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Ostim®

Ostim_klein


Anwendung

Ostim® ist eine gebrauchsfertige, injizierbare, pastöse Knochenmatrix. Sie besteht aus vollsynthetischem, nanopartikulärem, phasenreinem Hydroxylapatit.

Ostim® dient zur Auffüllung oder Rekonstruktion von Knochendefekten.

Mit der Ostim®-Spritze aus der doppelt sterilen Verpackung kann die Paste direkt oder mittels Applikatoren in den knöchernen Defekt appliziert werden.

Ostim® härtet beim Vermischen mit Blut oder Spongiosa nicht aus und ist somit sehr gut geeignet für die Volumenvermehrung autologen oder homologen Materials. Die Volumenstabilität von Ostim® 35 setzt dem Blutungsdruck Widerstand entgegen, gleichzeitig ermöglicht seine Viskosität eine formschlüssige Applikation mit engem Kontakt zum Knochenlager.

Ostim® ist zur Defektauffüllung bei Frakturen im spongiösen Bereich geeignet. Nach Reposition der Gelenkflächen und mechanischer Stabilisierung wird der Defekt mit Ostim® aufgefüllt.

Aufgrund seiner pastösen Eigenschaften wird Ostim® rasch in Knochen umgewandelt. Eine Knochenneubildung ist bereits nach 3 Monaten sichtbar.


Ostim

Produkteigenschaften

Resorption

Die Abbaubarkeit von Ostim® im Organismus beruht auf seiner nanokristallinen Struktur.

Viskosität

Ostim® härtet nicht aus und wird dadurch schnell von Makrophagen und Osteoklasten resorbiert. Die Fixierung des Defektes erfolgt wie üblich mit den gängigen Osteosynthesemaßnahmen.

Vaskularisierung

Zellen können aufgrund der frühen Vaskularisierung die nach 7-10 Tagen nachweisbar ist, in die Ostim® Matrix einwandern, sie resorbieren und parallel dazu neuen Knochen bilden.

Knochenbildung

Ostim® beschleunigt die Proliferationsrate knochen-bildender Zellen und stimuliert die Knochenheilung. Der Knochenaufbau erfolgt sehr schnell. Ostim® ist schon nach wenigen Monaten vollständig resorbiert, die knöcherne Durchbauung des Defektes ist vollständig und stabil.

Belastungsaufbau

Eine konsequente mechanische Stabilität wird in Abhängigkeit von den verwendeten Osteosynthesemaßnahmen erreicht und unterscheidet sich nicht von den üblichen Maßnahmen.


Indikationen:


Metaphysäre Frakturen und Zysten
Acetabulumrekonstruktion und periprothetische Frakturen bei Hüftprothesenwechseloperationen
Osteotomien
Füllung von Cages in der Wirbelsäulenchirurgie
Kombination mit autogener und allogener Spongiosa
Defektauffüllung bei Kindern

Hinweis:
Ostim® für dentale und kieferchirurgische Indikationen erhalten Sie über unseren Partner Heraeus Kulzer GmbH unter

www.ostim-dental.de

© 2012 aap Implantate AG


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