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Pressemitteilung vom 26. April 2001





aap entwickelt neuartige Knieendoprothese in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Jena und Göttingen

Die aap Implantate AG hat in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Jena und einem Team von der Universität Göttingen ein neuartiges Kniegelenk entwickelt, das aufgrund seiner patentierten Oberflächengeometrie einen natürlichen Bewegungsablauf ermöglicht. Auf der diesjährigen Hannover Messe stellt das Technische Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena einen Prototypen des Implantates sowie einen Teil des Instrumentariums vor.

Im Rahmen eines umfangreichen Entwicklungsauftrages der Münchener HJS Gelenk-System GmbH hat aap die Leitung des Gesamtprojektes für Entwicklung, Konstruktion und Herstellung der neuen Kniegelenkprothese übernommen. "Das neue Kniegelenk-Implantat ermöglicht durch seine einzigartige Oberflächengeometrie einen natürlichen Bewegungsablauf", erläutert der aap-Projektleiter Andreas Thieme. Ein wesentlicher Vorteil für die Patienten liegt darin, daß nach der Operation für den Betroffenen kaum Bewegungseinschränkungen auftreten werden. Der minimale Verschleiß der Prothese erhöht darüber hinaus die durchschnittliche Verweildauer im Körper.

Die Prototypen der Implantate und des neuen Instrumentariums sind in praktischen Versuchen am Anatomischen Institut der Universität Greifswald bereits erfolgreich erprobt worden. Die erforderlichen Verschleißversuche werden derzeit bei der IMA Institut für Materialforschung und Anwendungstechnik GmbH in Dresden durchgeführt.

Die Hannover Messe dauert noch bis zum 28. April. Die Exponate zur neuartigen Knieendoprothese sind bei der Friedrich-Schiller-Universität am Gemeinschaftsstand "Forschungsland Thüringen" in Halle 18, 1. Obergeschoß, Stand P 15 zu finden.





© 2012 aap Implantate AG


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