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Cerabone®

Cerabone_klein


Cerabone® ist eine aus reinem anorganischem Material bestehende Hydroxylapatit-Keramik, die als Formkörper verschiedener Größe und als Granulat mit unterschiedlichen Korngrößen zur Verfügung steht.

Wegen seiner osteokonduktiven Eigenschaften ist Cerabone® als Knochenersatzmaterial zur dauerhaften Auffüllung oder Rekonstruktion angeborener oder erworbener Knochendefekte sowie zur Volumenvermehrung im Rahmen von Spongiosaplastiken geeignet.

Cerabone® weist gegenüber anderen Hydroxylapatit-Keramiken eine Reihe von Vorteilen auf:




  • Spongiosastruktur mit interkonnektierendem makro- und mikroporösen Porensystem weitestgehend identisch mit der des menschlichen Knochens.
  • Geringe Schwankungsbreite der Porosität, hohe Gleichmäßigkeit der spongiösen Struktur, dadurch höhere Stabilität (Druck- und Scherfestigkeit) und höhere Belastbarkeit als vergleichbare Keramiken, die nach der knöchernen Durchbauung noch weiter erhöht wird.
  • Optimale Porenweite (100-1500 µm). Für eine problemlose knöcherne Integration des Implantates wird in der Literatur eine Porenweite von mindestens 50 µm angegeben. So ist bei Cerabone® eine vollständige knöcherne Durchbauung und Integration möglich.
  • Besonders hoher Reinheitsgrad der Hydroxylapatitstruktur, z.B. fast völlige Reduzierung des phasenfremden Kalziumoxid-Anteils. Dies verbessert die mechanische Stabilität des Materials ebenfalls erheblich.
  • Cerabone®-Formkörper stehen in Größen zur Verfügung, die von anderen Hydroxylapatit-Keramiken nicht erreicht werden (bis zu 20x20x40 mm). So können auch langstreckige Knochendefekte mit einem zusammenhängenden Formkörper überbrückt bzw. versorgt werden statt mit zwei oder mehreren aneinandergelagerten Formkörpern.
  • neutraler pH-Wert
  • Einfache intraoperative Bearbeitung (Formung) der Formkörper. Cerabone® läßt sich mit dem überall vorhandenen chirurgischen Instrumentarium (z.B. Feilen, Spitzzangen) dem jeweiligen Knochendefekt optimal anpassen.
  • Cerabone® ist kostengünstig.
  • Cerabone® ist ausgezeichnet verträglich (biokompatibel).



    Das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Cerabone® ist boviner spongiöser Knochen. Eine Gefahr immunologischer Reaktionen oder der Übertragung von Krankheitserregern besteht jedoch nicht, da infolge der Hochtemperaturbehandlung bei der Herstellung von Cerabone® in dem fertigen Produkt kein Resteiweiß vorhanden ist. Die chemische Zusammensetzung von Cerabone® ist weitestgehend identisch mit der der Mineralphase des menschlichen Knochens.

    Darreichungsformen und Packungsgrößen


    Cerabone® L40
    Formkörper 20x20x20 mm,
    Cerabone® Granulat M
    Korngröße 1,6-3,15 mm
    Packungen mit 3x5 ml
    Cerabone® L20
    Formkörper 20x20x10 mm
    Cerabone® Granulat G
    Korngröße 3,15-6,3 mm
    Packungen mit 3x5 ml
    (Maßtoleranzen jeweils +2mm/-1mm)
    Packungen mit je einem sterilen Formkörper.


    Anwendungsgebiete

    Zur dauerhaften Füllung oder Rekonstruktion aseptischer Knochendefekte

    1 in der Unfallchirurgie und Orthopädie, z.B. zum
  • Auffüllen von Knochendefekten bei gelenknahen Impressionsfrakturen
  • Auffüllen von Knochendefekten des Acetabulums bei Prothesenwechsel
  • Auffüllen von Resektionsdefekten benigner Knochentumore
  • Auffüllen von Knochenzysten
  • Auffüllen von Substanzdefekten bei Knorpel-/ Knochentransplantaten
  • Auffüllen von Knochendefekten nach autologer Spongiosaentnahme
    2 in der Zahn-Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie, z.B. zum


  • Auffüllen von Resektionsdefekten benigner Knochentumore oder Knochenzysten
  • Auffüllen von Knochendefekten nach Wurzelspitzenresektion
  • Auffüllen von Alveolardefekten nach Zahnextraktion
  • Auffüllen von Defekten nach Kieferosteotomie
    3 für plastische Rekonstruktionsmaßnahmen, z.B.
  • konturverbessernde Maßnahmen im Gesichtsskelett

    Zur Volumenvermehrung bei autogener Spongiosatransplantation in den unterschiedlichsten chirurgischen Fachgebieten.

    © 2012 aap Implantate AG


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