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Die distale mediale Tibiaplatte 3.5 ist Teil des LOQTEQ® Plattensystems und vereint Winkelstabilität mit modernem Plattendesign. Besonderes Merkmal sind die winkelstabilen Gleitlöcher im Plattenschaft. Sie ermöglichen die Kombination von Kompression und winkelstabiler Verriegelung in einem Schritt.
Bei der Fertigung der winkelstabilen Plattensysteme werden Materialien verwendet, die sich in der Medizintechnik seit Jahrzehnten bewähren. Die anatomischen Platten und Knochenschrauben werden aus einer Titanlegierung gefertigt. Alle verwendeten Materialien sind in nationalen und internationalen Normen standardisiert. Sie zeichnen sich durch gute Biokompatibilität, hohe Sicherheit gegen allergische Reaktionen und gute mechanische Eigenschaften aus.
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Eigenschaften
Das anatomisch vorgeformte Plattenprofil ist an die distale Tibia angepasst Erhältlich als Rechts- und Linksvariante Flaches Design im distalen Bereich sorgt für eine ausreichende Weichteildeckung Minor Contact Unterschnitte reduzieren die Auflagefläche der Platte und damit Schädigungen des Periosts Das abgeflachte Ende des Plattenschaftes ermöglicht ein gewebeschonendes, submuskuläres Einschieben der Platte Winkelstabile Gleitlöcher im Plattenschaft können mit 3.5 mm Verriegelungsschrauben (rot) oder Standardschrauben besetzt werden und bieten variable Kompressionsmöglichkeiten Winkelstabile Rundlöcher im Plattenkopf nehmen 3.5 mm Verriegelungsschrauben (blau) oder Standardschrauben mit kleinem Kopf auf 3 distale Schrauben verlaufen parallel zum Gelenk Passende Zielblöcke garantieren das sichere Setzen der Verriegelungsschrauben im vorgegebenen Winkel Zahlreiche distale Schraubenoptionen ermöglichen eine auf das Frakturbild abgestimmte Versorgung Diverse Löcher für Kirschnerdrähte und ein Langloch erleichtern die primäre Fixation der Platte 3-14 Löcher im Plattenschaft
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Indikationen
Komplexe intra- und extraartikuläre Frakturen der distalen Tibia Osteotomien der distalen Tibia
Kontraindikationen
Infektion oder Entzündung (lokal oder systemisch) Allergien gegen Implantatwerkstoffe Akute oder chronische Osteomyelitis in oder in der Umgebung der Operationsstelle Ein Patient, für den das Anästhesie-Risiko zu hoch ist Schwere Weichteilschwellungen, die eine sichere Wundheilung gefährden Ungenügende Weichteildeckung Frakturen im Kindes- und Jugendalter mit offenen Epiphysenfugen

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