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ProximaleTibia

Die proximale laterale Tibiaplatte 4.5 ist Teil des LOQTEQ® Plattensystems und vereint Winkelstabilität mit modernem Plattendesign. Besonderes Merkmal sind die winkelstabilen Gleitlöcher im Plattenschaft. Sie ermöglichen die Kombination von Kompression und winkelstabiler Verriegelung in einem Schritt.

Bei der Fertigung der winkelstabilen Plattensysteme werden Materialien verwendet, die sich in der Medizintechnik seit Jahrzehnten bewähren. Die anatomischen Platten und Knochenschrauben werden aus einer Titanlegierung gefertigt. Alle verwendeten Materialien sind in nationalen und internationalen Normen standardisiert. Sie zeichnen sich durch gute Biokompatibilität, hohe Sicherheit gegen allergische Reaktionen und gute mechanische Eigenschaften aus.

Eigenschaften

  • Das anatomisch vorgeformte Plattenprofil ist an die laterale Kondyle angepasst

  • Erhältlich in Rechts- und Linksvariante

  • Minor Contact Unterschnitte reduzieren die Auflagefläche der Platte und damit Schädigungen des Periosts

  • Das abgeflachte Ende des Plattenschaftes ermöglicht ein gewebeschonenedes, submuskuläres Einschieben der Platte

  • Winkelstabile Gleitlöcher im Plattenschaft können mit 4.5 mm Verriegelungsschrauben (rot) oder Standardschrauben besetzt werden und bieten variable Kompressionsmöglichkeiten

  • Winkelstabile Rundlöcher im Plattenkopf (L-Schenkel) nehmen 4.5 mm Verriegelungsschrauben (blau) oder Standardschrauben mit kleinem Kopf auf

  • 3 proximale Schrauben im L-Schenkel verlaufen leicht divergierend, parallel zum Gelenk

  • Schräg nach kranial positionierte Verriegelungsschrauben unterstützen die Stabilisierung medialer Fragmente

  • Passende Zielblöcke garantieren das sichere Setzen der Verriegelungsschrauben im vorgegebenen Winkel

  • Löcher für Kirschnerdrähte und ein Langloch erleichtern die primäre Fixation der Platte

  • 5-14 Löcher im Plattenschaft

 

ProximaleTibia1

Indikationen

Die winkelstabile proximale laterale Tibiaplatte 4.5 mm ist indiziert zur Stabilisierung von:

  • Intra- und extraartikulären Frakturen
  • Pseudarthrosen
  • Korrekturen von in Fehlstellung konsolidierten Frakturen der proximalen Tibia
  • Frakturen des proximalen Tibiaschafts


Kontraindikationen

  • Infektion oder Entzündung (lokal oder systemisch)

  • Allergien gegen Implantatwerkstoffe

  • Akute oder chronische Osteomyelitis in oder in der Umgebung der Operationsstelle

  • Ein Patient, für den das Anästhesie-Risiko zu hoch ist

  • Schwere Weichteilschwellungen, die eine sichere Wundheilung gefährden

  • Ungenügende Weichteildeckung

  • Frakturen im Kindes- und Jugendalter mit offenen Epiphysenfugen



© 2012 aap Implantate AG


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