. Euro (9M/2014: 22,1 Mio. Euro).

in Mio. EUR

Q3/2015

Q3/2014

Veränderung

Umsatz

8,4

7,8

7 %

Trauma

2,9

3,3

-14 %

davon LOQTEQ®

1,5

2,4

-37 %

Biomaterialien

5,4

4,2

27 %

Projekte

0,0

0,1

-92 %

Sonstiges

0,1

0,2

-30 %

 

 in Mio. EUR

9M/2015

9M/2014

Veränderung

Umsatz

22,0

22,1

0 %

Trauma

8,5

8,4

1 %

davon LOQTEQ®

5,2

5,3

-2 %

Biomaterialien

13,0

12,7

2 %

Projekte

0,2

0,3

-25 %

Sonstiges

0,3

0,7

-59 %

Im Bereich Trauma erzielte die aap Implantate AG im dritten Quartal 2015 einen Umsatz in Höhe von 2,9 Mio. Euro (Q3/2014: 3,3 Mio. Euro). Hintergrund dieses Rückgangs waren verschiedene Entwicklungen in unseren strategisch wichtigen Wachstumsmärkten in den BRICS- und SMIT-Ländern, die die Nachfrage spürbar belastet haben. Ausschlaggebend waren vor allem eine deutlich gesunkene Investitionsbereitschaft in China in Folge des jüngsten Einbruchs an der chinesischen Börse und der Abwertung der chinesischen Währung, die anhaltende Schwächephase des Rubels einschließlich der verhängten Handelssanktionen gegen Russland sowie die zunehmend ungünstigere Entwicklung des Wechselkurses Euro/türkische Lira in Verbindung mit einer schon zu Jahresanfang umgesetzten Reduzierung der Erstattungsbeiträge für medizinische Behandlungen. Zudem konnten die für das dritte Quartal geplanten ersten Lieferungen nach Brasilien aufgrund von Verzögerungen bei der Produktzulassung nicht durchgeführt werden.

Obgleich das Interesse der Kunden an dem Traumaportfolio der aap Implantate AG weiterhin intakt ist, konnte sich die Gesellschaft diesen externen Entwicklungen nicht gänzlich entziehen. Zudem konnte der US-Markt aufgrund der zum Teil langwierigen administrativen Prozesse bislang noch keinen signifikanten Umsatzbeitrag leisten.

Demgegenüber erhöhte sich der Umsatz im Bereich Biomaterialien im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 27 % auf 5,4 Mio. Euro (Q3/2014: 4,2 Mio. Euro). Wachstumstreiber im dritten Quartal 2015 war insbesondere das Knochenzementgeschäft mit global führenden Unternehmen.

In den ersten neun Monaten 2015 realisierte die aap Implantate AG im Bereich Trauma einen Umsatz in Höhe von 8,5 Mio. Euro (9M/2014: 8,4 Mio. Euro). Im Bereich Biomaterialien lag der Umsatz im Neunmonatszeitraum des aktuellen Geschäftsjahres bei 13,0 Mio. EUR (9M/2014: 12,7 Mio. Euro).

Bei den in dieser Pressemitteilung enthaltenen Ergebnissen handelt es sich um vorläufige Werte, die auf einer ersten Analyse des operativen Geschäfts bis zum 30. September 2015 durch den Vorstand basieren und sich somit noch ändern können. Die aap Implantate AG plant, die endgültigen Ergebnisse des dritten Quartals bzw. der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015 am 13. November 2015 zu veröffentlichen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
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Fabian Franke
Manager Investor Relations
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Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 14. August 2015, 00:00 Uhr

aap: Umsatz und EBITDA in Q2/2015 oberhalb der Guidance; weiterhin kontinuierliches Umsatzwachstum im Bereich Trauma und mit LOQTEQ®

				
					

aap: Umsatz und EBITDA in Q2/2015 oberhalb der Guidance; weiterhin kontinuierliches Umsatzwachstum im Bereich Trauma und mit LOQTEQ®

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) konnte im zweiten Quartal 2015 die gesetzten finanziellen Ziele sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig übertreffen und realisierte weiterhin ein kontinuierliches Umsatzwachstum im Bereich Trauma und insbesondere mit der LOQTEQ®-Produktfamilie. So erzielte die Gesellschaft im Berichtszeitraum einen Umsatz in Höhe von 6,5 Mio. EUR (Q2/2014: 8,1 Mio. EUR), der damit oberhalb der im Mai kommunizierten Guidance von 5,0 Mio. EUR bis 6,1 Mio. EUR lag. Im ersten Halbjahr 2015 realisierte die aap Implantate AG einen Gesamtumsatz von 13,6 Mio. EUR (H1/2014: 14,2 Mio. EUR).

Das EBITDA lag im zweiten Quartal 2015 bei -0,8 Mio. EUR (Q2/2014: 1,5 Mio. EUR) und übertraf somit ebenfalls die abgegebene Prognose von -1,5 Mio. EUR bis -1,0 Mio. EUR. In den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres realisierte die Gesellschaft ein EBITDA in Höhe von -0,6 Mio. EUR (H1/2014: 1,6 Mio. EUR).

 in Mio. EURQ2/2015Q2/2014Veränderung
Umsatz6,58,1-20 %
Trauma3,22,98 %
davon LOQTEQ®2,01,815 %
Biomaterialien3,24,9-34 %
Projekte0,00,1-82 %
Sonstiges0,10,2-50 %
    
in Mio. EURQ2/2015Q2/2014Veränderung
EBITDA-0,81,5< -100 %
EBIT-1,51,0< -100 %
    
 in Mio. EURH1/2015H1/2014Veränderung
Umsatz13,614,2-4 %
Trauma5,65,111 %
davon LOQTEQ®3,72,927 %
Biomaterialien7,68,4-9 %
Projekte0,20,210 %
Sonstiges0,20,5-72 %
    
 in Mio. EURH1/2015H1/2014Veränderung
EBITDA-0,61,6< -100 %
EBIT-1,90,5< -100 %


Die Umsatzentwicklung im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2015 wurde wesentlich von dem Umsatzrückgang im Bereich Biomaterialien beeinflusst (Q2/2015: 3,2 Mio. EUR vs. Q2/2014: 4,9 Mio. EUR). Bei diesem Rückgang handelt es sich um eine reine Quartalsschwankung, die primär auf das Bestellverhalten der Großkunden im Bereich Knochenzement und Mischsysteme zurückführen ist. Demgegenüber konnte die Gesellschaft im Bereich Trauma und mit dem LOQTEQ®-Portfolio sowohl auf Quartals- als auch auf Halbjahresbasis weiterhin kontinuierliche Wachstumsraten verzeichnen.

 in Mio. EURQ2/2015Q2/2014Veränderung
Umsatz (normalisiert)6,58,0-19 %
EBITDA (normalisiert)-0,50,3< -100 %
    
 in Mio. EURH1/2015H1/2014Veränderung
Umsatz (normalisiert)13,414,0-5 %
EBITDA (normalisiert)-0,20,4< -100 %


Auf einer vergleichbaren Basis (ohne Einmaleffekte aus Anteilsveräußerungen, Einmalkosten im Zusammenhang mit strategischen Maßnahmen sowie Projekterlösen und damit jeweils in Zusammenhang stehenden Kosten) lag der normalisierte Umsatz im zweiten Quartal 2015 bei 6,5 Mio. EUR (Q2/2014: 8,0 Mio. EUR) und im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres bei 13,4 Mio. EUR (H1/2014: 14,0 Mio. EUR). Das um Projekt- und Einmaleffekte bereinigte EBITDA erreichte im zweiten Quartal 2015 einen Wert von -0,5 Mio. EUR (Q2/2014: 0,3 Mio. EUR) und in den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres von -0,2 Mio. EUR (H1/2014: 0,4 Mio. EUR). Beim Vergleich der normalisierten EBITDA-Werte ist festzuhalten, dass insbesondere der Umsatzrückgang des sehr profitablen Biomaterialiengeschäfts im zweiten Quartal zu einer Verringerung des normalisierten EBITDA geführt hat.

Die folgenden Highlights zeigen die Fortschritte, die die aap Implantate AG bezüglich der Umsetzung der Management Agenda 2015 im zweiten Quartal 2015 erzielen konnte:

  • Finanzielle Ziele wurden erreicht: Umsatz in Höhe von 6,5 Mio. EUR und EBITDA in Höhe von
    -0,8 Mio. EUR liegen oberhalb der im Mai abgegebenen Guidance
  • Weiterhin kontinuierliches Umsatzwachstum im Bereich Trauma (+8 % auf 3,2 Mio. EUR) und mit dem LOQTEQ®-Portfolio (+15 % auf 2,0 Mio. EUR)
  • Erschließung US-Markt: Abschluss von acht Verträgen mit Non-Stocking-Distributoren über den Vertrieb der LOQTEQ®-Produkte
  • Trauma: Planmäßiger Ausbau des LOQTEQ®-Portfolios mit Fokus u.a. auf der Einführung des Radius-Systems mit variabler Verriegelung, der Entwicklung neuer Plattensysteme im Bereich Fuß und Sprunggelenk sowie Platten mit polyaxialer Verriegelungstechnologie
  • Silberbeschichtungstechnologie: Zulassungsrelevante Tierstudien und Arbeiten verlaufen weiterhin planmäßig
  • Biomaterialien: Weiterhin gezielter Ausbau des Geschäfts der aap Biomaterials GmbH – Situationsbewertung und Ableitung konkreter Handlungsoptionen in H2/2015


Ausblick 2015

Im Hinblick auf die Erschließung des US-Marktes wurden die ersten acht Verträge mit Non-Stocking-Distributoren abgeschlossen. Die nächsten Schritte beinhalten die Bereitstellung des notwendigen Lagerbestands sowie die Durchführung verschiedener Produktschulungen und -trainings für die Vertriebsmitarbeiter der Distributoren. Um eine optimale geographische Abdeckung zu erreichen sowie die Präsenz in diesem strategisch wichtigen Markt auszubauen, wird die aap Implantate AG die Distributorengewinnung in den kommenden Monaten weiter vorantreiben und die Vertriebsaktivitäten intensivieren. Dazu soll das US-Team nochmals gezielt in den Bereichen Produktmanagement und Vertrieb verstärkt werden. Mit ersten maßgeblicheren Umsätzen wird ab dem vierten Quartal 2015 zu rechnen sein.

Im Bereich Trauma soll das LOQTEQ®-Portfolio in der zweiten Jahreshälfte weiter ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang plant die Gesellschaft unter anderem die Markteinführung einer periprothetischen LOQTEQ®-Platte im knienahen Bereich des Oberschenkelknochens sowie die Ausweitung der polyaxialen Verriegelungstechnologie auf weitere LOQTEQ®-Plattensysteme.

Im Bereich Silberbeschichtungstechnologie verlaufen alle zulassungsrelevanten Arbeiten weiterhin planmäßig. Hier strebt das Unternehmen nach wie vor die Einreichung des CE-Zulassungsantrags für die ersten silberbeschichteten Produkte bis zum Jahresende 2015 an.

Für das dritte Quartal 2015 erwartet die aap Implantate AG einen Umsatz im Bereich zwischen 7,5 Mio. EUR und 9,0 Mio. EUR sowie ein EBITDA von 0,1 Mio. EUR bis 0,6 Mio. EUR. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Entwicklung der wichtigsten Finanzkennzahlen im Sinne einer ganzheitlichen wirtschaftlichen Betrachtung auf Jahres- und nicht auf Quartalsbasis bewertet werden sollte.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
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Manager Investor Relations
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Pressemitteilung vom 16. Juli 2015, 00:00 Uhr

aap : Umsatz mit 6,5 Mio. Euro in Q2/2015 oberhalb der Guidance; 27 % Wachstum mit LOQTEQ® in H1/2015

				
					

aap : Umsatz mit 6,5 Mio. Euro in Q2/2015 oberhalb der Guidance; 27 % Wachstum mit LOQTEQ® in H1/2015

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) erzielte im zweiten Quartal 2015 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz in Höhe von 6,5 Mio. Euro (Q2/2014: 8,1 Mio. Euro) und übertraf damit die im Mai abgegebene Prognose von 5,0 Mio. Euro bis 6,1 Mio. Euro. Damit realisierte die Gesellschaft im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Gesamtumsatz von 13,6 Mio. Euro (H1/2014: 14,2 Mio. Euro).

Umsatz In Mio. EUR

Q2/2015

Q2/2014

Veränderung

Trauma3,22,98 %
     davon LOQTEQ®2,01,815 %
Biomaterialien3,24,9-34 %
Projekte0,00,1-82 %
Sonstiges0,10,2-50 %
Umsatz6,58,1-20 %

  

Umsatz in Mio. EUR

H1/2015

H1/2014

Veränderung

Trauma5,65,111 %
     davon LOQTEQ®3,72,927 %
Biomaterialien7,68,4-9 %
Projekt0,20,210 %
Sonstiges0,20,5-72 %
Umsatz13,614,2-4 %

 

Im zweiten Quartal 2015 steigerte die aap Implantate AG den Umsatz mit ihrem LOQTEQ®-Portfolio gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 15 % auf 2,0 Mio. Euro (Q2/2014: 1,8 Mio. Euro). Getragen von der positiven Umsatzentwicklung der LOQTEQ®-Produktfamilie erhöhte sich der Umsatz im gesamten Bereich Trauma gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 8 % auf 3,2 Mio. Euro (Q2/2014: 2,9 Mio. Euro).

Im Bereich Biomaterialien realisierte die Gesellschaft im zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres einen Umsatz von 3,2 Mio. Euro (Q2/2014: 4,9 Mio. Euro). Bei diesem Rückgang handelt es sich um eine reine Quartalsschwankung, die primär auf das Bestellverhalten der Großkunden im Bereich Knochenzement und Mischsysteme zurückführen ist.

Im ersten Halbjahr 2015 konnte die aap Implantate AG die positive Umsatzentwicklung des LOQTEQ®-Portfolios mit einem Anstieg um 27 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 3,7 Mio. Euro (H1/2014: 2,9 Mio. Euro) weiter fortsetzen. Im Bereich Biomaterialien realisierte die Gesellschaft in den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres einen Umsatz von 7,6 Mio. Euro (H1/2014: 8,4 Mio. Euro).

Bei den in dieser Pressemitteilung enthaltenen Ergebnissen handelt es sich um vorläufige Werte, die auf einer ersten Analyse des operativen Geschäfts bis zum 30. Juni 2015 durch den Vorstand basieren und sich somit noch ändern können. Die aap Implantate AG plant, die endgültigen Ergebnisse des zweiten Quartals bzw. des ersten Halbjahres 2015 am 14. August 2015 zu veröffentlichen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 03. Juli 2015, 00:00 Uhr

aap: Aufsichtsrat verlängert Vertrag von Finanzvorstand Marek Hahn vorzeitig bis Ende 2017

				
					

aap: Aufsichtsrat verlängert Vertrag von Finanzvorstand Marek Hahn vorzeitig bis Ende 2017

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) gibt bekannt, dass der Aufsichtsrat Ende Juni 2015 die vorzeitige Verlängerung des Vertrags des Vorstandsmitglieds Marek Hahn (CFO) um weitere zwei Jahre bis Ende 2017 beschlossen hat.

Marek Hahn (40) ist seit April 2010 Mitglied des Vorstands (CFO) der aap Implantate AG. Er zeichnet in der Unternehmensgruppe verantwortlich für die Bereiche Finanzen/ Controlling, Personal, IT, Legal Affairs, Administration sowie Investor und Public Relations.

„Durch die Vertragsverlängerung mit Herrn Hahn gewährleisten wir auch in den kommenden Jahren Kontinuität in der Führungsebene sowie eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand“, sagt Biense Visser, Aufsichtsratsvorsitzender der aap Implantate AG. „Herr Hahn wird gemeinsam im Vorstand und mit allen Mitarbeitern den Transformationsprozess der aap zu einem fokussierten Medizintechnikunternehmen weiter vorantreiben.“


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 10. Juni 2015, 00:00 Uhr

aap unterzeichnet mehrere Verträge mit US-Distributoren – Vertriebsstart für LOQTEQ® in Q3/2015

				
					

aap unterzeichnet mehrere Verträge mit US-Distributoren – Vertriebsstart für LOQTEQ® in Q3/2015

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) konnte bei der Erschließung des strategisch wichtigen US-Marktes einen weiteren, entscheidenden Meilenstein erreichen. So hat die Gesellschaft die ersten acht Verträge über den Vertrieb ihrer LOQTEQ®-Produkte mit Non-Stocking-Distributoren geschlossen. Auf Basis dieser Verträge werden durch die Distributoren verschiedene Regionen in den Bundesstaaten Kalifornien, Texas, Ohio, Tennessee, Oklahoma und Utah abgedeckt. Das Unternehmen rechnet mit den ersten Umsätzen im US-amerikanischen Markt im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres.

Die aap Implantate AG setzt in den USA auf ein hybrides Vertriebsmodell: Die Gesellschaft plant ihre LOQTEQ®-Produkte vor Ort sowohl über Stocking- (Distributor kauft die Produkte), als auch über Non-Stocking-Distributoren (Distributor bekommt die Produkte gestellt und bezahlt nach Verbrauch) zu vertreiben. Hierbei ist anzumerken, dass der Großteil der Vertriebsaktivitäten in den USA über Non-Stocking-Distributoren abgewickelt wird.

Die Gesellschaft hat in den vergangenen Monaten bereits erfolgreich die notwendige Infrastruktur für den Vertrieb ihrer LOQTEQ®-Produkte in den USA aufgebaut. Mit der aap Implants Inc. wurde zunächst eine US-amerikanische Vertriebsgesellschaft gegründet und sämtliche Vertriebsaktivitäten werden durch einen neuen, erfahrenen Sales Director geleitet. Darüber hinaus wurde ein Vertrag mit einem Logistikdienstleister geschlossen, der für die Logistik der Produkte zu den Distributoren und in die Krankenhäuser verantwortlich ist.

Mit den unterschriebenen Verträgen startet nun der Vertrieb der LOQTEQ®-Produkte in den USA. Die nächsten Schritte beinhalten die Bereitstellung des notwendigen Lagerbestands sowie die Durchführung verschiedener Produktschulungen und -trainings für die Vertriebsmitarbeiter der Distributoren. Darüber hinaus wird die aap Implantate AG ihre Präsenz auf den großen relevanten Messen und Veranstaltungen in den USA signifikant erhöhen.

Um eine optimale geographische Abdeckung zu erreichen sowie die Präsenz in diesem strategisch wichtigen Markt auszubauen, wird die aap Implantate AG die Distributorengewinnung in den kommenden Monaten weiter vorantreiben und die Vertriebsaktivitäten intensivieren.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 15. Mai 2015, 00:00 Uhr

aap: Guter Start in 2015 mit Umsatz- und EBITDA-Steigerung; Wachstumstreiber in Q1 waren LOQTEQ® (+ 45 %) und Biomaterialien (+ 23 %)

				
					

aap: Guter Start in 2015 mit Umsatz- und EBITDA-Steigerung; Wachstumstreiber in Q1 waren LOQTEQ® (+ 45 %) und Biomaterialien (+ 23 %)

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) ist mit einem Umsatz- und EBITDA-Wachstum erfolgreich in das Geschäftsjahr 2015 gestartet und hat ihre finanziellen Ziele erreicht. Die Gesellschaft steigerte den Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 16 % auf 7,1 Mio. EUR (Q1/2014: 6,1 Mio. EUR). Das EBITDA erhöhte sich im Berichtszeitraum gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres 2014 um 91 % auf 0,2 Mio. EUR (Q1/2014: 0,1 Mio. EUR).
 in Mio. EUR

 in Mio. EUR

Q1/2015

Q1/2014

Veränderung

Trauma

2,5

2,2

15 %

davon LOQTEQ®

1,7

1,1

45 %

Biomaterialien

4,4

3,6

23 %

Projekte

0,1

0,1

109 %

Sonstiges

0,1

0,2

-81 %

Umsatz

7,1

6,1

16 %

 in Mio. EUR

Q1/2015

Q1/2014

Veränderung

EBITDA

0,2

0,1

91 %

EBIT

-0,4

-0,4

-3 %


Auf einer vergleichbaren Basis (ohne Einmalkosten im Zusammenhang mit strategischen Maßnahmen sowie Projekterlösen und damit jeweils in Zusammenhang stehenden Kosten) lag der normalisierte Umsatz im ersten Quartal 2015 bei 7,0 Mio. EUR (Q1/2014: 6,1 Mio. EUR) und das normalisierte EBITDA bei 0,3 Mio. EUR (Q1/2014: 0,1 Mio. EUR).
Die folgenden Highlights zeigen die Fortschritte, die die aap Implantate AG bezüglich der Umsetzung der Management Agenda 2015 im ersten Quartal 2015 erzielen konnte:

  • Finanzielle Ziele wurden erreicht: Umsatz in Höhe von 7,1 Mio. EUR und EBITDA in Höhe von 0,2 Mio. EUR übertreffen die im Februar abgegebene Guidance von 6,5 Mio. EUR bis 7,0 Mio. EUR (Umsatz) und -0,5 Mio. EUR bis 0,1 Mio. EUR (EBITDA)
  • Wachstumstreiber in den Umsatzerlösen ist LOQTEQ® mit +45 % auf 1,7 Mio. EUR und der Bereich Biomaterialien mit +23 % auf 4,4 Mio. EUR
  • LOQTEQ®: Erhalt des europäischen Schlüsselpatents für LOQTEQ®-Kerntechnologie; planmäßige Fortschritte bei der Erweiterung des LOQTEQ®-Produktportfolios
  • US-Distribution: Fortgeschrittene Gespräche mit verschiedenen Distributoren und potentiellem Vertragsabschluss in Q2/2015 sowie ersten Umsätzen im zweiten Halbjahr 2015
  • Silberbeschichtungstechnologie: Wichtiges europäisches Patent für Silberbeschichtung sowie entsprechende Technologie und Beschichtungsanlagen erhalten
  • Biomaterialien: Diverse Verhandlungen mit global tätigen Medizintechnikunternehmen zum weiteren gezielten Ausbau des Knochenzementgeschäfts

Ausblick 2015

Im Hinblick auf die Erschließung des US-Marktes befindet sich die aap Implantate AG in fortgeschrittenen Verhandlungen mit potentiellen Distributionspartnern über den Vertrieb ihrer Traumaprodukte. Die Gesellschaft setzt dabei auf ein hybrides Vertriebsmodell: Die Produkte sollen vor Ort sowohl über sogenannte Stocking- (Distributor kauft die Produkte), als auch über Non-Stocking-Distributoren (Distributor bekommt die Produkte gestellt und bezahlt in Abhängigkeit vom jeweiligen Verbrauch) vertrieben werden. Die aap Implantate AG erwartet die ersten Umsätze im US-amerikanischen Markt im zweiten Halbjahr 2015. Des Weiteren sind im Bereich Trauma im zweiten Quartal 2015 die Markteinführung der LOQTEQ®-Fibulaplatte sowie der Produktlaunch des neuen polyaxialen LOQTEQ®-Radiusplattensystems geplant. Im Bereich Silberbeschichtungstechnologie verlaufen alle zulassungsrelevanten Arbeiten weiterhin planmäßig und das Unternehmen strebt die Einreichung des CE-Zulassungsantrags für die ersten silberbeschichteten Produkte im zweiten Halbjahr 2015 an. Unmittelbar nach dem CE-Zulassungsantrag wird im nächsten Schritt der Antrag für die FDA-Zulassung eingereicht werden.

Des Weiteren bestätigt der Vorstand seine Umsatz- und EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2015: Die Gesellschaft antizipiert nach wie vor einen Umsatz zwischen 33 Mio. EUR und 35 Mio. EUR sowie ein EBITDA zwischen 2,5 Mio. EUR und 3,5 Mio. EUR.

Für das zweite Quartal 2015 erwartet die aap Implantate AG einen Umsatz im Bereich zwischen 5,0 Mio. EUR und 6,1 Mio. EUR sowie ein EBITDA von -1,5 Mio. EUR bis -1,0 Mio. EUR. Dabei handelt es sich um eine Quartalsschwankung, die insbesondere vom Bestellverhalten unserer Großkunden im Bereich Knochenzement und Mischsysteme beeinflusst ist. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die Entwicklung der wichtigsten Finanzkennzahlen im Sinne einer ganzheitlichen wirtschaftlichen Betrachtung auf Jahres- und nicht auf Quartalsbasis bewertet werden sollte.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 30. April 2015, 00:00 Uhr

aap veröffentlicht Jahresfinanzberichte für das Geschäftsjahr 2014

				
					

aap veröffentlicht Jahresfinanzberichte für das Geschäftsjahr 2014

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) gibt bekannt, dass am heutigen Tage sowohl der konsolidierte Jahresfinanzbericht als auch der Jahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2014 veröffentlicht wurden.

Der konsolidierte Jahresfinanzbericht ist ab sofort in deutscher und englischer Sprache und der Jahresfinanzbericht in deutscher Sprache zum Download auf der Corporate Website (http://www.aap.de/) und über unsere Investor Relations-App verfügbar.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 20. April 2015, 00:00 Uhr

aap erhält europäisches Patent für Silberbeschichtungstechnologie

				
					

aap erhält europäisches Patent für Silberbeschichtungstechnologie

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE), Entwickler, Hersteller und Vertreiber von innovativen Traumaprodukten und Biomaterialien, gibt bekannt, dass dem Unternehmen vor kurzem ein wichtiges Patent für seine Silberbeschichtungstechnologie für medizinische Implantate durch das Europäische Patentamt erteilt wurde.

Das europäische Patent (EP 2 437 798 B1) schützt sowohl die von der Gesellschaft entwickelte multifunktionale antibakterielle Silberbeschichtung für Implantate und relevante Medizinprodukte, als auch die entsprechende Technologie sowie Beschichtungsanlagen, die diese Methode anwenden. Das europäische Patent wird in einem nächsten Schritt in zahlreichen Schlüsselmärkten in Europa nationalisiert und in verschiedenen Sprachen veröffentlicht. Nachdem die Gesellschaft im vergangenen Jahr ein Patent für die Silberbeschichtungstechnologie vom amerikanischen Patent- und Markenamt (USPTO) und in diesem Jahr bereits weitere europäische Patente für die LOQTEQ®- und Magnesiumtechnologie erhalten hat, stellt das nun erteilte Patent eine weitere wichtige Erweiterung des IP-Portfolios dar.

Der fundamentale Mehrwert der Silberbeschichtungstechnologie liegt in der antibakteriellen Eigenschaft von Silber. Beim Einsatz von medizinischen Implantaten kann sich ein Biofilm auf der Oberfläche bilden, in dem multiresistente Keime und Erreger eingebettet sind, die in der Folge Infektionen auslösen können. Silber ist in der Lage, die Bildung eines solchen Biofilms zu verhindern, wodurch die Anzahl der Infektionen und Reoperationen reduziert werden kann. Damit kann die Silberbeschichtungstechnologie einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Patientenversorgung und zur Reduzierung der Kosten im Gesundheitswesen leisten. Insgesamt ist die Silberbeschichtungstechnologie nicht nur auf die Anwendung im bestehenden Portfolio der aap Implantate AG beschränkt, sondern kann auch für andere orthopädische Implantate und chirurgische Instrumente genutzt werden. Die Gesellschaft plant die Einreichung des CE-Zulassungsantrags für die ersten silberbeschichteten Produkte im zweiten Halbjahr 2015.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 14. April 2015, 00:00 Uhr

aap: Erfolgreicher Start in 2015 mit 45 % LOQTEQ®-Umsatzsteigerung und 23 % Wachstum im Bereich Biomaterialien

				
					

aap: Erfolgreicher Start in 2015 mit 45 % LOQTEQ®-Umsatzsteigerung und 23 % Wachstum im Bereich Biomaterialien

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) ist mit einem deutlichen Umsatzwachstum erfolgreich in das Geschäftsjahr 2015 gestartet. Nach vorläufigen Zahlen erhöhte sich der Umsatz in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 16 % auf 7,1 Mio. Euro (Q1/2014: 6,1 Mio. Euro). Damit übertraf die Gesellschaft die im Februar abgegebene Prognose von 6,5 Mio. Euro bis 7,0 Mio. Euro.

Umsatz in Mio. EUR

Q1/2015

Q1/2014

Veränderung

Trauma

      davon LOQTEQ®

2,5

1,7

2,2

1,1

15 %

45 %

Biomaterialien

4,4

3,6

23 %

Projekte

0,1

0,1

109 %

Sonstige

0,1

0,2

-81 %

Umsatz

7,1

6,1

16 %

 

 

Wachstumstreiber der positiven Umsatzentwicklung waren in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres sowohl die LOQTEQ®-Produktfamilie als auch der Bereich Biomaterialien. Die aap Implantate AG steigerte den Umsatz mit dem LOQTEQ®-Portfolio im ersten Quartal 2015 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich um 45 % auf 1,7 Mio. Euro (Q1/2014: 1,1 Mio. Euro). Die Entwicklung im Berichtszeitraum zeugt von der weiter wachsenden Etablierung des anatomischen Plattensystems im Markt.

Getragen von dem deutlichen Umsatzwachstum der LOQTEQ®-Produkte verzeichnete die aap Implantate AG im gesamten Bereich Trauma eine Umsatzsteigerung von 15 % auf 2,5 Mio. Euro gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode (Q1/2014: 2,2 Mio. Euro). Auf Gesamtjahresbasis verfolgt das Unternehmen das Ziel, im Bereich Trauma ein Umsatzwachstum von mehr als 20 % zu realisieren. Zur Erreichung dieses Ziels will die aap Implantate AG die LOQTEQ®-Produktfamilie im aktuellen Geschäftsjahr weiter ausbauen und somit eine Indikationsabdeckung von über 90 % erreichen. Darüber hinaus soll die Internationalisierung vorangetrieben werden, wobei ein Schwerpunkt auf dem US-amerikanischen Markt liegen wird.

Im Bereich Biomaterialien erzielte die Gesellschaft im ersten Quartal 2015 ebenfalls eine deutliche Umsatzsteigerung. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum gegenüber den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2014 um 23 % auf 4,4 Mio. Euro (Q1/2014: 3,6 Mio. Euro). Wachstumstreiber im ersten Quartal des aktuellen Jahres war insbesondere das Knochenzementgeschäft mit global führenden Unternehmen.

Insgesamt lässt sich weiterhin festhalten, dass die aap Implantate AG mit ihren innovativen und IP-geschützten LOQTEQ®-Produkten ein sehr dynamisches Umsatzwachstum aufweist und die geografische Expansion vorantreibt, während sich der Bereich Biomaterialien durch ein stetiges und profitables Wachstum mit starken Cashflows auszeichnet.
Bei den in dieser Pressemitteilung enthaltenen Ergebnissen handelt es sich um vorläufige Werte, die auf einer ersten Analyse des operativen Geschäfts bis zum 31. März 2015 durch den Vorstand basieren und sich somit noch ändern können. Die aap Implantate AG plant, die endgültigen Ergebnisse des ersten Quartals 2015 am 15. Mai 2015 zu veröffentlichen.

 


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
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Fabian Franke
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Pressemitteilung vom 31. März 2015, 00:00 Uhr

Jahresabschluss 2014: Deutliches Wachstum mit LOQTEQ® (+63 %) führt zu Expansion des Traumageschäfts (+27 %)

				
					

Jahresabschluss 2014: Deutliches Wachstum mit LOQTEQ® (+63 %) führt zu Expansion des Traumageschäfts (+27 %)

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) konnte im Geschäftsjahr 2014 ihre Wachstumsstrategie weiter umsetzen und gleichzeitig Fortschritte bei der Fokussierung auf das Traumageschäft erzielen. Dies zeigt sich an den deutlich gestiegenen Umsätzen im Bereich Trauma und insbesondere mit der LOQTEQ®-Produktfamilie. Zudem konnten im Berichtszeitraum mit der niederländischen Tochtergesellschaft EMCM B.V. (Auftragsfertigungsgeschäft) und dem verbliebenen 50%igen Anteils an dem Dental Joint Venture, aap BM productions GmbH, zwei Unternehmensaktivitäten verkauft werden, die nicht mehr zum Kerngeschäft der Gesellschaft gehören. Darüber hinaus gelang es der aap Implantate AG im Jahr 2014 u.a. das IP-Portfolio insbesondere im Bereich der strategisch bedeutsamen LOQTEQ®-Serie zu erweitern und die Entwicklung der zukunftsträchtigen Silberbeschichtungstechnologie weiter zu beschleunigen.
2014 - Erfolge und Meilensteine
Operative Performance: Fortgeführte Geschäftsbereiche (normalisiert*)

in Mio. EUR

2014

2013

Veränderung

Umsatz

29,8

25,8

16 %

EBITDA

1,4

0,4

250 %

 * Umsatz/EBITDA ohne Einmaleffekte aus Anteilsveräußerungen, Einmalkosten in Verbindung mit strategischen Maßnahmen und Projekterlösen sowie der in diesem Zusammenhang entstandenen Kosten
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2014 wichtige Erfolge erzielen, die nachfolgend nochmals zusammengefasst sind:

  • Die finanziellen Ziele wurden erreicht: Umsatz liegt mit 31,6 Mio. EUR innerhalb der im Oktober 2014 kommunizierten Guidance von 30 Mio. EUR bis 34 Mio. EUR; EBITDA mit 2,3 Mio. EUR ebenfalls im Rahmen der Erwartungen (Zielkorridor Oktober 2014: 2,0 Mio. EUR bis 4,5 Mio. EUR)
  • Umsatz im Bereich Trauma steigt gegenüber dem Vorjahr um 27 % auf 12,2 Mio. EUR und unterstreicht Strategie der Transformation in reines Traumaunternehmen
  • Deutliches Umsatzwachstum mit LOQTEQ®-Portfolio zeigt zunehmende Etablierung des anatomischen Plattensystems im Markt: Umsatz erhöht sich um 63 % auf 8,2 Mio. EUR
  • Verkauf sämtlicher Anteile an der niederländischen Tochtergesellschaft EMCM B.V. für 18 Mio. EUR
  • Veräußerung des verbliebenen 50 %igen Anteils an dem Dental Joint Venture, aap BM productions GmbH, für 1 Mio. EUR
  • "Notice of allowance" des amerikanischen Patent- und Markenamts (USPTO) für Kernpatentansprüche des LOQTEQ®-Systems; planmäßiger Ausbau des LOQTEQ®-Portfolios zur Abdeckung weiterer Indikationsgebiete (z.B. polyaxiales LOQTEQ®-Radiusplattensystem und periprothetisches Plattensystem)
  • Patent für Silberbeschichtungstechnologie durch US-amerikanisches Patent- und Markenamt für Patentanmeldung erhalten
  • Abschluss eines Liefervertrags für ein PMMA-Knochenzement für die USA, Kanada und Puerto Rico mit einem führenden US-amerikanischen Unternehmen für Gesundheitsdienstleistungen


Evaluierung der Management Agenda 2014

Kunden

Ziele
der Management Agenda 2014

Ergebnisse
der Management Agenda 2014

Ziel erreicht?

Steigerung der Trauma-Umsätze auf
> 15 Mio. EUR (> +50 %); Angetrieben durch LOQTEQ®

Trauma-Umsätze steigen um 27 % auf 12,2 Mio. EUR, LOQTEQ® mit +63 % auf 8,2 Mio. EUR Haupttreiber

Teilweise

Erweiterung des LOQTEQ®-Portfolios; Ziel einer > 90 %igen Indikationsabdeckung

Planmäßiger Ausbau des LOQTEQ®-Portfolios zur Abdeckung weiterer Indikationsgebiete (z.B. polyaxiales LOQTEQ®-Radiusplattensystem und periprothetisches Plattensystem)

Ja

Ernennung eines Distributors für die USA; Erweiterung des Distributionsnetzwerkes über BRICS- und SMIT-Länder hinaus

Set-up der Infrastruktur mit Gründung US-Tochter & Abschluss Vertrag mit Logistikdienstleister; Verhandlungen mit verschiedenen Distributoren

Teilweise

Ernennung eines neuen weltweiten Partners Knochenzement

Abschluss Liefervertrag für PMMA-Knochenzement für USA, Kanada und Puerto Rico mit führendem US-amerikanischen Unternehmen für Gesundheitsdienstleistungen

Ja

Innovation

Ziele
der Management Agenda 2014

Ergebnisse
der Management Agenda 2014

Ziel erreicht?

Aufrechterhaltung des Freshness-Indizes von > 20 %

LOQTEQ®-Umsatzwachstum von 63 %

Ja

Beschleunigung der Entwicklung von silberbeschichteten Trauma-Produkten; Ziel: Markteinführung in 2015

Abschließende Berichte über Ergebnisse erster Tierversuche zu Toxitätsuntersuchungen und Infektionsmodell erhalten

Ja

Erweiterung des Entwicklungsverbundes für resorbierbare Magnesium-Produkte; Ziel: Markteinführung in 2 bis 3 Jahren

Verhandlungen mit führenden Unternehmen im Bereich Magnesium

Teilweise

Abschluss Zwischenanalyse der LOQTEQ®-Studie für Phase 1 Produkte im zweiten Quartal 2014

Vergleichsstudie der LOQTEQ®- Osteotomieplatte zur Dauerfestigkeit zeigt nachweislich überragende Eigenschaften gegenüber Marktführer; erste Ergebnisse der Studie zur Kaltverschweißung zeigen, dass bisher mit LOQTEQ®- Platten und
-Schrauben noch kein Fall von Kaltverschweißung beobachtet wurde

Teilweise

Finanzen

Ziele
der Management Agenda 2014

Ergebnisse
der Management Agenda 2014

Ziel erreicht?

Wachstum: Umsatz 35 Mio. EUR (+22 %), EBITDA zwischen 5 Mio. EUR und 6 Mio. EUR

Angepasste Guidance; Umsatz zwischen 30 Mio. EUR und 34 Mio. EUR; EBITDA zwischen 2 Mio. EUR und 4 Mio. EUR

Ja

Working-Capital-Quote > 2,4 (im Verhältnis zu den Umsatzerlösen)

Working-Capital-Quote bei 1,8; Umsatz-wachstum in 2014 mit 70 % des Q4-Umsatzes im Dezember 2014

Nein

Stärkung der Bilanz durch weitere Reduzierung des Anteils der immateriellen Vermögenswerte an der Bilanzsumme

Anteil der immateriellen Vermögenswerte an der Bilanzsumme auf rund 26 % gesunken

Ja

DCR < 3 und ICR > 8

DCR = 1,6 und ICR = 16,8

Ja

Organisation/IT

Ziele
der Management Agenda 2014

Ergebnisse
der Management Agenda 2014

Ziel erreicht?

Weitere Verbesserungen der ERP-Funktionalitäten

Planungs- und Konsolidierungssoftware wurde eingeführt

Ja

Optimierung des Lieferketten-Managements mit dem Hauptaugenmerk auf Trauma-Produkte

Verbesserung der Lieferfähigkeit im Bereich der Schraubenproduktion und Steigerung im Bereich der Plattenproduktion

Ja

Desinvestition/Auslizenzierung von Produkten/IP, die nicht zum Kerngeschäft gehören

Veräußerung des verbliebenen 50 %igen Anteils an dem Dental Joint Venture, aap BM productions GmbH, für 1 Mio. EUR in bar

Ja


Finanzkennzahlen 2014 der aap-Gruppe

in Mio. EUR

2014

2013

Veränderung

Trauma

12,2

9,6

27 %

davon LOQTEQ®

8,2

5,0

63 %

Biomaterialien

16,4

15,0

10 %

Projekte

1,2

2,8

-58 %

Sonstige

0,8

1,2

-31 %

Umsatz fortgeführter Geschäftsbereich

30,6

28,6

7 %

Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich

1,0*

11,4**

-91 %

Umsatz gesamt

31,6

40,0

-21 %

* Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-02/2014: 1,2 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,2 Mio. EUR)
** Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-12/2013: 12,3 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,9 Mio. EUR)

Die aap Implantate AG konnte im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz in Höhe von 31,6 Mio. EUR realisieren. Von den 31,6 Mio. EUR entfallen 30,6 Mio. EUR auf den fortgeführten Geschäftsbereich (aap Implantate AG ohne EMCM B.V.). Bedingt durch den Verkauf der EMCM B.V. am 28. Februar 2014 enthält der Umsatz des Geschäftsjahres 2014 Umsätze der EMCM nur aus den Monaten Januar und Februar von insgesamt 1,0 Mio. EUR.
Treiber der positiven Umsatzentwicklung im Berichtszeitraum war insbesondere der Bereich Trauma. Dies unterstreicht die strategische Ausrichtung des Vorstands, die aap Implantate AG in ein führendes europäisches Traumaunternehmen zu transformieren. Im Geschäftsjahr 2014 realisierte das Unternehmen im Bereich Trauma ein Umsatzvolumen in Höhe von 12,2 Mio. EUR, was einer Wachstumsrate von 27 % gegenüber dem Vorjahreswert (GJ 2013: 9,6 Mio. EUR) entspricht.
Bei einer genaueren Betrachtung der Umsätze im Trauma-Bereich ist insbesondere die Entwicklung der LOQTEQ®-Produktfamilie hervorzuheben. Hier gelang es der Gesellschaft den Umsatz im Berichtszeitraum um 63 % auf 8,2 Mio. EUR zu steigern (GJ 2013: 5,0 Mio. EUR). Die positive Umsatzentwicklung von LOQTEQ® zeigt, dass sich die IP-geschützte Produktfamilie immer stärker am Markt etabliert und bei zahlreichen Kunden großen Anklang findet. Insgesamt zeugt die Wachstumsdynamik im Geschäftsjahr 2014 von der erfolgreichen Umsetzung der Strategie, die aap Implantate AG nachhaltig auf den Bereich Trauma auszurichten.
Im Bereich Biomaterialien verzeichnete die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzwachstum von 10 % auf 16,4 Mio. EUR (GJ 2013: 15,0 Mio. EUR).

in Mio. EUR

2014

2013

Veränderung

EBITDA fortgeführter Geschäftsbereich

2,3

5,1

-55 %

EBITDA aufgegebener Geschäftsbereich

0,0

2,2

n.a.

EBITDA

2,3

7,4

-69 %

in Mio. EUR

2014

2013

Veränderung

EBITDA fortgeführter Geschäftsbereich

2,3

5,1

-55 %

davon Projekte

0,8

4,4

-82 %

davon Einmaleffekte

0,1

0,3

-67 %

EBITDA fortgeführter Geschäftsbereich (normalisiert)

1,4

0,4

250 %

in Mio. EUR

2014

2013

Veränderung

EBIT fortgeführter Geschäftsbereich

-0,1

0,8

-113 %

EBIT aufgegebener Geschäftsbereich

0,0

-2,9

n.a.

EBIT gesamt

-0,1

-2,1

95 %

Die aap Implantate AG realisierte im Geschäftsjahr 2014 ein EBITDA in Höhe von 2,3 Mio. EUR (GJ 2013: 7,4 Mio. EUR). Das EBIT verbesserte sich von -2,1 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2013 um 95 % auf -0,1 Mio. EUR im Berichtszeitraum. Bezogen auf den fortgeführten Geschäftsbereich lag das EBITDA im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 2,3 Mio. EUR (GJ 2013: 5,1 Mio. EUR), während das EBIT einen Wert von -0,1 Mio. EUR (GJ 2013: 0,8 Mio. EUR) erreichte. In beiden Geschäftsjahren sind Sondereffekte enthalten, sodass eine Beurteilung der operativen Entwicklung im Vorjahresvergleich auf Basis eines normalisierten EBITDAs (ohne Berücksichtigung von Sondereffekten) erfolgen sollte.

Die Gesellschaft verzeichnete im Geschäftsjahr 2014 ein Projektergebnis in Höhe von 0,8 Mio. EUR aus einem Entwicklungsauftrag für einen Knochenzement sowie ein dazugehöriges Mischsystem. Im Vorjahr realisierte die aap Implantate AG auf Basis des vorgenannten Vertrags sowie eines weiteren Vertrags über die Auslizensierung eines Knochenzements an einen chinesischen Partner ein Projektergebnis in Höhe von 4,4 Mio. EUR. Darüber hinaus waren die beiden vergangenen Geschäftsjahre durch Einmaleffekte gekennzeichnet: So verkaufte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 den verbliebenen 50 %igen Anteil an ihrem Dental Joint Venture inklusive dazugehöriger Betriebsmittel, was zu einem EBITDA-Effekt in Höhe von 1,2 Mio. EUR führte. Zudem fielen im Berichtszeitraum einmalige Aufwendungen in etwa der gleichen Höhe an. Diese betreffen beispielsweise Vorlaufkosten für den geplanten Verkauf der aap Biomaterials GmbH, umfangreiche Verhandlungen über bereits bestehende Verträge mit verschiedenen Großkunden, Aufwendungen im Zusammenhang mit Strukturmaßnahmen auf Ebene der geschäftsleitenden Holding sowie Beratungskosten im Zusammenhang mit der laufenden Prüfung der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung und Betriebsprüfungen aus den vergangenen Jahren. Die Sondereffekte, die im EBITDA des Geschäftsjahres 2013 enthalten sind, basieren auf einem positiven Effekt im Zusammenhang mit dem Verkauf des Anteils an der aap Joints GmbH (0,6 Mio. EUR) sowie den bereits aufgelaufenen Kosten im Rahmen der Veräußerung des Bereichs Auftragsfertigung (EMCM B.V.; 0,2 Mio. EUR). Ohne Berücksichtigung der Sondereffekte ergibt sich für das normalisierte EBITDA im Geschäftsjahr 2014 ein Wert von 1,4 Mio. EUR (GJ 2013: 0,4 Mio. EUR), was einer Wachstumsrate von mehr als 100 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Insgesamt lässt sich mit Blick auf die operative Entwicklung des fortgeführten Geschäftsbereichs festhalten, dass in den beiden Kernbereichen Trauma und Biomaterialien auf Basis der normalisierten Ergebnisse ein profitables Wachstum verzeichnet werden konnte.


Ausblick 2015

Die aap Implantate AG will auch im Geschäftsjahr 2015 ihre Wachstumsstrategie weiter umsetzen. Im Fokus steht dabei weiterhin die Transformation in ein reines Traumaunternehmen. Folglich strebt die Gesellschaft insbesondere ein starkes Umsatzwachstum im Bereich Trauma an, wobei die LOQTEQ®-Produktfamilie nach wie vor als Haupttreiber dieser Entwicklung fungieren wird.
Der Vorstand hat sich für das Geschäftsjahr 2015 im Wesentlichen die folgenden Ziele gesetzt:

  • Umsatzsteigerung auf Wert zwischen 33 Mio. EUR und 35 Mio. EUR (GJ 2014: 30,6 Mio. EUR)
  • EBITDA zwischen 2,5 Mio. EUR und 3,5 Mio. EUR (GJ 2014: 2,3 Mio. EUR)
  • Umsatzwachstum im Bereich Trauma von 20 % bis 25 % auf 14,8 Mio. EUR bis 15,4 Mio. EUR (GJ 2014: 12,3 Mio. EUR)
  • Erschließung des US-Marktes; Ernennung von Distributoren in den bisher noch unbesetzten Ländern aus BRICS und SMIT; Auswirkungen auf Geschäftsentwicklung werden für das zweite Halbjahr 2015 erwartet
  • Durchführung und Abschluss sämtlicher zulassungsrelevanter Arbeiten (CE) im Bereich Silbertechnologie sowie Einreichung des Zulassungsantrags für Silbertechnologie
  • Weiterer Ausbau des LOQTEQ®-Portfolios mit dem Ziel einer über 90 %igen Indikationsabdeckung
  • Aufrechterhaltung eines Freshness Indizes von mindestens 20 %
  • Steigerung des Umsatzes im Bereich Biomaterialien um 10 %

Für das erste Quartal 2015 erwartet die aap Implantate AG einen Umsatz von 6,5 Mio. EUR bis 7,0 Mio. EUR. Beim EBITDA antizipiert die Gesellschaft für die ersten drei Monate des aktuellen Geschäftsjahres einen Wert in der Spanne von -0,5 Mio. EUR und 0,1 Mio. EUR.
Nachdem die Verhandlungen mit einem Private Equity-Bieterkonsortium über den Verkauf der aap Biomaterials GmbH kurz vor Abschluss abgebrochen wurden, soll die Tochtergesellschaft nun wie geplant weiter ausgebaut werden. Die Fortschritte dieses Prozesses will die aap Implantate AG im zweiten Halbjahr 2015 bewerten und daraus konkrete Handlungsoptionen ableiten.

Auf dem Weg zu einem reinen Traumaunternehmen will die aap Implantate AG den Bereich Trauma gezielt weiterentwickeln und insbesondere das LOQTEQ®-Portfolio um weitere Indikationsregionen ergänzen und somit komplettieren. Zudem steht die weitere Beschleunigung des Projekts Silberbeschichtung im Vordergrund, um die Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationen nachhaltig zu stärken und auszubauen. Im Geschäftsjahr 2015 will sich die aap Implantate AG insbesondere auf die nachhaltige Umsatzsteigerung mit ihren Traumaprodukten konzentrieren. Es ist das Ziel der Gesellschaft, in den nächsten Jahren im Bereich Trauma ein jährliches Umsatzwachstum von mehr als 20 % zu realisieren. Diese Wachstumsraten sollen insbesondere durch die Erschließung neuer Märkte generiert werden, was sich kurzfristig in einer höheren Kostenbasis niederschlagen wird. Mit zunehmenden Umsätzen und dem Erreichen einer kritischen Masse wird dann auch eine spürbare Ergebnisverbesserung eintreten. Des Weiteren sondiert die aap Implantate AG auch weiterhin den Markt im Hinblick auf mögliche Zieleunternehmen für kleinere, ergänzende Akquisitionen.
Die Veröffentlichung des vollständigen konsolidierten Konzernabschlusses der aap Implantate AG wird bis spätestens 30. April 2015 erfolgen. Der Grund für die Verzögerung liegt in den kurzfristig beendeten Verhandlungen über den Verkauf der aap Biomaterials GmbH, so dass eine zeitnahe Veräußerung der Tochtergesellschaft nicht mehr als wahrscheinlich angesehen werden konnte. Folglich musste die aap Biomaterials GmbH als Teil des aap-Konzerns behandelt und dargestellt werden, was mit umfassenden Anpassungen verbunden ist.

Diese Pressemitteilung basiert auf den konsolidierten und geprüften Ergebnissen des Geschäftsjahres 2014 und enthält neben einer Kennzahlenübersicht die Konzern-Bilanz, die Konzern-Gesamtergebnisrechnung, die Konzern-Kapitalflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung.

Anlagen


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 23. März 2015, 00:00 Uhr

aap bricht Verhandlungen über Verkauf der aap Biomaterials GmbH kurz vor Abschluss ab – Strategie der Transformation in reines Traumaunternehmen wird weiterhin konsequent verfolgt

				
					

aap bricht Verhandlungen über Verkauf der aap Biomaterials GmbH kurz vor Abschluss ab – Strategie der Transformation in reines Traumaunternehmen wird weiterhin konsequent verfolgt

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) gibt bekannt, dass die Verhandlungen über den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft, aap Biomaterials GmbH, kurzfristig abgebrochen wurden. Die Gesellschaft befand sich in sehr weit fortgeschrittenen Gesprächen mit einem Private Equity-Bieterkonsortium. Letztlich konnte aber keine Einigung erzielt werden, da die Forderungen der aap Implantate AG an die finalen Transaktionsbedingungen nicht erfüllt werden konnten.

„Wir waren bis zum Ende davon überzeugt, die Transaktion zu attraktiven und für beide Seiten akzeptablen Konditionen durchführen zu können, bevor die Verhandlungen an einem entscheidenden Punkt ins Stocken geraten sind“, sagt Bruke Seyoum Alemu, Vorstandsvorsitzender der aap Implantate AG. „Wir standen und stehen aber unter keinerlei Druck, den Verkauf unserer Tochtergesellschaft durchführen zu müssen. Für uns stand von Anfang an im Vordergrund, eine Transaktion nur unter Konditionen zu realisieren, die in einem angemessenen Zeitraum umsetzbar sind und den wahren Wert des Unternehmens auf Basis vergleichbarer Transaktionen widerspiegeln. Die aap Biomaterials GmbH ist ein gesundes und sehr profitables Unternehmen, das sich insbesondere durch starke Cashflows auszeichnet. Wir werden unsere Tochtergesellschaft gezielt weiter ausbauen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut die Optionen evaluieren. Wir verfolgen im Rahmen unserer Strategie weiterhin konsequent das Ziel, die aap Implantate AG in ein führendes europäisches Traumaunternehmen zu transformieren.“

Auf Basis des gemeinsamen Beschlusses von Vorstand und Aufsichtsrat über den Verkauf der aap Biomaterials GmbH sowie der weit fortgeschrittenen Verhandlungen, hat die aap Implantate AG ihren Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 unter der Maßgabe aufgestellt, dass die Veräußerung der Tochtergesellschaft kurz vor dem Abschluss steht und somit als sogenannter aufgegebener Geschäftsbereich dargestellt wird. Dies führte zu umfangreichen Berichtspflichten im Anhang und Lagebericht sowie bei verschiedenen Ergebnisdarstellungen im Konzernabschluss. Auf der Basis sämtlicher zur Verfügung stehender Informationen und vor dem Hintergrund des Abbruchs der Verhandlungen, kann eine zeitnahe Veräußerung der aap Biomaterials GmbH nicht als wahrscheinlich angesehen werden. Folglich muss die Tochtergesellschaft als Teil des aap-Konzerns behandelt und dargestellt werden. Die damit verbundenen umfassenden Anpassungen führen zu einer Verzögerung bei der Veröffentlichung des vollständigen Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014. Die aap Implantate AG wird aber dennoch, wie auch im Finanzkalender dargestellt, am 31. März 2015 ihre konsolidierten und geprüften Ergebnisse des Geschäftsjahres 2014 (Konzern-Bilanz, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und eine Kennzahlenübersicht) im Rahmen einer Pressemitteilung veröffentlichen.

Die Publikation des vollständigen Konzernabschlusses 2014 der aap Implantate AG wird bis spätestens 30. April 2015 erfolgen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

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Fabian Franke
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Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 04. Februar 2015, 00:00 Uhr

aap gibt Ausblick für das Jahr 2015: Mit LOQTEQ® weiterhin starkes Umsatzwachstum im Bereich Trauma erwartet

				
					

aap gibt Ausblick für das Jahr 2015: Mit LOQTEQ® weiterhin starkes Umsatzwachstum im Bereich Trauma erwartet

Die aap Implantate AG will auch im Geschäftsjahr 2015 ihre Wachstumsstrategie weiter umsetzen. Dabei plant die Gesellschaft, insbesondere im Bereich Trauma zu wachsen, wobei die LOQTEQ®-Produktfamilie nach wie vor als Haupttreiber dieser Entwicklung gesehen wird. Der Vorstand rechnet für das Gesamtjahr 2015 mit einem Umsatzwachstum im Traumabereich von 20 % bis 25 % auf 14,8 Mio. EUR bis 15,4 Mio. EUR. Die aap Implantate AG wächst in diesem Bereich zwei- bis dreimal schneller als der weltweite Traumamarkt mit einer durchschnittlichen Zuwachsrate von 6 % bis 8 %. Daneben soll der Bereich Biomaterialien mit einem Umsatzwachstum von 10 % ebenfalls positiv zur Unternehmensentwicklung beitragen. Für das Gesamtunternehmen erwartet der Vorstand einen Umsatz in Höhe von 33 Mio. EUR bis 35 Mio. EUR. Beim EBITDA antizipiert die aap Implantate AG für das Geschäftsjahr 2015 einen Wert zwischen 2,5 Mio. EUR und 3,5 Mio. EUR.

Für das erste Quartal 2015 rechnet die Gesellschaft mit Umsätzen in einer Spanne von 6,5 Mio. EUR und 7,0 Mio. EUR sowie einem EBITDA zwischen -0,5 Mio. EUR und 0,1 Mio. EUR. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens über die einzelnen Quartale des Geschäftsjahres voraussichtlich dem Verlauf der letzten Jahre folgen wird. Daher sollte die Entwicklung der wichtigsten Finanzkennzahlen im Sinne einer ganzheitlichen wirtschaftlichen Betrachtung auf Jahres- und nicht auf Quartalsbasis bewertet werden. Der Hintergrund ist, dass vierteljährlich sowohl beim Wachstum als auch bei der Wirtschaftlichkeit signifikante Fluktuationen auftreten können.

Management Agenda 2015

Ausgehend von der Management Agenda 2014, hat der Vorstand der aap Implantate AG fünf Handlungsfelder identifiziert, die zur neuen Management Agenda für das Geschäftsjahr 2015 zusammengefasst sind: "Beschleunigung wertschaffender Innovationen", "Erweiterung des Marktzugangs", "Optimierung der operativen Effizienz", "Fokussierung auf Trauma" und "Ergänzung des organischen Wachstums durch Akquisitionen". Damit sollen die strategischen Stoßrichtungen des Unternehmens visualisiert werden, um Kapitalmarkt und Öffentlichkeit ein noch besseres Verständnis von der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft sowie der entsprechenden Umsetzung zu geben.

Ziele Management Agenda 2015

Beschleunigung wertschaffender Innovationen

Weiterer Ausbau des LOQTEQ®-Portfolios mit dem Ziel einer über 90%igen Indikationsabdeckung

Durchführung und Abschluss sämtlicher zulassungsrelevanter Arbeiten (CE) im Bereich Silbertechnologie bis Anfang Q3/2015 sowie Einreichung des Zulassungsantrags für Silbertechnologie

Aufrechterhaltung eines Freshness Indizes von mindestens 20 %

Erweiterung des Marktzugangs

Steigerung der Trauma-Umsätze um 20 % bis 25 %

Erschließung des US-Marktes

Ernennung von Distributoren in den bisher noch unbesetzten Ländern aus BRICS und SMIT

Optimierung der operativen Effizienz

Umsetzung des Maßnahmenplans zur Senkung der Herstellungskosten

Umsetzung des Maßnahmenplans zur Verbesserung der zeitnahen Lieferfähigkeit

Weitere Verbesserungen der ERP-Funktionalitäten sowie Umsetzung des Maßnahmenplans zur Verbesserung der IT-Infrastruktur und -Nutzung

Fokussierung auf Trauma / Ergänzung des organischen Wachstums durch Akquisitionen

Abschluss einer Transaktion für die aap Biomaterials GmbH (Knochenzemente und Mischsysteme sowie Biomaterialien) soweit unter Konditionen realisierbar, die den wahren Wert des Unternehmens auf Basis vergleichbarer Transaktionen widerspiegeln

Desinvestition/Auslizenzierung von Produkten/IP/Beteiligungen, die nicht zum Kerngeschäft gehören

Aktives Marktscreening nach geeigneten Akquisitionszielen (Unternehmen und Technologien) zur Beschleunigung des organischen Wachstums und ggf. Abschluss einer Transaktion

 

Die Gesellschaft befindet sich weiterhin in Gesprächen mit ausgewählten strategischen Investoren sowie Private Equity-Gesellschaften über eine Transaktion für die aap Biomaterials GmbH (Knochenzemente und Mischsysteme sowie Biomaterialien), die für das erste Quartal 2015 erwartet wird. Die aap Implantate AG wird eine Transaktion letztlich aber nur durchführen, wenn sich dabei Konditionen realisieren lassen, die den wahren Wert des Unternehmens auf Basis vergleichbarer Transaktionen widerspiegeln.

Die Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2014 plant die aap Implantate AG für den 31. März 2015.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

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Pressemitteilung vom 21. Januar 2015, 00:00 Uhr

aap erhält zwei europäische Patente für innovative Magnesium-Technologie und macht große Fortschritte bei der Entwicklung resorbierbarer Implantate

				
					

aap erhält zwei europäische Patente für innovative Magnesium-Technologie und macht große Fortschritte bei der Entwicklung resorbierbarer Implantate

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE), Entwickler, Hersteller und Vertreiber von innovativen Trauma-Produkten, gibt bekannt, dass das Unternehmen in Kürze zwei Schlüsselpatente für die Entwicklung von resorbierbaren Implantaten aus Magnesium durch das Europäische Patentamt erhalten wird. Während das erste Patent (WO2010/017959) einen effizienten Weg zur Herstellung von Magnesiumimplantaten schützen wird, wird sich der zweite Patentschutz (WO2012/007181) auf eine Beschichtungstechnologie für Magnesiumimplantate beziehen. Die endgültige Erteilung der beiden Patente hängt nunmehr nur noch von der Erfüllung formaler Voraussetzungen, wie beispielsweise einer entsprechenden Gebührenzahlung, ab. In der Folge werden die zwei europäischen Patente in zahlreichen Schlüsselmärkten in Europa nationalisiert und in verschiedenen Sprachen veröffentlicht. 

Die aap Implantate AG will im Bereich Magnesiumtechnologie Implantate entwickeln, die nach erfolgter Fraktur- bzw. Defektheilung im Körper biologisch abbaubar sind und so einen Zweiteingriff zur Materialentfernung überflüssig machen. Dabei muss das Implantat über hohe mechanische Eigenschaften verfügen und gleichzeitig resorbierbar sein. In diesem Zusammenhang schützt das erste Patent (WO2010/017959) die Herstellung von Magnesiumimplantaten mit unterschiedlicher Porösität. Dabei ist es gelungen Schrauben zu produzieren, die einen sehr porösen Kern bei einer gleichzeitig hoch verdichteten Außenhaut besitzen. Dadurch ist das Implantat für den Zeitraum des Heilungsverlaufes zunächst sehr stabil und kann sich im Anschluss relativ schnell auflösen. Das zweite Patent (WO2012/007181) betrifft eine Beschichtungstechnologie für Magnesiumimplantate, die den Resorptionsbeginn beeinflussen kann. Folglich kann die für den Heilungsverlauf essenzielle biomechanische Stabilität des Implantats so lange aufrecht erhalten werden, bis die Heilung des Knochens abgeschlossen ist.

„Die jüngsten Forschungsergebnisse und Publikationen haben gezeigt, dass insbesondere die Verarbeitung und die Beschichtung des Magnesiums die Schlüssel für erfolgreiche resorbierbare Magnesiumimplantate sind“, sagt Bruke Seyoum Alemu, Vorstandsvorsitzender der aap Implantate AG. „Folglich ist uns mit diesen beiden Patenten ein weiterer und wesentlicher Schritt gelungen unser strategisches Schutzportfolio zu erweitern.“

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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aap Implantate AG
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Pressemitteilung vom 14. Januar 2015, 00:00 Uhr

aap erhält europäisches Patent für LOQTEQ® und macht wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem weltweiten Patentschutz für LOQTEQ®-Portfolio

				
					

aap erhält europäisches Patent für LOQTEQ® und macht wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem weltweiten Patentschutz für LOQTEQ®-Portfolio

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE), Entwickler, Hersteller und Vertreiber von innovativen Trauma-Produkten, gibt bekannt, dass das Unternehmen in Kürze ein Schlüsselpatent für die Kerntechnologie seines Verriegelungs- und Kompressionsplattensystems LOQTEQ® durch das Europäische Patentamt erhalten wird. Das europäische Patent wird das LOQTEQ®-Loch in der heutigen Vermarktungsform und damit die letzte Entwicklungsstufe der Technologie schützen. Die endgültige Erteilung des Patents hängt nunmehr nur noch von der Erfüllung formaler Voraussetzungen, wie beispielsweise einer entsprechenden Gebührenzahlung, ab. Im nächsten Schritt wird das europäische Patent in zahlreichen Schlüsselmärkten in Europa nationalisiert und in verschiedenen Sprachen veröffentlicht. Folglich wird auch in diesen Ländern unmittelbar ein Schutz der LOQTEQ®-Technologie erzeugt. Da der aap Implantate AG bereits im Oktober des vergangenen Jahres das entsprechende US-Patent erteilt wurde und die Gesellschaft zudem über zahlreiche andere internationale LOQTEQ®-Patente verfügt, stellt das europäische Patent einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem weltweiten Patentschutz für das LOQTEQ®-Portfolio dar.

„Mit diesem Schlüsselpatent für unsere innovative LOQTEQ®-Produktfamilie im wichtigen europäischen Markt haben wir einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht“, sagt Bruke Seyoum Alemu, Vorstandsvorsitzender der aap Implantate AG. „Es ist ein vorrangiges Ziel der aap, ein starkes IP-basiertes Trauma-Portfolio rund um LOQTEQ® aufzubauen. Die Patenterteilung ermöglicht uns unsere Wettbewerbsposition im Bereich Trauma weiter zu stärken und auszubauen.“

Die LOQTEQ®-Produktfamilie verfügt über zahlreiche weltweite Patente, die bestimmte Aspekte der winkelstabilen Kompressionstechnologie schützen. Die durch das Patent geschützten Ansprüche haben zu einem einzigartigen Design in Verbindung mit einer hohen biomechanischen Stabilität geführt. Gleichzeitig wurden dabei Vorteile hinsichtlich der Explantierbarkeit durch die Reduktion der Gefahr von Kaltverschweißungen generiert.

„Das europäische Patent ist für uns ein erneuter Beweis für den Erfolg unsere Philosophie, in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden innovative Technologien zu entwickeln“, so Bruke Seyoum Alemu. „Dabei steht für uns immer im Vordergrund, dass die entstehenden Produkte unseren Kunden nicht nur klinische, sondern auch ökonomische Vorteile bieten und somit einen nachhaltigen Nutzen stiften.“


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 12. Januar 2015, 00:00 Uhr

aap mit starkem Umsatzwachstum in Q4/2014 im Bereich Trauma; LOQTEQ®-Umsatzwachstum von 63 % treibt Gesamtjahresumsatz auf 31,7 Mio. EUR

				
					

aap mit starkem Umsatzwachstum in Q4/2014 im Bereich Trauma; LOQTEQ®-Umsatzwachstum von 63 % treibt Gesamtjahresumsatz auf 31,7 Mio. EUR

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) erzielte im vierten Quartal 2014 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz in Höhe von 8,6 Mio. EUR. Im Gesamtjahr 2014 verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 31,7 Mio. EUR und liegt damit innerhalb des im Oktober 2014 kommunizierten Zielkorridors von 30 bis 34 Mio. EUR. Von den 31,7 Mio. EUR entfallen 30,7 Mio. EUR auf den fortgeführten Geschäftsbereich (aap Implantate AG ohne EMCM B.V.). Bedingt durch den Verkauf der EMCM B.V. am 28. Februar 2014 enthält der Umsatz des Geschäftsjahres 2014 Umsätze der EMCM nur aus den Monaten Januar und Februar von insgesamt 1,0 Mio. EUR.

Umsatz in Mio. EUR

Q4/2014

Q4/2013

Veränderung

Trauma

      davon LOQTEQ®

3,9

3,0

3,1

1,9

25 %

56 %

Biomaterialien

3,7

6,0

-38 %

Projekte

0,9

0,4

136 %

Sonstige

0,1

0,1

13 %

Umsatz fortgeführter Geschäftsbereich

8,6

9,6

-10 %

 

Umsatz in Mio. EUR

GJ 2014

GJ 2013

Veränderung

Trauma

      davon LOQTEQ®

12,3

8,2

9,6

5,0

27 %

63 %

Biomaterialien

16,4

15,0

10 %

Projekte

1,2

2,8

-58 %

Sonstige

0,8

1,2

-31 %

Umsatz fortgeführter Geschäftsbereich

30,7

28,6

7 %

Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich

1,0*

11,4*²

-92 %

Umsatz gesamt

31,7

40,0

-21 %

* Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-02/2014: 1,2 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,2 Mio. EUR)
*² Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-12/2013: 12,3 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,9 Mio. EUR)

 

Treiber der positiven Umsatzentwicklung im Gesamtjahr war insbesondere der Bereich Trauma. Dies unterstreicht die strategische Ausrichtung des Vorstands, die aap Implantate AG in ein führendes europäisches Trauma-Unternehmen zu transformieren. So erhöhte sich der Umsatz im Bereich Trauma im vierten Quartal 2014 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 25 % auf 3,9 Mio. EUR (Q4/2013: 3,1 Mio. EUR). Im Gesamtjahr 2014 realisierte das Unternehmen im Bereich Trauma ein Umsatzvolumen in Höhe von 12,3 Mio. EUR, was einer Wachstumsrate von 27 % gegenüber dem Vorjahreswert (GJ 2013: 9,6 Mio. EUR) entspricht.

Bei einer genaueren Betrachtung der Umsätze im Trauma-Bereich ist insbesondere die Entwicklung der LOQTEQ®-Produktfamilie hervorzuheben. Hier gelang es der Gesellschaft den Umsatz im vierten Quartal 2014 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (Q4/2014: 1,9 Mio. EUR) um 56 % auf 3,0 Mio. EUR zu steigern. Im gesamten Geschäftsjahr 2014 realisierte die aap Implantate AG mit LOQTEQ® ebenfalls ein deutliches Umsatzwachstum von 63 % und erreichte einen Wert von 8,2 Mio. EUR (GJ 2013: 5,0 Mio. EUR). Die positive Umsatzentwicklung von LOQTEQ® zeigt, dass sich die IP-geschützte Produktfamilie immer stärker am Markt etabliert und bei zahlreichen Kunden großen Anklang findet. Insgesamt zeugt die Wachstumsdynamik sowohl im vierten Quartal als auch im Gesamtjahr 2014 von der erfolgreichen Umsetzung der Strategie, die aap Implantate AG nachhaltig auf den Bereich Trauma auszurichten.

Im Bereich Biomaterialien verzeichnete die aap Implantate AG im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzwachstum von 10 % auf 16,4 Mio. EUR (GJ 2013: 15,0 Mio. EUR). Der Rückgang im vierten Quartal 2014 auf 3,7 Mio. EUR resultiert aus umfangreichen Initiallieferungen im entsprechenden Quartal des Vorjahres.

Darüber hinaus befindet sich die Gesellschaft weiterhin in intensiven Gesprächen mit ausgewählten strategischen Investoren sowie Private Equity-Gesellschaften über eine Transaktion für die aap Biomaterials GmbH (Knochenzemente und Mischsysteme sowie Biomaterialien). Ziel ist es nach wie vor, im ersten Quartal dieses Jahres einen entsprechenden Vertrag zu schließen und die aap Implantate AG damit in ein reines Trauma-Unternehmen zu transformieren.

Bei den in dieser Pressemitteilung enthaltenen vorläufigen Ergebnissen handelt es sich um nicht testierte Werte, die auf einer ersten Analyse des operativen Geschäfts bis zum 31. Dezember 2014 durch den Vorstand basieren und sich somit noch ändern können. Die aap Implantate AG plant, die endgültigen, testierten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2014 am 31. März 2015 zu veröffentlichen.

Über einen ersten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 und das erste Quartal 2015 sowie die Evaluierung der Management Agenda 2014 werden wir im Rahmen einer separaten Mitteilung Anfang Februar 2015 informieren.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 14. November 2014, 00:00 Uhr

aap: 110% Umsatzwachstum mit LOQTEQ® in Q3/2014 unterstreicht Anspruch ein führendes europäisches Trauma-Unternehmen zu werden

				
					

aap: 110% Umsatzwachstum mit LOQTEQ® in Q3/2014 unterstreicht Anspruch ein führendes europäisches Trauma-Unternehmen zu werden

Q3/2014: Umsatz 7,8 Mio. EUR (+23 %); EBITDA 0,8 Mio. EUR (+27 %)

Die aap Implantate AG realisierte im dritten Quartal 2014 einen Umsatz in Höhe von 7,8 Mio. EUR (Vorjahr: Fortgeführter Geschäftsbereich 6,3 Mio. EUR); dies entspricht einer 23 %igen Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Das EBITDA lag bei 0,8 Mio. EUR (Vorjahr: Fortgeführter Geschäftsbereich 0,6 Mio. EUR) und das EBIT bei 0,2 Mio. EUR (Vorjahr: Fortgeführter Geschäftsbereich 0,1 Mio. EUR). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 realisierte die aap-Gruppe einen Umsatz im fortgeführten Geschäftsbereich in Höhe von 22,1 Mio. EUR (Vorjahr: 19,0 Mio. EUR) bei einem EBITDA in Höhe von 2,4 Mio. EUR (Vorjahr: 3,2 Mio. EUR).

Konzern (Fortgeführter Geschäftsbereich)

In Mio. EUR

Q3/2014

Q3/2013*

Veränderung

Umsatz

7,8

6,3

23%

EBITDA

0,8

0,6

27%

EBIT

0,2

0,1

66%

*Angaben beziehen sich ausschließlich auf den fortgeführten Geschäftsbereich. Vorjahresangaben wurden angepasst

 

Konzern (Fortgeführter Geschäftsbereich)

In Mio. EUR

9M/2014

9M/2013*

Veränderung

Umsatz

22,1

19,0

16%

EBITDA

2,4

3,2

-24%

EBIT

0,8

1,7

-55%

*Angaben beziehen sich ausschließlich auf den fortgeführten Geschäftsbereich. Vorjahresangaben wurden angepasst

Auf einer vergleichbaren Basis (ohne Einmaleffekte aus Anteilsveräußerungen und aus Einmalkosten im Zusammenhang mit strategischen Maßnahmen sowie Projekterlösen und damit jeweils in Zusammenhang stehenden Kosten) entwickelten sich die Kennzahlen für den fortgeführten Geschäftsbereich im dritten Quartal und den ersten neun Monaten 2014 wie folgt:


Operative Performance: Fortgeführter Geschäftsbereich (normalisiert*)

In Mio. EUR

Q3/2014

Q3/2013

Veränderung

Umsatz

7,8

5,8

34%

EBITDA

0,8

0,3

>100%

*Umsatz/EBITDA ohne Einmaleffekte aus Anteilsveräußerungen und aus Einmalkosten im Zusammenhang mit strategischen Maßnahmen sowie Projekterlösen und damit jeweils in Zusammenhang stehenden Kosten

Operative Performance: Fortgeführter Geschäftsbereich (normalisiert*)

In Mio. EUR

9M/2014

9M/2013

Veränderung

Umsatz

21,8

16,9

29%

EBITDA

1,3

-1,3

>100%

*Umsatz/EBITDA ohne Einmaleffekte aus Anteilsveräußerungen und aus Einmalkosten im Zusammenhang mit strategischen Maßnahmen sowie Projekterlösen und damit jeweils in Zusammenhang stehenden Kosten

 

Aufgrund des Verkaufs der EMCM B.V. am 28. Februar enthält der Umsatz des Neunmonatszeitraums 2014 Umsätze der EMCM nur aus Januar und Februar von insgesamt 1,0 Mio. EUR. Für den Gesamtkonzern (inklusive EMCM B.V. mit zwei Monaten in 2014 und neun Monaten in 2013) realisierte das Unternehmen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 einen Umsatz in Höhe von 23,0 Mio. EUR (Vorjahr: 28,4 Mio. EUR) bei einem EBITDA in Höhe von 2,4 Mio. EUR (Vorjahr: 5,3 Mio. EUR).

Konzern (Gesamt)

In Mio. EUR

9M/2014*

9M/2013**

Veränderung

Umsatz

23,0

28,4

-19%

EBITDA

2,4

5,3

-54%

EBIT

0,8

3,0

-73%

*EMCM B.V. enthalten 01-02/2014
** EMCM B.V. enthalten 01-09/2013

 

Die folgenden Highlights zeigen die Fortschritte der ersten neun Monate 2014 bzgl. der Umsetzung der Management Agenda 2014:

  • Erreichung der finanziellen Ziele: Q3-Umsatz mit 7,8 Mio. EUR am oberen Ende der zu Beginn des Quartals abgegebenen Prognose und Übererreichung beim EBITDA mit 0,8 Mio. EUR
  • Der Trauma Umsatz in Q3/2014 in Höhe von 3,3 Mio. EUR (+48 %) wurde hauptsächlich aus Bestandskunden generiert und wuchs in den ersten neun Monaten um 29 % im Vergleich zum Vorjahr
  • LOQTEQ®-Umsatz in Q3/2014 lag mit +110 % über dem Vorjahr (1,1 Mio. EUR) und wuchs in den ersten neun Monaten um 68 % auf 5,3 Mio. EUR; Wachstum vor allem in BRIC- und SMIT-Ländern
  • Erhalt der „notice of allowance“ vom amerikanischen Patent- und Markenamt für Kernpatentansprüche unseres LOQTEQ®-Systems
  • Silbertechnologie: Weitere planmäßige Fortschritte und hohes Interesse von weltweit tätigen Medizintechnikunternehmen
  • Starke Nettoliquiditätsposition von 10 Mio. EUR (31.12.2013 Nettoschulden: 3,4 Mio. EUR)

Ausblick 2014

Wir befinden uns mit einigen US-amerikanischen Distributionspartnern in Gesprächen und Verhandlungen zum Vertrieb unserer Traumaprodukte in den USA. Ziel ist es, einen oder mehrere Distributionsverträge abzuschließen und die ersten Initiallieferungen spätestens im ersten Quartal 2015 auszuliefern.
Im Bereich der Silbertechnologie ist ein nächster wesentlicher Meilenstein der Beginn eines erweiterten Tierversuchs im ersten Quartal 2015 mit einem renommierten US-amerikanischen Labor. Die Ergebnisse dieses Tierversuchs stellen einen wichtigen Bestandteil der Dokumentation für die CE-Zulassung dar. Unser erklärtes Ziel ist es, bis Ende 2015 die CE-Zulassung für die ersten silberbeschichteten Implantate zu erlangen. Darüber hinaus befinden wir uns mit weltweit tätigen Medizintechnikunternehmen, die an aap´s Silbertechnologie Interesse gezeigt haben, in Gesprächen bezüglich Entwicklungspartnerschaften sowie Lizenzierungen.
aap hat intensive Gespräche mit ausgewählten strategischen Interessenten und Private Equity-Investoren zu möglichen strategischen Optionen für die aap Biomaterials GmbH (Knochenzemente und Mischsysteme sowie Biomaterialien) geführt. Ziel ist es, eine Transaktion spätestens im ersten Quartal 2015 abzuschließen und die aap Implantate AG damit in ein reines Trauma-Unternehmen zu transformieren.
Für den Umsatz des Geschäftsjahres 2014 sehen wir einen Zielkorridor zwischen 30 Mio. EUR und 34 Mio. EUR und für das EBITDA zwischen 2,0 Mio. EUR und 4,5 Mio. EUR.
Die strategische Ausrichtung, die aap Implantate AG in ein führendes europäisches Traumaunternehmen zu transformieren, bleibt weiterhin intakt.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 10. Oktober 2014, 00:00 Uhr

aap: 110 % LOQTEQ®-Umsatzwachstum in Q3; Gesamtumsatz steigt um 20 % auf 7,6 Mio. EUR

				
					

aap: 110 % LOQTEQ®-Umsatzwachstum in Q3; Gesamtumsatz steigt um 20 % auf 7,6 Mio. EUR

aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) konnte nach vorläufigen Auswertungen im dritten Quartal 2014 einen Umsatz von 7,6 Mio. EUR erzielen und liegt damit im oberen Bereich der zu Beginn des Quartals abgegebenen Prognose von 7,0 Mio. EUR bis 8,0 Mio. EUR. Damit realisierte aap in den ersten neun Monaten 2014 einen Gesamtumsatz von 22,8 Mio. EUR, wovon 21,8 Mio. EUR auf den fortgeführten Geschäftsbereich (aap Implantate AG ohne EMCM B.V.) entfällt. Aufgrund des Verkaufs der EMCM B.V. am 28. Februar enthält der Umsatz des Neunmonatszeitraums 2014 Umsätze der EMCM nur aus Januar und Februar von insgesamt 1,0 Mio. EUR.

Im Jahresvergleich wuchs der Quartalsumsatz des fortgeführten Geschäftsbereichs um 20 % auf 7,6 Mio. EUR gegenüber dem korrespondierenden Umsatz von 6,3 Mio. EUR im dritten Quartal 2013. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war ein starkes Quartalsgeschäft im Bereich Trauma, vor allem mit dem LOQTEQ®-Produktportfolio, sowie dem weiteren Wachstum unseres Biomaterialiengeschäfts (Knochenzemente und Zementierungstechnik sowie Biomaterialien). Diese Entwicklungen waren ebenfalls maßgeblich für den Anstieg des Umsatzes der ersten neun Monate im fortgeführten Geschäftsbereich um 15 % auf 21,8 Mio. EUR. Hierbei lässt sich klar die Dynamik der Geschäftsentwicklung mit Produktumsätzen widerspiegeln, da im Umsatz der ersten drei Quartale des Vorjahres 2,4 Mio. EUR Einnahmen aus Projektgeschäften enthalten sind, die in den ersten neun Monaten 2014 nur mit 0,3 Mio. EUR zu Buche stehen.

 

In Mio. EUR

Q3/2014

Q3/2013*

Veränderung

Umsatz fortgeführter Geschäftsbereich

7,6

6,3

20 %

 

 

In Mio. EUR

9M/2014

9M/2013*

Veränderung

Umsatz fortgeführter Geschäftsbereich

21,8

19,0

15 %

Umsatz aufgegebener Bereich

1,0*

9,5**

-90 %

Umsatz gesamt

22,8

28,4

-20 %

*  Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-02/2014: 1,2 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,2 Mio. EUR)
**Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-09/2013: 10,1 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,7 Mio. EUR)

 

Der Trauma-Umsatz beträgt für das dritte Quartal 3,3 Mio. EUR, wovon 2,4 Mio. EUR auf Umsätze mit Produkten des LOQTEQ®-Portfolios entfällt. Mit einer signifikanten Steigerung des LOQTEQ®-Umsatzes von 110 % gegenüber dem Vorjahresquartal konnte die Wachstumsdynamik weiter beschleunigt werden. Für den Neunmonatszeitraum ergibt sich für den Traumabereich eine Steigerung von 29 % auf 8,4 Mio. EUR, wobei auch hier das LOQTEQ®-System mit einem Wachstum von 68 % auf 5,3 Mio. EUR maßgeblicher Treiber ist.

Das Umsatzwachstum des Bereichs Biomaterialien von 21 % im dritten Quartal auf 4,0 Mio. EUR, ohne Berücksichtigung von Projekteinnahmen, setzt den guten Trend für das Geschäftsjahr 2014 weiter fort. Für den Neunmonatszeitraum verzeichnet dieser Bereich eine Steigerung von 39 % auf insgesamt 12,5 Mio. EUR.

Umsatz in Mio. EUR

Q3/2014

Q3/2013

Veränderung

Trauma

      davon LOQTEQ®

3,3

(2,4)

2,2

(1,1)

48 %

(110 %)

Biomaterialien

4,0

3,3

21 %

Projekte

0,1

0,5

-84 %

Sonstige

0,2

0,3

-25 %

Umsatz fortgeführter Geschäftsbereich

7,6

6,3

20 %

 

 

Umsatz in Mio. EUR

9m/2014

9m/2013

Veränderung

Trauma

      davon LOQTEQ®

8,4

(5,3)

6,5

(3,1)

29 %

(68 %)

Biomaterialien

12,5

9,0

39 %

Projekte

0,3

2,4

-89 %

Sonstige

0,7

1,1

-34 %

Umsatz fortgeführter Geschäftsbereich

21,8

19,0

15 %

Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich

1,0*

9,4*²

-90 %

Umsatz gesamt

22,8

28,4

-20 %

* Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-02/2014: 1,2 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,2 Mio. EUR)
*² Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-09/2013: 10,1 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,7 Mio. EUR)

 

Mit Blick auf die Wachstumsdynamik des dritten Quartals als auch in den ersten neun Monaten ist aap's strategische Ausrichtung auf den Bereich Trauma klar untermauert. Unser IP-geschützes LOQTEQ®-System stellt dabei unser derzeitiges Flaggschiff Produkt dar, mit dem wir im dritten Quartal Zuwachsraten von über 100 % realisieren konnten. Die Anfang Oktober erhaltene "notice of allowance" vom amerikanischen Patent- und Markenamt (USPTO) für das LOQTEQ®-Schlüsselpatent stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein dar und wird insbesondere den Marktrollout in den USA unterstützen.

Die Veröffentlichung des Berichts für das dritte Quartal 2014 ist für den 14. November 2014 vorgesehen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 08. Oktober 2014, 00:00 Uhr

aap erhält „notice of allowance“ aus USA für das Schlüsselpatent zu LOQTEQ®

				
					

aap erhält „notice of allowance“ aus USA für das Schlüsselpatent zu LOQTEQ®

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE), als Entwickler, Hersteller und Vertreiber von innovativen Trauma--Produkten, gab heute bekannt, dass das Unternehmen die „notice of allowance“ vom amerikanische Patent- und Markenamt (USPTO) für Kernpatentansprüche erhalten hat, die die neueste und aktuellste Kerntechnologie ihres Verriegelungs- und Kompressionsplattensystems LOQTEQ® abdecken.

Der Vorstandsvorsitzende Bruke Seyoum Alemu gab an, dies ist “einer der bedeutendsten Meilensteine für unser Unternehmen und eine wichtige Anerkennung des völlig neuartigen Charakters unserer LOQTEQ®-Technologie. Das aktuell umfangreiche Produktangebot von aap, das auf dieser einzigartigen Technologieplattform basiert, wurde bereits in mehr als 15 internationalen Schlüsselmärkten erfolgreich gelauncht. Der Erteilungsbeschluss bestätigt unser Bestreben, innovative Technologien und Produkte zu entwickeln, die unseren Kunden sowohl klinische als auch ökonomische Vorteile bieten. Zudem wird dieses Patent unsere Etablierung in den USA weiter beschleunigen und unsere Wettbewerbsposition stärken können, da unser komplettes Portfolio im Bereich Trauma inklusive LOQTEQ® bereits von der FDA (behördliche Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde) zugelassen wurde. Das wichtigste ist, dass der Erteilungsbeschluss unsere Philosophie unterstreicht, die zu einem auf einer engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und zum andern auf der innovativen Herstellung und Weiterentwicklung von Produkten basiert.”

Der Erteilungsbeschluss ist ein bedeutender Fortschritt in der Strategie von aap, ein starkes IP-Portfolio rund um LOQTEQ® aufzubauen. aap besitzt heute vier Patentfamilien und eine Vielzahl von Patenten im Zusammenhang mit der LOQTEQ®-Technologie.

“Die „notice of allowance“ vom amerikanische Patent- und Markenamt (USPTO) ist nicht nur ein weiterer wichtiger Meilenstein zum Schutz des kommerziellen Potentials von LOQTEQ®, sondern zeigt zusammen mit unserer letzten Patentzulassung für unsere Silber-beschichtungstechnologie unser umfassendes Kommittent, die innovativen und kommerziellen Möglichkeiten unseres Kernproduktportfolios für den Bereich Trauma zu schützen”, sagte Bruke Seyoum Alemu, der Vorstandsvorsitzende von aap.

aap hat seine strategische Ausrichtung klar festgelegt: Unser Kerngeschäft ist Trauma. Unser kurzfristiges Ziel bleibt es, verschiedene strategische Optionen für unser Biomaterialiengeschäft zu evaluieren und in einem angemessenen Zeitrahmen umzusetzen. Basierend auf dem starken Umsatzwachstum von LOQTEQ® in den letzten drei Jahren und dem beträchtlichem Marktpotential unserer IP-geschützen Trauma-Produkte setzt aap seine fundamentale Strategie fort, nicht nur ein reines Trauma-Unternehmen zu werden, sondern strebt auch eine führende Position in dem gesund und kontinuierlich wachsenden globalen Trauma-Markt an.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
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Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 14. August 2014, 00:00 Uhr

aap: Kräftiges Umsatzwachstum (+23%) und EBITDA-Anstieg (>100%) in Q2; Wachstumstreiber LOQTEQ® und Biomaterialien

				
					

aap: Kräftiges Umsatzwachstum (+23%) und EBITDA-Anstieg (>100%) in Q2; Wachstumstreiber LOQTEQ® und Biomaterialien

Die aap Implantate AG realisierte im zweiten Quartal 2014 einen Umsatz in Höhe von 8,1 Mio. EUR (Vorjahr: Fortgeführter Geschäftsbereich 6,6 Mio. EUR); dies entspricht einer 23%igen Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Das EBITDA lag bei 1,5 Mio. EUR (Vorjahr: Fortgeführter Geschäftsbereich 0,2 Mio. EUR) und das EBIT bei 1,0 Mio. EUR (Vorjahr: Fortgeführter Geschäftsbereich -0,3 Mio. EUR). Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014 realisierte das Unternehmen einen Umsatz im fortgeführten Geschäftsbereich in Höhe von 14,2 Mio. EUR (Vorjahr: 12,6 Mio. EUR) bei einem EBITDA in Höhe von 1,6 Mio. EUR (Vorjahr: 2,6 Mio. EUR).

Konzern (Fortgeführter Geschäftsbereich)

In Mio. EUR

Q2/2014

Q2/2013*

Veränderung

Umsatz

8,1

6,6

23%

EBITDA

1,5

0,2

>100%

EBIT

1,0

-0,3

k.A.

*Angaben beziehen sich ausschließlich auf den fortgeführten Geschäftsbereich. Vorjahresangaben wurden angepasst

 

Konzern (Fortgeführter Geschäftsbereich)

In Mio. EUR

H1/2014

H1/2013*

Veränderung

Umsatz

14,2

12,6

13 %

EBITDA

1,6

2,6

-38 %

EBIT

0,5

1,6

-69 %

*Angaben beziehen sich ausschließlich auf den fortgeführten Geschäftsbereich. Vorjahresangaben wurden angepasst


Auf einer vergleichbaren Basis (ohne Einmaleffekte aus Anteilsveräußerungen und Projekterlösen sowie damit jeweils in Zusammenhang stehenden Kosten) entwickelten sich die Kennzahlen für den fortgeführten Geschäftsbereich im zweiten Quartal und den ersten sechs Monaten 2014 wie folgt:

Operative Performance: Fortgeführter Geschäftsbereich (normalisiert*)

In Mio. EUR

Q2/2014

Q2/2013*

Veränderung

Umsatz

8,0

6,5

23%

EBITDA

0,3

-0,3

>100%

*Umsatz/EBITDA ohne Einmaleffekte aus Anteilsveräußerungen und Projekterlösen sowie damit jeweils in Zusammenhang stehenden Kosten

 

Operative Performance: Fortgeführter Geschäftsbereich (normalisiert*)

In Mio. EUR

H1/2014

H1/2013*

Veränderung

Umsatz

14,0

11,0

27%

EBITDA

0,4

-1,6

>100%

*Umsatz/EBITDA ohne Einmaleffekte aus Anteilsveräußerungen und Projekterlösen sowie damit jeweils in Zusammenhang stehenden Kosten


Für den Gesamtkonzern (inklusive EMCM B.V. mit zwei Monaten in 2014 und sechs Monaten in 2013) realisierte das Unternehmen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014 einen Umsatz in Höhe von 15,2 Mio. EUR (Vorjahr: 19,6 Mio. EUR) bei einem EBITDA in Höhe von 1,6 Mio. EUR (Vorjahr: 4,2 Mio. EUR).

Konzern (Gesamt)

In Mio. EUR

H1/2014*

H1/2013**

Veränderung

Umsatz

15,2

19,6

-22%

EBITDA

1,6

4,2

-62%

EBIT

0,6

2,6

-81%

*EMCM B.V. enthalten 01-02/2014
** EMCM B.V. enthalten 01-06/2013


Die folgenden Highlights zeigen die Fortschritte des letzten Halbjahrs bzgl. der Umsetzung der Management Agenda 2014:

  • Der Trauma Umsatz in Q2/2014 in Höhe von 3,0 Mio. EUR (+7 %) wurde rein aus Bestandskunden generiert und wuchs im erstem Halbjahr um 21 % im Vergleich zum Vorjahr
  • LOQTEQ®-Umsatz in Q2/2014 lag +19 % über dem Vorjahr (1,9 Mio. EUR) und wuchs im ersten Halbjahr um 52 % auf 3,0 Mio. EUR
  • Erreichung der finanziellen Ziele: Q2-Umsatz mit 8,1 Mio. EUR und Q2-EBITDA mit 1,5 Mio. EUR am oberen Ende der zu Beginn des Quartals abgegebenen Prognose
  • Abschluss eines Liefervertrags über einen PMMA-Knochenzement
  • Erteilung eines weiteren US-Patents zur Erweiterung der LOQTEQ® IP-Familie
  • Kaltverschweißung LOQTEQ®: Erste Ergebnisse einer Studie zeigen, dass bisher im Zusammenhang mit LOQTEQ® Platten und Schrauben noch kein Fall von Kaltverschweißung beobachtet wurde
  • Eine veröffentlichte Vergleichsstudie der LOQTEQ®-Osteotomieplatte zur Dauerfestigkeit zeigt überragende Eigenschaften gegenüber dem Marktführer
  • Silbertechnologie: Erste Zwischenergebnisse der Tierversuche zeigen positiven Trend
  • Starke Nettoliquiditätsposition von 13,3 Mio. EUR (31.12.2013 Nettoschulden: 3,4 Mio. EUR)

Ausblick 2014

Wir befinden uns mit einigen US-amerikanischen Distributionspartnern in fortgeschrittenen Gesprächen zum Vertrieb unserer Traumaprodukte in den USA. Ziel ist es, einen oder mehrere Distributionsverträge abzuschließen und die ersten Initiallieferungen im zweiten Halbjahr 2014 auszuliefern.
Im Bereich der Silbertechnologie erwarten wir die abschließenden Berichte über die Ergebnisse der Tierversuche. Ausgehend vom bisher festgestellten positiven Trend werden noch weitere erfolgsversprechende Resultate erwartet. Diese Ergebnisse stellen eine wichtige Grundlage dar, um mit weltweit tätigen Orthopädieunternehmen, die an aap´s Silbertechnologie Interesse gezeigt haben, Verhandlungen bzgl. Entwicklungspartnerschaften sowie Lizenzierungen aufzunehmen.
aap hat gemeinsam mit der beauftragten Investmentbank diverse potenzielle strategische und finanzielle Interessenten ermittelt und führt erste Gespräche hinsichtlich verschiedener strategischer Optionen für die aap Biomaterials GmbH (Knochenzemente und Mischsysteme sowie Biomaterialien), die im dritten Quartal 2014 weiter intensiviert werden.
Das Unternehmen erwartet Umsätze im dritten Quartal 2014 zwischen 7,0 Mio. EUR und 8,0 Mio. EUR (Q3/2013 fortgeführter Bereich: 6,3 Mio. EUR) mit einem EBITDA zwischen 0 Mio. EUR und 0,4 Mio. EUR (Q3/2013 fortgeführter Bereich: 0,6 Mio. EUR).
Wie mit Pressemitteilung vom 2. Juni 2014 berichtet, hat der Verkauf der restlichen 50 % der Anteile an dem Dental Joint Venture aap BM productions GmbH einen unmittelbaren Umsatzverlust von ca. 1 Mio. EUR für das restliche Geschäftsjahr 2014 zur Folge. Der Vorstand der aap Implantate AG hat derzeit einige Potentiale identifiziert, die diesen negativen Umsatzeffekt ausgleichen könnten. Daher halten wir zum jetzigen Zeitpunkt zunächst an der bisherigen Umsatz und EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2014 fest: Gesamtumsatz in Höhe von ca. 35 Mio. EUR und ein EBITDA zwischen 5 Mio. EUR und 6 Mio. EUR.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 24. Juli 2014, 00:00 Uhr

LOQTEQ®: Vergleichsstudie der aap Osteotomieplatte zur Dauerfestigkeit zeigt überragende Eigenschaften gegenüber dem Marktführer

				
					

LOQTEQ®: Vergleichsstudie der aap Osteotomieplatte zur Dauerfestigkeit zeigt überragende Eigenschaften gegenüber dem Marktführer

Berlin, 24. Juli 2014
aap gibt bekannt, dass das amtliche Journal der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA), die "Archives of Orthopaedic and Trauma Surgery", eine neue Studie veröffentlicht hat, die die ausgezeichneten Produkteigenschaften der LOQTEQ® Tibia-Osteotomieplatte bestätigen.
Das von aap entwickelte LOQTEQ® Osteotomiesystem besteht aus zwei Plattentypen zur Korrektur von Beinfehlstellungen am Ober- (Femur) und Unterschenkel (Tibia) und wird nun seit mehr als einem Jahr sowohl in Deutschland als auch in zahlreichen anderen Ländern erfolgreich angewandt. Das System zeichnet sich neben der Integration der LOQTEQ® Technologie vor allem auch durch das schlanke Design der LOQTEQ® Tibia-Osteotomieplatte (HTO plate) im Vergleich zu der getesteten medialen Tibia-Osteotomieplatte, TomoFix™1) des Marktführers aus. Dieses Design soll der Schonung der Weichteile dienen und damit zu einer Entlastung des Patienten führen. Die CE-Zulassung für dieses System wurde im Mai 2013 erlangt, während die Markfreigabe für den US-amerikanischen Markt im November 2013 erteilt wurde.

Im Rahmen einer von Petersen2) et al. durchgeführten Biomechanikstudie zur Dauerfestigkeit wurde aap’s LOQTEQ® Tibia-Osteotomieplatte im Vergleich zu der TomoFix medialen Tibia-Osteotomieplatte des Marktführers getestet. Die Ergebnisse dieser Studie wurden im "Archives of Orthopaedic and Trauma Surgery", online erschienen am 12. Juli 2014 im Springer-Verlag Berlin Heidelberg, veröffentlicht. Zusammenfassend wird festgestellt, dass die "fatigue strength of the LOQTEQ® HTO plate was significantly higher in comparison to TomoFix". These results justify the clinical use of the LOQTEQ® HTO plate.”3).

Die Ergebnisse dieser Studie untermauern einmal mehr die von aap verfolgte strategische Ausrichtung auf Innovationen, die sowohl einen klinischen als auch ökonomischen Nutzen aufweisen. Hierzu gehören eine einfache Handhabung, leichte Implantation und Entfernung, verminderte Risiken für den Patienten und Einsparungen im Gesundheitswesen.

Die Veröffentlichung des vollständigen Quartalsabschlusses Q2/2014 plant aap am 14. August 2014.


1) TomoFix™ ist eine eingetragene Wortmarke der Synthes GmbH, Schweiz
2) Prof. Dr. med. Wolf Petersen ist Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Martin-Luther-Krankenhaus Berlin und leitet dort unter anderem den jährlichen Kurs zum Thema Umstellungsosteotomien.
3) Petersen, W. et al. (2014) Stability of two angular stable locking plates for open wedge high tibial osteotomy (HTO): TomoFix™ versus LOQTEQ® HTO plate, Archives of Orthopaedic and Trauma Surgery


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 04. Juli 2014, 00:00 Uhr

aap: 23 % Umsatzwachstum in Q2

				
					

aap: 23 % Umsatzwachstum in Q2

aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) konnte nach vorläufigen Auswertungen im zweiten Quartal 2014 einen Umsatz von 8,0 Mio. EUR erzielen und liegt damit am oberen Ende der zu Beginn des Quartals abgegebenen Prognose von 7,6 Mio. EUR bis 8,2 Mio. EUR. Damit realisierte aap im ersten Halbjahr 2014 einen Gesamtumsatz von 15,2 Mio. EUR, wovon 14,2 Mio. EUR auf den fortgeführten Geschäftsbereich (aap Implantate AG ohne EMCM B.V.) entfällt. Aufgrund des Verkaufs der EMCM B.V. am 28. Februar enthält der Umsatz des ersten Halbjahres Umsätze der EMCM nur aus Januar und Februar von insgesamt 1,0 Mio. EUR.

Im Jahresvergleich wuchs der Quartalsumsatz des fortgeführten Geschäftsbereichs um 23 % gegenüber dem korrespondierenden Umsatz von 6,6 Mio. EUR im zweiten Quartal 2013. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war ein starkes Quartalsgeschäft im Bereich Biomaterialien (Biomaterialien, Knochenzemente und Zementierungstechnik) sowie dem weiteren Wachstum unseres Traumageschäfts. Diese Entwicklungen waren ebenfalls maßgeblich für den Anstieg des Halbjahresumsatzes aus dem fortgeführten Geschäftsbereich um 12 % auf 14,2 Mio. EUR. Hierbei lässt sich klar die Dynamik der Geschäftsentwicklung widerspiegeln, da im Halbjahresumsatz des Vorjahres 1,6 Mio. EUR Einnahmen aus Projektgeschäften enthalten sind, die im ersten Halbjahr 2014 nur mit 0,1 Mio. EUR zu Buche stehen.

In Mio. EUR

Q2/2014

Q2/2013

Veränderung

Umsatz fortgeführter Geschäftsbereich

8,0

6,6

23 %

In Mio. EUR

H1/2014

H1/2013

Veränderung

Umsatz fortgeführter Geschäftsbereich

14,2

12,6

12 %

Umsatz aufgegebener Bereich

1,0*

7,0*²

-86 %

Umsatz gesamt

15,2

19,6

-22 %

*  Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-02/2014: 1,2 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,2 Mio. EUR)
*² Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-06/2013: 7,4 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,4 Mio. EUR)

Der Trauma-Umsatz beträgt für das zweite Quartal 3,0 Mio. EUR, wovon 1,9 Mio. EUR auf Umsätze mit Produkten des LOQTEQ®-Portfolios entfällt. Mit einer Steigerung des LOQTEQ®-Umsatzes von über 19 % gegenüber dem Vorjahresquartal konnte die Wachstumsdynamik weiter aufrechterhalten werden. Für das erste Halbjahr ergibt sich für den Traumabereich eine Steigerung von 21 % auf 5,2 Mio. EUR, wobei auch hier das LOQTEQ®-System mit einem Wachstum von 52 % auf 3,0 Mio. EUR maßgeblicher Treiber ist.

Das Umsatzwachstum des Bereichs Biomaterialien von 50 % im zweiten Quartal auf 4,9 Mio. EUR, ohne Berücksichtigung von Projekteinnahmen, setzt den guten Trend für das Geschäftsjahr 2014 weiter fort. Für das erste Halbjahr verzeichnet dieser Bereich eine Steigerung von 42 % auf insgesamt 8,5 Mio. EUR.

Umsatz in Mio. EUR

Q2/2014

Q2/2013

Veränderung

Trauma

3,0

2,8

7 %

Biomaterialien

4,9

3,2

50 %

Projekte

0,1

0,1

0 %

Sonstige

0

0,5

n.A.

Umsatz fortgeführter Geschäftsbereich

8,0

6,6

23 %

Umsatz in Mio. EUR

H1/2014

H1/2013

Veränderung

Trauma

5,2

4,2

21 %

Biomaterialien

8,5

6,0

42 %

Projekte

0,1

1,6

-91 %

Sonstige

0,4

0,8

-50 %

Umsatz fortgeführter Geschäftsbereich

14,2

12,6

12 %

Umsatz aufgegebener Geschäftsbereich

1,0*

7,0*²

-86 %

Umsatz gesamt

15,2

19,6

-22 %

* Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-02/2014: 1,2 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,2 Mio. EUR)
*² Umsatzerlöse EMCM B.V. 01-06/2013: 7,4 Mio. EUR abzüglich Konsolidierungseffekte (0,4 Mio. EUR)

Neben dem sich dynamisch entwickelnden Trauma-Geschäft setzt aap durch folgende Ergebnisse im zweiten Quartal 2014 die Strategie der Schaffung eines fokussierten Trauma-Unternehmens konsequent weiter um:

  • Erteilung eines weiteren US-Patents zur Erweiterung der LOQTEQ® IP-Familie
  • Vorstellung erster Ergebnisse der Studie im Rahmen der Marktüberwachung zur Untersuchung des Verhaltens von LOQTEQ® im Hinblick auf Kaltverschweißung auf dem EFORT Kongress in London: Die Ergebnisse zeigen, dass bisher im Zusammenhang mit LOQTEQ® Platten und Schrauben noch kein Fall von Kaltverschweißung beobachtet wurde.
  • Abschluss der Ausgliederung des Nichtkernbereichs Dental durch Verkauf der verbliebenen 50 % der Anteile an der aap BM productions GmbH für 1,0 Mio. EUR in bar
  • Abschluss eines Liefervertrags über einen PMMA-Knochenzement mit einem führenden Dienstleister im US-amerikanischen Gesundheitswesen für die USA, Kanada und Puerto Rico

 

 

Die Veröffentlichung des Berichts für das zweite Quartal 2014 ist für den 14. August 2014 vorgesehen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 20. Juni 2014, 00:00 Uhr

aap schließt Liefervertrag für USA im Bereich Knochenzemente ab

				
					

aap schließt Liefervertrag für USA im Bereich Knochenzemente ab

aap gibt bekannt, dass ihre Tochtergesellschaft aap Biomaterials GmbH einen Liefervertrag über einen PMMA-Knochenzement mit einem führenden Dienstleister im US-amerikanischen Gesundheitswesen, abgeschlossen hat. Gemäß den Bedingungen des Vertrages wird aap´s neuer US-Partner unseren, vor allem beim Gelenkersatz eingesetzten, Knochenzement unter eigenem Label vertreiben.

Der Liefervertrag gilt für die USA, Kanada und Puerto Rico und hat eine Laufzeit von drei Jahren mit Verlängerungsoption.

Mit dem Abschluss des Liefervertrages baut die aap Biomaterials GmbH ihre führende Position im Bereich Knochenzemente weiter aus und unterstreicht unseren positiven Ausblick für das Geschäftsjahr 2014.

Die Veröffentlichung des vollständigen Quartalsabschlusses Q2/2014 plant aap am 14. August 2014.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 04. Juni 2014, 00:00 Uhr

LOQTEQ®: Erteiltes US-Patent erweitert die aap IP-Familie / Kein Fall von Kaltverschweißung beobachtet

				
					

LOQTEQ®: Erteiltes US-Patent erweitert die aap IP-Familie / Kein Fall von Kaltverschweißung beobachtet

aap gibt bekannt, dass das US amerikanische Patent- und Markenamt (USPTO) ein weiteres Patent zur Erweiterung der LOQTEQ® IP-Familie mit einer „notice of allowance“ erteilt hat. Die LOQTEQ® Technologie basiert auf einer IP-Familie bestehend aus verschiedenen bereits erteilten europäischen und US-amerikanischen Patenten. Weitere Patente befinden sich in beiden Regionen noch im Anmeldeverfahren. Die nun veröffentlichte „notice of allowance“ unterstützt die patentgeschützte Erweiterung des LOQTEQ®-Portfolios. 

Mit der Markteinführung von LOQTEQ® hat aap eine Studie mit über 150 Patienten als Teil der Marktüberwachung mit dem Ziel durchgeführt, das Verhalten von LOQTEQ® im Hinblick auf Kaltverschweißung zu untersuchen. Bei Explantationen erschwert die Kaltverschweißung der Schraubenköpfe mit dem Gewinde der Platte häufig die Entfernung der Schrauben aus den winkelstabilen Titanplatten. Dieses Problem bei der Entfernung von winkelstabilen Traumaimplantaten führt häufig zu langwierigen chirurgischen Eingriffen und einem erheblichen Gefährdungspotential für den Patienten. Bekannte Risiken bei der Entfernung von Implantaten sind beispielsweise Wundheilungsstörungen, neurovaskuläre Verletzungen, Scheitern der Entfernung des Implantats sowie eine erneute Fraktur. aap’s LOQTEQ® Technologie basiert auf einzigartigen Designmerkmalen, die dieses klinische Problem angemessen adressieren sollen. 

aap hat einige Ergebnisse dieser Studie heute auf dem derzeit stattfindenden EFORT Kongress (European Federation of National Associations of Orthopaedics and Traumatology) in London einem breiten Publikum vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass bisher im Zusammenhang mit LOQTEQ® Platten und Schrauben noch kein Fall von Kaltverschweißung beobachtet wurde. aap setzt die Studie mit zusätzlichen Patienten bis Ende 2014 fort.

Sowohl die Erteilung eines US-Patentes als auch die Ergebnisse der Studie bestätigen unsere strategische Ausrichtung auf Innovationen, die sowohl einen klinischen als auch ökonomischen Nutzen aufweisen. Hierzu gehören eine einfache Handhabung, leichte Implantation und Entfernung, verminderte Risiken für den Patienten und Einsparungen im Gesundheitswesen.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 02. Juni 2014, 00:00 Uhr

aap schließt die Ausgliederung ihres Nichtkernbereichs Dental ab

				
					

aap schließt die Ausgliederung ihres Nichtkernbereichs Dental ab

aap gibt bekannt, dass sie ihren verbliebenen 50 %igen Anteil an dem Dental Joint Venture, aap BM productions GmbH, für 1 Mio. EUR in bar an die botiss medical AG verkauft hat. botiss hat von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht und die verbliebenen 50 % der Anteile am Joint Venture erworben. Das Joint Venture entstand 2012 in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Dental-Partner botiss als Ausgliederung aus der aap-Tochter, aap Biomaterials GmbH, um die nicht zum Kernbereich des Unternehmens gehörenden Dentalaktivitäten in einer separaten Gesellschaft zu konzentrieren. Als Ergebnis dieser attraktiven Transaktion wird die aap Biomaterials GmbH zum dedizierten OEM-Hersteller von Knochenzementen und Mischsystemen.

Der Abschluss der Transaktion wirkt sich unmittelbar auf die Umsätze der aap Biomaterials GmbH aus. aap erwartet einen negativen Umsatzeffekt von ca. 1 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2014. Auf Grund der damit verbundenen Kostensenkungen bleibt der EBITDA-Effekt jedoch nahezu ergebnisneutral.

Mit Wirkung zum 1. Juni hat die aap Implantate AG ihren gegenwärtigen VP für Forschung und Entwicklung, Dr. Daniel Zukowski, 48, zum neuen Geschäftsführer der aap Biomaterials GmbH ernannt. Neben seinen Kompetenzen im Medtech-Bereich trägt Herr Dr. Zukowski seit acht Jahren in unterschiedlichen Führungspositionen zur Entwicklung des Unternehmens bei. Dank seines Werdegangs ist er bestens geeignet, um die aap Biomaterials GmbH in die nächste Wachstumsphase für Knochenzemente und proprietäre Mischsysteme/geschlossene Applikationssysteme zu führen. 


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 15. Mai 2014, 00:00 Uhr

Attraktiver Verkauf der Auftragsfertigungstochter und Trauma/LOQTEQ®-Wachstum von 47 % bringen guten Start für aap in 2014

				
					

Attraktiver Verkauf der Auftragsfertigungstochter und Trauma/LOQTEQ®-Wachstum von 47 % bringen guten Start für aap in 2014

Die aap Implantate AG erzielte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2014 einen Umsatz in Höhe von 7,1 Mio. EUR (Vorjahr: 10,4 Mio. EUR). In den Umsätzen des ersten Quartals 2014 waren EMCM-Umsätze nur für die ersten beiden Monate enthalten, da die Veräußerung zum 28. Februar rechtskräftig wurde. Auf einer vergleichbaren Basis stiegen die Umsätze (ohne Berücksichtigung von Projektumsätzen in Q1 2013 i. H. v. 1,5 Mio. EUR) aus den sogenannten fortgeführten Aktivitäten (Trauma und Biomaterialien) im ersten Quartal 2014 um 33 % von 4,6 Mio. EUR auf 6,1 Mio. EUR.


Konzern (Gesamt, inkl. EMCM für zwei Monate 2014)

In Mio. EUR

Q1/2014

Q1/2013

Veränderung

Umsatz

7,1

10,4

-31 %

EBITDA

0,1

3,1

-96 %

EBIT

-0,4

2,3

k. A.


Fortgeführter Bereich (ohne Projekte)

In Mio. EUR

Q1/2014

Q1/2013

Veränderung

Umsatz

6,1

4,6

33 %

EBITDA

0,1

-1,1

>100 %

EBIT

-0,4

-1,6

75 %.


Im ersten Quartal 2014 arbeitete das Unternehmen weiter an der Erreichung seiner strategischen Ziele, wie die folgenden Highlights belegen:

  • Kräftiges Umsatzwachstum des Trauma/LOQTEQ®-Produktportfolios: +47 % (von 1,5 Mio. EUR auf 2,2 Mio. EUR); LOQTEQ®-Wachstum allein von +175 %
  • Veräußerung der nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Auftragsfertigungstochter EMCM für 18 Mio. EUR
  • Erteilung eines US-Patents für aap´s Silberbeschichtungstechnologie

Unterstützt wurde die positive Entwicklung des Trauma/LOQTEQ®-Portfolios durch folgende Aktivitäten:

  • Umsatztreiber waren die Länder: Russland, Türkei, Italien, Spanien, Tschechien und Bulgarien
  •  Einreichung von Registrierungsdokumenten von neuen LOQTEQ®-Produkten in Ländern wie Russland, Iran und Irak
  • Keine Berichte über das Auftreten von sogenannter Kaltverschweißung im ersten Quartal


Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Unternehmens bleiben auf Kurs, darunter die Erweiterung des LOQTEQ®-Portfolios um ein neues System im ersten Quartal 2014. Im Februar gab das Unternehmen bekannt, dass es für seine Silberbeschichtungstechnologie ein US-amerikanisches Patent erhalten hat. Diese vielversprechende Technologie besitzt das Potenzial um Infektionen zu verhindern - eine grundsätzliche Herausforderung in der Behandlung von Trauma-Patienten. Im Bereich der Magnesiumtechnologie befinden sich die Entwicklungsaktivitäten in Zusammenarbeit mit unserem chinesischen Partner eontech Co. Ltd. im fortgeführten Stadium was die Auswahl des aktiven Materials und der bevorzugten Beschichtung angeht.

Ausblick 2014 und 2015

Wie bereits berichtet, hat das Unternehmen strategische Optionen für sein Tochterunternehmen aap Biomaterials GmbH (Biomaterialien und Knochenzemente) in Dieburg evaluiert. Nach einer gründlichen Prüfung ist das Unternehmen der Meinung, dass sich der Wert sowohl der aap Implantate AG als auch der aap Biomaterials GmbH infolge einer Ausgliederung der aap Biomaterials GmbH steigern könnte, wobei der Zeitpunkt einer solchen Maßnahme einen wichtigen Faktor darstellt. Der Vorstand hat ein erfahrenes M&A-Unternehmen beauftragt, aap bei der Ausführung dieses Projekts zu unterstützen.

Das Unternehmen erwartet Umsätze im zweiten Quartal zwischen 7,6 Mio. EUR und 8,2 Mio. EUR (Q2 2013 exkl. EMCM: 6,6 Mio. EUR). Die EBITDA-Prognose für das zweite Quartal beträgt zwischen 1,0 Mio. EUR und 1,5 Mio. EUR Mio. EUR (Q2 2013 exkl. EMCM: 0,2 Mio. EUR).

Der Vorstand bestätigt seine Umsatz- und EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2014: Umsätze in Höhe von 35 Mio. EUR und ein EBITDA zwischen 5 Mio. EUR und 6 Mio. EUR.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 30. April 2014, 00:00 Uhr

aap veröffentlicht Jahresabschlusszahlen 2013

				
					

aap veröffentlicht Jahresabschlusszahlen 2013

Die aap Implantate AG gibt bekannt, dass nach der heutigen Veröffentlichung der Jahresabschlusszahlen der Geschäftsbericht 2013 ab sofort in deutscher und englischer Sprache sowohl online auf der Webseite (www.aap.de) also auch über unsere Investor-Relations-app zur Verfügung steht.

Die Veröffentlichung des Berichts für das erste Quartal 2014 ist für den 15. Mai 2014 vorgesehen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Fabian Franke
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Pressemitteilung vom 28. April 2014, 00:00 Uhr

Stabwechsel bei aap Implantate AG: Bruke Seyoum Alemu als neuer CEO bestellt

				
					

Stabwechsel bei aap Implantate AG: Bruke Seyoum Alemu als neuer CEO bestellt

Kontinuität im Management für die Fortführung der Transformation zu führendem Trauma-Unternehmen

Die aap Implantate AG gab heute bekannt, dass der Aufsichtsrat Herrn Bruke Seyoum Alemu, 48, COO (Chief Operating Officer) der aap Implantate AG seit 2008, mit Wirkung zum 1. Juni 2014 als Vorstandsvorsitzenden und CEO (Chief Executive Officer) bestellt hat.

Nach Erhalt der letzten Kaufpreisrate in Höhe von 6 Mio. EUR sowie der heutigen Bestätigung des Notars, konnte aap den bereits kommunizierten Verkauf seiner niederländischen Tochtergesellschaft EMCM B.V. erfolgreich abschließen. Mit dem Verkauf von EMCM konnte aap einen weiteren Meilenstein bei der Transformation ein führendes und fokussiertes Trauma-Unternehmen zu werden, erreichen. Aufsichtsrat und Vorstand haben sich infolgedessen darauf geeinigt, die Anzahl der Vorstandsmitglieder von drei auf zwei Vorstände zu reduzieren. Der amtierende Vorstandsvorsitzende (CEO), Biense Visser, und der Aufsichtsrat haben sich daher geeinigt, seinen Vorstandsvertrag zum 31. Mai 2014 vorzeitig aufzulösen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Rubino di Girolamo erläutert: „Unter der Führung von Herrn Visser während der letzten fünf Jahre wurde aap in ein fokussiertes Trauma-Unternehmen mit einer soliden finanziellen Basis transformiert. Die Reduktion des Vorstands reflektiert die verminderte Komplexität und die gesteigerte Transparenz in Bezug auf aap´s Kernaktivitäten und Kompetenzen: Struktur folgt der Strategie. Weitere Möglichkeiten für Reduktionen der Verwaltungskosten wurden bereits identifiziert und werden noch in diesem Jahr umgesetzt. Basierend auf seiner langjährigen Erfahrung bei aap ist Herr Bruke Seyoum Alemu gut geeignet, um das Unternehmen in seine nächste Wachstumsphase zu führen.“

Herr Visser sagt dazu: „Seit seiner Ernennung zum COO (Chief Operative Officer) im Dezember 2008 hat Herr Alemu Zielstrebigkeit bei der Umsetzung der Leitinitiativen sowie starke Führungsqualitäten demonstriert. LOQTEQ® als Flaggschiff unserer Trauma-Aktivitäten wurde unter seiner Führung entwickelt und in den Markt eingeführt. Daneben führt Herr Alemu unser profitables Center of Excellence für Knochenzement. Diese Expertise, kombiniert mit seiner über 15jährigen Erfahrung in der Industrie qualifizieren Herrn Alemu das Unternehmen zu noch größerem Erfolg zu führen.“

Für die Wahrung der Kontinuität steht Herr Visser für eine Position im Aufsichtsrat der aap Implantate AG zur Verfügung, sofern die erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden. Die Gesellschaft geht davon aus, dass ihre Hauptaktionäre seinen Wechsel in den Aufsichtsrat und seine Nominierung auf der kommenden Hauptversammlung unterstützen werden.

Herr Alemu sagt dazu: „Ich fühle mich geehrt und bin begeistert über die Möglichkeit aap zu führen und bin der strategischen Ausrichtung von aap gänzlich verpflichtet. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinem Vorstandskollegen Herrn Marek Hahn und dem aap-Team, um aap´s Entwicklung zu einem in Europa ansässigen führenden Trauma-Unternehmen weiter voranzubringen. Unter Herrn Vissers starker Führung wurde aap erfolgreich von einem diversifizierten zu einem fokussierten Medtech-Unternehmen mit profitablen Wachstum und einer starken Bilanz transformiert. In Erwartung seiner Wahl in den Aufsichtsrat werden wir beide eng zusammenarbeiten, um für aap die nächste Wachstumsphase zu ermöglichen. Ich bin absolut überzeugt, dass unser talentiertes Team unsere strategischen Pläne erfolgreich weiterführen und starke Ergebnisse zum Wohl unserer Kunden und Aktionäre liefern wird.

Zum vorgenannten Zeitpunkt und als Mitglieder des Vorstands der aap Implantate AG wird Herr Alemu für die Produktentwicklung, die Supply Chain, Vertrieb und Marketing sowie für die Geschäftsentwicklung verantwortlich sein während Herr Hahn, 39, als CFO (Chief Financial Officer) für Finanzen, Recht, Investor & Public Relations, Personal, IT und Verwaltung verantwortlich zeichnet.

Herr Rubino di Girolamo, Aufsichtsratsvorsitzender sagt dazu: „Während seiner verschiedenen Managementpositionen bei aap hat Herr Alemu das Vertrauen von Mitarbeitern, Kunden und dem Aufsichtsrat gewonnen. Wir freuen uns für aap´s Zukunft unter Herrn Alemu und glauben, dass unsere Aktionäre und alle Interessengruppen von dieser Führung profitieren werden.“ Herr Di Girolamo führt weiter aus: „Im Namen des gesamten Aufsichtsrats möchte ich Herrn Visser für seinen großen Beitrag für aap danken. Im Besonderen sind wir für seine starke Führungsrolle als CEO der Transformation während der letzten fünf Jahre dankbar. Wir begrüßen seine Bereitschaft sehr, als Aufsichtsratsmitglied zur Verfügung zu stehen und somit dem Unternehmen dabei zu helfen die Kontinuität im Management zu wahren sowie aap in die nächste Wachstumsphase zu begleiten.“


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 03. April 2014, 00:00 Uhr

aap Implantate AG: 46 % Trauma-Umsatzwachstum in Q1, angetrieben durch starkes LOQTEQ® Wachstum von über 180 %

				
					

aap Implantate AG: 46 % Trauma-Umsatzwachstum in Q1, angetrieben durch starkes LOQTEQ® Wachstum von über 180 %

aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) konnte nach vorläufigen Auswertungen im ersten Quartal 2014 einen Umsatz von 7,1 Mio. EUR erzielen, der leicht oberhalb der Anfang des Jahres abgegebenen Prognose von 6,8 Mio. EUR bis 7,0 Mio. EUR liegt. Aufgrund des Verkaufs der EMCM B.V. am 28. Februar enthält der Umsatz des ersten Quartals Umsätze der EMCM nur aus Januar und Februar.

Im Jahresvergleich wuchs der Umsatz des fortgeführten Geschäftsbereichs (aap Implantate AG ohne EMCM B.V.) ohne Projekteinnahmen auf 6,1 Mio. EUR, was einer Steigerung von 32 % gegenüber den korrespondierenden 4,6 Mio. EUR des ersten Quartals 2013 entspricht. Der Trauma-Umsatz für denselben Zeitraum wuchs um 46 % auf 2,1 Mio. EUR, angetrieben vor allem durch die Umsatzsteigerung von über 180 % mit den Produkten des LOQTEQ®-Portfolios. Das Umsatzwachstum des Bereichs Biomaterialien (Biomaterialien, Knochenzemente und Zementierungstechnik) von über 30 % im ersten Quartal ohne Berücksichtigung von Projekteinnahmen setzt einen guten Trend für das Geschäftsjahr 2014.

Bruke Seyoum Alemu, COO, sagt dazu: „Der Q1-Umsatz, insbesondere für den Bereich Trauma, repräsentiert einen starken Auftakt ins Geschäftsjahr 2014. Insbesondere das Wachstum mit dem LOQTEQ®-Portfolio untermauert die positive Marktresonanz für unsere LOQTEQ®-Technologie.“

Mit dem Verkauf der Auftragsfertigungstochter EMCM verfolgt aap konsequent die eingeleitete strategische Ausrichtung, um aap in ein fokussiertes Trauma-Unternehmen auszubauen. Das Unternehmen gibt außerdem bekannt, dass die zweite Teilzahlung in Höhe von 6 Mio. EUR für den Verkauf der Anteile an der EMCM eingegangen ist. Somit hat aap bereits 12 Mio. EUR erhalten; der Eingang der letzten Teilzahlung in Höhe von 6 Mio. EUR ist vor dem 30. April geplant.

Neben dem dynamisch laufenden Trauma-Geschäft zeigt aap durch die Kombination aus dem Erhalt des Silberbeschichtungspatents in den USA im Februar diesen Jahres sowie die laufenden Entwicklungen im Bereich der Magnesium-Technologie klare Fortschritte beim Ausbau einer breiten Technologieplattform, die die grundsätzlichen Herausforderungen im Traumabereich adressiert und die Verbreitung neuer Standards im Bereich Infektionsprävention und bei resorbierbaren Implantaten ermöglichen kann.

Die Veröffentlichung des Berichts für das erste Quartal 2014 ist für den 15. Mai 2014 vorgesehen.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 31. März 2014, 00:00 Uhr

Jahresabschluss 2013: Umsatz 40 Mio. EUR (+10 %); EBITDA 7,0 Mio. EUR (+15 %)

				
					

Jahresabschluss 2013: Umsatz 40 Mio. EUR (+10 %); EBITDA 7,0 Mio. EUR (+15 %)

aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) hat ihre finanziellen und strategischen Ziele im Geschäftsjahr 2013 erreicht und damit den Grundstein für ein langfristiges Wachstum gelegt. Zu den erzielten Fortschritten in 2013 zählen u.a. das Umsatzwachstum im Traumabereich, die Weiterentwicklung der Technologien Silberbeschichtung und Magnesiumlegierung, die Auslizensierung des nicht zum Kerngeschäft gehörenden Antiadhäsionsproduktes Adcon®, der Verkauf des Produktbereichs Recon (Hüfte-, Knie- und Schulterprodukte) sowie des Bereichs Auftragsfertigung (EMCM B.V.) Anfang 2014.

Die Pressemitteilung als PDF

2013 - Erfolge und Meilensteine


In Mio. EUR
20132012Veränderung
Umsatz40,036,4+10 %
EBITDA (normalisiert)*7,06,1+15 %
EBIT (normalisiert)*3,83,0+27 %
Cash-EBT3,52,1+67 %
Ökonomischer Gewinn**0,4-1,6>100 %

* EBITDA/EBIT ohne Einmaleffekte aus Anteilsveräußerungen und damit in Zusammenhang stehender Kosten (2013) sowie Zuschreibungen von Vermögenswerten (2012)
** Ökonomischer Gewinn = (ROCE -WACC) x Capital Employed /  Return on Capital Employed (ROCE) misst, wie effektiv und profitabel ein Unternehmen mit seinem eingesetzten Kapital umgeht. Dabei wird das EBIT durch das Gesamtkapital abzüglich kurzf. Verbindlichkeiten und liquider Mittel geteilt. Weighted Average Cost of Capital (WACC) ist der gewichtete durchschnittliche Kapitalkostensatz.

Im Geschäftsjahr 2013 wurden wichtige Erfolge erzielt, welche im Folgenden zusammengefasst werden:

 

  • Umsatzwachstum von 10 % auf 40 Mio. EUR
  • Normalisiertes EBITDA-Wachstum von 6,1 Mio. EUR um 15 % auf 7,0 Mio. EUR
  • Erstmaliges Erreichen eines positiven ökonomischen Gewinns von 0,4 Mio. EUR
  • Steigerung der Trauma-Umsätze (inkl. LOQTEQ®) von 6,3 Mio. EUR auf 9,6 Mio. EUR
  • Weitere Marktdurchdringung mit unserem LOQTEQ®-System und einem Umsatzsprung von 2,0 Mio. EUR auf 5,0 Mio. EUR (+150 %)
  • Reduzierung der Nettoverschuldung von 4,3 Mio. EUR auf 3,0 Mio. EUR (inklusive des nicht fortgeführten Geschäftsbereichs)
  • Abschluss einer Entwicklungs- und Liefervereinbarung über einen PMMA-Knochenzement und ein Mischsystem mit einem weltweit tätigen Orthopädieunternehmen
  • Abschluss einer Lizenzvereinbarung über das Anti-Adhäsions-Produkt Adcon® im Wert von 1,6 Mio. EUR
  • Übertragung des Recon-Geschäfts in ein Joint Venture (aap Joints GmbH); Verkauf von 67 % der Anteile für 3,0 Mio. EUR

 

aap steigerte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2013 von 36,4 Mio. EUR um 10 % auf 40 Mio. EUR. Für das Geschäftsjahr 2013 wurde damit die zu Beginn des Jahres kommunizierte Prognose einer 10%igen Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr erfüllt. Getragen wurde die Umsatzsteigerung vor allem durch unser Traumageschäft, das von 6,3 Mio. EUR auf 9,6 Mio. EUR wuchs, aber auch durch den Abschluss mehrerer Lizenzvereinbarungen. Dabei entwickelte sich das Geschäft mit unserem innovativen LOQTEQ®-Portfolio mit einem Umsatzplus von 150 % auf 5,0 Mio. EUR besonders positiv.

Das EBITDA hat sich um 4 % von 7,1 Mio. EUR auf 7,4 Mio. EUR erhöht, das EBIT verringerte sich von 3,2 Mio. EUR auf -2,1 Mio. EUR. In beiden Geschäftsjahren sind Sondereffekte enthalten, sodass ein normalisiertes EBITDA und EBIT (ohne Berücksichtigung von Sondereffekten) die Vergleichbarkeit erleichtert. Bei den Sondereffekten im EBITDA handelt es sich in 2013 um einen positiven Effekt im Zusammenhang mit der Anteilsveräußerung an der aap Joints GmbH (0,6 Mio. EUR) sowie den bereits aufgelaufenen Kosten im Rahmen der Veräußerung des Bereichs Auftragsfertigung (EMCM B.V.; 0,2 Mio. EUR) während in 2012 eine Wertaufholung für Vermögenswerte in Höhe von 1,0 Mio. EUR ausgewiesen wurde. Das EBIT wurde durch außerplanmäßige Abschreibungen (2013: Goodwill 4 Mio. EUR, aktivierte Entwicklungskosten 2,3 Mio. EUR; 2012: aktivierte Entwicklungskosten 0,8 Mio. EUR) beeinflusst, die im Zusammenhang mit der Veräußerung der EMCM sowie geänderter Grundsätze zur Aktivierung von Entwicklungskosten im Bereich Biomaterialien stehen. Nach Herausrechnung der Sondereffekte ergibt sich für das normalisierte EBITDA ein Wert von 7,0 Mio. EUR (Vorjahr: 6,1 Mio. EUR; +15 %) und für das normalisierte EBIT von 3,8 Mio. EUR (Vorjahr: 3,0 Mio. EUR; +27 %). Hiermit wurde ebenfalls die zu Beginn des Geschäftsjahres abgegebene Prognose für die Erreichung eines EBITDA-Wachstum von 15 % und damit eines wiederholten profitablen Wachstums erfüllt.

Evaluierung der Management Agenda 2013

Kunden

 

Ziele
der Management Agenda 2013
Ergebnisse
der Management Agenda 2013
Ziel erreicht?
Steigerung der Trauma-Umsätze auf über 10 Mio. EUR (+60 %), der LOQTEQ®-Anteil soll > 5 Mio. EUR (+140 %) betragenTrauma-Umsatz gesamt: 9,6 Mio. EUR
LOQTEQ®-Umsatz: 5,0 Mio. EUR
Ja
Gewinnung von Distributoren in sieben der neun BRICS- und SMIT-Länder (2012: vier)Neuer Distributor in Russland; Verträge nun mit fünf der neun Länder abgeschlossenTeilweise, Distributoren in 5 der 9 Ländern
Erweiterung des LOQTEQ®-Portfolios auf 12 Platten (2012: sechs)CE-Zulassung für neun Plattensysteme in 2013Nein
Belieferung von Knochenbanken mit scCO2-Allograftprodukten in mindestens vier EU-Ländern, darunter vorzugsweise DeutschlandVertragsabschluss mit Belgien, Niederlande, Österreich und Türkei; Deutschland beantragtJa, Erlaubnis für Deutschland steht unmittelbar bevor

 

Innovation

 
Ziele
der Management Agenda 2013
Ergebnisse
der Management Agenda 2013
Ziel erreicht?
Realisierung eines Freshness Indizes von mindestens 20 % (Branchen-Benchmark)Erzielung eines Freshness-Index von 21,5 % (als Anteil am Produktumsatz)Ja
Entwicklung neuer Instrumentensätze für LOQTEQ®Verbesserungen an verschiedenen InstrumentenJa
Initiierung des neuen Traumaportfolio „Polyaxial“Entwicklung des firmeninternen polyaxialen Verblockungssystems wurde initiiertJa
Vorbereitung des Zulassungsantragsdossiers für ein erstes silberbeschichtetes TraumaproduktFortschritte erzielt, Patenterteilung in den USA für eine damit verbundene TechnologieJa

 

Finanzen

 
Ziele
der Management Agenda 2013
Ergebnisse
der Management Agenda 2013
Ziel erreicht?
Profitables Wachstum: Umsatz +10 % und EBITDA +15 %Umsatz +10 % und EBITDA +15 %Ja
Working Capital-Quote > 2,2 (im Verhältnis zu den Umsatzerlösen)Working Capital-Quote 2013: 2,4Ja
Realisierung eines positiven ökonomischen Gewinns (ROCE > WACC)Erstmalig wurde ein positiver ökonomischer Gewinn von 0,4 Mio. EUR erzieltJa
DCR < 2 und ICR > 10 (bezogen auf operatives EBITDA)DCR 0,5 und ICR 32,9Ja

Organisation/IT

Ziele
der Management Agenda 2013
Ergebnisse
der Management Agenda 2013
Ziel erreicht?
Weitere Lieferketten-Optimierung durch die Implementation zusätzlicher ERP-FunktionalitätenEvaluierung des ERP Systems und seiner Funktionalitäten mit Beratern, konkrete Aktionen für 2015 geplantTeilweise
Machbarkeitsstudie über die Auslagerung vordefinierter ProdukteStudie abgeschlossen und verlängertJa
Desinvestition/Auslizensierung von Produkten/IP, die nicht zum Kerngeschäft gehörenVerkauf des Recon-Geschäfts sowie Auslizenzierung von nicht zum Kerngeschäft gehörendem Produkt Adcon®; Lizenzvertrag zu Wirbelsäulenzement BonOs Inject®Ja

 

Ausblick 2014

Für das Geschäftsjahr 2014 steht die weitere Fokussierung von aap im Mittelpunkt. Wir wollen ein starkes Umsatzwachstum erwirtschaften, Zentrum ist dabei der Traumabereich mit dem Fokus auf die LOQTEQ®-Produktfamilie.
Nach der Veräußerung des Auftragsfertigungsgeschäfts im Februar 2014 hat sich der Vorstand für das Jahr 2014 im Wesentlichen folgende angepasste Ziele gesetzt:

  • Umsatzwachstum mit einer Steigerung von 22 % auf ca. 35 Mio. EUR (Vorjahr: 28,6 Mio. EUR) für den fortgeführten Geschäftsbereich Trauma und Knochenzement sowie Mischsysteme
  • EBITDA zwischen 5 Mio. EUR und 6 Mio. EUR (Wachstum von 0 % bis 20 %)
  • Steigerung der Trauma-Umsätze auf über 15 Mio. EUR (>50 %)
  • Ernennung eines Distributors für die USA; Ausweitung des Netzwerkes über die BRICS- und SMIT-Länder hinaus
  • Beschleunigung der Entwicklung der Silberbeschichtung von Traumaprodukten
  • Erweiterung des LOQTEQ®-Portfolios mit dem Ziel einer >90 %igen Indikationsabdeckung
  • Aufrechterhaltung des Freshness Indizes von über 20 %

Für das erste Quartal 2014 erwarten wir einen Umsatz von 6,8 Mio. EUR bis 7,0 Mio. EUR mit einem EBITDA von 0 bis 0,5 Mio. EUR. Der Bereich Auftragsfertigung (EMCM B.V.) wird dabei nur bis Ende Februar 2014 enthalten sein.
Unser Ziel ist es, die Trauma-Aktivitäten durch eine Kombination aus organi­schem Wachstum und zusätzlichen Akquisitionen auszubauen. Um die Transformation der aap in ein internationales Trauma-Unternehmen weiter voran zu treiben, werden wir in 2014 die Rolle der aap Biomaterials GmbH (Geschäft mit Knochenzementen und Mischsystemen ) als Teil des Geschäftsportfolios evaluieren.
Die Veröffentlichung des vollständigen konsolidierten Jahresabschlusses der aap Implantate AG wird bis spätestens 30. April 2014 erfolgen. Der Grund für die verzögerte Veröffentlichung liegt im Verkauf unseres Tochterunternehmens EMCM B.V. Ende Februar und den daraus resultierenden umfangreichen Berichtspflichten sowie der nachfolgenden Übersetzung des geprüften Konzernabschlusses vom Deutschen ins Englische. Der Aufsichtsrat hat sowohl den konsolidierten als auch den Einzelabschluss der aap Implantate AG zum 31. Dezember 2013 bereits gebilligt. Ebenfalls haben beide Abschlüsse auch einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk durch unsere Wirtschaftsprüfer erhalten. Aufgrund der wachsenden Anzahl von nicht deutschen Investoren und anderen Interessengruppen sowie unter den geltenden Börsenregularien, die eine Veröffentlichung sämtlicher Unternehmenskommunikation in Deutsch und Englisch vorschreibt, haben wir uns für die verzögerte Veröffentlichung bis Ende April 2014 entschieden. Die Pressemitteilung in deutscher und englischer Sprache basiert auf dem gebilligten und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Konzernabschluss der aap Implantate AG zum 31. Dezember 2013 und enthält neben der Konzern-Bilanz, der Konzern-Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung, der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung auch eine Kennzahlenübersicht.

Kennzahlen

Umsatz und Ergebnis

1.1. - 31.12.2013

1.1. - 31.12.2012

Veränderung

Umsatzerlöse

40,0

36,4

10%

EBITDA (normalisiert)1

7,0

6,1

15%

EBITDA-Marge

18%

17%

 

EBIT (normalisiert)1

3,8

3,0

27%

EBIT-Marge (Umsatzerlöse)

10%

8%

 

Cash-EBT2

3,5

2,1

67%

Periodenergebnis

-3

2

-208%

Cash- Flow und Investitionen

1.1. - 31.12.2013

1.1. - 31.12.2012

Veränderung

Operativer Cash-Flow

3,5

7,1

-51%

Investitionen immat. Vermögenswerte

2,1

3,0

-30%

Investitionen Sachanlagen

3,6

0,9

300%

Investitionen (Gesamt)

5,7

3,9

46%

Wertentwicklung

31.12.20133

31.12.2012

Veränderung

Immaterielle Vermögenswerte

14,5

39,4

-63%

Sachanlagen

5,9

5,1

16%

Working Capital

13,9

14,9

-7%

Working Capital-Quote4

2,9

2,4

18%

Langfristige Vermögenswerte

22,4

44,9

-50%

Kurzfristige Vermögenswerte

42,8

23,7

81%

Kapitalstruktur

31.12.2013

31.12.2012

Veränderung

Bilanzsumme

65,3

68,6

-5%

Eigenkapital

48,5

50,9

-5%

Eigenkapitalquote

74%

74%

 

Schuldendeckungsgrad (DCR)

                      0,5  

                      0,8  

-38%

Zinsdeckungsgrad (ICR)

                    32,9  

                    11,8  

179%

Aktie5

31.12.2013

31.12.2012

Veränderung

Gesamtaktienanzahl (Mio. Stück)

30,7

30,7

0%

Schlusskurs 31.12. (EUR)

2,15

1,34

60%

Marktkapitalisierung 31.12. (Mio. EUR)

66

41

61%

52-Wochen Durchschnittskurs (EUR)

1,45

1,02

42%

52-Wochen-Hoch (EUR)

2,22

1,45

53%

52-Wochen-Tief (EUR)

1,22

0,7

74%

Ø Handelsvolumen/Tag (Stück)

30.426

29.029

5%

Mitarbeiter Konzern

31.12.2013

31.12.2012

Veränderung

Mitarbeiter (Köpfe)

290

261

11%

Mitarbeiter (JAE)

271

247

10%

  1. EBITDA/EBIT ohne Einmaleffekte aus Anteilsveräußerungen und damit in Zusammenhang stehender Kosten (2013) sowie Zuschreibungen von Vermögenswerten (2012)
  2. EBT ohne Berücksichtigung von aktivierten Entwicklungsleistungen und darauf entfallende Abschreibungen
  3. Werte unter Berücksichtigung von Vermögenswerten und Schulden, die zur Veräußerung gehalten werden
  4. Umsatz der letzten vier Quartale
  5. Schlusskurse Börsenplatz XETRA

Konzern- Bilanz nach IFRS zum 31. Dezember 2013

 

31.12.2013

31.12.2012

Aktiva

TEUR

TEUR

Langfristige Vermögenswerte

22.394

44.921

Immaterielle Vermögenswerte

14.502

39.403

Geschäfts- oder Firmenwert

1.568

12.490

Entwicklungskosten

12.074

21.858

Immaterielle Vermögenswerte

860

5.055

Sachanlagevermögen

5.906

5.107

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

170

0

At-Equity bilanzierte Finanzanlagen

1.554

55

Finanzielle Vermögenswerte

238

356

Latente Steuern

24

0

Kurzfristige Vermögenswerte

42.843

23.669

Vorräte

9.429

13.943

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

6.866

4.226

Forderungen aus Dienstleistungsaufträgen

281

 0

Sonstige finanzielle Vermögenswerte

1.405

1.331

Sonstige Vermögenswerte

348

471

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

1.580

3.698

Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

22.934

0

Aktiva, gesamt

65.237

68.590

   

 

31.12.2013

31.12.2012

Passiva

TEUR

TEUR

Eigenkapital

48.451

50.866

Gezeichnetes Kapital

30.670

30.670

Kapitalrücklage

18.768

18.611

Gewinnrücklagen

228

228

Sonstige Rücklagen

490

608

Bilanzergebnis

-1.705

749

Langfristige Schulden (über 1 Jahr)

3.115

4.706

Finanzverbindlichkeiten

2.144

2.000

Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

190

388

Latente Steuern

0

2.090

Rückstellungen

27

27

Sonstige Verbindlichkeiten

754

201

Kurzfristige Verbindlichkeiten (bis 1 Jahr)

13.671

13.018

Finanzverbindlichkeiten

2.568

4.486

Erhaltene Anzahlungen

0

1.125

Entwicklungsaufträge mit passivischem Saldo

25

0

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

2.853

3.259

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

0

1.057

Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

1.491

1.753

Rückstellungen

230

205

Sonstige Verbindlichkeiten

558

1.133

Verbindlichkeiten gegenüber dem aufgegebenen Geschäftsbereich

419

0

Verbindlichkeiten in Verbindung mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten

5.527

0

Passiva, gesamt

65.237

68.590

Gesamtergebnisrechnung nach IFRS für die Zeit 1. Januar bis 31. Dezember 2013

 

2013

2012

2013

2012

2013

2012

2013

2012

 

Fortzuführende
Geschäfts-
bereiche

Aufgebener
Geschäfts-
bereich

Konsoli-
dierung

Konzern
Gesamt

 

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Umsatzerlöse

28.573

26.965

12.317

10.375

-901

-926

39.989

36.414

Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen

-704

3

-265

176

0

0

-969

179

Aktivierte Eigenleistungen

1.742

2.416

279

328

0

0

2.021

2.744

Sonstige betriebliche Erträge

4.164

2.007

380

1.526

-268

-268

4.276

3.265

Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen

-8.282

-8.724

-4.565

-2.978

897

926

-11.950

-10.776

Personalaufwand

-11.295

-10.682

-3.293

-2.811

0

0

-14.588

-13.493

Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände

-4.362

-1.959

-5.107

-1.952

0

0

-9.469

-3.911

Sonstige betriebliche Aufwendungen

-9.063

-8.837

-2.580

-2.641

272

268

-11.371

-11.210

Übrige Steuern

-54

0

0

0

0

0

-54

0

Betriebsergebnis

719

1.189

-2.834

2.023

0

0

-2.115

3.212

Finanzergebnis

-179

-427

-2

-64

0

 

-181

-491

Erträge / Aufwendungen aus Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen

21

-1

0

0

0

0

21

-1

Ergebnis vor Steuern (und Minderheitenanteilen)

561

761

-2.836

1.959

0

0

-2.275

2.720

Steuern vom Einkommen und Ertrag

131

185

-310

-495

0

 

-179

-310

Ergebnis vor Minderheitenanteilen

692

946

-3.146

1.464

0

0

-2.454

2.410

Minderheitenanteile

0

0

0

0

0

0

0

0

Ergebnis nach Steuern

692

946

-3.146

1.464

0

0

-2.454

2.410

Bewertung der zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerte*

-117

0

0

0

0

0

-117

0

Ertragsteuereffekt

0

0

0

0

0

0

0

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamtergebnis nach Steuern

575

946

-3.146

1.464

0

0

-2.571

2.410

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnis je Aktie (unverwässert) in EUR

0,02

0,03

-0,10

0,05

-

-

-0,08

0,08

Ergebnis je Aktie (verwässert) in EUR

0,02

0,03

-0,10

0,05

-

-

-0,08

0,08

Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) in Tausend Stück

30.670

30.670

30.670

30.670

-

-

30.670

30.670

Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) in Tausend Stück

31.011

30.670

31.011

30.670

-

-

31.011

30.670

 

* In Folgeperioden möglicherweise in die Gewinn- und Verlustrechnung umzugliederndes sonstiges Ergebnis

Konzern-Kapitalflussrechnung nach IFRS

 kumulierter Zeitraumkumulierter Zeitraum
 01.01. - 31.12.201301.01. - 31.12.2012
 TEURTEUR
Periodenergebnis (nach Steuern) aus fortzuführenden Geschäftsbereichen692946
Periodenergebnis (nach Steuern) aus aufgegebenen Geschäftsbereichen-3.1461.464
Periodenergebnis nach Steuern-2.4542.410
Aufwand aus anteilsbasierter Vergütung158208
Abschreibungen und Wertminderungen auf Anlagevermögen9.4693.911
Zuschreibung Anlagevermögen0-999
Veränderungen latente Steuern-121-86
Änderungen der Rückstellungen und Wertberichtigungen9511
Gewinn/Verlust aus Abgang von Tochterunternehmen-782-945
Gewinn/Verlust aus Abgang Anlagevermögen67911
Anteil am Verlust/ Gewinn aus Beteiligungen-211
Veränderungen der Vorräte, Forderungen sowie anderer Aktiva-4.2891.353
Änderungen der sonstigen Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva8131.213
Cash-Flow aus betrieblicher Tätigkeit 3.5477.088
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen-5.719-3.902
Einzahlungen für Investitionen249
Erwerb von Tochterunternehmen abzüglich übernommener Zahlungsmittel0-2
Abgang von Anteilen an Tochterunternehmen abzüglich abgehender Zahlungsmittel3.475-25
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit-2.220-3.920
Auszahlungen für Aufstockung der Eigentumsanteile an Tochterunternehmen0-101
Aufnahme von Finanzschulden2.2622.963
Tilgung von Gesellschafterdarlehen-750-2.395
Tilgung von Finanzschulden-3.815-2.001
Tilgung von Finanzierungsleasingverträgen-217-88
Dividendenzahlung00
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit-2.520-1.622
Erhöhung/Verminderung der liquiden Mittel-1.1931.546
Liquide Mittel zu Beginn der Periode3.6982.152
Liquide Mittel am Ende der Periode2.5053.698

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

   Gewinn-
rücklagen
Erfolgsneutrale 
Eigenkapital-
veränderungen
    
 ABCDEFGHIJK
01.01.201230.670  40.42242186608 608-23.57548.353-348.350
Sachkapital-
erhöhung
00000 000 0
Aktienoptionen0208000 00208 208
Verrechnung Kapitalrücklage mit Bilanzverlust0-21.914000 0  21.9140 0
Aufstockung Eigentumsanteile an Tochtergesell-
schaften
 0-105 0 0 0 0 0-105 3-102
Jahresüberschuss 201200000 02.4102.410 2.410
31.12.201230.67018.61142186608060874950.866050.866
Sachkapital-
erhöhung
00000 000 0
Aktienoptionen0157000 00157 157
Bewertung der zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerte0000-118 -1180-118 -118
Aufstockung Eigentumsanteile an Tochtergesell-
schaften
 00 00 0 0 00 0
Jahresüberschuss 201200000 0-2.454-2.454 -2.454
31.12.201330.67018.768421864900490-1.70548.451048.451

 

A: Gezeichnetes Kapital
B: Kapitalrücklage
C: Gesetzliche Rücklagen
D: Andere Gewinnrücklagen
E: Neubewertungsrücklage
F: Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
G: Summe
H: Bilanzergebnis
I: Anteile des Konzerns
J: Anteile anderer Gesellschafter
K: Summe

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Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

aap Implantate AG
Lorenzweg 5
12099 Berlin

Fabian Franke
Manager Investor Relations
Tel.: 030 / 750 19 134
Fax: 030 / 750 19 290

Pressemitteilung vom 05. März 2014, 00:00 Uhr

Abschluss des Verkaufs von EMCM ist signifikanter strategischer Meilenstein für aap

				
					

Abschluss des Verkaufs von EMCM ist signifikanter strategischer Meilenstein für aap

aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) gibt den Abschluss (notarielle Beurkundung) der Vereinbarung bekannt, unter der ein Private Equity-Unternehmen 100 % der Anteile an der European Medical Contract Manufacturing B.V. (EMCM) erwirbt. EMCM ist ein Auftragsfertigungsunternehmen, welches Medizinprodukte in den Bereichen Biomaterialien, Pharmazeutika und Gewebeverarbeitung entwickelt und produziert.

Der Kaufpreis beträgt 18 Mio. EUR in bar und wird bis Ende April 2014 in drei Teilbeträgen gezahlt. aap hat bereits ein Drittel des Kaufpreises erhalten.

Marek Hahn, CFO, sagt dazu: “Der Abschluss des Verkaufs stellt einen signifikanten strategischen und finanziellen Meilenstein für aap dar. Dieser wird uns die Schaffung einer umfassenden Technologie-Plattform ermöglichen, mit der wir grundlegende Herausforderungen im Trauma-Gesundheitssystem adressieren können; insbesondere durch die Etablierung neuer Standards in den Bereichen Infektionsprävention und resorbierbare Implantate."

Infolge der Transaktion beabsichtigt aap, die Finanzprognose für das Jahr 2014 im Rahmen der Veröffentlichung des Konzernjahresabschlusses, welche für den 31. März 2014 vorgesehen ist, zu aktualisieren.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 24. Februar 2014, 00:00 Uhr

aap Implantate AG verkauft ihr Auftragsfertigungsgeschäft an Private Equity-Unternehmen; weiterer Fokus auf stark wachsenden Traumamarkt

				
					

aap Implantate AG verkauft ihr Auftragsfertigungsgeschäft an Private Equity-Unternehmen; weiterer Fokus auf stark wachsenden Traumamarkt

aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) gab heute den Abschluss einer endgültigen Vereinbarung bekannt, unter der ein Private Equity-Unternehmen aap´s Auftragsfertigungsgeschäft erwerben wird, welches in dem niederländischen Tochterunternehmen European Medical Contract Manufacturing B.V. (EMCM) gebündelt ist. Der Kaufpreis für sämtliche Anteile an EMCM beträgt 18 Mio. EUR in bar und wird aap in drei Teilzahlungen bis Ende April 2014 zufließen. aap hat bereits ein Drittel des Kaufpreises erhalten. Die notarielle Beurkundung wird in den nächsten Tagen erwartet.

aap und EMCM wurden bei dieser Transaktion von Kempen & Co. sowie Linklaters beraten.

EMCM entwickelt und produziert sterile Medizinprodukte in den Bereichen Biomaterialien, Pharmazeutika und Gewebeverarbeitung. Ihre Fertigungsstätten sind GMP- sowie ISO-zertifiziert und entsprechen den Anforderungen der US-amerikanischen Food & Drug Administration (FDA), der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMEA) und der International Standard Organisation (ISO). Im Jahre 2013 erzielte EMCM Umsätze in Höhe von 12 Mio. EUR.

Die Transaktion wird zu einem einmaligen, nicht zahlungswirksamen Entkonsolidierungseffekt in Höhe von ca. 4,0 Mio. EUR bis 4,5 Mio. EUR führen. Im Zuge des Veräußerungsprozesses von EMCM und unter der Unternehmensstrategie sich auf das Trauma sowie das PMMA-Knochenzementgeschäft zu fokussieren, hat aap eine Änderung seiner Grundsätze für die Aktivierung von Entwicklungskosten im Bereich Biomaterialien beschlossen. Alle entsprechenden Entwicklungsaktivitäten werden nicht weiter fortgeführt. Dies führt zu einer einmaligen nicht zahlungswirksamen außerordentlichen Ab­schreibung auf aktivierte Entwicklungskosten von ca. 2,3 Mio. EUR. Das Unternehmen wird verschiedene Maßnahmen ergreifen, um diese nicht zum Kerngeschäft gehörenden Produkte/Projekte zu veräußern. Die vorgenannten Effekte werden bereits im Konzernjahresabschluss für 2013 berücksichtigt und der Ausweis des Bereichs Auftragsfertigung wird als aufgegebener Geschäftsbereich erfolgen.

aap´s bisherige Finanzprognose für den Umsatz in Höhe von ca. 40 Mio. EUR (+10 %) sowie das EBITDA in Höhe von ca. 7 Mio. EUR (+15 %) für das Gesamtjahr 2013 bleibt weiterhin in Takt, da die Effekte aus der Transaktion und der geänderten Grundsätze für die Aktivierung von Entwicklungskosten im Bereich Biomaterialien zu einmaligen außerordentlichen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Firmenwert und aktivierte Entwicklungskosten) in Höhe von insgesamt 6,3 Mio. EUR bis 6,8 Mio. EUR führen und daher das EBIT, EBT sowie Jahresergebnis beeinflussen.

Die Transaktion stärkt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, sich auf den stark wachsenden Bereich Trauma sowie das Geschäft mit Knochenzementen auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA) zu fokussieren. Diese Maßnahme steht zudem im Einklang mit dem vorrangigen Ziel der Steigerung des Unternehmenswerts für die Aktionäre der aap. Daneben wird die Transaktion zu einer weiteren Vereinfachung der operativen Struktur des Konzerns führen. Mit der Akquisition von EMCM erhält das Private Equity-Unternehmen Zugang zum Auftragsfertigungsgeschäft mit einer Produktentwicklungspipeline.

Durch die Transaktion werden aap zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen, die in die beschleunigte Entwicklung von LOQTEQ®-, IP-geschützten silberbeschichteten sowie von IP-geschützten resorbierbaren Magnesium-Traumaprodukten investiert werden sollen. Beide Entwicklungen, Silber und Magnesium, bringen klare medizinische Vorteile für die Patienten und tragen zu Kosteneinsparungen im Gesundheitssystem bei. Sowohl durch das zusätzliche Kapital als auch durch die weitere Reduzierung der immateriellen Vermögenswerte (Firmenwert und aktivierte Eigen- und Entwicklungsleistungen) wird aap´s Bilanzstruktur weiter verbessert. aap wird zudem damit beginnen, strategische Akquisitionsalternativen zu evaluieren, die den Fokus auf den schnell wachsenden Traumamarkt unterstützen.

Marek Hahn, Chief Financial Officer der aap, sagt: „Im Laufe der vergangenen vier Jahre haben wir erhebliche Fortschritte bei der Transformation unseres Unternehmens gemacht. Wir haben profitables Wachstum und eine verbesserte finanzielle Performance geliefert. Diese Transaktion und damit im Zusammenhang stehende Maßnahmen sind eine weitere klare Illustration der Implementierung unserer Unternehmensstrategie; der Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen Trauma und PMMA-Knochenzement. Außerdem werden wir als verkleinertes Unternehmen mit schnell wachsendem Traumageschäft unsere gesamten Ressourcen und unsere gesamte Aufmerksamkeit der Beschleunigung des Wachstums in diesen Bereichen widmen. Dazu zählen Margenverbesserungen, die Erweiterung der globalen Reichweite und die Penetration der internationalen Schlüsselmärkte mit unseren Produkten. Sollten wir unser organisches Wachstum durch ergänzende Akquisitionen unterstützen wollen, werden wir den Markt entsprechend informieren.“

Infolge der Transaktion beabsichtigt aap die Finanzprognose für das Jahr 2014 im Rahmen der Veröffentlichung des Konzernjahresabschlusses zu aktualisieren, die für den 31. März 2014 vorgesehen ist. Die zuletzt im Januar abgegebene Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2014 ist nicht länger gültig.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 06. Februar 2014, 00:00 Uhr

aap´s Silberbeschichtungspatentanmeldung erhält “notice of allowance” vom US amerikanischen Patent- und Markenamt

				
					

aap´s Silberbeschichtungspatentanmeldung erhält “notice of allowance” vom US amerikanischen Patent- und Markenamt

aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) gab heute bekannt, dass das amerikanische Patent- und Markenamt (USPTO) eine “notice of allowance” zur Patentanmeldung von aap´s Silberbeschichtungstechnologie veröffentlicht hat.

Diese Bekanntmachung stellt einen wichtigen Fortschritt bei der Umsetzung von aap´s Strategie dar; der Aufbau eines kohärenten Trauma Portfolios, welches ungedeckte Kundenbedürfnisse adressiert. Der grundlegende Mehrwert der Technologie liegt in der Eigenschaft von Silber als Beschichtungsmaterial für medizinische Implantate die Bildung von Biofilm zu verhindern und damit Infektionen vorzubeugen. aap´s Silberbeschichtung als Plattformtechnologie ist nicht nur auf die Anwendung auf unser existierendes Portfolio beschränkt, sondern kann auch für andere orthopädische Implantate genutzt werden. Eine solche Technologie, die darauf zielt Infektionsraten zu verringern, trägt entscheidend zur Verbesserung der Patientenversorgung und zur Reduzierung der Kosten im Gesundheitswesen bei.

Bruke Seyoum Alemu, COO, kommentiert dies folgendermaßen: „Wir sind begeistert über diesen Fortschritt in der Entwicklung der Silberbeschichtungstechnologie, die unser Patentportfolio erweitert. Komplementär zu unserem bestehenden LOQTEQ® Portfolio wird die Silberbeschichtungsstechnologie die aap Strategie stärken, Traumaprodukte mit einem Mehrwert anzubieten, die den wachsenden Markt der Infektionsversorgung adressiert. Wir erwarten, dass wir im zweiten Quartal 2014 die Ergebnisse eines ersten Tierversuchs bezüglich der lokalen und systemischen Toleranz der Silberbeschichtung präsentieren können.”

aap plant die Technologie in den nächsten 12-15 Monaten zur Zulassung einzureichen, was die Einführung auf den europäischen Markt 2015 ermöglichen würde.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 09. Januar 2014, 00:00 Uhr

aap erzielt Rekordumsatz im vierten Quartal 2013 von 11,6 Mio. EUR; Geschäftsjahr 2013 Umsatz von 40 Mio. EUR

				
					

aap erzielt Rekordumsatz im vierten Quartal 2013 von 11,6 Mio. EUR; Geschäftsjahr 2013 Umsatz von 40 Mio. EUR

aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) erzielte nach vorläufigen Auswertungen im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2013 einen im Vergleich zum Vorjahr um 30 % gestiegenen Umsatz von 11,6 Mio. EUR (Vorjahr: 8,9 Mio. EUR). Für das Gesamtgeschäftsjahr 2013 steigerte aap den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 10 % von 36,4 Mio. EUR auf 40,0 Mio. EUR. Das EBITDA für das vierte Quartal 2013 wird bestätigt und liegt zwischen 1,3 Mio. EUR und 1,7 Mio. EUR. Für das Geschäftsjahr 2013 wird das EBITDA somit ca. 7 Mio. EUR betragen. Damit ergibt sich bei einem Gesamtjahresumsatzwachstum von 10 % ein EBITDA-Wachstum von rund 15 % gegenüber dem Vorjahr (EBITDA 2012: 6,1 Mio. EUR) und spiegelt klar die konsequente Umsetzung der Strategie des profitablen Wachstums wider.

2013 - Resultate & Analyse

Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2013 beträgt 40,0 Mio. EUR (Vorjahr: 36,4 Mio. EUR) und führt somit zu einem 10 %igen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr. Das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2013 resultiert hauptsächlich aus Zuwächsen in den beiden Kernbereichen Trauma und Biomaterialien sowie dem im ersten Quartal 2013 realisierten exklusiven Lizenzvertrag und dem Abschluss des Entwicklungs- und Liefervertrags. Der Bereich Auftragsfertigung (EMCM B.V.) für Gele, Flüssigkeiten und Knochenmaterialien am Standort Nijmegen, Niederlande, ist ebenfalls solide gewachsen.

2014 - Ausblick

Im Geschäftsjahr 2014 konzentriert sich aap auf weitere Optimierungen in den Bereichen Kunden, Innovation, Finanzen und Organisation, die wir in unserer Management Agenda 2014 spezifizieren.

Ziele Management Agenda 2014

Kunden
Steigerung der Trauma-Umsätze auf über 15 Mio. EUR (>50 %), vor allem durch die LOQTEQ® Produktlinie
Erweiterung des LOQTEQ®-Portfolios; angestrebt ist eine über 90%ige Indikationsabdeckung
Gewinnung eines Distributors in den USA und weitere Expansion des Distributionsnetzwerkes über die BRICS- und SMIT-Länder hinaus
Gewinnung eines neuen globalen Partners für einen Knochenzement
Abschluss von Liefer-/Lizenzverträgen von scCO2-Allograftprodukten

 

Innovation
Aufrechterhaltung eines Freshness Indizes von mindestens 20 %
Beschleunigung der Entwicklung von silberbeschichteten Trauma-Produkten; mit dem Ziel der Markteinführung in 2015
Ausweitung der Kooperation in der Entwicklung von resorbierbaren Magnesium-Produkten; mit dem Ziel der Markteinführung in 2 bis 3 Jahren
Zwischenauswertung der LOQTEQ®-Studie für Produkte der Phase 1 im zweiten Quartal 2014

 

Finanzen
Profitables Wachstum: Umsatz von 44 Mio. EUR (+10 %) und EBITDA zwischen 6 Mio. EUR und 8 Mio. EUR
Working Capital-quote > 2,4
Verbesserung des Bilanzbildes durch fortlaufende Verringerung des Anteils der immateriellen Vermögenswerte an der Bilanzsumme
DCR < 3 und ICR > 8

 

Organisation/IT
Zusätzliche Verbesserung der ERP-Funktionalitäten
Optimierung des Lieferkettenmanagements mit einem Fokus auf Traumaprodukte
Desinvestition/Auslizensierung von Produkten/IP, die nicht zum Kerngeschäft gehören

 

Die Wachstumsraten für Umsatz und EBITDA wollen wir auf Gesamtjahresbasis erreichen, wobei quartalsweise Fluktuationen des Wachstums und der Profitabilität sowohl bei Produkt- als auch Projektumsätzen zu erwarten sind.

Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2014 ein Umsatzwachstum von rund 10 % auf 44 Mio. EUR sowie ein EBITDA zwischen 6 Mio. EUR und 8 Mio. EUR. Ziel ist es, vor allem durch steigende Verkäufe der neuen LOQTEQ®-Produktfamilie und neu entwickelten Zementen aus dem Bereich Biomaterialien, den Freshness-Index mindestens auf aktuellem Niveau zu halten. Die Evaluierung von aap´s Strategieoptionen bezüglich des Auftragsfertigungsgeschäfts (EMCM B.V.) wird fortgeführt.

Auch in 2014 sollen die Prinzipien des profitablen Wachstums umgesetzt und der relative Anteil des Working Capitals am Umsatz gesenkt werden.

aap erwartet für das erste Quartal 2014 Umsätze zwischen 8 Mio. EUR und 9 Mio. EUR sowie ein EBITDA zwischen 0,5 Mio. EUR und 1,5 Mio. EUR.

Die Veröffentlichung des vollständigen Jahresabschlusses 2013 plant aap am 31. März 2014.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 11. November 2013, 00:00 Uhr

Starkes Trauma/LOQTEQ® Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten 2013

				
					

Starkes Trauma/LOQTEQ® Umsatzwachstum in den ersten neun Monaten 2013

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) realisierte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013 einen um 3 % gestiegenen Gesamtumsatz von 28,4 Mio. EUR (Vorjahr: 27,5 Mio. EUR) bei einem EBITDA in Höhe von 5,3 Mio. EUR (Vorjahr: 4,8 Mio. EUR), was einer 11%igen Steigerung gegenüber dem Vorjahr entspricht.

In Mio. €

9m/2013

9m/2012

Veränderung

Umsatz

28,4

27,5

3 %

EBITDA

5,3

4,8

11 %

Cash-EBITDA

3,8

2,5

53 %

Cash-EBT

2,4

0,8

>100 %


In Mio. €

Q3/2013

Q3/2012

Veränderung

Umsatz

8,8

8,6

2 %

EBITDA

1,1

1,2

-12 %

Cash-EBITDA

0,7

0,4

68 %

Cash-EBT

0,2

-0,2

>100 %


Im Neunmonats- sowie Quartalsvergleich sind folgende Highlights hervorzuheben:

  • Trauma-Umsätze (inkl. LOQTEQ®) im dritten Quartal stiegen um 50 % auf 2,2 Mio. € (Vorjahr: 1,5 Mio. €) sowie in den ersten neun Monaten um 63 % auf 6,5 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €)
  • LOQTEQ®-Umsätze erhöhten sich im dritten Quartal um 0,5 Mio. € auf 1,1 Mio. € (+83 %; Vorjahr: 0,6 Mio. €) und stiegen in den ersten neun Monaten um 182 % auf 3,1 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €)
  • Die Umschlagsgeschwindigkeit des Working Capital (basierend auf den Umsätzen der letzten vier Quartale) verbesserte sich von 2,25 (30.9.2012) auf 2,31 (+3 %)
  • Die verzinsliche Nettoverschuldung verringerte sich von 4,3 Mio. € (31.12.2012) auf 3,0 Mio. €
  • Der Anteil der  immateriellen Vermögenswerte in der Bilanz verringerte sich von 57 % (31.12.2012) auf 52 %

Angesichts der Bedeutung der LOQTEQ®-Produktfamilie und unserer Fokussierung auf den Trauma-Markt möchten wir zudem folgende Aktivitäten hervorheben:

  • Unterzeichnung einer neuen Vertriebsvereinbarung für LOQTEQ® mit einem saudi-arabischen Distributor; die erste Produktlieferung erfolgt im vierten Quartal 2013
  • Erste Auslieferung von LOQTEQ®-Produkten an unseren Vertriebspartner in Bulgarien
  • Erfolgreiche CE-Zulassung für vier der sechs neuen (Phase 2) LOQTEQ®-Plattensysteme. Zwei dieser vier Plattensysteme haben bereits die FDA-Zulassung erhalten.
  • Die nach der Markteinführung initiierte LOQTEQ® Studie läuft weiter. Erste Berichte bestätigen vielversprechende Frakturheilungseigenschaften, darunter einen hohen Bedienkomfort. Außerdem sind bis heute keine Fälle von Kaltverschweißung aufgetreten

 

 Ausblick 2013

Für das vierte Quartal 2013 prognostiziert der Vorstand Umsätze zwischen 10,5 Mio. € und 11,6 Mio. € sowie ein EBITDA zwischen 1,3 Mio. € und 1,7 Mio. €. Umsatz und Rentabilität werden in erster Linie von Traumaprodukt-Verkäufen (insbesondere LOQTEQ®) sowie vom Umsatz im Bereich Knochenzement- und Misch- & Applikationssysteme vorangetrieben. Der Ausblick für das vierte Quartal 2013 unterstreicht die Prognose für das Gesamtjahr 2013: Umsatzwachstum von ca. 10 % auf rund 40 Mio. € und EBITDA-Wachstum von ca. 15 % auf 7 Mio. €. Die Evaluierung von aap´s Strategieoptionen bezüglich EMCM (Auftragsfertigung) wird derzeit fortgeführt.

Der vollständige Bericht über das dritte Quartal 2013 der aap Implantate AG steht Ihnen unter www.aap.de zum Download zur Verfügung.


Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie ihm derzeit zur Verfügung stehender Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen auch diejenigen ein, die aap in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Pressemitteilung vom 08. Oktober 2013, 00:00 Uhr

Steigende Trauma/LOQTEQ® Umsätze in Q3/2013, empirische Beobachtungen zeigen Vorteile von LOQTEQ® auf

				
					

Steigende Trauma/LOQTEQ® Umsätze in Q3/2013, empirische Beobachtungen zeigen Vorteile von LOQTEQ® auf

Die aap Implantate AG (XETRA: AAQ.DE) konnte nach vorläufigen Auswertungen im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2013 einen Umsatz in Höhe von 8,8 Mio. EUR (+2 %; Vorjahr: 8,6 Mio. EUR) erzielen, was im Einklang mit der im August abgegebenen Prognose liegt. Für die ersten neun Monate ergibt sich somit bei einem Gesamtumsatz in Höhe von 28,4 Mio. EUR (Vorjahr: 27,5 Mio. EUR) ein Umsatzwachstum von knapp 3 %.

Hervorzuheben ist der Umsatzanstieg des Traumabereichs in Höhe von 53 % im Vergleich zum Vorjahresquartal bzw. in Höhe von 63 % im Neunmonatsvergleich. So wurde der Trauma-Umsatz von 1,5 Mio. EUR (Q3/2012) auf 2,3 Mio. EUR im dritten Quartal 2013, bzw. von 4,0 Mio. EUR (9m/2012) auf 6,5 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2013 gesteigert, was unter anderem an stark steigenden Umsätzen in den SMIT- und BRICS-Ländern lag. Die ersten Explantationen unserer LOQTEQ®-Platten zeigen im Vergleich zu etablierten Wettbewerbsprodukten zunehmend Vorteile, insbesondere bezogen auf die sogenannte Kaltverschweissung (diese tritt auf, wenn die Schraube sich mit dem Implantat derart verbindet, dass es dem „normalen“ Verschweißen sehr nahe kommt und die ordnungsmäßige Implantatentfernung nach Heilung erschwert wird). Bisher sind uns keine Fälle von Kaltverschweissung für unsere LOQTEQ® Produkte bekannt. In einer derzeit laufenden in-vitro Studie soll diese zunächst empirisch beobachtete und höchst relevante Eigenschaft weiter untersucht werden, um somit eine statistisch belegte und evidenzbasierte Aussage tätigen zu können.

Im Bereich Biomaterialien haben die im ersten Halbjahr rückläufigen Umsätze mit Knochenzementen und Zementierungstechniken wieder an Fahrt aufgenommen. Eine volle Erholung erwarten wir im vierten Quartal 2013.

Die Evaluierung von aap´s Strategieoptionen bezüglich EMCM (Auftragsfertigung) wird derzeit fortgeführt.

Die Veröffentlichung des vollständigen Quartalsabschlusses Q3/2013 plant a