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Ad Hoc Press Release from August 16th, 1999





aap Implantate AG legt Halbjahreszahlen vor

Überproportionales Wachstum im Direktvertrieb
Erstes Halbjahr unterstreicht unsere Prognosen

Berlin, 16. August 1999 - Das zweite Quartal 1999 stand ganz im Zeichen des erfolgreichen Börsengangs am 10. Mai 1999 am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der Konzernumsatz betrug im ersten Halbjahr 1999 5,15 Mio. DM und deckt sich voll mit unserem unterjährigem Plankonzernumsatz. Im Berichtszeitraum kletterte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 115% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 651 TDM. Allerdings bedingen die aus der Börseneinführung resultierenden außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 2,26 Mio. DM ein negatives Periodenergebnis von 904 TDM. Dabei haben die aus den Verlustvorträgen und der Konsolidierung der aap Gesellschaften resultierenden aktiven latenten Steuern zu einer Verminderung des Periodenverlustes in Höhe von 707 TDM geführt. Das DVFA Periodenergebnis beläuft sich auf 274 TDM und liegt somit 18% höher als der Vorjahresvergleichswert. Damit beträgt das bereinigte Ergebnis pro Aktie 0,07 DM (Vorjahr: 0,06 DM).

Im Rahmen des erfolgreichen Börsenganges konnte ein Liquiditätszufluß von 18,9 Mio. DM verzeichnet werden, dem allerdings die o. g. Börseneinführungskosten gegenüberstanden. Unter Bereinigung der Börseneinführungskosten konnte der Cash Flow nach DVFA/SG gegenüber dem Vergleichszeitraum 1998 deutlich um 47% gesteigert werden.

Marktposition im Inland deutlich ausgebaut

Besonders erfreulich ist das überproportionale Umsatzwachstum im Inland. Hier konnten wir im ersten Halbjahr durch den Direktvetrieb über unsere Vertriebsingenieure einen Zuwachs von 50% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Das Branchenwachstum im Inland liegt dagegen unter 5%. Damit konnte aap weiterhin seine Marktposition in Deutschland überproportional ausbauen.

Der Anteil des Bereiches Osteosynthese am Gesamtumsatz betrug 72%, der verbleibende Teil mit 28% entfällt auf den Bereich der Endoprothetik. Mit 78% Umsatzanteil war der inländische Markt der Hauptwachstumträger. Die weiteren Umsätze haben sich wie folgt verteilt: Europa 9%, Asien 7%, Nord- und Südamerika 1% und Afrika 6%.

Unsere Planung sieht eine dynamische Geschäftsentwicklung mit deutlich steigenden Konzernumsätzen insbesondere im dritten und vierten Quartal 1999 vor, da wir von dem bereits erfolgten Markteintritt in den USA und dem fortgeschrittenen Vertriebsaufbauprojekt in Japan erhebliche Umsatzzuwächse erwarten.

Ausblick für das nächste Halbjahr

Die vor allem in den Industriestaaten zu beobachtenden dramatischen Veränderungen in der Altersstruktur führten dazu, daß in den kommenden Jahren die altersbedingten Frakturen überdurchnittlich zunehmen werden. Das weltweite Absatzpotential der Produktneuentwicklungen, die sich z. Z. bei aap in unterschiedlichen Entwicklungsstufen befinden, beläuft sich nach internen Studien auf 3,6 Mrd. DM.

Bei der strategischen Erweiterung des Internationalisierungsgrades und der Gewinnung neuer Märkte liegt der Focus von aap vor allem auf den wachstums- und margenstarken Märkten der USA und Japan. Die Vertragsverhandlungen mit Vertriebspartnern im US-amerikanischen Markt sind, wie schon im ersten Quartalsbericht angekündigt, nun zur Unterschrift bereit. Nach neuesten Informationen unseres japanischen Handelspartners ist mit der von uns angestrebten Erteilung der SHONIN-Zulassung unserer Produkte eventuell früher als von uns ursprünglich angenommen zu rechnen. Dies bedeutet, daß der geplante Produktlaunch in Japan für September/Oktober diesen Jahres voraussichtlich vorverlegt werden kann.

Ein bedeutender Teil der Wachstumsstrategie bildet die Akquisition weiterer Unternehmen. Hierzu werden intensive Gespräche geführt, die sich zum Teil in einer fortgeschrittenen Phase befinden. Diese Aktivitäten werden es uns ermöglichen, unser Produktportfolio zu erweitern und abzurunden, Zugänge in neue Märkte zu erhalten und uns weitere zukunftsorientierte Technologien zu sichern.

Unternehmenshintergrund
aap, Ahrens, Ahrens und Partner GmbH & Co. Betriebs KG wurde als Management Buy Out (MBO) aus Teilbereichen der Tochter Mecron des Johnson & Johnson Konzerns gegründet. Mit dem MBO übernahm aap mehr als 3.000 Standardprodukte, hauptsächlich aus dem Osteosynthese-Produktportfolio von Mecron. aap entwickelt, produziert und vertreibt innovative Skelettimplantate in über 40 Länder und beliefert weltweit ca. 2.000 Fachhändler und Krankenhäuser. Im September 1997 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Im April 1998 wurde eine Tochtergesellschaft in den USA gegründet, die aap Implants Inc. Plymouth. Die aap Implantate AG ist seit dem 10. Mai 1999 am Neuen Markt in Frankfurt notiert.





© 2012 aap Implantate AG


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